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Frankreich.

dende» Talon

Theodoli vorgestern in Frisuldi bei Frosinone von Briganten Dieselben verlangen 150,000 Frcs. Lösegeld. Gensd'armerie

rer ist.

Oberhessischen Loncesfionirt von

Sr. König!. Hoheit dem

Großberzog von Hessen und bei Rhein.

der

Ersenbahn-Gesellschaft.

Orrenlirt mit 3i/i Proc. jährlich laut

6 oncessionSurkunde vom 4. April 1868.

aii Jherrn von Treitschke in französischer Sprache gerichtet und soeben bei Hirzel in Leipzig herausgegeben hat. Der Brief drückt eine lebhafte Bewunderung für den beredten Prosesior aus, unternimmt aber den Beweis, daß Treitschke mit Unrecht die russische Kirche als einen Cäsaropapismus aufgefaßt habe. Die Broschüre bietet Interesse, wenn sie auch nicht Jedermann ohne Weiteres über-

der Ausruf geknüpft:

Inmitten der Gewissensangst, der tiefen Trauer und Trübsal, welche diese Gesetze über Tausende und Abertausende katholischer Unterthanen unseres Landes bringen werden, müßten wir uns immer von Neuem wieder sagen: Das Alles müssen wir dulden und leiden und das Alles muffen wir über uns ergehen lassen, damit die Bewohner der hessischen Residenz ein brillantes Thea­ter haben und an den Sprüngen einer üppigen Ballettänzerin ihre Augen wei­den und an den Tönen und Trillern einer weichlichen Coloratursängerin ihre Ohren ergötzen!"

Nachdem die Verleumdung ihre Wirkung gethan, kommt freilich nach­träglich die heuchlerische Versicherung: man könne das Alles nicht glauben, die hessische Negierung sei dessen nicht fähig :c.

Berlin, 7. October. Wie verlautet, wird das Erscheinen Bismarck's im Proceß Kullmann für nothwendig gehalten. Ein desinitiver Entschluß ist jedoch hierüber noch nicht erfolgt.

Die Haft des Grafen Arnim ist eine äußerst strenge. Die wenigen Besuche der nächsten Verwandten fanden im Beisein des Untersuchungsrichters

Land und suchen die Neger einzuschüchtern.

Washington, 7. October. Ein Regiment Infanterie ist nach den Südstaaten abgegangen.

Buenos-AyreS, 7. October. Die Regierung hat bei der Kammer einen Credit von 10 Mill. FrcS. zur Bestreitung der Kriegskosten beantragt. Zwischen den Truppen und den Insurgenten ist ein leichter Zusammenstoß vor Der Stadt erfolgt. Die Regierungs-Truppen mußten sich zurückziehen. Dem Vernehmen nach unterhandeln die Chefs beider Parteien wegen gütlicher Bei legung der Streitigkeiten.

Actie Nr der

Oberhefsischen Eisenbahn-Gesellschaft über

350 fl. oder 200 Thaler, von der Großherzoglich Hessischen Regierung garantirt mit 3*/i°/o Pr- anno-

Dieser Actie liegen biS einschließlich >tl Betriebsjahres 1878 die Zink resp. die Divi- und Superdividendecoupons bei, welche nach Ablauf dieser Zeit gegen Auslieferung des erneuert werden müssen.

Auf der zweiten Seite:

ämerifia.

New-Uork, 8. October. Osficiellen Mittheilungen zufolge Weißen in Alabama entschlossen, die Neger an der Beteiligung bei

kam nicht ein einziger septennalistischer Caudidat durch. Freilich waren diesel­ben dünn gesät und die hauptsächlichsten Gegner der republikanischen Candidaten waren Bonapartisten oder Legitimisten. Zu Mans, dem Hauptorte des Depar­tements der Sarthe, hatten die Bürger sich über die Abberufung ihres allge­mein geachteten Maires zu beklagen.

Schweiz.

Bern, 7. October. Der Delegirte Frankreichs bei dem Post-Congreß erklärte heute, daß Frankreich der Post-Union nicht sofort beitrete, ohne jedoch den Beitritt gänzlich aufzugeben.

Bern, 8. October Die General-Abstimmung über den Post-UnionS- Vertrag ergab einstimmige Annahme, ausgenommen Frankreich, welches vor der Unterzeichnung die Sauction^, der souveränen National-Versammlung eniho- len muß.

(ßiigfanö.

London, 8. October. Die gestern in Glasgow gehaltene Volksver­sammlung zur Wahrung religiöser und bürgerlicher Freiheit ist ganz dem Pro­gramme gemäß verlaufen. Einstimmig wurde der deutschen Regierung im Kampfe mit Rom volle Sympathie ausgedrückt und beschlossen, die Nesolutio nen dem deutschen Botschafter Grafen Münster zur Uebennittlung an den Kai­ser Wilhelm zu überreichen.

London, 8. October. Einem Telegramm derTimes" aus Wien von gestern zufolge bestreitet die österreichische der türkischen Regierung die Be- fugniß, den österreichisch-türkischen Handelsvertrag vor dem Jahre 1890 aufzuheben.

Glasgow, 7. October. Das Protestanten-Meeting hat unter zahl­reicher Beteiligung stattgefunden. Der Vorsitzende, Oberst Macdonald, eröff-

Verfolgung der Räuber beschäftigt.

Spanien.

Madrid, 7. October. Der carlistische General Tristany genschwindsucht gestorben.

tungen nicht fremd bleiben möchten! Justitia domini slal in aelernum! Haben ments, welche jüngst mit dem Besuche des Marschall-Präsidenten beehrt war- ** Ä «xu-ia*ben. Die Minister werden sich daraus, wenn wieder eine ähnliche Rundreise

in Vorschlag kommen sollte, eine nicht zu verachtende Lehre ziehen können. In Mans, Brest, Lorient, Nantes, Rennes, Lille, Amiens und Saint-Quentto

OltifteiL

Rom, 8. October. DieLiberia" meldet, daß der päpstliche Kämme

Der Inhaber dieser Actie hat nach Verhältniß deren Betrages von Dreihundertfünfzig Gulden oder Zweihundert Thaler

sind die den Ab­stimmungen zu verhindern, außer wenn sie den Weisungen der Liga der Weißen gemäß stimmen wollen. Bewaffnete Schaaren von Weißen durchziehen das

zeugen wird. t ,

Berlin, 7. October. DerTelegraph" meldet Meuterei im Lager des Don Carlos und dessen schwere Verwundung. Es ist wie der Anfang des wohlverdienren Endes. Die spanischen Angelegenheiten gehen ohnehin allem Anscheine nach einer Wendung entgegen, die der Regierung Serrano's eine größere Festigkeit gewähren würde. Auch Rußlands Anerkennung würde dann ohne Zweifel nicht mehr allzu lange auf sich warten lasten. Es stellt sich immer deutlicher heraus, daß Rußland mit seiner vorläufigen Zurückhaltung nur einer Tradition seines Hofes folgte, die ja auch seiner Zeit dem von vielen anderen Regierungen anerkannten Dom Miguel trotz besten nichts wenige, als liberalen Regiments wegen seines aus einem Staatsstreiche hervorgegangencn Anfanges die Anerkennung verweigert hat. Diese Tradition dürste Rußlands Haltung in dem gegenwärtigen Falle noch mehr bestimmt haben, als das von russischen Diplomaten äußerlich angegebene Motiv, die Anerkennung eines Chefs der Exccutivgcwalt mit Umgehung der Regierungsform sei eine jener Neuerun­gen im Völkerrecht, welche eine vorsichtige Regierung nicht ohne Weiteres be­günstigen könne. Rußlands Heraustreten aus seiner Reserve wird mit der Befestigung der spanischen Regierung ohne allen Zweifel gleichen Schritt

Stettin, 7. October. Sicherem Vernehmen nach ist bei der Direc- tion des hiesigen Kreisgerichts gestern ein Schreiben des Chefs des Berliner Stadtgerichts eingegangen, in welchem die Berhastung des Grafen Arnim ttn Bezirk des hiesigen Gericht«, ohne vorherige Benachrichtigung deffelben, mit der Wichtigkeit und Eile, die diese Angelegenheit erheischt, entschuldigt wird.

(Osts.-Ztg.)

Stuttgart, 8. October. Justlzminister v. Mit,nacht reist morgen nach Berlin ab, um den Sitzungen des Bundesraths beizuwohnen. Derselbe steigt in dein von der württembergischen Regierung für die württernbergischen Mitglieder des Bundesrathes angetauften Hause in der Voßstraße ab.

München, 7. October. Der hiesigeVolksfreund" meldet: Die Königin-Mutter weilt seit niedreren Wochen in Elbmger-Alp bei Reutti. Von dem dortigen Vicar erhielt sie den letzten Unterricht in der katholischen Reli­gion, lind heute dürfte die Ablegung des katholischen Glaubensbekenntnifles be­reits erfolgt sein, nachdem die Königin schon vor 8 Tagen dem hiesigen luthe­rischen Consistorium den Austtitt aus der Protestanten-Gemeindc erklärt hat. Das Sakrament der Firmung wird der Königin-Mutter vom Bischof von Augs­burg, in besten Diöcese Hohenschwangau liegt, gespendet werden.

üesterreich.

Wien, 8. October. Die amtlicheWiener Ztg." meldet, daß der Kaiser den Grafen Wrbna auf sein Ansuchen von der Leitung der General- ^nteudanz des HostheaterS unter Verleihung des Großkreuzes des Leopolds- Ordens enthoben lind den Hofrath Edler v. Salzmaim-Bienenseld provisorisch mit der Leitung der General-Intendanz betraut habe.

Wien, 8. October. Gutem Vernehme» nach wird sich die Börsen- Kammer morgen mit der Festsetzung jener Bestimmungen befasten, welche für die hiesige Börse in Folge der Umwandlung der bisherigen deutschen Währungen in die Mark-Währung nothwendig sind.

Pesth 8 October. DiePesther Correspondeuz" erklärt sämmtliche Gerüchte über Differenzen zwischen den Mitgliedern des Cabinets als völlig grundlos.

Sie daher immer den Muth, gerecht zu fein, Herr Minister, und Sie werden die Gerechtigkeit nie zu bereuen Ursache haben! Jeder Act der Gerechtigkeit! tragt vielmehr hier auf Erden schon einen überaus edlen und schönen Lohn in sich, und zwar einen um so schöneren und edleren, je größer der Muth und die Charakterstärke ist, mit welchen der Act der Gerechtigkeit geübt wird.

Auch das Märchen wird den Lesern des frommen Blattes ausgetischt, die Kirchengesetze seien der Preis für den Theaterbau in Darmstadt! Und daran

Paris, 6. October. Eines der bezeichnendsten Merkmale der stattge-

habten Generalraths-Wahlen ist die vollständige Niederlage der septennalistischenT----

oder monarchischen Candidaten gerade im ganzen Umkreise derjenigen Departe- AntheU an dem Gesammt-Sigenthum, dem Gewinn und Verlust der Oberhesfischen Eisenbahn,

Actie Rr

Pescatore statt.

Berlin, 7. October. Da der Geheime Ralh v.. Windscheidt, welcher im Begriff steht, von Heidelberg nach Leipzig überzusiedeln, Mitglied der Com­mission zur Entwerfung eines deutschen bürgerlichen Gesetzbuches ist, so hat sich das Gerücht verbreitet, er würde im nächsten Semester seine akademische Tbä- tigkeit in Leipzig einstellen. Aus sicherster Quelle erfahren wir, daß das Ge­rücht unbegründet ist und der berühmte Rechtsgelehrte in Leipzig alle angekün- . .. . ..

bitten Vorlesungen haten wird. nete die Versammlung durch eine Rede, worin er Disraeli wegen seiner prote-

Unter Heinrich von Treitschke's Zuhörern in Heidelberg im Winter- stantischen Gesinnungen seine Anerkennung ausdrückte und hervorhob, daß die Semester 18731874 befand sich auch ein Russe, der jetzt einen offenen Bries jetzige Regierung stark genug sei, um unabhängig von der Unterstützung der au VSerrn von Treitschke in französischer Sprache gerichtet und soeben bei Hirzel inländischen Ultramontanen handeln zu können.

Afrika.

Kairo, 7. October, Morgens. Der Nil ist in dieser Nacht gefallen. Die Nachrichten aus dem Innern lauten fortwährend gut.

Gießen, 8. Oct. In der 72. Sitzung der Kammer der Stände drS Großherzogthum Hessen, d. d. Montag, 5. Oct. 1874, ist die m der neueren Zeit häufig ventiliere Frage, ob die Garantie der Großherzogl. Regierung für ein 3>/zprocenliges Ertragniß der oberhess. Eisen- bahnactien, welche auf einen Nennwerth von 350 Gulden oder 200 Thaler au-gestellt find, eine unbedingte oder eine nur bedingte sei, gleichfalls zur Verhandlung gekommen und dabei vom Ministerttsche aus nach Inhalt der Darmstadter Zeitung vom 8. Oct., erste- Blatt, erklärt worden, es seien nur 994,000 fl. garantirt und es würden nur sa lange, alS die Betriebs­einnahmen die Ausgaben deckten, 3>/, Proc. Zinsen gewährt. Deckten die Grnnahmeu die Aus­gaben nicht mehr, so würde das Deficit aus dem Etaatszuschuß gedeckt und die Actionä« er­hielten weniger Zinsen.

In Nachstehendem folgt der Wortlaut einer Oberhefsischen Sisenbahnactie, auf d«

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