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al- alle früheres liberalen Ministerien, ohne feine Existenz zu gefährden, entwickeln

über Bazaine das Urteil fällen soll, anzunehmen. Dem Schreiben, welches ter

die Regierung die Einigkeit im eigenen Lager aufrechthalte.

dle entsprechenden Acte felgen werden.

Taback und daneben ein kleines Faß gutes Bier zum Danke erhalten. (5r befahl ferner, feinen

eine ha.be Million Quart Bier dazu vertilgt haben muß.

Mfr eeiierl.

83

Oberhessen

s.

ioiy4

Geldsorten

fl.

kr.

ditto Disoonto

Pt. Friedrdor 9 5 7 </258 V, Pistolen . 9 4042

doppelte 9 4042 Holl. fl. 108t. 9 5355 Ducaten . . 5 3335 20 Frankens!. 9 2223 Engi. Sorer. 11 51 53 Ross. Im per. 9 4042 Dollar in Gold 2 26-27

Ermeland ist allerdings ein Beweis, daß dem gesetzwidrigen Verfahren des Bi- schoss nunmehr ein Ende gemacht werden soll. Man darf wohl hoffen, daß es sich hier um die letzte Verwarnung handelt und daß, wenn der Bischof der gegen­wärtigen Aufforderung des Ministeriums nicht entspricht, thatfächliche Maßregeln dem Gesetze die gebührende Achtung verschaffen werden. In diesem Sinne wurde auch die Rede Wagener'S von allen Seiten verstanden. Oificiöse Correspondenzen geben zu verstehen, der Reichskanzler habe in der Iesuiten-Dedatte das Wort nicht ergriffen, weil er der Regierung die volle Freiheit der Action wahren wollte. Es ist indessen ein öffentliches Geheimniß, daß ver Antrag Wagcner so wie dessen ausführliche Motivirung mit den Intentionen des Reichskanzlers übereinstimmte, der ja auch fern Programm schon am 14. deutlich genug entwickelt hatte. Die Erklärungen waren so präcis wie möglich gehalten, und so zweifelt Niemand, daß

Man hat beredend, daß der selige Herr in den achtzig Jahren, welche er gelebt und geraucht bat, mindestens vier Tonnen (achtzig C-ntner) Taback in Asche und Rauch verwandelt und circa

Frankfurt a. M. Neben einer großen Anzahl der renommirtesten in- und ausländischen Zeitungen, als deren bedeutendste, hinsichtlich der Verbreitung, wohl der Kladderadatsch genannt werden darf, ist neuerdings der seit langen Jahren m Frank­furt a. M. erscheinendeFrankfurter Beobachter" in den Annoncen-Pacht der in Frankfurt a. M. domicilirten, allgemein bekannten Firma Rudolf Masse überge­gangen. Es darf dieses als neues Aequivalent für das der genannten Firma allgemein entgegengetragene Vertrauen bezeichnet werden.

5% östr. F. 8r. ß. B. 375

Lombard. Bahn 211

Ludwigsh.-Bexbaoh 201

Maxbahn 1 1?78

Bayer. Oetbahn 145

Rhein-Nahebahn-Aot. 48 Hess. Lndwigsb.-Aot. 1833/4

Frankreich.

Paris, 22. Mai. Es bestätigt sich, daß der Admiral Tr houart sich aus

Vermifchtes.

* In Holland bat d eser Tage ein höchst wunderlicher Character das Zeitliche gesegnet. Vor einigen Tagen starb in der Nähe von Rotterdam Mynheer Klaus, derKönig der Raucher". Dieser Herr hatte nach dortigen Blättern im Leinwanbhandel e n großes Vermögen erworben, von dem er einen sehr eigenthü nlichen Gebrauch machte. Bei Rotterdam hatte er sich em statt» liches Haus gebaut, in welchem er eine Art Museum für Tabacköpfeifen anbrachte, die daselbst in chronologischer Reihenfolge und nach den Nationalitäten geordnet ausgestellt waren. (Wir haben vor Jahren etwas AehnlicheS bei dem Reichstagsabgeordneten Wigand gesehen und bewundert.) Durch das Testament, welche« er kurz vor hinein Ableben machte, orbnete er an, daß alle Raucher des Landes zu feinem Leichenbegängnisse eingeladen und jedem 10 Pfund Taback und zwei hollän­dische Thonpfe.fen neuester Facon, aus denen Namen, Wappen und TodeSlag des Erblassers an« gebracht waren, verehrt werben sollten. Seine Verwandten, Freunde und Begräbnißgäste sollten, wie er weiter verordnete, dem Sarge mit brennenden Pfeifen folgen und dies.lben auch bei der

Börsenberichte.

Frankfurt a. M., 24. Mai. Die Börse eröffnete auch beute wieder bei fester Haltung, und auf allen Gebieten machte sich rege Kauflust geltend, ein Umstand, der zunächst d em Wieder­eingreifen des PcivatpublikumS zu danken ist, welches Verwendung für feine flüfstgen Capitalien sucht. Allerdings würde das Geschält noch mehr Lebhaftigkeit zeigen, wenn nicht andere rseckS noch eine unbestimmte Furcht vor abermaligen CourSruckgängen bestände, welche so die Kau stuft Para« listrt. Indessen dürften die Pessimisten für die nächste Zeit wenigstens wobl Unrecht behalten. Heute war man für EpeculationSeffecten wieder gut gestimmt und bezahlte für Ereditac tien 250, für Staatsbahn 375, für Lombarden 210>/2. nachdem auf schlechtere Berliner Nolirungen die höher gehende Tendenz zum Rückzug gezwungen wurde. Oesterreichssche Bahnen waren in gutem Verkehr und zogen theilweise im Preise an. Von deutschen Linien nur Hessische LudwigSbahn gefragt. Prioritäten blieben ziemlich still, doch hielten sie ihre Preise feil. Banken sind fort­gesetzt ohne besonderes Animo, nur die hiesigen erfreuen sich regerer Nachfrage, und unter befett in erster Linie die deutsche Vereinsbauk, deren neuestes Geschält (Ankauf des Bankha useS L. 91. Hahn dahier) ihr selbst und den seinerzeitigen Tbeilnehmern, resp. Actionären, glänzend en Gewinn verspricht. Von StaatSpavieren waren nur österreichische Renten hauptsächlich im Umsatz, aber bei f.flen Preisen. Süddeutsches Papier anhaltend gesucht, aber nicht viel am Markt. Loose ohne besonderen Verkehr. Amerikaner still und umsatzlos.

Admiral diescrhalb an Thier- richtete, legte er die ärztlichen Zeugnisse bei, die seine Krankheit constatiren. Da der Marschall Daillant ebenfalls krank ist, so wird der KriegSroth von einem Div sions-General präsidirt werden. Der Erste, welcher auf der Liste steht, ist der Herzog von Aumale. Unter den Personen, welche im Processe als Zeugen erscheinen, btfindet sich auch der bekannte Regnier, der sich vor dem Falle von Metz mit einer diplomatischen Rolle betraut hatte.

Versailles, 25. Mai. Das über die Communarben Serisier und Boutin gesprochene Todeeurihe l ist heute morgen auf der Ebene von Satory vollstreckt worden. Dieselben starben unter dem Rufe:Es lebe die Commune!" Das Gerücht, wonach in Paris Verhaftungen politischen Charakters vollzogen waren, wird als grundlos erklärt. Thiers wird sich heute nach Paris begeben, um dem Grafen Arnim einen Bisuch abzustatten. Nachrichten aus Spanien zufolge ist Topete mit der Neubildung des Cabintts betraut worden.

Versailles, 25. Mai. Alle O fiziere und Generäle, die bei Sedan com- mandirten, übersandten Thiers ein Schreiben, das Napoleon an sie gerich­tet hat.

Aetlen.

Frankf. Bank 142

Frankf. Vereins-Kaste 131

Darmst. Bankaot. 468

Wien Bankaotien 872

Oest. Creditaot. 350

Galizien 269 Vr

1.

4%

Deutschland.

Darmstadt, 25. Mai. In den nächsten Tagen wird innerhalb der hessischen (25 ) Olvisian an einzelne Abheilungen das Mausergewehr zur Vertheilun.1, bezw. E nüoung gelangen. Das Hofgericht der Provinz Starkenburg wird demnächst Gelegenheit haben, die Frage zu entscheiden, ob ein Unterrichtcr befugt ist, einem Anwalt bei etwaigen Irregularitäten eine DiSciplinarstrafe anzudrohen. In Kürze wird eine sehr interessante Verhandlung in Betreff des Nachlasses des im Landeszuchthaus verstorbenen GrstmörderS Iakoby vor dem hiesigen Bezirksstraf­gericht stattfinden, und zwar veranlaßt durch eine Anklage des Vertheidigers des Iakoby, HofgerichtSavvocat Dr. Vogel, welche derselbe gegen dieHess. Volks- blätter" wegen Beleidigung erhoben. (F. I )

Berlin, 23. Mai. Der von der Epen. Zeitung mitgetheilte Inhalt des Schreibens des Staats - Ministerium- vom gestrigen Tage an den Bischof von

Sorgfalt, die sie ihren katholischen wie ihren evangelischen Untertanen schulden, nach den Mitteln, um in einer möglichst friedlichen, in einer die konfessionellen Verhältnisse de- Reiche- möglichst wenig erschütternden Weise aus diesem jetzigen Zustande in einen annehmlicheren zu gelangen." Es werde dies schwerlich anders geschehen können als auf dem Wege der Gesetzgebung, und zwar auf dem Wege einer allgemeinen Reichsgrsetzzebung, zu welcher die Regierungen genöihigt fein würden, die Behülfe des Reichstages in Anspruch zu nehmen. Diese Gesetzgebung Verve tn einem für die Gewissensfreiheit durchaus schonenden, in der zurückhaltend­sten, zartesten Weise, im schonenbsten Wege vorzugehen haben.Da- ober kann ich ve,sichern", fügte der Reichskanzler hinzu,daß wir gegenüber den Ansprüchen, welche einzelne Untertanen Sr. Majestät des Königs von Preußen geistlichen Standes stellen, baß es Landesgesetze geben könne, die für sie nicht verbindlich seien, baß wir solchen Ansprüchen gegenüber bie volle einheitliche Souverainetät mit allen un- zu Gebote stehenden Mitteln aufrecht erhalten werden und in dieser Richtung auch der vollen Unterstützung der großen Mehrheit beider Confefsionen sicher sind. Die Souverainetät kann nur eine einheitliche fein und muß bleiben: die Souverainetät der Gesetzgebung, und wer die Gesetze seine- Lande- als für ihn nicht verbindlich barstellt, stellt sich außerhalb der Gesetze und sagt sich los von dem Gesetze." Die Prov.-Eorresp. fügt hinzu:In diesen Sätzen ist die eben so feste, wie milde und verjöhnliche Richtung der Reichspolitik in den kirch­lichen Fragen klar vorgezeichnet. Der deutsche Reichstag hat seinerse t- die erste Gelegenheit ergriffen, um seine volle Zustimmung zu der von dem Reichskanzler bezeichneten Richtung der kirchlichen Poutlk auszusprechen und das Vertrauen des- sclven zu bestätig n, daß die Regierung auf diesem Wege der bereitwilligen Unter­stützung der großen Mehrheit sicher fei. Den Anlaß zu der Erklärung deS Reichs­tages haben die Verhandlungen über Den Jesuiten Orden gegeben."

Berlin, 24. Mai. An der deutschen Central Commission für die Wiener Ausstellung, welche sich hier vom 11. bis 16. Mai über die Interessen Der deut­schen Einsender berieth, nahmen außer dcn Preußen Mlnistrrialdirector Moser, dem Geheimen OberregierungSrath v. NathusiuS und Dem Geheimen Commercien« rath Ravene, Der bayrische Hofrath Peofessor Dr. Wiesner, Der württembergische Gesandte v. Spitzemberg, Der wurltembergifche Präsident der Centralstelle für Handel und Gcwnbe v. Steinbeiß, Der badische Ministerialrath Turban, Der hessische Commercienraih Fink und der Director im Reichskanzleramt Herzog, Theil. Man nahm K nntniß von den Ueberfichlen, weiche von den einzelnen Lanve-commiffariaten in B«treff de- Raumbedarfs auf Der Ausstellung eingesenDet worden waren. Der B Daif stellt sich als ein viel größerer heraus, als man anfänglich annahm. In Folge dessen wurde der Beschluß gefaßt, an Den Generaldinclor Der Ausstellung in Wien den Antrag zu stellen, daß derselbe die dem Deutschen Reiche in Der Maschinenhalle und im Industrtcpalast überwiesenen Räume in entsprechender Weise erweitern möge. Don der zu erwartenden Entschließung in Wien sollen die wei­teren Maßnahmen über diesen Gegenstand abhängen.

Da sich in Westpreußen sehr ost auswärtige Agenten von AuSwanderer- Desörderungs-Geschäften an Lehrer gewandt haben, um Deren Vermittelung zum Abschluß von Verträgen zu erlangen, so fand sich die königliche Regierung ver­anlaßt, Die Local-Schul.nspectoren und städtischen Schuldeputationen zu beauf­tragen, sämmtUche Lehrer vor der Uebernahme eine- derartigen Nebengeschäste- zu warnen.

Stuttgart, 23. Mai. Die Königin ist heute mit der Großfürstin Vera hier wieder emgitrcjfen.

München, 24. Mai. In Dem Befinden des Staat-Ministers Grasen Hegnen- berg, weicher feit letztem Sonnabend von einem nicht unbedenklichen Brustletben befallen ist, scheint seit gestern Besserung eingetreten zu fein.

PrlorltAten.

30/0 öster. Stsb.-Prlor. 59 3°/0 öst. s. Lombard 51i/e 30/0 Livorneser 393/4 50/0 Tosoaner 62 5% Elisabeth.-Prior. 835/g do. II. Emiss. 82'/,

Anleheneloowe.

Kurh. 40 Thlr. Loose 73>/g Nassau 25 fl. 44 Vg Braunschweiger 21 3°/0 Oldenburg, ä 40lhlr. 40/g bayr. Präm.-Anl. 113 Ansbacher 7 fl. 4% badische Loose 111 Vr Badische fl. 35 Loose 705/k Oestr. fl. 250 v. 1854 8 P/8 1858r Prioritätsloose 2üO 1860r Loose 93'/, 1864r

Stadt Florens

_ . _ t Versenkung deS SargeS nicht au-qeben lass<-n. Statt der ublich-n drei Hände voll E de sollten

jetzt, sollte es nöthig fein und Der Clerus auf feinem Widerstande beharren, auch sie ihm die Afcke dec Pfeife ins Grab ausklopfen. Die Armen der Nachbarschaft, welche diesen feinen letzten Wünschen entsprächen, sollten jedes Jahr an seinem Todestage wieder 10 Pflind

. , rps - M fr r f < >. r f" uuv uuncucii t in i iruiro (jun i^uito fl' -c/umc v# i utiuyi jcinci, iriutu

BrrllN, 23. Mai. Die Prov.-Corresp. bringt an ihrer Sv'he eine längere e,(t)en,n Sarg mit den Cederbrettchen der letzten Ciaarrenkisten, die er auSgeraucht, auSzufutlern, Uebersichr" aus den jüngsten Verhanblungen über Die kirchlichePolitik Des Deut- eine Büchse mit französischem (Savorol lind em Packet guten holländischen Taback ihm tu Füßen (eben Reiches und Die Jesuiten". In Betreff Der Aeußerungm des Reichskanzlers zu stellen und seine Lieblingspfelfe nebst einer Schachtel mit Zundhöijch.n, Stahl, Stein und n ter S.tzunz vom 14. M-i hebt st- hervor, wie Fürst Bismarck erklärt Habe-Z,""^ ®ei!e toi' " :-man ,ann n,*

Die Regierungen des Deutschen Reiche- suchen emsig, suchen mit der ganzen

könne. Dlklleicht gelingt e- Der Entschiedenheit, mit Der die öffentliche Meinung sich au-spricht, das Ministcrium von Schritten zurückzuhalten, vor Deren Con- sfquenzen es nicht im Stande sein würde, sich zu retten. So wünschensweith die Gesun^heusrucksichten gelveigert hat^, die Präsidentschaft de^ KrirgSgerichtes, da- Versöhnung be- Clerus ist, da- erste Erforderniß der Lage ist doch immer, daß

86r?conachrlchten.

25. Mai 1872.

Preuss. 4Va % Oblig. 100Vs Frankf. 31/2% Obi. 8?V» Nass. 41/2 0/0 Obi. 993 8

Kurhess. 4% n O4/s

Gr. Hess. 5% Obi.

B 4% » 981/g

3Va% f. 921/3

Bayer. 5% n 100/2 n 41/2 % 1jährige 1001/4 n 4O/o 1jährige 913/g

Würtemb. 4l/3% Obi. 993/8 Baden 4V36/o Obi. e. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 64/4 n Papierrente 573/4

Spanier, neuest. 3% 29 Vg Amerik. Bonds 1881 r 99*/2

R 1882r 965/8

, . 1885r 971/g

n n 1887r 97i/g

Amsterdam

k.

8.

98%

Augsburg

k.

8.

99a 4

Berlin

k.

8.

1047s

Bremen

k.

8.

961/,

Brüssel

k.

8.

931/4

Hamburg

L

3.

873 8

Leipzig

k.

8.

105

London

k.

8.

H9 Vs

Lyon

.k.

8.

Paris

k.

8.

933/4

Wien

k.

8.

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8.

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