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8, ooo fl.

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. 175,000 fl.

Wechsel

3°o

5°/o Toscaner 52%

74

Elisabeth.-Prior. 85

Amerik.

Pistolen

9 4042

1864r

145

1885r

1887r

5,842 122,985 12,404 17,820

1,270 6,679

1) für den Ankauf des Platzes..........

2) deffen Ausfüllung.............

3) das Hauptgebäude.............

4) die Turnhalle nebst Ankleidezimmer........

5) die Directorswohnung............

6) die Schülerabtritte.............

7) die Einfriedigung, Pflasterung und Chaussirung des Hofes im Ganzen also . . .

Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto

Disconto 4

BerrrrischteS.

Leipzig, 30. Sept. Wenn auch selten, so gibt es auch vor dem ernsten Reichs-Ober­handelsgerichte Momente der Heiterkeit. In einer der letzten öffentlichen Sitzungen kam ein Wechselproceß zur Verhandlung; der Acceptant legte einen Revers vor, nach welchem er nur dann an den Wechselinhaber zu zahlen schuldig war, wenn durch deffen Vermittlung die Ehe des Acceptanten mit einer Erbin zu Stande komme. Zur allgemeinen Erheiterung vertheidigte sich der Heirathsmakler damit, der Andere sei am Mißlingen des Heirathsprojectes selbst schuld, weil er einmal in Gesellschaft der Auserkorenen eingcschlafen sei. Es bedurfte dreier Instanzen, um dem Mäkler das Nichtige seiner Einwendungen klar zu machen.

Abstellung dieses Mißstandes durch die Militärbehörde zu bewirken sind erfolglos geblieben, da wegen allzugroßer Entfernung des Exercicrplatzes zu Gießen die Beibehaltung des Uebungs- platzes vor dem Gymnasium von der Militärbehörde für erforderlich erachtet wurde.

Unter diesen Umständen ist die Errichtung eines neuen Gymnasialgebäudes zu Gießen ein dringendes Bedürfniß geworden.

Es wurden daher Verhandlungen wegen Errichtung eines neuen Gymnasiums und zwar zunächst wegen Außmittelung eines hierzu geeigneten Platzes eingeleitet. Diese Ver­handlungen haben inmittelst zu einem vorläufigen Abschluß geführt.

Hiernach hat die Stadt Gießen sich bereit erklärt, einen für den fraglichen Neubau in günstigster Lage gelegenen circa% Morgen großen Bauplatz um den Preis von 8000 fl. an den Staat zu überlassen, und besteht nunmehr die Absicht auf diesem Platz, welcher für den in Rede stehenden Zweck durchaus passend gefunden wurde, das neue Gymnasium nach Maßgabe der nebst Kostenüberschlag beifolgenden Pläne zu erbauen.

Nach dem Voranschläge würden sich die Baukosten, wie folgt, berechnen:

Actien»

Frankf. Bank 145%

Frankt. Vereins-Kasse 1007/, Lärmst. Bankact. 389 Rheinische Hyp.-Bank 110 Wien Bankactien 984

Oest. Creditact. 228

Galizien

tioldsorten*

fl. kr.

Pr. Friedrdor 9 58%59%

Die technischen Erläuterungen zu dem fraglichen Bauproject sind in dem anliegenden Bericht *) der Oberbau-Direction enthalten.

Das Schulgebäude umfaßt eine Vorhalle, die nöthigen Gänge und Treppen, acht ge­wöhnliche Lehrsäle für je vierzig Schüler, welche Zahl in den unteren Klassen auch etwas ver­mehrt werden kann, eine Wohnung des Pedellen, Kabinet und Hörsaal für Physik, zwei größere Lehrsäle, eine Reserveklasse, eine Bibliothek mit Vor- oder Arbeitszimmer, Directorszimmer, einen Carcer, einen Zeichensaal mit Raum für die Aufbewahrung von Vorlagen und Modellen und eine Aula in Verbindung mit einem der größeren Lehrsäle und einem disponiblen in dem PlaneVorzimmer" genannten Raume, in welchem bei Bedarf eine wettere Parallelklasse unter­gebracht werden kann.

In Folge Allerhöchsten Auftrags Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs beehrt sich hiernach das unterzeichnete Ministerium an die Stände des Großherzogthums das Ansinnen zu richten:

zur Erbauung eines Gymnasiums zu Gießen die Summe von 175,000 fl. bewilligen zu wollen.

Darmstadt, den 26. September 1873.

v. Starck.

k.. 8. 98

k. 8. 100

k. 8 104 7/0

k. 8. 105/$

k. 8. 93

k. 8. 105%

k. 8. 105

k. 8. 118%

k. 8.

k. 8. 93

k. 8. 103% m. 8. 1027/.

I. 8.

%

---------- Rautenbusch.

*) Der Bericht ist auf der Kanzlet zweiter Kammer einzusehen.

98%

101

3°/q östr. Stsb. Prior. 60 % 3% östr s. Lombard 48% °n > Livorneser

Bonds 1881r 1003. \ n 1882r 97%'

(Luxemburger Nattonalbank-Noten.) Als das Project der Gründung der Luxemburger Nationalbank an die Oeffentlichkeit trat, wurden vielfach Stimmen laut, welche behaupteten, es sei bei dieser Gründung vor Allem auf eine ausgiebige Jmportirung Lurembur- glscher Nationalbank-Noten in Deutschland abgesehen. Diese Vermuthung scheint sich zu bestä­tigen; denn es sind in derMagd. Ztg." Klagen darüber zu lesen, daß dortige Firmen die Noten massenweise einführen.Nach Allem schreibt man diesem Blatt u. A. scheint rS, daß man sich Norddeutschland zu seinem Operationsfelde ausersehen hat, in der ganz richtigen Voraussetzung, daß, wenn nur erst die Noten hier untergebracht und die Gegensätze dafür etn- geheimst sind, sich sobald keiner finden dürfte, der auf Grund seines Besitzes in Banknoten die Bankkasse in Luxemburg mit der Einlösung gegen klingende Münze behelligen könnte. Daß den die Unterbringung dieser jungfräulich sauberen Banknoten vermittelnden Firmen für ihre Be­mühungen ein hübsches Douceur gezahlt wird, unterliegt wohl keinem Zweifel; umsonst ist der Tod. Im Uebrigen ist es hohe Zeit, daß der Deutsche sich nicht jedes Stück Papier, mit einer beliebigen Werthbezeichnung bedruckt, als baare Münze in die Hand stecken läßt; er braucht sich dres dann um so weniger gefallen zu laffen, wenn er obenein nicht einmal weiß, ob und auf welcher Grundlage das die Noten emittirende Bankinstitut existirt. Wir erinnern in dieser

Hinsicht nur an die Banknoten der früheren Leih- und Commerzbank in Kassel, die z. B. auch als feine Waare mit ganz anständigem Damno importirt und für die man, als die Bank hinterher Pleite ging, wenn wir nicht irren, 30 pCt. für 100 Thlr. wieder erhielt."

(N. Frkf. Presse.)

5%

n doppelte 9 3638 Holl. fl. 10 St. 9 5254 Ducaten . . 5 3436 20 Frankens. 9 20%21% Engi. Sover. 11 4850 Russ. Imper. 9 4143 Dollar in Gold 2 25%26%

do. II. Emiss.

Änfiehensloose.

Darmstädter fl. 50Loose 25 _

Kurh. 40 Thlr. Loose 69 Nassau 25 fl. 46 Braunschweiger 21 % 3° o Oldenburg, ä 40Thlr. 37% 4°/o bayr. Präm.-Anl. 4% badische Locse 109% Badische fl. 35 Loose Oestr. fl. 250 v. 1854 87 1858r Prioritätsloose 1860r Loose 89%

Actien.

5% östr. F. St. E. B. 345% Lombard. Bahn 165% Ludwigsh. Bexbach 186% Maxbahn 129%

Bayer. Ostbahn 113% Rhein-Nahebahn-Act. Hess. Ludwigsb.-Act. 150% Oberhessen 73

Prioritäten.

Börsennachrichten.

6. October 1873.

Preuss. 4%0/g Oblig. 100%

Frankf. 3%°/o Oblig. 87 %

Nass. 3%° 0 Obi.

Kurhess. 4°/° 96%

Gr. Hess. 5°/0 Obi. , 4% 99%

n 31/2% 97

Bayer. 5%

n 4%% 1jährige 101 n 40 0 1jährige 94 /4

Wärternb. 4%% Obi. 100%

Baden 4%% Obi. c. E. L. 100 ',

Oesterr. Silberrente 64% n Papierrente 61

Spanier, neuest. 3% 17%

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Allgemeiner Anzeiger.

Bekanntmachung.

4440) Bei der diesjährigen planmäßigen Verloosung der zur Rückzahlung kommenden städtischen Obligationen auf Inhaber sind die nachfolgenden Nummern herausgekommen:

ff. von dem 4%tigen Anlehn:

Lit. v. Nr. 29 .......- . . 500 fl.

« C. 31, 50, 67, 72 und 78 ä 100 fl. . . . 500

fff. von dem 3'/r 0/otigen Anlehn :

Lit. A. Nr 25, 32 und 33 ä 1000 fl.......3000 fl.

B. 74, 80, 141, 166, 231 und 242 ü 500 fl. . . . 3000

C. 128, 167, 191, 194, 211, 260, 363 und 383 ä 100 fl. 800

D. 76 und 106 ü 50 fl........100 "

Die Inhaber dieser Schuldverschreibungen werden hiervon mit dem Anfügen in Kenntniß gesetzt, daß die Empfangnahme der Kapitalien gegen Rückgabe der Obli­gationen mit Zinsabschnitten bis zum Schlüsse dieses Jahres zu geschehen hat, weil eine Verzinsuug nur bis zum 31. December d. I. stattfindet.

Gießen, am 28. September 1873.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

ffi

-Rain-Reser-Nahn.

4591) Die Lieferung des nächstjährigen Bedarfs an folgenden Bctrievs- materialien, als: Buchenholz, Reiserwcllen, Coaks, Dochte raffinirtes und rohes Rüböl, Petroleum, Zündhölzer, Lampen­glaser, Hanfheede, Leinen, Piasavabesen, Harzseife, Kern­seife, Schwämme, Waschleder, Talg, Vulkanöl, Kupfer­vitriol, Bittersalz, Bindfaden, Klebgummi, Plomben, diverse Stiele, soll im Wege der öffentlichen Submission vergeben werden.

Termin hierzu wird auf

Oeffentliche Bekanntmachung.

Gießen, am 3- October 1873.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Bötticher, Scriba, Stadtrichter. Stadtgerichts-Assessor.

Aufforderung.

^entweder in Selbstperson oder durch gehörig ! Bevollmächtigte vor dem unterzeichneten Gerichte zu wahren, als sonst nach den Be­stimmungen des Testaments und des Ver- pflegungs - Vertrags werde verfahren und im Uebrigen ein Curator für sie werde be­stellt und mit diesem an ihrer Stelle werde verhandelt werden.

Lich, den 26. September 1873.

Großherzogliches Landgericht Lich. Er dm ann.

Versteigerungen.

4601) Forderungen und Ansprüche aller Art an den Nachlaß des Bauaufsehers I. Heinrich Straub von Gießen sind binnen 14 Tagen bei unterzeichnetem Ge­richte anzuzeigen, widrigenfalls sie bet Re- gulirung des Nachlasses unberücksichtigt! bleiben.

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-

4600) Die mit unbekanntem Aufenthalte abwesenden Kinder der verlebten Heinrtch Mörle H. Eheleute von Lich oder deren Rechtsnachfolger, darunter auch die Tochter der verlebten Louise Magnus an­geblich mit Namen Katharina Heßler werden andurch benachrichtigt, daß der verlebte H e i n r i ch M ö r l e II ein Testament hinterlassen und dessen verlebte 2. Ehefrau Marie Magdalena geb. Magnus zu ..ntH Gunstenihres SohnesHermann Pl) ilipp Mörle einen Schenk- und Verpflegungs­vertrag errichtet hat und die anwesenden Kinder und Erben den Immobilien-Nachlaß pW Hofraithe am Kircheaplatz und Grab- garten in den Neuwiesen, erstere um 1150 fl oit d'e -L-tadt Lich und letzteren um 64 fl. an Heinrich Eise Ul. Eheleute in Lich verkauft haben, und werden aufgefordert binnen 90 Tagen - vom Erscheinen dieser Aufforderung in den öffentlichen Blättern an gerechnet ihre Rechtszuständigkeiten

Dienstyg den 14. October, Nachmittags 2 Uhr,

werden im Saale des Promenadehauses dahier nachbenannte Mobilien öffentlich versteigert:

eine Partie elegante Spiegel, 1 ver­goldeter Trumeaux mit weißer Marmor- vlatte und Spiegel, 1 Glasschrank, Klei­derschränke, Bettstellen, Kinderbett- ftellen, Tische, Stühle, m.hrere Thee- service, Kleidungsstücke, Hemden, eine Partie schwarzes Tuch, eine Partie Schuhwaaren und sonstige Gegenstände.

Möbel, Betten und Hausgeräthschaften können mitversteigert werden; Anmeldungen werden in meiner Wohnung entgegenge­nommen.

Gießen, den 5. October 1873.

M. Pilger, (4572) Nemnbäuen B. 81.

Freitag de» 2L. Oktober er.,

Vormittags 11 Uhr, in das Geschäftslocal der unterzeichneten Direction auf dem Bahnhofe zu Cassel anberaumt.

Die Offerten, deren Eröffnung in Gegenwart der etwa persönlich er­schienenen Submittenten stattfindet, sind frankirt mit der Aufschrift:

Submission auf Lieferung von Betriebsmaterialien"

vor dem bezeichneten Termin an die unterzeichnete Direction einzureichen.

Die Lieferungsbedingungen nebst zugehörigen Bedarfs-Nachweisungen sind bei unserer Central - Materialien - Verwaltungs - und Nechnungsstelle Hierselbst einzusehen und können gegen portofreie Einsendung von 7y2 Sgr. pro Exemplar von derselben bezogen werden.

Cassel, den 1. October 1873.

Königliche Direction der Main- Weser-Bahn.

Zur Nachricht!

Der Vicinalweg von Alt-Bujeck nach Daubringen ist wegen Beginn einer Strecke Chaussirung bis auf Weiteres nicht fahr ar.

Ält-Buseck, am 4. October 1873.

Großherzogliche Bürgermeisterei Alt-Buseck. (4601) Wagenbach.

4599) 2 noch ziemlich neue Herde gleicher Construetion, sowie ein Ofen, sind billig zu verkaufen bei

Gustav Windecker, Gartenstraße.

Lahrer hinkende Boten

(4584) pro 1874 bei Aug. Balser.

Frischen geräucherten Rhein- lachs empfehlen

Z. A. Busch Söhne.

4204) Harlemer Blumenzwiebeln, als: Hyazinthen, Tulpen, Tazetten,CrocuS, Narciffen in den schönsten Farben em­pfiehlt Carl Deines,

__________________________Schulstraße.

4571) Zwei noch in gutem Zustande befindliche Thran-Fässer sind zu verkaufen bei G- D. H o tz, Sandgasse.

4089) PanirlM'ht

zum Backen von Cotteletten, Fischen rc. em- lpfiehlt Emil Fischbach.