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genannten Waffengattung erforderlich fei; eS hat aber das Gesuch abgelehnt, laßt worden fei, ist vollständig erfunden.

und des Reichstages,

national-liberalen und

kurzer Rede diese plötzliche Heilung zu verkünden.

tung mehr zu beobachten", rief er aus,

wir finb bei einem wahren Wunder

zahlen können, sobald die Situation wieder

atafieit

Briefkasten.

Nach dein ^Popolo Romano" hat Pius IX

B Poststempel Gießen. Siecht hübsche Arbeit,

bkfodlcn, alle Geistlichen, welche sich am 8. und 15. d. an ten Parlaments- wenn Ei« 3*«""anon» *ii!"faa«n uffra"

Ansicht, der Staat werde 1 pCt. eine normale geworden sein wird.

Dacub Khan dagegen, daß Indien veran»

der Commission, welche betraut worden war, die Grundzüge zu einer Reduction der öffentlichen Schuld in Vorschlag zu bringen. Die Commission war der

ganzen Umfange des § 2 Dieses Gesetz

Ich habe keine Zurückhal-

, -------- zu schaffen und mit

eben zurückzurufen. Der Vorfall möge Anderen al« Warnung dienen.

Berlin, 21. November. Die Deutsche Allgemeine Correspondenz hält, ihre Angaben über Arnim's Anerbietungen an die Spener'fche Zeitung aufrecht und gibt Einzelheiten. Die Wiederverhastung Arnim's soll wegen Ausdeh­nung der Anklage auf Unterschlagung angeordnet gewesen sein.

Karlsruhe, 21. November. DieKarlsr. Ztg." bestätigt die Nach­richt, daß auch die zweite vom Freiburger Domcapitel für die Vischofswahl vorgelegte Liste von der Negierung abgelehnt worden ist. DieKarlsr. Ztg." bemerkt weiter, daß der Bischof Heselc von Rottenburg, da derselbe erklärt hatte, er werde die Wahl aus keinen Fall annehmen, dadurch aus der Präsen­tations-Liste ausgeschieden sei, und daß daher die Negierung keinen Anlaß ge­habt habe, sich über ihn zu äußern. Den Vorwurf, daß die Negierung der Curie nicht entgegengekommen sei, weist dieKarlsr. Ztg." zurück, indem sie erklärt, die Negierung habe mit sämmtlichen Candidaten verhandelt, dieselben hätten sich aber alle geweigert, den Eid aus Befolgung der Staatsgesetze zu leisten. Darauf seien sie von der Staatsregierung abgelehnt worden, da die­selbe keinen Erzbischof zulassen könne, der den Gehorsam gegen die Staatsge- setze verweigere.

und trieb die Aufnahme auch erfolgen, D. R.

Darmstadt, 21. Nov. Kürzlich fand in dem Gasthause zum Schwanen die Auflösung der hiesigen Maurerzunft statt, zu weicher sich nur drei Mitglieder, unter welche vas vorhandene Vermögen vertheiit wurde, eingefunden hatten. Die in Schweinsleder eingebundenen Qunft- bücher gingen in den Besitz de« Herrn Maurermeister Mcr-Hcimer über. Der vom Landgrafen «Lrnst Ludwig ausgestellte Zunftdrief datirt aub dem Jahre 1719. Au« den rjunftdüchern ist ersichtlich, daß bei einer Quanalsitzung im Jahre 1721 em großer Verdruß vorfiel, ötn au« Nieder-Namstadt berübergczogener Maurermeister nannte feine Darmstadter Zunftgenosien in der Sitzung beioffener Lade" ^erschwerend) Broddiede. Er wurde sofort zu einer Geldstrafe von 2 fl. und 10 Albu« verurtheilt; auf Lamentiren wurde diese Strafe jedoch in ein Viertel Wein (vier Maaß), welcher sofort getrunken wurde, umgewandelt. <D. ß.)

©au tilge «beim, 7. Nov. DerNeue- hätte für unseren langjährigen Bürger- meister, Herrn Ewen, gestern Abend leicht verhängnißvoll werden könnten. Derselbe begab sich in den Keller, einem fremden Herrn Weinproben heraufzuholen, stürzte aber, kaum unten ange- kommen (nock auf der Treppe) , betäubt zusammen. Zum Glücke war gleich Hilfe zur Hand und gelang es nach mübsamer, für die BetbeUigte^ selbst äußerst gefährlicher Arbeit (dieselben ihrer fünf, wurden selbst auf den ersten Stufen schon betäubt und mußten öfter wieder zurück» gezogen werden), den gänzlich bewußtlosen schweren Mann au« dem Keller ' " kräftigen Mitteln in

iKcnt, 20 November.

Reiches, nach erfolgter Zustimmung des BnndesrarheS was folgt:

$ 1. Das Alter der Großjährigkeit beginnt im Deutschen Reiches mit dem vollendeten 21. Lebensjahre, tritt mit dem 1. Januar 1876 in Kraft.

Urkundlich ic. Gegeben rc"

Der Antrag wird von zahlreichen Mitgliedern der der Fortschrittspartei unterstützt.

Frankreich»

Pari-, 20. November. Die dentale französische Presse bemüht sich, ihren Lesern zu beweisen, daß die Verehrung der Madonna von Lourdes sich auch in den übrigen Ländern von Europa mit derselben Schnelligkeit verbreitet, wie in Frankreich. Bereits seit langer Zeit sind die kleinen ultramontanen Blätter voll von den Wundern, welche diese Madonna verrichtet, und nun bringt der .Pelerin" folgende merkivürdige Zeilen:Die Andacht zur Notre Dame de Lourdes macht in Deutschland Fortschritte, trotz der Verleumdungen der Sectirerpreffe. Die Katholiken haben sogar beschlossen, eine Pilgerfahrt nach dem wunderthätigen Heiligthum zu veranstalten und der unbefleckten Jung­frau ein reiches Banner zu widmen, um darzuthun, daß das Volk von Deutsch land, so unglücklich im gegenwäriigen Augenblick, sich dem heiligen Herzen der Jungfrau weiht, die man in Deutschland alöAuxilium chrislianorum und alsSpes noslra verehrt. Es haben sich schon in jeder Stadt und in jedem Orte Eomihös gebildet, um die Gaben und Beitritte entgegenzunehmen, die sehr zahlreich sind." Um aber die Begeisterung der zukünftigen Pilger aiis Deutsch Idiib noch zu steigern, erzählt das dentale Blatt noch einige neue Wunder der französischen Schutzpatronin. So erfahren wir, daß Madame Marie Mosart, welche seit 11 Jahren an den Beinen gelähmt war und nur auf Krücken gehen konnte, sich in die Wunderquelle getaucht hat und nach nur 20 Minuten voll­kommen geheilt war! An demselben Tage wurde Fräulein de Bothiauly, die seit vier Jahren gelähmt war und keine Nahrung mehr zu sich nehmen konnte, in das Wasserbecken gelegt. Als man ihr Helsen wollte, wieder hcrauszusteigen, sagte sie: Danke, ich bin geheilt." Sie hat dann am selben Abend an der Fackelprotession Theil geuommer und alle Straßen von Lourdes durchschritten Ein anderes junges Mädchen aus Avignon war stumm. Man taucht sie in daS Wager und plötzlich redet sie mit lauicr Stimme. Der Bischof von Li­moges celcbrirte gerade die Meffe in der Grotte und unterbrach sich, um in

Schutz des Eigenthums oder der Person erfolgt, fällt nicht unter den Be« wählen betbeiligt habee, a divinis zu snspendiren, d. b. ihnen bis ans WeiteieS griff der rechtmäßigen Ausübung eines Amtes und der Widerstand gegen einen die Ausübung ihrer geistlichen Functionen zu untersagen.

solchen Beamten ist demnach nicht nach der Bestimmung des § 113 des Straf» Hfirii

gesetzbuchs zu bestrafen.

Das bayerische Kriegs-Ministerium ist von der Reichsregierung ange Kalkutta, 20- November. Die Gefangennahme von gangen worden, eine größere Fuß Artillerie Abtheilung nach Straßburg zu ver» in Kabul wird bestätigt. Die Behauptung derMoruiug Post" legen, da nach Vollendung der detachirten FortS eine erhöhte Besatzung der sein Besuch bei Sckir Ali durch den General-Gouverneur von

Lokal-Notiz.

Gießen, 23. Nov. Vorgestern Abend bot die hiesige Polizei zwei fremde Männer au« der Gegend von Siegen in Haft gebracht, weil sie falsche Preußische (blau,) 2ü,Tblr.-Bank» noten ausgegeben bezw. auszugcben versucht hatten. Die faUchen Noten sind zum Thetl recht gut nachgemacht, sie alle tragen die eine Nummer 43160b, Litt E und sind datirt: Berlin 21. S^pt. IH68. Nähere« kann erst mitgetheiU werden, wenn die einaeteitele Untersuchung weiter gediehen ist.

Mit Ende dieser Woche wird der königl. Hos-Opernjänger D. Pirk au« Han­

nover bei seiner Durchreise in hiesiger Stadt ein Gcnctrt abhalten. Da derselbe nach vorlie. genden Zeugnissen überall allgemeinen Beifall und Lob errungen hat, so hoffm wir auch dem .hiesigen Publikum einen genußreichen Adeno veripreärn zu können

Umstand, daß die Iberia" bekanntermaßen daS eigenste Organ des Minister- Präsidenten Sagasta ist. ES wäre bei diesem doppelzüngigen Staatsmann, nicht zu verwundern, wenn er seinen Zweck dadurch zu erreichen glaubte, daß er mit der einen Hand gibt, waS er mit der andern nimmt.

Madrid, 21. November. Der . Jmparcial" veröffentlicht den Bericht

zugegen!" Ob eS auch falsche Wunder gibt? ES ist zu hoffen, daß Notre Dame de LourdeS ihrer Kundschaft zu Liebe nur wahre Wunder wirken wird, wenn die deutschen Pilger vor ihrer heiligen Grotte anlange».

Paris, 20. November. DerGauloiS" zeigt an, daß die Gattin des Carlisteii'GeneralS Saballs auf Befehl deS eommandireuden Generals in Per­pignan aus Südfrankreich ausgewiejeu worden sei.

Spanien.

Madrid, Ist November. Ein merkwürdiges Errlgniß ist die Bestra sung derIberia" wegen eines bissigen Artikels gegen die französische Regie­rung. Der Gouverneur von Madrid bat dieses Blatt dafür mit einer Geld- büße beimgesucht, und in Frankreich legt man hierauf viel Gewicht, um einen günstigen Umschlag in der Gesinnung der Madrider Regierungskreise daraus zu folgern. DaS Auffallende an der Sacke, und was diesem Gefühle der Genugthuung auf französischer Seite einigermaßen Abbruch tbun kann, ist der

~ habe mir einen gründlichen Katarrh zugezogen, hön^^ft^^ft^d^^u m<?T Camil befallen. Selten jedoch wird einem folgen Katarrh

«obaTtigfelt »"getraut welcb, derselbe bei Vernachlässigung zeigt und e« giebk nicht wenige wo Lungenscdwindiucht und andere schwere Krankheiten dadurch entstanden sind. 81« «cbu&-- ^"beugung-mittel verdient der rheinische Traubenbrusthonig (fiehe Annonce) allen empfohlen zu werden welche an Beschwerden der A'hmungSorgan. zu Inken haben, da b«na onzenedine Saft die Eigenschaften besitzt, oen Schlnm zu lösen, d.e Trockenbeit und da- durch den Reiz zum Husten zu mildern und zu heben, wodurch baldige Befreiung der unanat. rubmen Zustande erzielt wird Auch werden die ernäbr.nden und verdauungSbefördernden Wirkungen iiek« Hausmittel« Vielseitig gerühmt und anerkannt.

da es zu diesem Zwecke keine Artillerie mehr disponibel habe, dagegen eine Pionierabtheilung angeboteu.

Berlin, 22. November. Der Abg. Dr. Prosch hat im Reichstage folgenden Gesetz-Entwurf emgebracht:Wir Wilhelm, von Gottes Gnaden Deutscher Kaiser, König von Preußen K. verordnen im Namen des Deutschen

Eine .furchtbare Mordtbat wird demEll- au« H.--zörmeny gemeldet. ü,nea?Ttu' bi< nut ihrem Manne schon seit längerer Zeit in Unfrieden lebte, behandelte ihn m ber Welse, wie man in «Iföld die geschlachteten Schweine behuf« ihrer Enthaarung zu sengen pstegt; sie bedeckte ihn de« Nacht«, während er schlief, mit Stroh, da« sie früher mit Petroleum ^trankt hatte, und zündete diele Hülle an Der «ermste verbrannte natürlich , die zärtliche iAemahlin aber wurde dem Strafgerichte eingcliefert.

Trier, 11 Nov. Heute Vormittag wurde der mehrfach bestrafte und vor etwa drei Monaten zwangsweise Über d.e Gränze unsere« R,g.erung«bez.rtS gebrachte Pfarrer Maringer au« Ntederbettingen, srübcr vaplan in der diesigen St Laurent.uskirche, von dem lufäQia hier anmtknbfn Gendarm au« Hillesheim auf dem vabnhof abgefaßt und m Haft gebracht Der Bannbruchige war nicht bloß u la commis voyagtur bekleidet, sondern hatte sich auch einen ichwarzen Backen- und Schnurrbart wachsen lasten. Derselbe wird zunächst die für den Bann- druck angedrohte E^ecutivdaft verbüßen, nachher aber wohl In einem sichern Plane mternirl werken. tzolk« Ztg )

. . ~ D^«Hamburz-' P-st d-mpsj<b,ff Pomm-ram-. ll-pitin Schw-nini, >rn »n Vtnfe

btr H-mduig Zctt.n ».f.üicbafl, w-ich-« am 4. R°»,mdn ton H.m-

but9 tia abgin,, ifl nach nnn >chn,ll«n ,lückuch,n Snj, oon 9 Zagm 6 eiunb.n Wahl, behalten in New >'jork angrkommen. v

LeieginMIche vi'pejcheii.

BZien, 22 Nov. DasTagblatt" veröffentlicht ein Kapitel aus dem .Aushänge-Bogen der BroschüreDie Revoluiiou von Oben," welches die intimen Vorgänge bei der Gasteiner Eonvention b.handelt und den Herrn v. d. Pfordteu scheinbar compromittirt.

22. Nov. Zniu Präsidenten des Senates ist Desambrois, zu . Vice-Präsidedteu sind Svrre, Seialoja, Manriani und Ärese ernannt. Die amtliche Zeitung veröffentlicht die Ernennung von 14 neuen Senatoren.

Belgrad, 22. Nov Heute hat die Eröffining der Skupischma statt­gefunden. Die Thronrede erwähnt den ehrenden Empfang des Fürsten in Konstantinopel, dessen Besuch bei dem befreundeten Herrscher Rumäuiens und die Zusammenkunft mit den Herrschern und Staatsmännern der Großmächte, welche sich für Serbien als nutzbringend erweisen würde. Der Fürst verheißt etne Reihe von Vorlagen und stellt es der Skuptschina anheim, zu ermeffen, ob nicht gut und nützlich wäre, die Verfassung in liberalem Sinne zu ändern

BermischteS.

Die Blätter erzählen folgenve Hctrathsgejchtchte:Gin älterer reicher Herr in Berlin, Vesten Gattin vor fünf Jahren da« Zeitliche gesegnet halt, und der nur eine Tochter im Alter von neunzehn Jahren besitzt, welche er sehr streng erzieht und deren einzige Zer- strcuung in der Musik und der Lectüre von Zeitungen besteht, faßte den Entschluß, wieder zu heirathen. Da er außer den Herren, mit denen er allabendlich in einem Weißbierlocale seinen Scat spielt, weder Herren- noch Damenbekanntschaft besitzt, verfaßte er an seinen Wünschen entsprechende« Inserat für einige Zeitungen. Zwei Tage nach der Aufnahme der Annonce be­gab sich der Herr nach den verschiedenen ZeitungS-Erpeditionen, um die etwaigen «vresten m Empfang zu nehmen ES waren ihrer zehn. Unter diesen fand zu seinem Entsetzen der alte Herr auch eine Offerte von der Hand seiner Tochter, welche mit dcn Anfangsbuchstaben des Vor- und Zunamen« M P. unterzeichnet war. In diesem Schreiben bemerkt die jung, Dame, M sie sich au« ihrer Einsamkeit heraus sehne und gern einem edeldenkenden Manne ihre Hand reichen würde. Sie benutzte diese Gelegenheit, da ihr strenger Vater sie von allen Vergnügungen fern halte, sie fast nie ausgehc, keine Gesellschaft besuche und daher auch keine Gelegenheit fände, Bekanntschaften zu machen. Nachdem der Vater da« Schreiben gelesen, welche? mit der Bitte endete, poste restante M. P. die Antwort aufzugeben, wurde er zuerst von heftigem Zorn er griffen, beruhigte sich jedoch bald und mußte sich selbst eingestehen, daß die Tochter sich in ihrem vollen Rechte brsinde. Er hatte sie noch immer al« Kind behandelt und betrachtet, und mußte sich doch sagen, daß sie bereit« da« nothwendige Alter erreicht hatte, um einen Munn glücklich machen zu können. Die eigenen Heirathsgedanken waren ihm schnell vergangen, er verbrannte die anderen Schreiben und behielt nur den Brief von seiner Tochter Am nächsten Ta .e begab er sich zu einem seiner besten Freunde, und nach einer kurzen Unterredung mit diesem zu dessen Sohn, einem jungen Kaufmann. Marie P fand nach zwei Tagen einen Brief auf der Post vot und vor einigen Tagen wurde die Verlobung der jungen Leute gefeiert, der wohl bald eine solenne Hochzeit folgen wird."