stücke von einigen Joch dieser Hilfe theilhaftig werden, denn wenn diese ihr
Lokal-Notiz.
gen ergeben, daß der Verkäufer, ein wegen Diebstahls und Führung falscher Namen schon oft
- — In den letzten drei Wochen sind Einhundert fünf und zwanzig hiesige
10, theils mit 5 Thaler bestraft worden sind, ist die Milch bester geworden.
B e r W i f ch t e K.
Lager visitirt. Nur drei hatten cs feuersicher lagern; ncunundz w anz ig Geschäftsleute hatten es, trotz wiederholter polizeilicher Warnung, in engen Höfen, Schuppen, Ställen,
Häuser zerstört Das Centrum der Stadt ist unberührt. Der Schaden wird auf 300,000 Doll, geschätzt.
Besitzthum verkaufen sollten, so kommen sie an den Bettelstab. Uebrigens haben die Felder ihren Werth in Folge des Geldmangels fast ganz verloren; in Kiz-Dezsida wurden 13 Joch (ein Joch — 2^ preußische Morgen) Ackerfeld ersten Ranges und ein Grund im Orte für 71 fl. 1 fr., in Sz.-Kövesd 56 Joch guten Feldes um 106 fl. versteigert. Bis zum Zusammentritte des
die Uhr für eine gestohlene hielt. Der Verkäufer hatte angegeben: er habe dieselbe während ' Inzwischen haben die angestellten Nachforschung
mehrerer Bäume auf der Straße nach Wieseck mit 2 Monaten Gefängntß bestraft worden.
— Gestern hat die Polizei bei den hiesigen Kaufleuten und Krämern die Petroleum»
," kann nur der Reichstag bieten im Wege eines großen Darlehens. Und zwar müßten auch die Besitzer kleiner Grund-
Gießen, 19. September. Vor drei Wochen hat der wandernde Schirmmacher Nikolaus Herrlein von Obereschenbach bei Hammelburg an einen hiesigen Uhrmacher eine schöne goldene Damen-Uhr mit goldener Kette verkauft, welche die Polizei in Beschlag nahm, weil sie
bestrafter Stromer, die Uhr Tags vorher zu Nauheim gestohlen hatte.
---Der Wilhelm Junker von Wieseck ist wegen der bereits bekannten Beschädigung
lung fl. 12,00'0. — _ ,
Als Total Nettoverdienst, nach Abschreibung sämmtlicher Einrichiungskosten, aller Geschas^l spescn und von fl 12,000 zur Bsioung einer Specialreserve der Natenabtheilung hat sich Summe von fl. 6-<,4 0 18 fr. ergeben, was einer Verzinsung des voll eingezahlten Actienea«! tals von 1 , 20 Proc per annmn gleichkommt und auf eine hübsche Nentabilität für > Folge schließen läßt. Die durch die Deutsche Creoitbank culnvirte Specialität des Rata' gcschäfts hat hiervon den bedeutendsten Theil bcigetrag.'n; indes; wurde auch durch em mehr und mehr entwickelt habendes Conto-Corrent-Geschäft, welchem das Institut, wie
gestorben.
Aus Bayern, 15. September. Bis zu welchem Grade wahnsiuni- .....
gen Hasses das römische Pfaffenthum gegen Preußen und die preußische Dy- peschen des Commodore Commerell von der Goldküste, durch welche die Mit- nastie erfüllt ist, davon haben wir schon manche Probe mitgetheilt. Das theilungen von dem Ueberfall der englischen Recog'.wscirungs-Truppen bestätigt Stärkste dieser Art ist aber wohl folgendes. Das „Bayerische Vaterland", werden. Der König von Chamah heuchelte zuerst Freundschaft und gab später welches erst vor Kurzem von einem bischöflichen Blatt Bayerns als besonders die Engländer in verrätherischer Weise Preis. Der Verlust ist größer als begünstigter Schützling der päpstlichen Nuntiatur in München bezeichnet wor- man bisher geglaubt und beläuft sich auf 4 Tobte und 50 meist schwer 23er-- ben ist, schreibt: wundete. Durch die nachherige Beschießung der Stadt Cham rh wurden wenig
„Von Wilhelm I. abgesehen, zählt das protestantische Haus Hohenzollern Eingeborene getödtet, die meisten waren in den Busch entflohen; doch hofft " ‘ ~ ‘ " c " Commerell, daß die Lection gute Wirkung gethan habe.
Firmungsreisen oder zum Zwecke der Abhaltung einer Kirchenvisitation besucht, so schrecklich heimgesuchten Comitate Szolnot, wo volle fünf Procent der Be- knieend empfangen wird, und daß seine Dienerschaft seine Befehle kaieend ent- völkerunz von der Cholera ergriffen wurden, daß nach dem Erlöschen der gegen nimmt. Man sollte es kaum für möglich halten, daß ein Bischof, der Epidemie nun eine andere entsetzliche Gefahr heranziehe, der Hungertod, wel- sich den Nachfolger der Apostel nennt, die die ihnen von Heiden dargebrachte chem Tausende und Tausende des Volkes zum Opfer fallen müssen. Hilfe, göttliche Verehrung mit Entrüstung und Abscheu zurückgewiesen, den christlichen schreibt man dem „Pesti Naplo," kann nur der Reichstag bieten im Wege Geist der Demuth und der Bruderliebe so weit verleugnen könne, daß er eine; a -----x - - -
heidnische Vergötterung von seinen Diöcesanen annehme und sogar fordere. !
Frankfurt, 16. September. Die Bedachungen des hier seit zwei Tagen versammelten Congresses für öffentliche Gesundheitspflege haben zu ber Gründung eines Vereins für öffentliche Gesundheitspflege geführt, der über ganz' Deutschland ausdedehnt werden soll. Die hier anwesenden Ober-Bürgermeister,! Bürgermeister und Magistrats-Mitglieder aus den namhaftesten deutschen gumi yeive» um ^vu vcm. tagen. oo Städten haben bereits ihren Beitritt erklärt. Zum Vorsitzenden wurde Ober-!Reichstages fönten wenigstens die Steuerexecutionen, die d^s Volk des letzten Bürgermeister Hobrecht in Berlin, zu Mitgliedern des Ausschusses Ober;berauben, siftirt werden. Der Obergesvan des genannten Comitates Bürgermeister Eckhardt in München, Dr. Lent in Cöln, Geh. Sanitätsrath hat bereits diesbezüglich bei dem ungarischen Minister Schritte gethan, aber Varrentrap in Frankfurt a. M., Geh. Oberbaurath Wiebe in Berlin und ohne Erfolg!! Ober-Bürgermeister Winter in Danzig gewählt.
Wiesbaden, 18. September. Die heutige erste Versammlung bet
Naturforscher war von 906 Theilnehmern besucht. Dr. Fresenius eröffnete die „
Sitzung, indem er die Versammlung begrüßte. Regierungs-Präsident v. Wurmb 7 Uhr Morgens Constans und gingen um 8V2 Uhr über die Grenze. Aus begrüßte dieselbe Namens der Regierung, Oberbürgermeister Lanz Namens der Etain wurden zwei Adressen an Thiers gesandt, um ihm für Befreiung zu Bürgerschaft. Nach Vorträgen von Dr. Pagenstecher, Schulenburg, Neubaur danken. Die „Assemblee Nationale" erklärt die Nachricht, daß de Larcy sich und Schmidt wurde die erste Versammlung geschlossen. zum Grafen Chambord begeben habe, für falsch.
Leipzig, 17. September. Professor Czermak ist in verflossener Nacht
Menschen der Seuche erlegen! Diese immense Verlustliste wird nach der auffallenden Abnahme der Epidemie seit Beginn dieses Monats vielleicht keine wesentliche Steigerung mehr erfahren; die Cholera ist ihres mörderischen Geschäftes müde geworden, an ihre Stelle aber sind perniciöse Fieber getreten, welche gleichfalls die traurigsten Verheerungen anrichten. So kommt aus dem
/rankreich.
Paris, 16. September. Die letzten deutschen Soldaten verließen um
Amerika.
New-Nork, 18. September. Die Feuersbrunst in Chicago hat 64
Landwirtschaftliches
(Mitgetheilt von der höheren landwirthschaftlichen Lehranstalt in Worms.)
E^'Ntebericht. Wiewohl cs im Hinblicke auf den nur schwach begonnenen Ausdrusch nod) sehr an völlig maßgebenden Urtheilcn über den Ausfall der Ernte gebricht, so läßt sich dennoch jetzt schon eine annähernde Einsicht über die mitthrnaßlichen Ernteergebnisse der einzclnm Länder gewinnen. Aus Schlesien wird berichtet, daß was den Waizen betreffe, die eingeheimiie Masse der Gebinde die gehegten Erwartungen weitaus übertreffe, daß aber die Urtheile übnc das Körnerergebniß so sehr schwankten, daß man es nicht wagen dürfe nach dieser Richtung hin die heurige Waizenernte zu characterisiren. Was dagegen den Roggen betreffe, so sei, wie man vorausgesehen habe, die Zahl der Gebinde weitaus unter mittel, dagegen scheine die Schüttung im Allgemeinen zu befriedigen. Ganz ähnlich lauten die Berichte aus den übrigen östlicher Provinzen. — AuS Hannover wird uns geschrieben, daß die diesjährige Waizenernte, wa! Quantität, wie Qualität betreffe, im Allgemeinen recht sehr befriedige, daß aber der Roggen trotzdem die Körnung gut sei, in seiner Schüttung weit unter „mittel" bleibe. Auch mit ten Ausfall der Gerstencrnte sei man nicht zufrieden, indem in Folge der sehr grellen Hitze, welce in den letzten Tagen der Reife stattgefunden habe, die Körner zu rasch erhärtet seien. — Aui> Thüringen und Sach'en lauten die Nachrichten über die Ernteergebnisse im Ganzen gut, ml klagt man auch von dort her, daß der Roggen sich in Folge der ungünstigen Witterungsverhäv nisse im Winter und im Frühjahre sich sehr dünn gestellt und daber auä) wenig Gebinde gc-;r- bcn habe. — Aeußerst widersprechend lauten die süddeutschen Berichte. Wenn man, was din Raps betrifft, im Allgemeinen darin übereinstimmt, daß die heurigen Erträge völlig bcfriedign mußten, so ist man hinsichtlich der Getreideernten um so verschiedener in den Ansichten, U'd zwar weniger binsichtlich der Waizenernte, die man ziemlich allgemein als eine gute Mittelernr characterisirt, als vielmehr hinsichtlich der Ernte des Roggens und der Gerste. Namentlich fl man bezüglich der letzteren in weiteren Kreisen der Ansicht, daß sie ihren Reifungsproceß -u rasch vollzog, und daß dieses Factum auch hinsichtlich ihrer Mälzung mit in Rechnung gcMl> werden muß.
England.
London, 17. September. Die Admiralität veröffentlicht officielle Sie
ber seines Stammes Letzter sein wirb."
„Das ist Blöbsinn", wirb man sagen. Ja, es ist Blöbsinn, aber unter ber Maske ber Religion in Tansenbe von naiv gläubigen Seelen gegossen. Unb ba soll noch eine Versöhnung mit Rom unb seinen Helfershelfern möglich sein. Da will man noch Rom unb bie Religion ibentificiren!
üesierreich.
Wien, 17. September. König Victor Emanuel traf heute Nachmittag etwa nach 5 Uhr auf dem festlich geschmückten Sübbahnhof hier ein, von bem Kaiser, ben Erzherzogen, bem Statthalter, bem Polizeipräsibenten unb bem Verwaltungsrath ber Eisenbahn erwartet- Eine Ehrencompagnie mit Musik war aufgestellt worben. Die Majestäten begrüßten sich auf bas Herzlichste unb fuhren in einem sechsspännigen Hofgalawagen nach ber Hofburg, von einem zaylreichen Publikum überall lebhaft begrüßt. In ber Hofburg fand Vorstellung aller Hofchargen unb ber Minister statt, worauf sich der Kaiser zurückzog. Der König begab sich alsdann mit seiner ganzen Suite zum Kaiser und verweilte längere Zeit bei demselben, worauf er sich in seine Appartements
die Gruft." —
Das „Vaterland" empfiehlt nun die Beschwörungsformel ^akob von^lco- lay's unter gewissen Umständen den deutschen Katholiken, und legt den Sterbenden die Worte in den Mund, die sie in Nachahmung Molay's rufen sollen, um dann, gleichsam zur Bekräftigung des bitteren Ernstes seiner entsetzlichen Aufforderung, mit folgenden Worten zu schließen:
„Solche letzte Seufzer werden sich ausfchwingen zu Dem, der über den Sternen thront, und es wird ihnen der Erfolg nicht versagt werden. Und so, Haus Hohenzollern! wird der Tod sühnen daß „unnennbare Verbrechen", das im Reich der Hohenzollern verübt worden an den Seelen solcher Unglücklicher, und wird sich erfüllen des Sehers Wort: „Endlich führt die Scepter,
nur neun männliche Personen; — wenn sie der Tod schnell dahinraffte, tote er dereinst von den Askaniern in zwei Jahren neunzehn abberief? ! — Doch glaubet ja nicht, daß wir Katholiken unsere Hände mit Blut beflecken würden! Das Freimaurerhandwerk des Fürstenmordes ist uns fremd. — Aber etwas
können und werden wir doch thun. —
Es war einst ein König von Frankreich, Philipp IV. der Schone, den es nach den reichen Gütern des Templerordens in seinem Lande gelüstete, der, um dieses sein Gelüste zu befriedigen, diesem Orden Ketzereien und allerlei Verbrechen andichtete, den Papst Clemens V., der, zu Avignon residirend, von ihm abhängig, nicht viel besser als Philipp war, zwang, den Orden aufzuhe- ben u,.d mehre Tausend Templer in Keilen werfen und schließlich den letzten emc qWlenc blcl, ,üct
Großmeister Jakob von Molay, welchen er von Cypern nach Frankreich gelockt beg Ie^tcn Krieges in Frankreich „requirirt." hatte, zum Scheiterhaufen verurtheilen ließ, nachdem diesem 54 Ordensbruver wegen verweigerten Bekenntnisses der dem Orden angedichteten Jrrthüiner und Verbrechen in gleichem Tode vorausgegangen waren. Als nun der greise Großmeister auf dem Scheiterhaufen stand und die Flammen ihn umzüngelten, rief er aus: „O, es gibt im Himmel einen gerechten Richter, den der Unterdrückte nicht vergebens anruft. Vor diesen Richter fordere ich Dich Papst bin- _ . . ■■■-_ __ {ti
n-n 40 Tagen,'Und Dir, Philipp mein König verzeihe ich »ergebeus; Dein L ST ®8
Leben ist verwirkt; binnen Jahresfrist stnde ich Dlch vor i^ottev ^yron! — ---6en letzten drei Wochen sind Einhundert fünf und zwanzig hiesizt
Das geschah am 18. März 1314 und der Papst starb nach 31 Tagen und Hundebesitzer wegen unterlassener Anlegung von Maulkörben mit einem Thaler bestraft Werber (rönia nack 8 Monaten, und im Jahre 1328 sank dessen letzter Sohn in >cn. Wenn das so fortgeht, wird das Hunde Vergnügen sehr theuer!
3 ™ ' — — Nachdem mehrere Milchfälscher mit Confiscation ihrer Milch und theils mit
Frankfurt. Am 26. September findet die General-Versammlung der Dcutschcn Creditbank statt; die bereits kürzlich angeveutete Bilanz, die zur Vorlage kommen wiOi weist auf die A.tiva: Caffa fl. 78,464. Wechsel fl. 64,941. Deutsche Staatspapicre mV Anlchensloose zum Coursc vom 30. Juni fl. 656,1.46. Ocsterr. uno ausländische Slaatspapüc« und Änlehcnsloose fl. 2 l6,3äO. (Diese beiden Posten enthalten keinen Actienbesitz oder ©F dikatsbetheilizungen) in diversen Effecten fl. 2623. Debitoren fl. 961,7S9. Capitalbestand ~ Die Passiven sind: das eingezahlte Acticncapital fl. 1,750,00 •
Creditoren fi. 229,823! Tratten fl. 127, 179. Specialrcscrven der Renten- und Ratcn-Abtha- '
zum Diner zurückzog.
Pesth, 16/ September. Grauenvoller als der blutigste Krieg, hat die ' Cholera, dieser asiatische Würgengel, in dem unglücklichen Ungarn gehaust.' Die enorme, unlängst mitqetheilte Ziffer der Opfer der Epidemie hat sich bis 6ommanvitc in Berlin fl. 173,3-^'. zum Anfang dieses Monats nahezu verdoppelt! Nach der amtlichen ^tatlsttk sind im ganzen Lande bis ztim ersten September nicht weniger als 104,000
° 3 ffiirn, 1 Li»•"1; /i, fjr i>ufle«S 2c w fit ta* " z,z fit tm st'* ttm »<Jt V> " in München am ibtev ffiobnunfl ,i Dcccrnker in Mu Im April 1868. Epannunz sisseir! fltntii, mlche h- Okidit Strafe tr< nungsfähigkeit von würbe. Chorinsky weiß, daß Julie Ebe getrennt zu sein; an dem Tobe bes baß Julie Ebergent fangen hatte.
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