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Erscheint tÄßlM), mit Aufnahme SormtazS.
Sxpedrtisn: LanzletL.r«.
Stt B. Nr. 1
Wnzeige- und Wntsötatt für den Kreis Liessen.
lirtnf«6rit.
1833.
Snmftiifl den 17. Mai
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Während alle übrigen von dem genannten Comitö projectirten Limen die des Handels - Ministers gefunden hsb-n 'st. d °s allem m t d r
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(2372)
mehreren Tagen der verflossenen Woche dahier stattgefundene Inspektion der diversen Truppentheile der hiesigen Garnison hat der Inspekteur, der comman- dirende General des XL Armee-Corps, v. Bose, vollständig befriedigt. Es war dies früher nicht immer der Fall, unsere Truppen haben etwas gelernt.
Darmstadt, 14. Mai. Die Hoffnung, daß das fatale Eisenbahngesetz vom 14. August 1867 nicht mehr in Anwendung kommen werde, ist eine irrige, da sich unsere Regierung durch Staatsvertrsg vom 12. Juni 1868 Preußen gegenüber verpflichtet hat, bei dem in Aussicht stehenden Bau der Bahn von Hanau nach Friedberg auf hessischem Gebiet die Anwendung des gedachten Gesetzes eintreten zu lassen. Da indeß die Aufhebung des erwähnten Gesetzes in naher Zeit zu gewärtigen steht, Preußen im hier in Rede stehenden Fülle aber ein vertragsmäßiges Recht auf seine Anwendung besitzt, so wird die Frage zur Entsckeiduug gebracht werden müffen, ob alsdann nicht der Staat die Opfer zu tragen habe, welche den betheiligtcn Gemeinden demnächst auf Grund eines früheren, für sie aber nicht mehr gültigen Gesetzes angesonnen werden. (Franks. Journ.)
Darmstadt, 16. Mai. Seine König!. Hoheit der Großherzog haben allergnädigst geruht: am 11. Mai den Oberlehrer am Pädagogium des Klosters Unserer lieben Frauen zu Magdeburg, Proffssor Dr. Andreas Christoph Weidner, zum Direktor und ersten Lehrer an dem Gymnasium zu Gießen mit Wirkung vom 1. Oktober 1873 an zu ernennen.
Mainz. In nächster Zeit soll hier ein „Kriegsbahnhos" angelegt werden, in dem alle auf den Transport einer Armee und der Armeebcdürfnisse bezüglichen Vorkehrungen ihren Mittelpunkt sinden sollen. Eine erhöhte Bedeutung erhält dieses großartige Projekt durch ein anderes, dessen Ausführung jetzt gleichfalls, und zwar für hiesige Stadt gesichert ist. Es handelt sich nämlich um eine Conservenfabrik von solchem Umfange, daß der ganze Bedarf einer Armee an Mannschafts- und Pferderationen vollständig aus derselben befriedigt werden kann. Die während des deutsch-französischen Krieges vielgenannte
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„Erbswurst" ist nur eines der maunigfCch,OL^äyor.a^..^Lh^lve''^rz.H.-rr- werden, welche der Erbswurst ganz analog ist. Berechnet ist das ganze Unter- nehmen aus den etwaigen Ausbruch eines neuen Krieges, weil ja em deraU ger Bedarf an Conserven, wie er zum vollen Betrieb des ganzen coloffalen Stab- lisfements — es ist für dasselbe ein Anlagekapital von Vi Millionen Thlr. m — erforderlich sein würde, in Friedensze'.ten bei Weitem 1 - - - - - - - * p" -n vernnn-
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„Ull. ^lllvv ... öffentlichen Blätter läuft das Gerücht, daß die Eisenbahn-Linie Berlin Wetzlar die ursprüngliche Richtung zwischen den Stationen Fronhausen und Wetzlar durch das Gebirge mit jWtt Tunneln bcr- Bebnlteii solle, unter Vermeidung hessischen Gebietes. Als Grunde hierfür werden angeführt: Die montanistischen Interessen der Gebirgsstrecke Frouhausen- Krofdorf-Weklar. Neber diese Jntereffen ist das Oberbergamt Bonn vom König!. Handels-Ministerium gehört werden und hat diese Behörde in ihrem Ber'ckte sich allerdings dafür ausgesprochen, daß eine Eisenbahn in dieser Rich- tuna für den Eisenbahn-Bergbau erwünscht sei. - Nun hat sich aber -m Comitö in Wetzlar gebildet, welches bei König!. he Eon-
cf(fioii rnr Erbauung von Secuudär - Eisenbahnen im Kreise Wetzlar , in LV - lu'dün Kreise Biedenkopf nachgesucht hat. - In den, d- fallsigen Ke ucke sind gerade die Bergbau - Interessen in dem Landestheile, welchen die rrvße Bahn Berlin-Wetzlar, zwischen Fronhansen, — Krofdorf, siebcii soll in der Art berücksichtigt, daß die secundäre Bahn mit Anschluß an die bestehende Bahn in Wetzlar a,if allen einzelne» Eisenstemgruben v°>' «Niger Bedeutung die Erz- auf der Grube selbst abholt, - ohne daß irgend Transport per Pferdewagen nolhwendig würde, — während zur ^-taatsb h
- immer uich unter allen Umständen ein solcher Transport würde stattstnden
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II.
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Aus dem Großherzogthum Hessen. Die letzteren Beschlüsse der vereinigten ständischen Finanz-Ausschüsse haben endlich unter Zustimmung der Negierung, welche durch den Minister-Präsidenten Hofmann und den Finanz- Minister v. Biegeleben in den Sitzungen vertreten war, die lange schon als nothwendig erkannte Reform unseres Staats-Finanzwesens vereinbart. Dieses Resultat wurde nicht ohne einige Schwierigkeit erreicht und die ultramontanen und konservativen Ultras glaubten schon die Nachricht von einer bevorstehenden Ministerkrisis in die Welt jagen zu sollen. Die Vertreter der Negierung aber glaubten ihrer Pflicht nm besten nachzukommen, indem sie den namentlich von dem Ausschuß der zweiten Ständekammer aufgestellten Principieu einer sinan- ziellen Reform rückhaltlos zustimmten. Sie haben sich dadurch den aufrichtigen Dank des Landes verdient. Eine der bedeutendsten Maßregeln bildet die Verwendung der brach liegenden Ueberschüsse der Staatsschulden-Tilgungskasse und einiger in Frankfurt zu niederem Zinsfuß angelegten Millionen zur Tilgung der alten Eisenbahnschuld. In Folge dessen wird für das Land der namhafte Reinertrag dieser Dahnen zur vollen Verwendung kommen. Die Durchführung der Reform oder vielmehr die Feststellung der Art dieser Ausführung ist freilich von der Höhe des auf das Großherzogthum fallenden Antheils der französischen Kriegs-Entschädigung abhängig. Zur Ermittelung des wenigstens annähernden Betrages derselben sollen Anfragen in Berlin gestellt werden. Für die Grundsteuer wird eine Ermäßigung von 20 pCt. erwartet, indeß die Regulirung der Gewerbe- und Einkommensteuer der nächsten Finanzperiode noch Vorbehalten bleibt. Den besten Eindruck im Lande macht die Reform, resp. Beseitigung der lästigen und widerlich getragenen Wcinsteuer, der „Trank- und Zapfgebühr" ; die erstere belästigt den Großhandel, die letztere den Klein- und Wirth- schaftsvertrieb. Umgeben mit allen Unbilden der indirekten Besteuerung überhaupt zog sie Verkehrshemmnisse und Schranken im Lande, von Provinz zu Provinz, von Gemeinde zu Gemeinde, von Haus zu Haus, ja, unter Uwstän- ben im Hause selber zwischen den Kellern. Diese von
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ben"e?B-ttäg- von den Weinhändlern und Wirthen «»gefordert werden. Mit ^fi^Lf7Cm3lumet^in "wird' die Anstalt auch für Friedenszeiten in der 1876 bannenden Finanzperiode wird endlich der W-mhandel ganz s«, mcht^'stttbunb' ffa den Beda,f der Flotte b sein. Von der ersten Kammer hofft man^Zustimmung z ! benialickinövern vielleicht auch zur regelmäßigen Aushilfe bei dem Menagebedarf großer n der »weiten ist die Majorität sicher. Auch die übrigen Reformen bezüglich।nov^n, vieueiw) um. M ^rtes für diese wichtige Anlage
der Kirchen-, Schul- und Gemeinde-Gesetze sind un besten.Gauge un „ schwankte man zwischen Straßburg, Mainz und Köln, hat sich aber, theilS dem Staate das unter dem vorigen Ministerium so tief gef ) ■ gksicherten und doch bequemen Lage von Mainz, therlS wegen der
' ? uu^ es soll schon in nächster Zeit mit der Errichtung des Etabliffemeuts
Ia8e "Darmstadt 14. Mai. Gestern ist ein Comitö zur Herstellung eines WKSSZW
lang mehrerer größerer Monumente Krieg sind bereite
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Sodann ist em Fond von mehreren Tausend Guld . g ° ^^^diciiten
eine, die zweite, allgemeine Rosenausstellung statt, , ^siat war — Die an Art durch die Erbann Wetter wünschen, als die erste vom Himmel vernachlässigt war.
wi-d-r^-rttche». I» Hessen hat man zwar schon vor
oeit Princip der Zahlung von Denunclations-E.
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tionen des einschlägigen Personals verwendet, s° daß die Denumiations.K h Landräthc der Provinz erlaffen, durch welche dieselben beauftragt
rndireet doch 'an letztere« gelangte». Der Fi»a»z-A»ssch»ß ha Elom» 7 derlw-rd-» di- vorn Erzbischof g-troff-»-» Anordnung-» für Pnvat-Re-igwvslehre auch diese» Zusammenhang zwischen der Denunciatio» und der Beloh> g, - . i bic Schulaufsicht den betreffenden Geistlichen entzogen
$ - beseiiigen beanttagt, indem er zwar Dknummtto s n de» ^t Einschreiten z» verhindern. Es wird »• A. auf
der Regierung „zur Ausbesterung der Gehalte worden ,fr, ° r-y hingewiesen. . .
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