Einzelbild herunterladen

Bei

Ostern 1874

en.

/ranftrcid).

die Geschworenen Landwirth Holzapfel, Gerber Bing, Landwind Riedmann, Bürgermeister Fackelmann, Landwirth Bauer, MagiftratSrath Sattler, Kaufmann Rosa, Bierbrauer Daklem Landwirth Eckleier, Müller Heeg, Fabrikant Fischer, Kaufmann Engelhardt und der Ersan-

i'rcn# ($t! ioni CsinrAtif FcIaI » ___L <n _r .

er zu; her. katholischer Mucker- genannt.

kannten Personalien beantwortet hat, vu * Anklageschrift. Der Staatsanwalt ha^t trotz ®ett>eJ8 Aufnahme für nothwendig und beantragt, vcn n Oertlichkeiten einen Situationsplan und die photographisch Hauses vorzulegcn. Der Staatsanwalt tbeilt ferner mit, daß» Schuld die vorzeitige Veröffentlichung der Anklageschrift ermögl

l- l>' »o. «machten tfT von ,h,

V.LSo öÄ

-um 14. Lebensjahre

"ITL'AD°r,^had^ n ei,Omnanu- und ,(S.d)8f,u>n SBolttbläUn«

rollst« Fnno der Kirche seh

, 28. Söctober. In der am Donnerstag stattfindenden nid)firn <jfcung des ständigen Ausschusses werden republikanische Mitglieder den Mini- ^ofcne5 Innern wegen seiner Haltung gegen den Präfekten der Seealpel.n« terpelllren und nochmals die Absetzung des Maires von Win

- s .. ~ ®ael officiöseJournal de Palis" sagt, die ©tidinmioeir oer neure

^!^^'kgenden Nachrichten stimme nicht mit den Gerüchten überein, denen zufolge vMwben lasten. Die Deutschland tn der gegenwärtigen Debatte zwischen Spanten und fcanfrt& m ttaasunterven ren mnfb. ......V , -t u,:v örannua?

z^m Gefängnisse w' er »fahren ^d'^7er Kanzler" nu^an^der" Hand°"e 5bf^4<

»«»., M mit b,m Tod- Marti 7» Streit au qe ö t Se W?. " "'7

schießen muß.7u!7den K°pN-s'FüZ7u L' ®er flämmet">"1 Ct" s e?äs ä?

SsreXn ®7nuns-st-n »uitunmengetafrE «nllmann h.b7 sich

ÄaÄ,'? Ä-Ä-XSS brurfte Äuümann ba8 in,wischen and bet Brusttasche Hcvwrge.ogme iTnetl ,

-Mi yLrÄMSMSSL wissn oder ^Anstifter für^den^ sagen to1?Dfn,fi *m 8alle eines Entkommens würden etwaige Mit- -ÄSLÄLLWL^ Lsw-Kr

,,ehung au tu Verpflegung des Heeres, und die Fortschritte der miti,-rischen geieu-t tp. Der Berthetdiger b-ant»-- t enIO,0,nnr6_. . _ T-chntk stellen in Beziehung auf die Ausrüstung und di- Uebung des Heeres g-!ch-°gen-u Sad,cnftanb,3,n unC bie iBnlefurg e<hnS'

Anforderungen an die Militär-Verwaltungen, weichen mit der bisher für Cie b" 3eU|!m ®°" "'m-id-n ,si Schüler aui M«d<due- 7°!-7n,i Armee bewilligten Mitteln nicht entsprochen werden kann, liebet die Höh- des b?fucbt e°d>U ffiaffe'nt,^ in M.°dtd«g6. b>« Jum u Leden.i-dr.

hierdurch begründeten Mehrbedarfs und der durch Befriedigung desselben er= bat, et mu £a®o?en, temit e*,"taeub«'? 4v'^Vb5e« ®5«<ber keinen, lt,cnte forderlichen Steigerung der Mattikular-Beiträge sind Ihnen bereits in ^hrer i®11'* f« « entiafjen worben, weil et abenbi iu inle s,|*cJ,n _$icn Keiftet

letzten Session vorläufige MttlheÜungen gemacht worden. Sie werden ans °e"° ^aft'el?" «'i''"'- m ttm z,,'d""nier »e»t£?' aui) o®(«

d-m Ihnen vorzulegenden Re,chsh.iushal,s - Etat pro ,875 ersehe», daß eine Än8 l7 h°b!,^ e.'.e

Steigerung der Matrikular- Beiträge, wie sie damals in Aussicht genommen s-ld- habe ihn während °ei^d ft^n «ufenU>'7m ^'""'"7« -mbi er 8u; war, genügen wird, um den Mehrbedarf für das Heer, sowie die bei den an-M Angeklagte 8itbt bi, Behauptungen ter altio« 7,tr*M -

deren V-rwaltungszweige» nothwendig gewordenen Ausgabe-Vermehrungen 3uiaueMe7?^LXanil?le ^abe " kein, Pistole "eh.dt. 77, E<u,w1°el?ei^ Bedielten. Nachdem der Umlauf des Papiergeldes durch em in Ihrer letzten।Lk.?L°n^.'" e^®« JXf tu ®"» «»Ä-

Sesswi, zu Staude gekommenes Gesetz geregelt ist, bedarf es zum Abschluß -d-r ---» »i-tt-i ,.i,s»,. »al w, e oTa.'» . "

der Gesetzgebung übet den Geldumlauf tn Deutschland noch bet gesetzlichen bie liberalen ®iätt« bitte,' ,* ia jefbi?» o«Lom

Regelung des Umlaufs von Banknoten. Die verbündeten Regietungen sind bei ,""°8 A-ligienSktiegeS bie K.iholiten bi, Uebrig-n schon unt

^h»en vorzulegende.. Gesetz-Entwürfe übet diese wichtige Frage von dembe « *T

Gesichtspunkte aubgegangen, daß bestehende Rechte nur soweit zu beschränken w-tq- bi, «klag- aufführt: .Da» D?n-^hat temen aw'^ y" c,n »'^mtnjnt, feien, al» es das mit bet Auftechthaltung bet Metall-Circulation vet- b-n Fürsten g-bacht. Bi« Opern h-be n sich^»ü bet "

bundene öffentliche Interesse erheischt, unb baß gleichzeitig Vorsorge zu treffen Sn? ,tl be^alb n0* Berlin g-r-ist unb hab, «arb-r mebrma?« o?e Mob<>J,U?0* fei um einet späteren auf bie Erfahrung über die Gestaltung des Seit um- wJ? haitT'er^ban^er^r-n, loft b« S±Ä!' '5^'1 b,,^n b«

aufs fußenben Gesetzgebung den Weg anzubahnen. Die zur endgültigen Rege- können. Die angeblich, a,u6ina ,u E J V?«" So<lnun9 nicht lung der verfassungsmäßigen Rechnungsleauna über bie Einnabmen des st?o,*s bib 'äurcntbalt« in Sana,rbaun o,,bt n,? ^«'.' b" «ngrkiagt, B,jüg>tch

in . W* *!' *7 t.e,MauoV;r,b4"an^,li01i

3lai) Sangerhanskn |ei ,r gegangen, um ecm künNg.n «abeoufembdt be««.» T?' ? ipecieU noch nickt naher bekannt acweien sei aut all, ttsn/ c bcr damal-

recognoScirt seine Reisekarte, desgleichen die Rebvosten bDnhJ 8UJnn .®er dlngeklagte in Berlin gekauften ober ben von' ^7gerh°ufe7 mktgebrachten ^ören "'^i"L.i°', -u Rordhausen per Bahn, von dort zu Fuß gemacht. D'e Distole bltx b,i

fcj« Fuistcn mit Pulver, einem Papierpfropfen, dann zwei Rebvosten 'W" ^tun8 bfropten g,loben. Die Rehposten Waren Wohl ."was rößer ,7? 'i, °7,n,m LOB b.c Ladung zur Tödtung eines Menschen ausreichend sei ala>^ . ^°At-e«gten.

n"ng des Fürsten habe er erst Sonntag Nachmittaa von ein^' V D.e Äoh.

gefragt. Er sei in Kissingest viel tn ^der Nahe des Eituf'iAcn btn « darum

habe er gezielt wegen dcS Panzerhemdes, daS der nüist tra->-

dlleben, worauf er die Pistole fortgeworfen h. ge chlagen. Er würde geflohen sein,

laufs fußenden Gesetzgebung den Weg anzubahnen. Die zur endgültigen Rege­lung der verfassungsmäßigen Rechnungslegung über dle Einnahmen des Reichs erforderlichen Gesetz-Entwürfe über Verwaltung der Einnahmen und Ausgaben des Reichs und über die Einrichtung und die Befugnisse des Rechnungshofes, welche in Ihrer letzten Session nicht erledigt werden konnten, werden Ihnen wiederum vorgelegt werden. Die Rechnungen über den Haushalt der Jahre 1867 bis 1871 werden Ihnen zur Entlastung und die Uebersicht der Enmah men und Ausgaben des Reichs im Jahre 1873 wird Ihnen zur Beschlußfassung zugehen. Zum ersten Male wird Ihre Mitwirkung über die Feststellung des HaushaltS-EtatS von Elsaß-Lothringen in Anspruch genommen werden. Die Prüfung destelben wird Ihnen Veranlassung geben, um den Hülfsquellen, den Bedürfnissen und den Einrichtungen des Reichslandes eingehender Kennlnlß zu nehmen, als es bisher an der Hand der jährlichen Verwallungsbenchte möglich war. Sie werden unseren oberrheinischen Landsleuten das Interesse bekunden, welches die gesammte Nation den Verhältnissen dieser uralten deutschen Gebiete widmet. Der von Ihnen in Ihrer letzten Session gefaßte Beschluß über den Entwurf eines Gesetzes, betr die Beurkundung des Personenstandes und die Form der Eheschließung, hat dem Bundesrathe Veranlassung gegeben, die Aus­stellung eines Gesetz Entwurfs über die Einführung der obligatorischen Civilehe und die Beurkundung des Personenstandes anzuordnen. Die Reichs - Postver^ Wallung ist von mir ermächtigt worden, eine Neugestaltung des internationalen Postverkehrs durch Verhandlungen mit allen auswärtigeil Mächten anzustreben, und Dank dem Entgegenkommen aller betheiligren Staaten, konnte nach kurzer Verhandlung in Bern ein Postvereins-Vertrag unterzeichnet werden, welcher dem geistigen und dem geschäftlichen Verkehr der Völker untereinander eine bis­her ungekannte Leichtigkeit und Ansdehnung verspricht. Unsere Beziehungen zu allen fremden Negierungen sind friedlich u.id wohlwolleiid, und in der bewähr­ten Freundschaft, welche mich mit den Herrschern mächtiger Reiche verbindet, liegt eine Bülgschafl der Dauer des Friedens, für welche ich Ihr volles Ver' trauen in Anspriich nehmen darf. Mir liegt jede Versuchung fern, die geeinte Macht des Reiches anders als zu dessen Verthcidignng zu verwenden, vielmehr ist es gerade diese Macht, welche meine Regierung in den Stand setzt, unge­rechten Verdächtigungen ihrer Politik gegenüber zu schweigen und gegen das Uebelwollen oder die Partei-Leidenschaft, denen sie entspringen, erst dann Stellung zu nehmen, wenn dieselben zu Thaten übergeheii sollten. Dann weiß ich, daß für die Rechte und Ehre des Reiches jeder Zeit die gesammte Nation und ihre Fürsten mit mir enizurreten bereit sein werden.

Berlin, 29. Oct. Der Reichstag wurde präcise 1 Uhr im weißen Saale des königlichen Schlosses eröffnet. Etwa 200 Abgeordnete waren an wesend. Der Kaiser, welchem der Kronprinz und die Prinzen Hari und Fried­rich Karl folgten, wurde mit einem dreifachen, durch den Präsidenten des Reichstages v. Forckenbeck ausgcbrachien Hoch empfangen. Der Reichskanzler Fürst BiSmarck überreichte die Thronrede, welche der Kaiser bedeckten Hauptes i vorlas. Die Thronrede wurde vielfach mit Bravos, besonders bei dem Passus 1 über Elsaß-Lothringen, der Schluß Passus mit stürmischem Bravo ausgenommen. 1 Fürst Bismarck erklärte darauf den Reichstag für eröffnet. Der bayerische Bundesraths-Bevollmächtigte schloß mit einem dreifachen enthusiastisch aufge­nommenen Hoch auf den Kaiser. In der Diplomatenloge befanden sich der heute eingetroffene französische Botschafter, der amerikanische Gesandte und viele ' Gesandtschafts-Attachös.

Berlin, 29 Oct. Reichstag. Präsident v. Forckenbeck eröffnet die Sitzung 2 Uhr 45 Minuten. Eingegangen sind 17 Vorlagen. Der Namens-! aufrus ergibt nur die Anwesenheit von 170 Mitgliedern. O durch da« Büteau bie JBerloofung in bie Abtheiluugen vollziehen'fassen. I vet gegenmaittaen Debatte an,ii*, - n

eonfhtuirimg der Beschlußfähigkeit. Nächst« Sitzung Sonnabend Votmütagsliutetveniten wolle. Die Einsicht kommt, wenn auch spät ' 11 U1'L, P derselben wttb bie Ptasibentenwahl erfolgen. Die Pibcttö" versickert brr - , . . - ,, , ,

Stiel, 28. October. St. Majestät Dampfeorvette Hertha ist unter!von ber Auslieferung ber Matrosen beb ^drffee Sitcoi* abuifeben Sommanbo bee Lorvetten.Capita,is Knorr beute Nachmittag 5 Uhr zu einer - Der Prinz unb bie $riiueifin , W'f^en.

zweijährigen Reise tn bie ostasiatischen Gewässer in See gegangen. Ihr näch. wohnten heute, von^ahlrcicken/Gesolae umaeb^ e.n» R

stos Reiseziel ist Pyrmont; ein frühere« Auslaufen würbe burch btchten Nebel'bu Palm« Royal ab f " 8 """ ^^'"ung ,m Theatte

den Tag über verhindert.

. Würzburg, 29. Oct. Proceß Kullmann. Gegen halb 9 Uhr füllt sich der »ehr' DtütiCIL

kleine E.hungbsaal, der im Ganzen nur etwa 200 Personen faßt. Der eigentliche rzuhörn-^ cvnM1 97

Naum ist in wenigen Minuten gedranyt besetzt. Äuperdem finden noch etwa bO Personen gegen uZ Z * iLCtObfr Der Papst gab am 24. d. dem Bischof von Ber« Special Karten, wo immer, Platz.. Du Prefle des Inlandes und Aublandeb ist durck etwa 40 v»» "Ne Audienz, wobei er Mit besonderer Thkilnahme der Aufüiifliaen Ge- Eorreipondenten vertreten. K)U Zeugen werden mit großer Mühe umergebracbt. Um 9 Uhr schicke Frankreichs gedachte. Er rittere intte X V ' Ö

trat der Gerichtshof in den Saal. Präsident ist der «ppellrath HauS, Beisitzer die BenrkL Gekabren tißn bnien k lV 5 J . tcm ^danken an tie

gerickts-Rathe Müller und Lauser, die Asiesioren Kirchgeßner und Kramer; Staatsanwalt Rüdel 'Vntlnrmb T n ? bedroht fet, und er fei durchdrungen von tet vertritt die Anklage; Official-Lertheidrger ist RechtSanwalt Gerbarc Sofort wird Kullmann -'^rywe"0lgkett, daß alle Katholiken ihre Anstrengung dahin richten müßten, von 4 Gendarmcn eingeführt unb zur Bildung deS Geschwoimen - Collegium- geschrttten. Der diese Gefahren durch einen erfolgreichen Widerstand gegen die Fel. de der Mche «..geklagte erklärte, er wolle keinen Geichwornen ablehnen laflm. «u» der Urne geben he vor «Nd der Gesellschaft ablllwenden B y Der

die (Beiditoorenrn Landwirtb Aolianf#! . ®erber Bina Pernh^irrfi >»,.».,.> cn.-.____tjn .. v2.1

»aofulla will wissen, ber Papst habe letzthin ein eigenhändiges

.... «... ,-------- ------wee, schreiben an ben deutschen Kaiser gerichtet unb seine schmerzlichen Empsinbun-

S-Ichwo«u. Echneidnmiister flilloni. Hierauf folgt, nachdem Kullmann auf Befragen die de- gk" über bie Gefangennahme ber Biscköfe ausaebtückt Das Schreiben avvel.

*........ Sn-SSÄÄÄÄÄS 8 * Ä" ML Ä Vtt W»?

nd beantragt, den SeMM»cncn zur BeurtbeUunq der j ° j A < Jp.Cnm ^lclc ^er Ansicht des Papstes keinen andern

nd die photographisch^^sc-ung des Dr. Dtruf'scken _al,e Ccn' tlc Politik eines Ministers zu verstärken. Die Antwort deS .a.u. - «.n,listen durch dessen Kaisers betont , seine Gefühle gegen bas «irchenhanpt seien immer ehrfurchts-

ft wurde, die Untersuchungn- voll, aber bte Regierungspolitik gegen einen Theil bes beutschen Clerus sei

ja verlangen.

l -gl. Ne Gesammtheit der heute

AlstAü^

feil' dc nvr.

uH

Ac ffrui tat lirku-'S : I ter Dtui' HÖglidl, I dir Lage

De des

Bc an Ruß" I rrieröffentli ||dt«n ohn I: I

tatsche 11' trtbeilttn

Ri gestorben.

Lo lvom 25. Zession t | «einer voll i'ystem u n Knig Tha illrrnen «lpsehlend.

öliot's oo

lkchiide

Re fien ? jn ( di ließen tt

I jetzl i

I bnr ,

I tiuirnibali5o' ! i"4, aönntt, R TMl'l.NMinO

130 il 39 fl. 9 er!

nnen j Im nähme de ball) und cj die kla '" bfä, x

erklären, ^lle weiter J^-^n werb, . «mchtSbrnt L den ^ro^rrjofl ^_Löttich

Die t 0d 2) 6 3) b 4) ;

L 5 ^'"en noch ponetflaa;

lütrt Gieße

T <ße.

I j

L

Tienf

*^en jm Shre^

W,Bni. ben 3