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Allgemeiner Anzeiger.
Der Derwaltungörath: (Namen zweier Verwaltungsraths.
Mitglieder.)
Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 11. bis 17. October besorgt Pfarrvicar Schlosser.
sind ihm erworben.
Gießen, den 16. Wat 1868.
Contrasignirt durch den
Großherzoglichen Regierungs-Commisiär: (Namen:)
Fri sch b ä cker ? u Gießen.
Sonntag den 11. October. H. Noll in der Neustadt, H. Spies in der Wallihorstrahe, L- Kämmerer auf dem Seltersweg.
Kirchlicke Anzeige
der ciinugclifdicn Gcmrindc jn Gicßc».
Gottesdienst.
Am Aernte-Dankfest den 11. October. Morgens: Pfarrvicar Schlosser. Nachmittags: Schulinspector Vigelius.
Der Wortlaut deS DividendemCoupon ist folgender:
Dividende-Coupon für das Betrikbssahr ... zahlbar am 15. Mai ....
Actte Nr....... Fol. . . ■
Inhaber dieses Scheins erhält gegen dessen Rückgabe aus der Gesellschaftscasie als vom Staate garantirte 3‘/2° o Dividende den Betrag von fl. 12. 15 ft. oder 7 Thaler.
Gießen, den 16. Mat 1868.
9 Der Vcrwaltungsrath:
(folgen die Unterschriften zweier Mitglieder.)
Di. Statuten derselben sind für ihn verbindlich und die statutenmäßigen Rechte Frage stellen würde. Der Krieg von 1870 habe unzweifelhaft auf die ($> ' ■ ' * drückung des Protest antismus in Deutschland und seiner stärksten con-
tinentalen Veste abgezielt. Nach dem Siege Deutschlands beabsichtige der Vatikan jetzt die Wiederherstellung seiner Machtstellung und werde die Wiederaufrichtung der päpstlichen Souveränetät durch Waffengewalt versuchen, sobald die Monarchie in Frankreich und vielleicht in Spanien errichtet sei. Die voraussichtliche Bekämpfung des Versuchs durch Deutschland und Italien würde einen europäischen Krieg herbciführen. Redner schloß mit der Aufforderung, die Schotten und Engländer möchten vereint der römischen Invasion entgegentretcn. Newdegate, die zweite Resolution begründend, sprach seine Bewunderung für die Weisheit des deutschen Kaisers und die Talente Bismarck's und Moltke's (des „Fürsten der Strategen") aus und forderte die Schotten und Engländer auf, das Parlement im Jntereffe der britischen Unabhängigkeit zum praktischen Ausdruck der Sympathie mit Deutschland gegenüber dem Ültramontanismus zu verlaßen, Einhelligkeit in die Politik der beiden große Reiche zu bringen. (Beifallssturm.) Die übrigen Redner sprachen in ähnlichem Sinne.
Wir möchten nun fragen: Ist der Erwerber einer solchen vom Großberzogl. RegierungS- Commissär contr.signtrten Actte nicht vollständig berechtigt, anzunehmen, ^hm 'chltmmsten galls eine iäbrlicbe Dividende von 3’/2 Proc. auszubezahlcn sei, und wenn je., was wir nicht wissen, die nirgends veröffentlichten Eonceisionsbcdtngungen ®Qr^t.lcn^d)Jrla/nf^9
feilten, „war es denn correct und vollständig, nur zu sagen: „Garanttrt mit 3 /2 Vroc. jährlich lout Concessionsurkunde vom 4. April 1868" statt etwa: „Garantirt mit 3/z Proc. lahrltch laut ConcessionSurkunde vom 1. April 1868 mit den tn derselben enthaltenen Modisicationcn ?
«um guten Glücke wird die Frage der unbedingten °^er nur bedingten Garantie nie praktisch werden, da bekanntlich die Ausgaben von den Einnahmen überschritten werden, obwohl der Verkehr sich noch lange nicht vollständig entwickelt hat; wir mochten aber g auben daß falls sie je praktisch werden sollte, es keinem Rechtsanwälte schwer werden wurde, das Recht der Aktionäre zur vollen Geltung zu bringen.
iEcfi’Qrnpl)ifcf)e Depeschen.
Paris, 8. Oct. Die Convention, bcrreffend die Abgrenzung der elsaß-. lothringischen Bischofs-Diocesen, ist gestern im Ministerium der auswärtigen, Angelegenheiten durch die französischen und deutsche» Cvmmistare unterzeichnet
Glasaow, 8. Oct. Ucbcr daS gestrige Protestanten-Mcctiug ist noch Folgendes zu melden: Die erste Resolution wurde von Begg begründet. Der- selbe hob hervor, daß die Durchführung des ultramontanen Priucips alle po^ Mischen Jnteresien der römischen Kirche unterordnen, die Zerstörung aller po-, litischen Freiheiten berbeiführen und die Errnngenschaften der Reformationen
Aeitgebotenes.
Main-Weser-Bahn. ]
4893) Es sollen die sämmtltchen Bau-! 4637) Eine Partbie sehr gut erhaltene
-beiten zur Herstellung einer offenen Koh- Fensterläden ist billig abzugeben bei
Jean Weber, »Stadt Cassel.
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arbeiten zur Herstellung einer offenen Koh lenbühne, sowie eines Holzschuppens auf Sta'ion Gies,en, in öffentlicher Submission
empfehlen
Gebrüder Mayer.
Das
Garnlager
-er I. A. Busch Söhne empfiehlt in großer Auswahl Strickgarne in bekannter (Sitte zu billigen Preisen.
vergeben werden. r . ..
Die Offerten sind portofrei und versiegelt mit der Aufschrift:
„Submission auf Erbauung einer Kolllenbübne und eines Kohlenschuppens auf Station Gießen"
bis zum Submissions-Termin am 16. d. M, Vormittags 11 Uhr,
bei der unterzeichneten Betriebs-Jnspection m Frankfurt a. M. einzureichen, woselbst auch die Bedingungen, Zeichnungen und Kostenanschläge einaesehen und die Offerten- Formulare in Empfang genommen werden ^Frankfurt a. M-, den 2. October 1874.
Königliche Betriebs-Jnspection.
H e y l.
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Süßer Apfelwein
4953) bei Earl Heil, Schloßgasse.
| Pferdedecken
in großer Auswahl verkauft
C b r- Horeyseck-
Felirmanii’s
Patent-Pferdeschoner.
4401) Erster Preis.
Goldene Medaille. Bremen 1874.
Bewirkt laut Urtheil der Maschinen- Prüfungs-Section der
Universität Halle a. S.
Erleichterte Zugthätigkeit der Lastpferde um ca. 20 Procent.
Schonung der Lastpferde und Geschirre um ca. 33 Procent.
Fehrmaww tf ScJitremcA, Oranienstraße 56, Berlin.
Prospecte gratis und franco.
Zu beziehen zum Fabrikpreise von 20 Reichsmark per Paar in Gießen bei Friedr. Kreuder, Neuenweg.
Versteigerungen.
Arbeitsversteigerung. |
Dienstag den 13. d M-, Nachmittags 3 Uhr, .
sollen auf dahtesiger Bürgermeisterei oerstei- D ach deck er ar beit, veranschl- zu 192 fl. 40 fr. Weißbinderarbeit, " 40 n
Wieseck, den 9. Oct. 1874. .
Großherzogliche Bürgermeisterei Wieseck. ________Lang- _________ £ Dienstag den 13. d. M-, § Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung der ^h- Lotz Wwe. nachfolgende Gegenstände erbverthetlungs- balber meistbietend gegen baare Zahlung "'«"«L -
ländische Stuten, 5 Jahre alt, fehlerfrei zugfest, ein- und zweispannig gefahren, 1 Victoriawagen, 1
Schlitten, mehrere Wagen- und Ehaisengeschirre, mehrere Oeco- nomiewagen, Ceconomiefleratb- schäften und sonstiges verschiedenes Hausgeräthe, sowie eine Anzahl Pfauen, Hühner und Tauben.
Gießen, den 7. Octbr. 1874. Großherzogliches Ortsgericht Gießen.
L874er
Traubenmost
Z Mittwoch den 14. Octbr-,
§ Nachmittags 2 Uhr
unb die folgenden Tage wird in der Wohnung des Musiklehrers Fe Ning in den Neucnbäuen dessen hinterlassenes Modtliar- vermögen, bestehend in i? ob ein, Bett- und Weißzeug, sowie sonstigem Haus- und Küchengeräthe, öffentlich meistbietend gegen baare Zahlung versteigert.
Gießen, den 7. Octbr. 1874. Grobherzogliches Ortsgericht Gießen.
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Kron-Sardinen auffs feinste marinirte kleine Fische,
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