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Gießener Anzeiger.
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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Hießen.
Io. 181. Samstag den 7. August 187S.
Amtlicher Th eit. Bekanntmachung.
Nach Mittheilung des CommandoS des Großherzoglich Hessischen IL Jnfanterie-RegimentS Nr. 116 findet Montag den 9., Dienstag den 10. und Mittwoch den 11., d. M-, Bormittags, auf dem Exercierplatze und auf dem Schießplätze dahier das diesjährige Prüfungsschießen statt ES wird dies mit dem Bemerken zur öffentlichen Kenntniß gebracht, daß an den genannten Tagen das Betreten des Terrains hinter den Schießständen gefährlich ist.
Gießen, den 5. August 1875.
GroßherzoglicheS Kreisamt Gießen.
I. D. d.
Dr. Hoffmann, Regierungsrath.
Gießen, am 4. August 1875.
Betreffend: Das Landgestüt, insbesondere die Bedeckung der Stuten durch die Landgestütsbeschäler.
Das Großherzogliche Kreisamt Gießen
an die Großher^oglichen Bürgermeistereien des Kreises.
Wir erinnern Sie an die Einsendung der Verzeichniffe über ausgestellte Dedeckscheine.
I. V. d. K.: Dr. Hofsmann, Regierungsrath.
dem Ausschuffe geprüft und richtig
Gesammt-Ausgabe von
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den landwirtschaftlichen Bezirksverein eine Verpflichtung zur Beitragsleistung nicht vorliege und auch bei ähnlichen Festen in früheren Jahren niemals vorgckommen sei, wurde von anderer Seite geltend gemacht, daß der landwirchschaftliche Bezirksverein sich diesmal in viel günstigerer finanzieller Lage befinde als früher und daß der Provinzial-Verein, dem ja allerdings in erster Linie die Kosten für die Generalversammlungen der landwirthschaftlichen Vereine der drei Provinzen und der damit in der Regel verknüpften Preisvertheilungen, Ausstellungen k. zur Last fielen, diesmal nur die bescheidene Summe von 2500 M. dafür auszuwenden vermöge, weil er seine Mittel vorzugsweise zu Unterstützung der landwirth- schastlichen Schulen zu Friedberg und Alsfeld verbrauche. Dann wuide aber auch noch darauf hingewiesen, daß eine Verwendung von Mitteln des landwirthschaftlichen BezirkSoereins schon um deßwillen gerechtfertigt erscheine, weil das Fest und, die damit verbundenen Ausstellungen wohl vorzugsweise von Bewohnern des Kreises Gießen werde besucht werden. Auch die Art der Verwendung der verwilligten Summe von 600 M. gab zu längerer DlScussion Anlaß, in deren Folge der Beschluß gefaßt wurde, die Bestimmung hierüber dem Vorsitzenden des landwirthschaftlichen Bezirksvereins lediglich zu überlasten.
6. zu Anschaffung von Sprungregistern Auch diese Position veranlaßte eine längere Discussion, an welcher sich namentlich der Vorsitzende, v. Rabenau, Secretär Gros, Schlapp, Bürgermeister Zimmer, Prosestor Pflug und Andere betheiligten. Von verschiedenen Rednern wurde die Befürchtung geäußert, daß eine sorgfältige dem Zweck entsprechende Führung jener Register bei der Art der Fastelhaltung im hiesigen Kreise kaum zu hoffen sei, während von anderer Seite entgegnet wurde, daß man nach den Resultaten,, die, «an in anderen Kreisen, namentlich in Darmstadt, gewonnen habe, immerhin einen Versuch machen und die für einen solchen in Aussicht genommene geringfügige Summe von 100 M. aufwenden solle. Dieser Austastung stimmte die Majorität zu.
7. Der Rest von...................
Gegenwärtig:
Der erste Direktor Provinzialdirector Freiherr von Röder.
Der zweite Direktor, Regierungsrath Haberkorn.
der Präsident des Provinzial.Vereins Freiherr von Rabenau,
der Vice-Präsident des Provinzial-Vereins Dr. Gros, Ausschußmitglieder und etwa 70 Vereinsmitglieder und Freunde der Landwirthschaft.
Vorsitzende eröffnete die Sitzung mit einer kurzen Ansprache und begrüßte die Erschienenen, namentlich diejenigen aus den Orten, welche in
folglich einen Ueberschuß von 1225 fl. 6J/4 kr.
Zu bemerken bleibt aber, daß unter der Einnahme von 1408 fl. 27*/4 kr. schon Diejenigen 416 Mark 57 Pf. — landwirthschaftlichen Verein als Zuschuß des Provinzialverein- pro 1875 zu Gute kommen und deßhalb eigentlich in der
die Vergrößerung des Kreises einen solchen von.............
zu Wandervorträgen..................
zu Stipendien an junge Leute aus dem Kreise Gießen, welche die Ackerbauschulen zu Friedberg und Alsfeld besuchen . Beitrag zu den Kosten des landwirthschaftlichen Festes in Gießen im Herbst dieses Jahres
Diese Position hatte eine längere Discussion veranlaßt. Während einerseits die Ansicht vertreten wurde, daß für
Folge der neuen Organisation dem Kreise Gießen zugetheilt worden seien.
Sodann legte er die Rechnung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen für 1874 vor. Dieselbe war von befunden worden und auch die Generalversammlung fand keinen Grund zu einer Beanstandung. Die Rechnung ergibt eine Gesammt Einnahme von........ 1408 fl. 27kr.
werden sollen.
Hieraus wurde zur Berathung de- Voranschlags für 1875 geschritten. Verwendbar für dieses Jahr ist der oben erwähnte Rechnungsüberschuß von. im Betrage von ' 1225 fl. 6y4 kr. oder 2100 M. 17 Pf.
der Beitrag der Aachener-Münchener Feuerversicherungs-Gesellschaft pro 1875 mit.........271 „ 67 ,,
183 „ 21
wurde zu Reservefonds bestimmt.
Hierauf hielt Herr Profestor Pflug den angekündigten Vortrag über die Uebertragbarkeit der Perlsucht auf den Menschen und stellte destelben den Antrag: der landwirthschaftliche Bezirksverein möge durch Vermittelung des landwirthschaftlichen Provinzial-Vereins und der Centralstelle für die Landwirthschaft bei der Regierung dahin wirken, daß die nöthigen Mittel zu weitereu Versuchen bezüglich dieser Krankheit zur Verfügung gestellt würden.
Dieser Antrag wurde einstimmig zum Beschluß erhoben urtb von dem Vorsitzenden des Bezirks-Vereins und dem Präsidenten bei Provinzial-Vereins mit Rücksicht auf bie hohe Wichtigkeit des Gegenstandes und das allgemeine Jntereffe, das derselbe in Anspruch nehme, der Wunsch ausgesprochen, daß der
Diese Summe soll verwendet werden:
zu Prämien an Schmiede, welche den Unterricht im Hufbeschlag in der Veterinär-Anstalt besuchen . . . .
an die Versuchs- und Auskauss-Station in Darmstadt statt des seither geleisteten Beittags von 25 fl. mit Rücksicht auf
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Geschehen, Gießen am 29. Juli 1875.
Generalversammlung des landwirthschaftlichen Bezirksvereins Gießen.
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