Einzelbild herunterladen

statt 42

Amerika.

Vermischtes.

M ä meinen^" Hilnhausen- ^ddershen Msdorf ° «iri'ontnbei wib daß dc M ML traft .trete' yib W unb 10 und MöW ivOber-W' anhalten u

Gießen,

gctDor^nnCraI 2<b°CUf/ bcr Kriegsminister unter dem Kaiserreich, ist wahnsinnig

für das o auf hiesige! ucht offen.

Annbien rnnyen ftn' iu üdergeh

^rrita

von dem Z hiesigem?

Gießen, Großhe

Saas- c * Mi 0111 zur $

Frankreich.

22. Oct. ,/Bien Public" weidet, daß Ozenne gestern mit den Ab- schristen des Handelsvertrags, dessen Unterzeichnung nahe bevorstehend (sie wird jedoch kernensalls vor Ende dieses Monats stattfinden), nach London abgereist sei: die Dauer des Vertrages sei deshalb auf vier Jahre festgesetzt, weil dann die übrigen Handelsverträge ebenfalls zu Ende gehen. Demselben Blatte zufolge ist e« ganz unbegründet, daß eine geheime Klausel des Frankfurter Friedensvertrages Frankreich verbietet, seine Nationalversammlung aufzulösen: Deutschland habe nie daran gedacht, Frankreich ttne so schmähliche Bedingung aufzuerlegen.

In Folge der großen Theuerung hat der Kriegsminister bei Thiers den An-

Frischbäcker zu Gießen.

Sonntag den 27. October. Martin Lenz am Markt Emil Noll in h«.

Loivengasse und Louis Schneider in der Neustadt. 6 L U JoU in bcr

Ssb«

München, 24. Oct. Die Polizeidirection der hiesigen Stadt bringt heute Abend die Strafbestimmungen über Auflaufe und Zusammenrottungen in Erinnc- rung und warnt vor der Betheiligung daran. Diese Warnung scheint durch den letzten Auflauf und die daran sich knüpfenden Gerüchte über die bedrohte Fort­dauer der Dachauer Banken veranlaßt zu sein.

SPeyer, 24. Oct. Als Seitenstuck zu dem bekannten Schreiben des Bi. schoss Hrsele wirb nun auch ein an Hefele gerichteter Brief des damaligen Abtes, jetzigen Bischofs v. Haneberg bekannt, in welchem es heißt:

Je länger ich mich mit der Frage beschäftigte, je genauer ich die Beweise für und gegen die Unfehlbarkeit verglich, desto sicherer glaubte ich zu erkennen, daß die alte Kirche, b. h. die Kirche der ersten acht Jahrhunderte, von dieser Lehre nichts wußte. Waren alle Bischöfe und alle Theologen, welche im Wesentlichen Bossuel S Vorstellung vom Primat und seinen Prärogativen hatten, im Jrrthum? Ist es möglich, bis zum 18. Juli etwas für unwahr, und von da an für wahr zu halten § Was ist zu thun? Theoretisch gibt es für uns, die wir katholisch leben und sterben wollen, nur zwei Wege, der eine fuhrt zur Bezweiflung und Bestreitung der Giltigkeit des Concils, der andere zur Unterwerfung. Welche Momente die Geschäftsordnung und Führung des Concils in dieser Hinsicht dar- bietet, wissen Eure bischöflichen Gnaden am besten. Daß man den Bischöfen nicht von vornherein ankündigte:Es gilt die Vertilgung der von Boffuet festgestellten Theorie", daß man nicht offen sagte:Es gilt die Erhöhung des Primats be­züglich der RegierungS- und L°hrgewalt", ist ein bedenklicher Umstand. Der Mangel an Einstimmigkeit ist noch bedenklicher, da es sich um eine lange geduldete Schuimeinung handelr. Hier handelt es sich nun um die Verwerfung einer Lehre, bie lange in vielen Schuten gelehrt wurde und nach unserer Ueberzeugung das Dotum der-alten Kirche und des achten wie sechszehnten (Konstanzer) Concils für * Wer will es, die Sache theoretisch auffassend, leugnen, baß man die ^thelt und Gtltigkett des letzten vaticanischen Beschluss^ bestreiten könne?

Oesterreich.

. c a- $ e Freundschaft zwischen Deutschland und Oesterreich

befesttgt sich jetzt zusehends, und keine Gelegenheit wird ungenutzt gelassen, um das £anb, welches dre beiden Mächte mit einander verbindet, immer enger zu knüpfen. Die goldene Hochzeit des sächsischen Königspaares bietet den Anlaß zu einer erneuten Zusammenkunft der Kaiser von Deutschland und Oesterreich, und wenn auch dies Mal der Grund, welcher die beiden Souveräne zusammenführt, ein rein persönlicher ist, dem alle politischen Motive fern liegen, so kann es doch nicht fehlen, daß auch diese neue Begegnung eine wohlthätige Rückwirkung auf die Be- ztehungen zwischen den beiden Nachbarmächten übt. Inzwischen hat Die Durchreise De« neu ernannten Gesandten Deutschlands in Konstantinopel, Herrn v. Keudell's, dem Kaiser Franz Joseph die Möglichkeit geboten, seinen freundschastlichen Ge- finnungen für Deutschland Ausdruck zu geben, und der Empfang, welcher dem Vertreter Kaiser Wilhelm s in Pesth bereitet worden, legt Zeugniß von dem wach senden guten Einvernehmen der beiden Mächte ab. Herr v. Keudell findet in Konstantinopel äußerst schwierige Verhältnisse vor, die Partei des Fortschrittes und der Aufklärung, welche Midhad Pascha repräsentirte, ist vor Kurzem unter-

Mascha ist als Mittelglied eingeschoben, nm, wie verlautet, in di oltturkische Phase, welche mit Mahmud Pascha verlassen wurde, zurückzulenken.

bflL r?a " mit der Partei Midhad Pascha's, während Rußland die Serailpartei begünstigt. Der Vertreter Deutschlands, der nach beiden Seiten hin nicht verstoßen darf, muß sehr geschickt balanciren, wenn er seine Aufgabe zur Zufriedenheit lösen soll. Hier Hut man da« beste Zutrauen .u der diplomatischen Geschicklichkeit des Herrn v. Keudell.

fteflt sich die fernere Benützung und Verwerthung der Tausende von erbeuteten traa aellelll daü für hi» ~ e

^"bllch-n Geschützen deren G-schutzm-.rrial weit überwiegend Geschutzbronze ist.'L-n,im-S, pro Tagbe.ah, w«den s°lle° " ^-kunft 60,

Die Anwendung der Bronze zu der eigenen Geschützfabrication kann nämlich bei1 - - - 49 -

Dem gegenwärtigen Standpunkt der Technik höchstens nur noch bet denjenigen Bclagerungs- und Festungsgeschützen erfolgen, welche bestimmt sind, zur Erzielung besonders artilleristischer Aufgaben mit einer verhältnißmäßig nur sehr geringen Pulverladung zu feuern. Entsprechend diesen Ausgaben stellt sich das Verhältniß der hierzu erforderlichen Geschütze jedoch nur auf eine beschränkte Zahl. Dagegen sind zu den erbeuteten Geschützen, die früher in Der eigenen Armee sowohl bei Der Feld-, wie bei der Festungsartillerie geführten Bronzegeschutze noch hinzugetreten, welche mittlerweile fast durchgehends durch Gußstahl oder gußeiserne Geschütze ersetzt worden sind. Der durch diese Ausrüstungsänderung, wie durch die letzten glücklichen Kriege angewachsene Bestand an Geschützbronze wird deshalb auch als enorm angegeben, und soll sich nach einer allerdings nur eingeführtktt Schätzung der darin enthaltene W^rth auf 4 bis 5 Millionen Thaler bel-ufen. Auffällig erscheint, daß bei einer solchen Lage der Dinge nicht schon die Verwerthung dieser Bronzemaffen zur Scheidemünze in Vorschlag gebracht worden ist. Eine voll- gültigere und vortheilhastere Ausnutzung könnte doch am Ende kaum gedacht werden; bekannt aber ist, daß in Belgien und Dänemark, wie theilweise auch in der Schweiz die Bronze zu diesem Zweck bereits in Verwendung gezogen worden ist. Die Vortheile, welche die Dronzcmünzen in ihrem scharfen, nicht abgreifbaren Gepräge und ihrer größeren Leichtigkeit vor den Kupfermünzen vorausbesitzen, sind außerdem längst allgemein anerkannt. Endlich würden sich auch die Scheidemünzen aus Bronze weit geeigneter der Goldwährung einfügen, als Die bisherigen Kupfer- wünzen, welche bei dem veränderten Münzfuß, wonach der Groschen nur noch zu 10 Pfennigen gerechnet werden wird, ja doch einer Umprägung unterzogen werden müssen. Gegenüber all diesen Vortheilen und Der grade gegenwärtig auf dem Münzgebiet sich vorbereitenden Veränderung können aber die geringen Schwierig­sten, welche Der Übergang von Der Kupfer- zur Bronze-Scheidemünze mit sich fuhren möchte, wohl kaum in Betracht gezogen werden.

New-Jork, 24. Oct. Der officielle Ackerbaubericht für Den Monat October conftatirt eine 5procentige Vermehrung Der Weizenernte gegen das letzte Jabr Die Qualität des Weizens hat sich gebessert. * 0 9

Newyork, 24. Oct. Die Zeitungen besprechen den Schiedsspruch des Deut- chen Kaisers m der San Juan-Frage. Die .Tribüne" erkennt Den Gerechtia. hit«ünn Des Kaisers an und DieTimes" bezeichnet Die Entscheiduna als Den ^^g der amerikanischen Nation und Der Verwaltung Grant'S.

Briisiel. Das Individuum, daß sich bei der hiesigen Pulizei für den Mltscbuldiaen Troppmann S au-gab. .st al-einfacher Betrüger enthüllt. Dieser Mensch hatte nicht- ulebm , "b J° fiel er d'e Idee, sich durch diese Mysttfication vorläusig Obdach und Kost ,u ver- ^^^"- .D^^teiche hatte er übrigen- schon in BalencienneS versucht. Verrückt ist er nickt Sein nchtiger Name ,st Augustin Jardin, feine Heimath ist der französische Ort Mortan Da ^^ -" kalschen Namen gegeben, wird da-Zuchtpolizeigericht ein Wörtchen mit ihm sprechen was ihm tndeß wohl nicht unangenehm ist, da er nun auch für die nächste Zeit kein Unter­kommen zu suchen braucht. unrer-

Denselben. Dem Bürger und Gastwirth dahier, Heinrich Schnell, ein Sobn Georg Johann Konrad, geboren den 12. September. 9

Dem Großherzoglichen Gymnasiallehrer dahier, Dr. Ferdinand Weiffenbach, eine Tochter, Wilhelmine Lina Natalie Emma, geboren den 20. Sevtember m®/nlclbe.n* Dem Ortsbürger in Allendorf an der Lahn und Schneider da­hier, Peter Luh ein Sohn, Karl Ludwig Emil Hermann, geboren den 14. September ben 12D©?ptembCern' (Seorß Noll, ein Sohn, Friedrich Jakob, geboren

r- Den 22. betober. Dem Bürger und Postbureaudiener dahier. Fram Hanstem, eine Tochter, Anna Margarethe Susanne Regine, geboren den 7. September. ar.{n 2^ October. Dem Großherzoglichen Hosgerichtsrath dahier, Dr. Ernst Rletn, eine Tochter, Sophie Elise Auguste Charlotte, geboren den 12. August.

r enpetober. Dem Diätar an der Main-Weser-Bahn dahier, Karl ^en^20^ September"' ^6'Dez. Breslau, ein Sohn, Heinrich Wilhelm Karl, geboren ^nselöen. Dem Bürger in Groß-Linden und Gastwirth dahier, Johann Karl Schmandt, eine Tochter, Karoline Marie, geboren den 27. September. 9

sollen auf \ Jannes : Renben E Nr. n

"/, i

> Lertheilu w werben Netzen,

Troßh.

Loeal-Notiz.

sm i 11; rt®mC uCn,A 26\£)ct,ü?er- . dem Programm der diesmaligen Vorlesungen de- Herrn F-l a ^^orern clnc Veränderung eingetreten, al- der Künstler statt Der mibpr

fpanjligen Zähmung" GöthesFaust" lesen wird. Vielen wird diese 9knb?r^

meü m n «ft r « 2 n"rUnb "^üni9 8ear"- Abgesehen davon, daß schon da- g^ße Talent und d.ie meisterhafte Gestaltung-gabe deS berühmten Vorleser-, die er hier in Gießen febon off b-wabrt bat, allem genügen, das Interesse aller G bildeten rege zu machen so dürfte dock bi, Wahl obiger Stucke noch eine ganz besondere Anziehungskraft bewirken. Nach dem tmßim-nvi,n Urzell der Presse soll derFaust" de- Herrn Lu^z zu !em Bedeutendsten Xen toäa bTb9/a

?unst zu leisten vermag. Und von demKönig Lear" sagt da- Leipziger Tageblatt daß e- bisher noch Keinem, weder einem Schauspieler noch einem Vorleser in b,rn t r fei tiefe« kolossal aiier Shak.sp.ar.sch-N Dram-N,so ^Njenddie

affen wle Herrn Luöz. Da- gebildete Publikum unserer Stadt, welche- dem au-gezeichneten Vor- entgegen gebracht hat, wird solche- gewiß auch diesmal nicht unter.

er<C" zwei höchst genußreichen Abenden entgegen. Die Vorlesungen sinden wie ** M-*11 «US

Beerdigte.

D kn i9. October. Karl Löber, Bürger und Bäckermeister, auch^Mitalied de8 Gemeinderaths alt H3 I. 7 M. 13 T., gestorben den 17. October. ' 9 DCS

1 b er. Margarethe Christiane Wacker, des Bürgers und (5d^reiner^ ^k°b ^ck^r, eheliche Tochter alt 11. 3 M. 24 T-, gestorben den 19. October, rrr- t. c/Auguste Karoline Katharine Lotz, des Ortsbüraers in

4 ^b0^to benSbÖenn21 §Ccb/ober5 ^dnüd) Lotz, eheliche Tochter, alt 4 I. 5 M. ftorben^e'n 22!4'October.Cr* uneheliche Tochter von hier, Auguste, alt 5 T-, ge- alt 71 J°"gkst°L'dm 23. Odober. ®Wmaä)er ^al6«ufen, Kreis Neu wieb

der evangelischen Gemeinde zu Gießen.

G o t t e S d i e n ft.

Am Reformationsfeste, den 27. October.

Morgens: Pfarrer Dr. Seel.

Nachmittags: Pfarrassistent Walz.

(Collecte für den Verein der Gustav-Adolf-Stiftung.)

Die Pfarrgeschafte für die Woche vom 27. October bis 2. November 1872 fceforat Pfarrer Dr. Seel. ®

Auszug aus den Kirchenbüchrrn der Stadt Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Kopnlirte.

Den 19. October. Gustav Eduard Täubrecht, Fabrikant in Berlin des verstorbenen dasigen Schneldermeisters, Gottlieb Markus Täubrecht, ehelicher Sohn- und Clara Mmie Helene Wolters, des verstorbenen Bürgers und Weinhändlers ?n Braunschweig, Karl Heinrich Wolters, eheliche Tochter. y 5 m

r_r. 24^October. Friedrich Christian Pietsch, Bürger und Buchdruckerei­besitzer, auch Mitglied des Gemeinderaths, ein Wittwer; und Konradine Henriette Ebe^eh6^e'Tocht^b^' M verstorbenen Bürgers und Ortsgerichtsvorstehers, Daniel

Getaufte

October. Dem Bürger in Hungen und Stations-Assistenten an geborenen 2^® t ^a^ter' Konrad Wilhelm Hammel, eine Tochter, Katharine, ^Denselben. Dem Bürger und Schuhmachermeister dahier, Wilhelm Müller eine Tochter, Anna Henriette Christine Margarethe, geboren den 2. September ' m , denselben. Dem Ortsbürger in Londorf und Schreiner dahier Ludwia Rohrbach, eine Tochter, Elisabeth, geboren den 10. September. ' ®

Deulelben. Dem Bürger und Lademeister-Gehülfen an der Main-Weser- ? Z Hemrich Ram, em Sohn, Christian Melchior Martin, geboren den

0. aJCTODCV-

tyljVt 1

Montc von

Iill m dem < Sruberroint« fimeifenfopf □alb nach» jhigert werl

58,3 R-s

9,3

32,2

1.9

5120 3SeC

30 n N-Bau-

15 Nadel

Lange mit 5

1723 Nadel Die äufi wiese.

Segen v Zahlnngsft hattet.

Die Grc der uinliegi m ihren ( hifen.

Mieden,

(4916)

Lie

1

4968) Dedingun rungen ai