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Xicnftnn Den 5. Januar

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Abbestellung irfolgl, das Blatt auch

ersuchen wir Alle, welche auf den

Gießen, den 2. Januar 1875.

(Arohherzoglicbe-- Krcisamt Gießen.

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meinem schweren Berufe und auch dem Theile meiner Pflichten, welche Sie

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Es waren sämmtlich Schiffeleute, von den Paflagieren

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Preis vierteljährlich 2 Mcnk 20Pf.mitDringsrlohn. Durch die Post bezogen vierteljährlich 2 Mark 50 Pfenn.g.

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Mark.

2 Mark 50 Pfg. incl. Postaufschlag.

mögen, darüber ein dichter Nebel, der das Athmen und den Verkehr erschwert, zwischendurch gelindes Schneewehen, wodurch die auf wenige Fuß beschränkte Fernsicht noch um ein Bedeutendes abgekürzt wird es ist eine Atmosphäre, die sich auf dem (Kontinente für Geld sehen lassen könnte und die Gottlob auch hier zu den seltenen Ausnahmen, gehört. Selten auch ist die Kälte, die nun schon geraume Zeit anhält, allgemein der Jammer selbst derer, die über behag­liche Häuser verfügen, groß das Elend der Wasser- und Flußarbeiter, gewaltig die Sterblichkeit, zumal unter Kindern und Greisen, und recht sehr an seiner Stelle der Wunsch, daß das neue Jahr sich freundlicher anlaflen möge, als das scheidende. Um die Stimmung noch mehr zu verdüstern, bringt uns jeder Tag Kunde von neuen Schiffs- und Eisenbahnunsällen. Ter letzteren gab es gestern abermals zwei, durch die zwar kein Mensch auf der Stelle tobt blieb, dagegen einige Dutzend mehr oder weniger schwer beschädigt wurden. Und zu den furchtbaren Katastrophen auf hoher See, durch welche der heute ablaufende letzte Monat des Jahres noch lange gekennzeichnet sein wird, haben sich gleich­falls einige neue hinzugesellt. Einem in Plvmouth eingetroffenen Berichte zu­folge ist der Dampfer Delfins auf einen Felsen nahe der Westküste Südamerikas aufgerannt und zum Wrack geworden. Sein an Bord befindlicher Besitzer, Herr Barasarte, war mit fünf Anderen im Stande, sich auf dem kleineren der Schiffsboote zu retten, während das größere Boot mit 30 Leuten beim Hinab- laflen umschlug und den größten Theil seiner lebendigen Fracht in den Wellen begrub. Den Ueberlebenden gelang es, den Dampfer bis in das seichte Wafler der Küste hinzusteuern, woselbst noch ein halbes Dutzend von der Mann­schaft, die sich am oberen Takelwerke festgeklammert Balten, in Sicherheit ge-

örfdirint täglich, mit Au-- naüme MontagS.

Expedition: Eanzleiberg, Lit. B. Nr. 1.

'rcuzer und ilionSscheinc

Haag, L Januar. Eine Depesche aus Atschin vom 25. Decbr. mel­det, daß ein neuer Zusammenstoß mit den rüstenden Eingeborenen bevorstehe. Ende des Monats soll ein Geschwader abgehen, um an der Westküste zu operiren.

Nr. 30 des Reichs - Gesetzblatts, ausgegeben den 23. December 1874, enthält:

(Dir 1029) Bekanntmachung, bett essend die Außet coursseßung verschiedener Landes-Silber- und Kupsermunzen. Boni 19. ^ecember 18/4. (Wr. 1030) Bekannlinachung. das Verboi des Umlaufes fremder Si'ber und Kupfermünzen betreffend. Boni 19 December 1874.

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Englund.

London, BL December. Seit 24 Jahren erinnere ich mich keines so bösen WintertageS in London, als uns heute zum Jahresschlüsse beschert wor­den. Unten Glatteis, so daß die Pferde keinen sicheren Schritt zu thun ver-

Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren.

Damit wir nun in den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes vestimmen ju können, Gießener Anzeiger abonniren wollen, dies sofort bei der ihnen zunächst gelegenen Postanstalt oder den Landpostboten, zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollständige Exemplare zu liefern. Die Redaktion.

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Derselbe erscheint in den Vormittagsstunden täglich, mit Ausnahme Montags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen vierteljährlich nur 2 Mark 20 Pfg., frei ins Haus geliefert.

Den seitherigen Abonnenten in der Stadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche im I. Quartal 1875 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen.

Die Abonnenten, welche den Anzeiger abholen, erhalten denselben zn 2

Für alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonnementspreis

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repräsentirkn, mit voller Hingabe genügen zu können."

Berlin, 2. Januar. DerNat.-Ztg." zufolge hat der Kaiser bei allen Eiwideruugen auf officitlle Ansprachen bei dem gestrigen Neujahrs-Empfang (eine Genugthnung über die friedliche Lage ausgesprochen und die Aufgabe des deutschen Reiches betont, in erster Reihe auf die Erhaltung des Friedens hin- znwirken. , _ .

Breslau, 2. Januar. Gestern hielt die diesige Crumnalpolizel beim Curatns Bode, Präses des Breslauer Diöcesan-Geselle» Vereins eine Haussuchung ab: die PereinSschriften wurden mit Beschlag belegt.

Dresden, 31. December. DieDresd. Nachr." schreiben:Emer weiteren Gleichmäßigkeit mit der preußiicken Artillerie betreffs der Armeebttlei- düng wird bei der königlich sächsischen Armee Folge gegeben werden. Die schwarze Koppel, an welcher die Artillerie-Eartouche bei den Sachsen getragen wird kommt in Wegfall und wird eine weiße dafür eingefübrt. Cb die Säbel kppeln, bis jetzt schwarz, auch weiß werden, ist vor der Hand eine Frage der Zeit. Im Mantel kann man den Sachsen vorn Preußen nu. an der Regiments Achselklappe unterscheiden."

Kiel, 1. Januar. Die Panzer-Fregatte Hansa und der Transport. Dampfer Eider sind, von Swinemünde kommend, heute Nachmittag im hiesigen Hasen vor Anker gegangen. __ ,, . . o

Aschaffenburg, 3. Januar. Bei der hiesigen Wahl eines Landtags- Abgeordiuten ist der Eandidat der Ultramontanen, Cber-Appellrath Kurz, mit 105 gegen 48 Stimmen wieder gewählt worden.

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Wien, 2. Januar. Die handels-politischen Perhandlungen mit Ruß­land werden demnächst nach den localen Erhebungen an der Grenze in hier abzuhaltenden Conferenzen beiderseitiger Vertreter fortgesetzt.

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QJörtd, 2. Januar. Der allgemeine Eindruck in^ hiesigen politischen Kreisen geht dahin, daß die Thronbesteigung Alpbons' in Spanien ohne beson­dere Schwierigkeiten erfolgen werde. Man glaubt, daß die Machte dem König' Alvbons ihre Anerkennung nicht lange vorenthalten werden; Frankreich iusbe- sondere ist nach dem, was ich höre, geneigt zur Zuvorkommenheit. Der Hos,bracht werben konnten sondere isr iw _ » >>i^s^matische Bericbunaen amuknupfen. dagegen ertranken alle bis auf einen mw das

des lu"Se-> Königs tst beretts gesch sch Pi '^Abdankung der erstejtrachten. Eine andere Hiobspost brachte uns der in Greenock -ingctroffen- Znm spanischen der auch früher Tennvfon, welcher m St. Helena mehrere Matrosen von dem Sch.ffe Calcutta

Secretär der spanischen Botschaft, Herr v. Hernandez, -rnannr, ( ' aufgmommen harte. Letzteres, mit stöhlen befrachtet, war am 11.

schon dieselben Functionen ausgeubr hat. ,

\ Paris, 2. Januar. Nach weiteren Berichten aus Spanien stößt die

DCUl|Ct)lQllO. Proclamirung Alfonso's nirgends auf Widerstand. Die Mitglieder des Ma-

Berlin 1 Januar. Der Kaiser empfing heute Mittag 12 Ubr die drider Geme'inderathes sind zurückgetreten und durch andere Personen ersetzt. Generäle und nahm die Glückwunsch-Adresse des General Wrangel entgegen. Mehrere-oppositionelle Journale voü Madrid sind siispendirt.

Der Kaiser antwortete auf dieselbe :Ich danke Ihnen für die Wünsche, welche PartS, 2. Januar. DerAgeuce Havas zufolge hat König Alphons Sie im Namen der Armee für mich ausgesprochen; ich gebe fie aus ooUem; foebeu allen Carlisten volle Amnestie bewilligt. Seitens Belgiens ist die neue Herzen den hier P-rsammelten besonders demüthig dankbar dafür zurück, daß! Regierung von Spanien bereits gestern anerkannt mortem Der Papst hat der Allmächtige mich im Laufe des verflossenen Jahres wieder so weit gestärkt,^dem König Alphons seinen Segen gegeben.

Holland.