Pessimismus dort sich mit gleicher Leichtfertigkeit blähen. während die Regie-
ernzusinoen, uno mu cmt'm .yvu/ uuj vu» miu/ IW‘VP
r die Versammlung. Zu bedauern war, daß der spcciellen Aufforderung
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Nom, 5. Januar.
Madrid, 6. Januar.
Izquierdo zum General der I fantcrie, Nosolauo zum General der Artille-
ernannt. Außer in Saragossa imb Valladolid haben auch
in Taragona
Unordnungen stattgefundsn.
Engsand.
London, 5. Januar.
zweites Mee
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Zk’llClTCldj.
BermifcbteS.
dem am 27. für Deutsch-
rie, rie
Spanien
Serrano hat Eitona zum General der Cavalle-
siellt sei.
Der eingehenden und von großer Sachkenutuiß zeugenden Rede folgte ein wahrer Beifallssturm, und jeder Anwesende stimmte freudig in^das „Hoch" ein, welches Mitprediger Luft, in warmen Worten Herrn Dr. L-chreder dankend, diesem — wie wir mit Sicherheit annehmen dürfen — unserem künftigen Reichstags-Abgeordneten ausbrachte.
Mit einer Ermahnung an die Wähler, sich zahlreich an der Wahlurne einzufinden, und mit einem Hoch aus das Deutsche Reich schloß der Präsident
Konstantinopel bat etwas erlebt, was in der Residenz der hohen Pforte noch nicht vagewescn, seitdem daS Danner des Propheten zum ersten Mal von ihren Zinnen flatterte, Konstantinopel hat einen Ball erlebt. Im Palaste der Persischen Gesandtschaft ertönte die
Ottilien.
Der österreichische Botschafter am päpstlichen Stuhl,
unsere Mitbürger in den benachbarten katholischen Orten nur Wenige gefolgt waren. Sie hätten sich sicher überzeugen müffen, daß die gehaltlosen und meist unwahren Ausführungen in den Wahlreden des ultramontanen Gegeneandidaten Backe nur auf die mangelnde Einsicht einer urtheilslosen Menge berechnet sein konnten. (Neue Frkfrr. Pr.)
Berlin, 4. Januar. Die „Germania" verbreitete gestern Abend die beunruhigendsten Nachrichten über den Gesundheitszustand des Kaisers, uud findet es nicht zu billigeu, daß der Welt daraus ein Geheimniß gemacht werde. Glücklicher Weise fügt das Blatt hinzu, daß der Gedanke an eine Mitregentschaft des Kronprinzen für jetzt aufgegebeu sei. Das hätte dem Blatte schon ein Fingerzeig sein können, daß seine Nachrichten Gottlob falsch sind. Wir sind im Stande, aus den sichersten Quellen mittheilen zu können, daß gerade in den letzten Tagen auch die einzigen Symptome geschwunden sind, welche über das Befinden Sr. Maj. noch Besorgnisse einflößen konnten. Der Husten und die katarrhalischen Beschwerden, die rheumatischen Kopfschmerzen, kurz, alle Krankheitszeichen hatten sich schon mehr und mehr gebeffert und verloren Nunmehr haben sich auch Appetit und Schlaf und in Folge dessen Zunahme der Kräfte in erfreulicher Weise bemerkbar gemacht. Die Blätter erwähnen als ein gutes Zeichen, daß der Kaiser, der während der Krankheit, wenn er außer dem Bette war, Eivilkleidung trug, bereits wieder Uniform angezogen habe. Als ein ferneres deutliches Zeichen, daß die Gesundheit des Kaisers sich wirklich gebessert hat, kann angeführt werden, daß die Großherzogin von Baden, die ihren kaiserlichen Vater treu gepflegt hat, übermorgen mit ihren Kindern Berlin wieder verlassen und, über das Befinden des Kaisers beruhigt, nach Karlsruhe zurückkehren wird. Wie gesagt, unsere Nachrichten über das Befinden des Kaisers sind verbürgt, und nun fragen wir, wer da unverantwortlich handelte. Nicht derjenige, welcher die „Germania" anklagt, sondern sie selbst, die auf ungenaue Informationen hin die Millionen treuer anhänglicher Unterthanen beunruhigt, die mit Aengstlichkcit auf Nachrichten von uuse-
Graf Paar, ist heute eingetroffen und hat dem Cardinal Antonelli einen Besuch abgestattet. Der bisherige französische Gesandte Fournier hat den Groß- cordon des Mauritius-Ordens erhalten. — Der Papst hat eine zahlreiche Deputation aus Irland empfangen. — Die „Voce della Verita" veröffentlicht eine Depesche aus Konstantinopel, wonach der Sultan die armenische Frage zu Gunsten der Hassunitschen Katholiken -entschieden hat.
Hosstind.
Ämsterdam, 2. Januar. Die Nachrichten aus Atschin machen den Eindruck, daß General von Swieten seiner Aufgabe wohl gewachsen ist. Der Mangel an guten Karten des Landes macht es sehr schwer, sich eine richtige Vorstellung der Operationen zu machen, indessen scheinen die Holländer mit Bedachtsamkeit, aber festen Schrittes vorzudringen. Die Nachricht, daß die Atschinesen eingeschlossen seien, wird vorläufig wohl nicht so ganz richtig sein, da sie mit anderen Berichten nicht übereinstimmt. Der Fürst von Pedir soll bedeutende Verstärkungen den Atschinesen gebracht haben, und das ist nicht gut möglich, wären diese eingeschloffen. Die Verluste der Holländer sind verhält- nißmäßig nicht gering, was auf tapferen Widerstand schließen läßt. Der Sultan soll von seinem Volk abgesetzt oder gefangen sein, vielleicht weil er zu Unterhandlungen geneigt war. Sollte dieses sich bestätigen, dann würden die Holländer in Atschin ganz andere Erfahrungen machen, als in anderen Theilen des Archipels. Bisher war jeder Widerstand vernichtet, sobald man sich der Person des inländischen Fürsten bemächtigt hatte, da die Sache des Fürsten die des ihm blindlings untergebenen Volkes war. Die Atschinesen scheinen ihrem Sultan aber nicht so unterwürfig zu sein und ihre Sache über die ihres Feindes zu stellen. Dieser Umstand läßt zwar auf Uneinigkeit im feindlichen Lager, aber auch auf viel größere Energie des Volkes schließen. Ein schnelles Ende der Expedition läßt -sich nicht wohl erwarten. Der Kraton wird förmlich belagert und die Holländer werfen Batterieen für schweres Geschütz auf. Diese Arbeiten werden aber schließlich eher zum Ziele führen, als das kopflose Ueber- stürzen der ersten Expedition.
manne anzubieten.
London, 5. Januar. Einem Telegramme der Times" aus Madrid vom 4. d. zufolge ist die Nacht völlig ruhig und ohne jegliche Störung verlausen.
London, 5. Januar. Der russische Botschafter, Graf Brunow, ist ernstlich erkrankt. — Aus Somorrostro (nordwestlich von Bilbao) wird un- term 2. Januar gemeldet: General Moriones, welcher von Santona nicht vorrücken konnte, bat sich mit seiner ganzen Truppenmacht wieder eingeschifft. An welchem Punkte er zu landen gedenkt, ist unbekannt, man vermuthet in Santander. 24 earlistische Bataillone, welche Bilbao eingeschloffen haben, bereiten sich vor, Moriones anzugreifcn.
flfien.
Penang, 3. Januar. Die Holländer baben das Fort Pedir angegriffen und die eroberten Dörfer eingeäschert. 400 Marinesoldaten haben einen kleinen Vortheil errungen. Der Verlust der Holläi der betrug acht Todte und einen verwundeten Osficier. Die am 31. December zurückgekehrten Schiffe sind am 1. d. wieder nach Atschin abgegangen.
Die Gesuche um Einlaßkarten zu d. Mts. stattfindenden Meeting zur Bekundnng der Sympathien land sind derartig zahlreich, daß das Comitc beschlossen hat, ein ting in Exeter Hall abzuhalten und das Präsidium einem conservativen Etaats-
rung schlau zu laviren sucht und vergißt, daß das System, viel zu verheißen und wenig^zu halten, nicht ewig vorhält. Schwerlich wird das Cabinet Auersperg-Stremayr das Jahr 1875 noch erblicken. Aus Ungarn kommt die Hiobspost, daß Deak sich wirklich zu alt uud matt fühlt, um noch länger das Ruder zu führen; er will schon in nächster Zeit sein Abgeordneten - Mandat niederlegen. Die Pcsther, deren Vertreter er ist, haben beschloffen, ihn einstimmig immer und immer wieder zu wählen, was recht romantisch klingt, aber tie innere Stadt Pesth würde dann ohne Vertreter bleiben, so lange Deak lebte. Mit der Gesundheit des alten Herrn steht es so schlimm nicht, er empfängt sogar Deputationen; aber er ist entmuthigt und verdrossen.
Schweiz.
Bern, 5. Januar. Der neue französische Gesandte, Herr von Chau- dordy, ist heute hier angekommen. — In Folge der neuesten nltramontanen Demonstrationen im Jura, uamentlich zu Saignelögier, hat die Regierung energische Maßregeln angeordnet. Zwei Regierungs - Commissäre sind an Ort und Stelle abgegangen.
rem allverehrten Kaiser warten.
— Den „Deutschen Nachrichten" zufolge hat das Kriegsgericht über Ca pitän Werner nunmehr seine Verhandlungen abgeschlossen und das Urtheil gefällt. Dasselbe ist Sr. Majestät dem Kaiser vorgelegt und wird in den nächsten Tagen den betreffenden Jnkanzen bekannt gegeben werden. Sollte selbst Capitän Werner in den spanischen Gewässern etwas mehr gethan haben, als Pflicht und Ehre von ihm verlangten, so veroient er in Anbetracht der Umstände eher Anerkennung als Tadel. Die öffentliche Meinung, die sich namentlich in der Hamburger und Bremer Presse sehr lebhaft ausspricht, hofft zuversichtlich auf Freisprechung des Capitäns Werner.
Berlin, 5. Januar. Die „Nordd. Allg. Ztg." bemerkt, die „Kreuz-
Ztg." nehme die Miene an, als würde sie noch immer aus amtlichen Kreisen
mit Nachrichten versehen, was sie ehrlicher Weise und im eigenen Interesse
in entschiedene Abrede stellen müßte da dies mit rechten Dingen nicht zugehen
könnte.
Berlin, 5. Januar. Die gestern hier ftattgebabte Gemeinde-Kirchen- raths-Wahl ist meist freisinnig ausgefallen. Die Betheiligung war eine lebhafte. Die Orthodoxen unterlagen selbst in den Parochie n, wo die orthodoxe Glaubensrichtung vorherrschend ist. — Der Raubmörder des Cigarrenhäudlers Schünemann ist gestern Nachmittag in der Person des achtzehnjährigen nebenan wohnenden Schlosserlehrlings Schneider ermittelt. Derselbe ist geständig, den Mordanfall allein ausgeführt zu haben.
Posen, 3. Januar. Das Kreisgericht verurtheilte den Erzbischof Le- dochowski wegen gesetzwidriger Anstellung zweier Geistlichen zu einer Geldstrafe von 2000 Thalern. Der Weihbischof Janiszewski, welcher angeklagt war, gegen den Religionslehrer Schröter eine unberechtigte Preßverfügung erlassen zu haben, ist sreigesprochen worden, weil er im Auftrage des Erzbischofs gehandelt habe.
Posen, 0. Januar. Die gestern gegen den Erzbischof Ledochowski ausgeführte polizeiliche Execution wegen zu zahlender 500 Thaler fiel fruchtlos aus. Es wurde nur das nothwendigste Haus- und Küchen - Geräthe vorgefunden.
Posen, 5. Januar. Da das hiesige Gefäuguiß überfüllt ist, werden die Gefängnisse zu CottbuS, Franstadt und Frankfurt a. d. O. für den Erzbischof Ledochowski dem Justizminister vorgeschlagen. Der Justizminister ent schied, das Oberappettationsgericht zu Posen möge den Ort des'Gefängnisses bestimmen.
München, 5. Januar. Abgeordnetenkammer. Auf die Interpellation des Abg. Lerzer bezüglich der strafgerichtlichen Untersuchung wegen des Solda teil Plattner antwortet der Kriegsminister, daß die angeregte Wiederaufnahme der Untersuchung sofort und mit eidlicher Abhörung der Zeugen des Civilstan- des angeordnet worden sei. Dieselbe sei aber momentan noch im Stadium der Voruntersuchung und wegen des Umfanges des Materials zur Vorlage an den. Staatsanwalt noch nicht gereift.
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»»’Ä'to Ä ss-e SÜtf-i Ad.« w“ Berlin, mit* d-i b bim W “'M au8*r«*! dl! Et-iM" folgt, i« Py1 fltn einige beherzte Erbitterung gegen c die Polizei vcn arg - Der X entbiit. $t*l6! lehrlingß Schneid tbätig war, burcu t Schuld nach anfän dem Reg.-Rath 6d brachte er seinem l mit Blut bchckte £ stecken als von Fa Statur, dunkelblond bestraft. Er ist auc (in Arbeiter in Has goldene Uhr und Ke gaben hatte. Er w wohnen, und von sc wahr, auf freien s Nachrichten über se maligen Verhaftung, ständnisses hatte. T stand beweisen, daß Angelegenheit geht (8 erfreulichcrn Heinrich, er ist sind aästbare Leute fiib aus der Werkstt sich beim Eintritt fr wohnhelten Schünen verkehrte.
Remagen, folgende Geschichte, licherseitö nicht geh und so sand man dc wurde auf dem Kircl
chem sich die Regelung des Verhältniffes des Reiches zu den Religionsgesell-sich auf Sturm und Regen gefaßt, wenn er sieht, wie Optimismus hier und sck)afteu, ein Gesetz über die obligatorische Civilehe rc. hiuzugeselleu könnten. srMfimianina hnrt fi* mit aUHipt Mit Begeisterung und hinreißender Beredtsamkeit gedachte Redner der großen Cultur-Aufgabe, welche dem Deutschen Reiche, dem Deutschen Volke ge
Wien, 2. Januar. Das „Vaterland" und die mit ihm verbündeten Kircheupolitiker uud Feudaljuuker schweigen förmlich in der Schmach, die dieses Jahr Oesterreich gebracht haben soll; ihnen zufolge war es ein ächtes Lum- penjahr. dagegen reden die liberalen Blätter von der ungetrübten Ruhe, in _ , ... <YD. m - ■ .. .. - - ■ .. -■■ - ■ - -
welcher das neue Jahr Oesterreick finbp .,VK Fn.Afi.-hrr Musik der Giaurcn, Manner und Weiber der Ungläubigen drehten sich nach den Klangen abcnd-
sicht ist diese Unaestörtbeit nickt hrr • za 1 1 kllchllcher . m. ländischer Walzer. Mot.sin Khan, der Persische Gesandte, hat dem allgemeinen Vorurtheil ge-
' 11 Vlt,C "Ng^lorryett nicht wert her, im Gegentherl macht der Vorsichtige trotzt, nacheem sein Herr, der Schah, ihm dazu die feierliche ürlaubniß ertheilt hatte. Der


