Einzelbild herunterladen

nknbt

Donnerstag den 31. October

M7L

swsffla

«WVMMMMMWliiiii ibii jilHj.ii

IcutftUe Reich »om 20. Juni er. der strenge Arrest in einer dunkeln Arrestzelle, im Uenrmpn nfapr »Jp h»r fli«a ««na___tu «-i *

Stroh.

unfl wegen ihrer Schwäche Preußen gegenüber zu verhöhnen. .Oris-Polizeidehörden aufgetragen, die Bczirks-Angehörigen iu warnen ibn Ca.

3n Bezug darauf, daß nach § 26 des Miluärstrafgefetzbuches für dasspitalien den sogenannten Dachauer Banken und ähnlichen hohe Zinsen verftre-

einzelnen niietben n unter e Exped.

ilM

$4

I Universität ig Lear."

ßrtte vierteljährig 1 ft 12 ft. mit BrirtMohn. Durch die Dost biogen vierteljährig 1 |L 29 k.

'Erscheint täglich, mtt Auv» nähme SonntagS.

'Expedition : Canz lei berg, Lit. B. Nr. 1.

ioo.

»»8. 8.

385. IS

232, 45.

139. » «24. Io« ;cnft* !genZev^

ttr 0f»tM> jlllabt-

-tlithk"

«01

n wird in S««! Oet haus-

rd. Z. Lit. L 79,

Berlin, 29. Oct. DieNordd. Allg. Ztg.", die Berathung der Kreis­ordnung durch das Herrenhaus besprechend, sagt: Es handelt sich um einen Gesetzentwurf, welcher durchgesuhrt werden muß und werden wrrd. Dafür bürgt vte einmuthrge Ueberzeugung oller Regierungsfactoren. Wenn das Herrenhaus !7^em flch der Vorlage gegenüber negativ verhält, begibt sich dasselbe jedes thatsachlichen Einflusses auf die Gestaltung der Vorlage und wird schließlich unter ganz anderen Verhältnissen vor die Frage der Annahme gestellt sein. Der Ge- sammterncruck der bisherigen Verhandlungen ist leider derart, daß das Haus fnne thatfachliche Lage und das Maß seiner Macht der tirone gegenüber durch- ~ Dasselbe Blatt meldet, daß der Kaiser in emer Sonntags stattgehabten Andren- dem Präsidium d s H,rrenhauses und dem Grafen Brübl gegenüber, sowie in einem Briefe an einen der höchsten Hofbeamten, welcher HerrenbausmrtLlr^d ist, avs'S Bestimmteste die Nothwenkigkeit des Zustandekom­mens der KieiSordnung betont habe. Die Vorlage fei mit seiner vollsten Zu- sttwmung eingebracht worden und es werde Alles an deren Durchführuna aelebt to(r^C m 7" "^ordd. Allg. Ztg." bezeichnet das Gerücht von der Vorlegung ernes Gesetzentwurfs betreffs der Einführung der facultativen Civilche als irr- thumlich. Zn RegiervngSkreifen sei von einer Aenderung in der Absicht der Re- glerung nichts bekannt, vielmehr gelte es als zuve,lässig, daß der eommiffansch vorbercitere und vom CultuSminister ausgearbeitete Entwurf entschieden auf Ein- fuhrung der obligatoiischen Civilehe gerichtet fei.

Posen, 25. Oct. Die Cholera ist nunmehr auch, wie dieBromb. Ztg." , unter der Bevölkerung des Danziger Landkreises aufgetreten. In drei

sind seit

... v -----neu, welche sehr heftig auf-

i. Wir traten und nach wenigen Stunden den Tod zur Folge hatten. Ferner ist gestern - , wieder ein an der Cholera kranker Flößer in das Nothlarareth au Pflednendorf

Der9iationa(jtg." geh, aus Paris folgendes -ing-bracht worden. v 1 9 4 S'fleyn-nvorf

o ' ?9" «ÖClobtr:.t ®le »D-rmania" bringt heute eine endgültige Jntervretation de« Papste« über die feiner Zeit so viel krliisteten Aeuß-runaen vom Steinchen - undKoloß." Dem genannten Blatte wirb aus Rom geschrieben der Pavn habt stch in der betreffenden Angelegenheit also geraußert':Meint man iene Worte, dec ich vor mehreren Monaten sprach, und durch cir ich ven , der Macht und die dem Hochmuth folgende Demllthigung bezeichnete,

so sehe ich in der That nicht ein, was dies mit dem Untergänge und dem Der. derben des deutschen KaiserthumS und Reiches zu thun haben soll. Höchstens wird eben dieser Mißbrauch der Macht untergehen und der Hochmuth fein Ver- derben finden. Denn Golt gieb, die Macht, er straft aber früher oder fpäter den Gebrauch derselben, und er ist e«, der erhöht und erniedrigt. Oder foll wob! gar der Papst für den in Deutschland an'« Ruder gelangten Ps-udoliberalismus beten . Jiirmal« wird der Papst den Untergang und das Verderben euus Kaifer- tdume. wünschen. Wohl aber wünscht er, daß zum Wohl- de« Volke« die Gnade Gottes die Herzen der Regierungen leite, damit fie die Macht nicht mißbrauchen die er ihnen verliehen Hai und damit fie stch nicht dem ei,len Hochmuth hinacben in welchem sie doch einmal werden gedemüthiget werden."

Di-Germania" schreibt ferner:Neulich meldeten einige Blätter, der Herr öifco, von Ermcland habe den Prozeß gegen den Fi«euS bereit« angestrengt

bis ,eßt noch nicht der Fall gewesen; e« soll aber, wie vir hörens nächstens geschehen." '

im« Mtvngrn aoer wie oer mittlere Arrest vollstreckt wird, werden jetzt auf An­ordnung des Kriegsministeriums für die qu. Arrestzellen die vor^efchnebenen harten Lagerstcllen (Pritschen) seitens der Militärverwaltung in allen Garnisonen beschafft. '

. ,, Bekanntmachuna.

bCUWC ng vom 5. I. Mts. der seitherige Mittel-

Der Präsident des Oberhessischen Gartenbau-Vereins- ___ Friedrich Graf zu Solms-Laubach.

iunb ($inbin) erbringkr eint nflelbach 11

)raunfteHedter laßt bu6ptb.

heilt briefl.

Garantie housky, sbn.

PUnflfn ffr b sollen sich

« 2*16(89. t

sich «UH keä bei

Ration wird fli die Expch, lHausbürscht Seltersweg.

ienofen umzu- * der Exped.

inander-

Deutfchland. .deutsche neich vom 20. Juni er. der strenge Arrest in 1

B°d-N°uheim Di- Großh-rzoglich- R-gi-rung hat °i- Interpellation'wird wnffreö Abgeordneten Curtmann dahin beantwortet, daß durchaus kein Grund zu Besorgnissen über Reduktion im Badbetriebe Vorlage, daß vielmehr genaue Ermittelungen zu dem Resultate geführt hätten, daß auch bei Uebernahme des Bades durch den Staat dem Publikum dieselben Annehmlichkeiten wir seither geboten werden würden und daß außerdem eine Erweiterung und Reorganisation der Badediremon und ihrer Befugnisse bevorstehe, daß insbesondere der Bürger- meister der Stadt Nauheim als solcher Mitglied der Badedüection werden solle. So ist denn endlich die Beunruhigung, die wie ein drückender Alp auf der Be- volkerung gelegen hat, beseitigt und haben die allseitigen eifrigen Bemühungen hierum noch in der letzten Stunde zum erwünschten Ziele geführt.

Darmstadt, 27. Oct. Die erste Kammer wird in ihrer nächsten Donnerst a Sitzung das Mahlgesctz berathen. Nach der Darmst. Ztg. sieht man dem Schluffe des Landtags Mitte November entgegen. DieMain.-Ztg." erfährt als be- stimmt, daß die Mittheilung über Verhandlungen zwischen dem Ministerium und dem Bischof von Mainz jeder Begründung entbehrt. Die Regierung sei weit entfernt, den von ihr selbst gewählten Standpunkt des Rechts und der staatlichen Gesetzgebung zu verlaffen und statt dessen in Unterhandlungen mit einem ultra- montamn Kirchenhaupte sich einzulaffen, die bei dem diametralen Gegensätze der beiderseitigen Auffassungen entweder jämmerlich im Sande verlaufen müßten, oder höchstens zu einem faulen Vergleiche führen könnten, der auch nur mit dem ge­ringsten Opfer an staatlichen Hoheitsrechten zu theuer erkauft wäre.

Darmstadt, 30. Oct. Die Tagesoidnung drr heutigen (134.) Sitzung der zweiten Kammer enthält die Berathung Über Die Vorlage der Großh. Mirn^ sterien des Großh. Hauses und des Aeußern, des Innern, der Justiz und der Finanzen: ' 9

Rr. 236

1 die Erweiterung der Stadt Mainz,

2. den Gesetzesentwurf, die Erhebung einer außerordentlichen Communal- steuer für die Stadt Mainz betr.

Darmstadt, 30. October. Die zweite Kammer nahm heute die R>- gierungsvorlage wegen der Mainzer Stadt-Erweiterung mit 36 gegen 2 Stimmen an.

JÖCrlin. Die Bestrebingen des Herrenhauses, die Reform unserer Kreis- Verhältnisse zu vereiteln, sind vergebens. Es stehen entscheidende Maßregeln der Regierung gegen das Haus unmittelbar bevor. Schon am Donnerstag nach den ersten Abstimmungen des Herrenhauses hat der Minister des Innern Schritte gkthcn, um eine Verständigung mit den übrigen Factoren der Staatsregierung da über heibe,zuführen. Die jüngsten Tage haben diese Verständigung bfschleunigt. Graf Eulenburg hatte sein eigenes weiteres Eintreten für die K.etSoronungvrcform von einer energischen Unterstützung sowohl von Seiten Der Krone, alt aoch von Darzin aus abhängig gemacht. Die erstrebte Verständigung ist erfolgt: Die Kretsordnung wird unter allen Umständen zur Durchführung gebracht werden. Ihr Zustandekommen Wird als eine absolute politische Nolhwendigkeit anerkannt.

Berlin, 27. Oct. DieGermania" hat die deutsche Sprache um ein neues Bort bereichert:Religionsmord." Die Veranlassung zu dieser den Ju­risten bisher noch unbekannten Art von Mordthaten sollen dieVerfolger" der Kirche gegeben haben. Sie meint, die Zeiten der alten heidnischen Kaiser seien < ttitbrr °ufkkl-bt, w^° m°n Iahrhund-n- l°ng zahllos- Schaann folterte, war- m-Id-t, ......... ^anjlgtt cancln,.eg aurflllrekn

* i.Ur ?rlbn /Uf,t £ ' Vf d-r von Papst und 3nqui|ition an ttr W-ichj-l telegenen Ortschaften, den-f-rn N-ufähr, Krakau ünt's unendlich viel großer ist, scheint da« -dl- Blatt ganz vergcff-n zu deich, d-ren Bevölkerung mit den polnischen Flößern im Verkehr st-bt n e?" ^^ngens, 0ostet sie sich, werde es den heutigen Verfolgern der Kirche vorgestern zusammen fünf Erkrankungsfälle voraekomm " ' '

gerate so gehen, wie den damaligen, sie würden zu Schanden werden. ---u * b -

vollen ihnen den süßen Trost nicht rauben!

Berlin, 28. Oktober. O.. ö.v. MMV

bnnlfltl?0rAT 27 Oct zu: Die Räumung ist an den meisten Punkten,! Gumbinnen, 27. Oct. Die bitffeitfge Regierung bat zur DerbÜtuna brr Ä"8 7a 7 L" PS unbrauchbar find; die^hol-ratinschltppung -in- fünftägige Quarant-in- für t® von Polen kommenden

Temp«.zahlt, daß viele schon baufällig sind, ehe sie bezogen werden. Wenn die Memel pa,streuten Flößer und Schiffer bei Schmalleninaken bei @t?X 16 ^"ite heißt, daß die vollständige Räumung am 15. November vollzogen sein geordnet. ^5Wolff'« °n'

608 °icht wahrscheinlich. Da«Pari« . Journal" erklärt, daß -«! Gumbinnen, 30. Oct. Laut amtlicher Mittheilung ist rrn Dorfe Storren a" Cn 3°hc-«lagen der Schlacht bei Jena und de« Einzugs in der Nahe der Kreisstadt Johannisburg, die Cholera ausgebrochen welcher be.' Napoleon s in Berlin besondere Nummern zu veröffentlichen, in Folge osficiöser reit« einige Personen erlegen sind. » w , V

WlKiung hab- aufgeben muffen. Di-Paps" benutzt diese Mittheilung, um die München, 29. Oct. Das Ministerium des Innern hat d'n District«. und R-gi'rung wegen ihrer Schwach- Pr--n gegenüber zu verhöhnen. ^OriS-Polezeidehörden ausg-tragen, die B-zirkS-Anaeböria-n . mL.n f... a