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fern davon, durch eine feindliche Gesinnung veranlaßt zu sein; sie bekämpfe tiur^die unerlaubte HaLrung der katholischen Partei wider die Eucheit des Reiches'" und gegen den Willen der großen Mehrheit des deutschen Volkes.
Spanien.
Santander, 29. October. General Laserna hat seine Demission gelben und kehrt nach Madrid zurück. Der Nachfolger ist wahrscheinlich General Morivnes. Bei der Armee sind in der nächsten Zeit keine erheblichen Vorgänge zu erwarten.
Tetegrophische Depeschen.
Berlin, 29. Oct Die Prov.-Corresp. bespricht bte bevorstehende Reform der preußischen Verwaltung und hebt hervor, daß bei der innigen Wechselwirkung zwischen der preußischen und der gesammtdenlschen Entwicklung auch der Deutsche Reichstag, soweit es ohne Venachtheiligung der eigenen Aufgaben möglich, gern die Hand bieten würde, daß die preußische Landesvertretung in die Lage gesetzt werde, das umfassende Werk durchzuführen.
Der Kaiser wohnt am 4. November in Potsdam der 150jährigen Feier te3 Militär-Waisenhauses bet.
Berlin, 29. Oct. Die Norddeutsche Allgemeine Zeitung, anknüpfend on Äußerungen der wiener Blätter über den Urheber der im April erfolgten Veröffentlichung der Arnim'schen Briefe, schreibt, die gedachten Enthüllungen hätten ohne ausdrückliches Einverständniß des Versaffers nicht in die Zeitungen gelangen können, daher wäre es nur ein Vertheidigungsact, wenn die Norddeutsche Allgemeine Zeitung die vielbesprochenen, d m Grafen Arnim amtlich erteilten Instructionen veröffentlichte.
Rotterdam, 29. Oct. Der Jansenisten-Bischof Heykamp ist gestern gestorben.
London, 30. Oct. Eine amtliche Depesche von Sir Hercules Robinson vom 25. October liegt hier vor, in welcher die vollkommen bedingungslose ßession der Fidschi-Jnseln angezeigt wird, so wie die vollzogene Errichtung einer vollständiaen administrativen unb gerichtlichen Verwaltung mit Steuersystem und neusüdwaleser Zolltarif, mit Civil- und Strafcode^. Der Fidschi- könig Thalombau übersandte der Königin seine Lieblings-Streitleute, reich mit silbernen Friedensemblemen verziert, sein Volk ihrer Gerechtigkeit und Großmuth entpsehlend. __
— Einige Blätter kündigen die bevorstehende Ruckberufung eir Henry Wot's von Konstantinopel an; sein Nachfolger werde Lord Lytton fein.
allgemein«!
Nachdem wir die Sammlungen für Meiningen geschloffen, und das Ergebniß, wie unten specificirt, übermittelt haben, beehren wir uns den hiesigen Einwohnern den herzlichsten Dank des H ü l f ö - Co m i t s' s in Meiningen für die freundlichen Liebesgaben auszusprechen.
Die Sammlungen haben
st. 720. 15. ergeben, weiter sind uns von der Nedaction des „Gießener Anzeiger"
st. 71. 7. für Meiningen übergeben worden, zusammen st. 791. 22. wovon laut Quittungen
st. 768. 8. an das Hülfs - Comits in Meiningen von uns übersandt wurden, womit zuzüglich st. 23. 14. für entstandene Kosten n. Portis obiger Betrag ausgeglichen ist, und liegt die Abrechnung zu Jedermann's Einsicht auf dem Comptoir des Herrn Adolph Noll bis zum 7: November a. c. offen.
Wir können bei dieser Gelegenheit nicht Unterlasten, dem Herrn Vuch- druckerei-Besitzer Pietsch dahier, der sämmtliche Inserate von uns ohne Vergütung besorgt hat, unsere vollste Anerkennung auszusprechen.
Gießen, 31. October 1874.
Das lliilfs-Coinil(‘ für Meiningen.
Frilchdärker > u (Sieben.
Sonntag ben y November D Rükl am Rathhaus, I. Bogt in ber Walltborstraste, Ehr Lompus aus bem Seltersweg.
I Kirchliche Anzeige
! ber evangelischen Gemeinde zu Gießen.
Gottesdienst.
Am Reformationsfeste, ben 1. November:
Morgens: Pfarrer Lanbmann.
Nachmittags: Pfarrvicar Schlosser.
(Collecte für ben Gustav-Abolfs-Verein.)
Die Pfarrgeschäfte für bte Woche vom 1. bis 7. November besorgt Pfarrer Lanbmann.
Der Confirmanden-Unterricht beginnt Donnerstag ben 5. November.
Anzeiger.
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Oeffentliche Aufforderung.
5306) In Sachen bcs Theodor Brück in Gießen Klägers gegen A. Rühl von Gießen jetzt unbekannt wo, Beklagter, For- beruufl betr-, wirb bem Beklagten, bessen Aufenthaltsort bescheinigtermaßen unbekannt ist, eröffnet, baß Kläger gegen ihn bet unterzeichnetem Gerichte Klage auf Zahlung von 39 fl- Rest für oerkaufsweise gelieferte Meubles erhoben habe unb ihm aufgereben, -sich binnen zwei Monaten bei Meibung ber Annahme des Zugeständnisses des Klagrn- Lalts unb des Ausschlusses mit Eimeben W bte Klage, beten Einsicht in ber Regi- fratur be§ unterzeichneten Gerichts freisteht, au erklären.
Alle weiteren Verfügungen für ben Be- Uazien werben nur durch Anheften an bas Eerichtsbrett bekannt gemacht werben-
Gießen, ben 27- Oct- 1874.
Großherzogliches Stabtgericht Gießen.
Bötticher Ov verman n.
~ I. E- b. B. St.: Felsin g, Erster Beigeordneter.
Wollene Hemden, Unterjacken, Unterhosen, Leibbinden, sowie stets das Neueste in Halsbinden, empfiehlt in großer Auswahl 5257] H'—Rübsamen.
5256) Den Ausverkauf meiner sämmtllchen führenden Waaren empfehle zu den billigsten Preisen, darunter 400 Stück gestickte Striche und Einsätze zu Fabrikpreisen.
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ber Richtung na§ fte r MergeH Mrti w r unb tjabe bie M aticn beb la 8. Derfelbe habw. ist mit ftuflmannt habe sich für einen Ai Usmrck nicht znt M M WtzM, id tvWtvvk oeö Wen gchrvchsti. chaler anfgefalltn, tri!- reifte; in bem Mburt ad geeilt. Zeuge h°h Lorn Hintmade aü )1 fchnell ab. Beit« ch gehöre zu ckert imcDcl, von ba au- to n aus Saßwedel fajU ihn habe KullniW-r > Levßening fo * g würden etwaige w1 5et 8lngta«git iifW Ai W1'"1""’
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Oeffentliche Aufforderung.
5080) In Sachen des Friedrich Bang von Gießen, Klägers gegen A- Rühl von Gießen, gegenwä, tig unbekannt wo, Beklagten Forderung betreffend, wird dem Beklag- ten, bestell Aufenthaltsort bescheinigtermaßen unbekannt ist, eröffnet, baß Kläger gegen ihn bet unterzeichnetem Gericht Klage auf Zahlung von 30 fl. Miethe für bie Zeit vom 15. Juli bis 15 Sept, l I. unb 34 fL 52 fr. für Frühstück für bte Zeit vom 16. Juni bis 27. August I. I erhoben habe, unb ihm aufgegeben, sich binnen zwei Monaten bei Meibung bei Annahme des Zugeständnisses bes Klaginhalts unb bes Ausschlusses mit Einreden auf bieKlage, bereu Einsicht in ber Registratur bes unterzeichneten Gerichts freisteht zu erklären-
Alle weiteren Verfügungen für ben Beklagten werben nur durch Andrsten an bas Gerichtsbrett bekannt gemacht-
Großherzogliches Stabtgericht Gießen. Bötticher. Oppermann.
113 Nadel-Stangen mit 9,53 ,
Die Zusammenkunft ist auf der alten Steinbacher Straße an der vierten Schneise-’__
Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird! 519o) Erdbeeren-, Aepfel-, Blumen-
Zahlungsfrist bis 1. Februar 1875 ßeftattet- unb Rindermarkpomade, sowie Odou-
Gießen, am 28. Oct. 1874. fine, ist wieder vorräthig bei
Grobherzogliche Bürgermetsterei Gtetzen. । Christian Frech.
len Klingelfluß und Hölle nachverzeichnetes
Holz öffentlich versteigert werden, als:
4180 Wellen Nadel-Reisholz,
83 Nadel-Stämme mit 13,13 Cubmtr-,
5238) ®ctfbcttcn, äopffiffen, Unter;
betten rc. sind stets in bester Qualität zu IzHOVlHlie
haben bei Emm a Löwenthal, glattkantig, mit Nuthe und Feder, % unb _____________________Wettergaffe 25.________ V' trheinisch) stark, empfiehlt
5243) Frisch ausgeleerte Weinfässer, ^^) D an. Wirth's Nachf.
zu Krautfässern sich eignenb, sind zu haben bei L. Herbert, Mäusburg.\
5305) Aus unseren Waldungen sind j
25000 Festmeter Weichgrubenholz,
Ausverkauf.
Um mit meinen fertigen weißen Hemden zu räumen, verkaufe dieselben von heute an zum Eiukauw^reise.
Wilhelm 8ehmall.
ÄÄ; ^enGothaer Schinken, Aus°°hl täglick frisch abgekocht, em. treffen hmtt Iw'bei^A Söhne. E)""^""Cän D^in'es, Schulstraße I. A. B u sch Söhne.
nachbenannten städtischen Gelder, als: bte rückständigen Communalüeuern pro 1874, die Holzstetggelder (fällig am 1. November er.), bte am 11. November er. fälligen Grummetgrasgelber,
4) Trieb- unb Wiesenviertelzinsen (sog. Bürger-Trieb- unb Wiesenviertel),
filmen noch in ben nächsten 14 Tagen an den Zahltagen, Dienstags, Donnerstags unb Samstags ohne Kosten zur hiesigen Stadtcasse (wählt werden. t
Gießen, den 30. October 1874.
Dec Stadt-Rentmeister: Enders.
Versteigerungen.
2 Dienstag den 3. Nov-,
« Nachmittags 2 Uhr, ivlrden im Hause des Herrn Uhrmachers 'L. Scharmann in der Schloßgaffe dahter mehrere Sopha, Comoden, 1 Kleiderschrank, - Settstellen mit Bettwerk, Nachttische, Tische, Stühle, Spiegel, Bücherge,telle, 1 Wiege unb sonstige Mobilien freiwillig versteigett-
Eichen, den 30. Oct. 1874^
Holzverfteigerung
im Gießener Stadtwalde.
8 Montag ben 2. Nvbr 1874, M von Vormittags 9 Uhr an, fl»ll in bem Gießener Stabtwalde, Dtstrtc-


