Turn right 90°Turn left 90°
  
  
  
  
  
 
Download single image

tiefem ''««Mi,

Ni.

3j»" «Iäk r '»'Strium"'ft« Xnfjmai MW-

ft« man*, r °°d

«i d« n»A' <« ?Ä> *£ *"*;i»Ä*

IT "Üblich (J

,' J "«'f liefe hi« 3 «tauft lehren. $« t,B Miaifttrla®

«tatet, Jon bi,

* laff'ft" ertejt tie öaugefudje, dW. tfe : in ttx Äammtt jör w begiiffenen Bihn- I^eutr sehr günstig» «Iwjefajr 300,000 J

Wegkrungeblalt 9h.43

ct« Grojhttjoglilhe» inj ter mit den Poj. lthangabe k. nach dm >00Illr.» 1000(1. ,

Klagen zur Bchrritung lkisrS Alzey, ne- frrvden Ordens, der Vro^herzog hab» Ploch von Alsfeld zu |(n den gimilitmia

haben aff»* 6tol6?rg«®milgc* eise diidca, yrLMM Äu^t 9UW, uni nLUgrl^r TchulsttÜ! f» an der evangelisch» tun Vorlach, für diese [ au6 Vad-Nruheiin jum rt^auhkien zu ernenn».

'ranaeW SchuMe z° rid von 300 f. Dt& stehe das -rafentallonS' in Seelnbach, Stellt penstonirtr W*

» :lbn,ä

z" bring« V«« ® ! «led-ft« »fO

I tn flUW vir des iirchdnaze, °

***££* b'n "äü S>| I« * rten ,l.r p[r S<9lt,ni , tli ; »-14-1»^,. s°i- ereartö0^1

ejÄt tiSti I . 3n $ ja |

1816

Oskar und Herzog Delarne begleiten den Zug. Die Adjutanten des verstorbenen Königs tragen den Sarg. Die Betheiligung des Publikums, welches eine große Theilnahme zeigt, ist enorm.

posten nach Paris zurückgereist. Dieselbe Zeitung bezeichnetaus erster Quelle" die Nachricht von Arniw's DemisstonSgesuch als grundlos.

Hamburg, 23. Septbr. Ein Telegramm der Börsenhalle aus Lemberg vom 23. d. meldet, daß der türkische Minister der auswärtigen Angelegenheiten, Djewil Pascha, heute am Herzschlag gestorben sei, während er auf der Rückreise von Odessa die galizische Eisenbahnstation PaSne passtrte.

Karlsruhe, 23. Septbr. Architekten- und Jngenieurtag. Am Vorabend waren gegen 700 Theilnehmer angekommen. Man rechnet jedoch, daß sich an 1200 bis 1400 Fachgenoffen einfinden werden. Heute fand die Begrüßung der Versammlung in der Turnhalle durch den Präsidenten des ComiteS, Professor Baumeister, Staatsminister Jolly und Oberbürgermeister Lauter statt. Hierauf hielten die Sektionen Sitzungen ab. Am Nachmittag fand ein Ausflug zur Be­sichtigung der Rheinbrücke zu Maxau statt.

Oesterreich.

Wien, 22. Septbr. DieOesterr. Correfp." meldet: Die österreichisch­ungarische Gesandtschaft am persischen Hofe geht im November nach Teheran ab.

Schweiz.

Aus der Schweiz, 22. Septbr. Die Regierung von Genf hat am 20. in der Bisthums-Angclegenheit folgende sehr wichtige Beschlüsse gefaßt:

1) Herr Pastor Mermillod wird von nun an nicht mehr als Pfarrer der katholischen Kirchengemeinde Genf anerkannt. In Folge dessen wird ihm die Be­soldung für diese Pfarrei bis nach Erstellung eines geregelten Zustandes derselben entzogen. Die bischöfliche Oberbehörde wird von dieser Verfügung in Kenntniß gesetzt und ersucht, soweit es ihres Amtes ist, dafür zu sorgen, daß die Pfarr­würde unterdessen besorgt werde.

2) Dem Herrn Mermillod ist untersagt, sei es von sich aus oder im Auf­trage, irgendwelche Geschäfte des bischöflichen Ordinariats zu besorgen; ferner wird ihm untersagt, irgendwelche Handlungen in Bezug auf die Verwaltung der katholischen Gemeinden des Canton Genf in der Eigenschaft als Generalvikar des Bischofs, noch unter irgend einem anderen Titel vorzunehmen. Dieser Beschluß ' wird zur Nachachtung sämmtlichen katholischen Pfarrern des CantonS mitgetheilt. Ebenso soll davon dem BundeSrathe Mittheilung gemacht werden.

Zu dem ersten Beschluß führte den Staatsrath die Betrachtung, daß der 1 Herr Mermillod sich hinter dem Rücken des StaatSrathes in eine ganz neue; Stellung qls Bischof von Hebron und Generalvtkar des Bischofs von Lausanne, hatte bringen lassen; auch ohne Vorwiffen des wirklichen Bischofs vom heiligen; Stuhl den Titel und die Rechte eines Bischofs von Genf angenommen habe, und < auf die Anzeige dH StaatSrathes, er werde ihn als solchen nicht anerkennen, ihm ' erwidert habe, er habe seine Gewalt vom heiligen Stuhl und werbe sie ausüben «rotz des Verbotes des StaatSrathes; daß endlich dieses Benehmen eines Ange- ' stellten, der vom Staate besoldet sei und deck er bei der Anstellung Gehorsam t sind Treue geschworen habe, nicht geduldet werden könne. Der zweite Beschluß ; wird damit mottvirt, daß der StaatSrath schon seit 1867 gegen die Eigenschaft 1 des Herrn Mermillod als Generalvikar protestirt, und am 7. Oktober 1867 förm­lich gegenüber dem Bischof Marilley erklärt habe, daß er ihn nie als solchen anerkennen werde, wozu er unter den vorliegenden Umständen vollkommen berechtigt gewesen sei. Was das Einverständniß mit dem BundeSrathe betrifft, so ist daran nicht zu zweifeln. Die StaatSräthe Cambeffedö's und Ormond hatten am 19. d. tine Conferenz mit dem Bundespräsidenten in Bern; dieser soll sie versichert haben, die Regierung von Genf sei in dieser Sache vollkommen selbstständig und kompetent, iS sei dieses eine kantonale Angelegenheit; überdies habe der Bundesrath gar keine officielle Anzeige, baß ein BiSthum geschaffen worben sei. Wie es scheint, lag dem Bischof Marilley die Sache auch nicht recht und er sah die Zerstückelung seines BiSthumS sehr ungern, mußte sich jedoch höherem Willen fügen, Mermillod dagegen pratendirte dem Staatsrath gegenüber in einem Schreiben vom 30. vor. Mts., er habe seit sechs Jahren das Amt des Bischofs in Genf versehen, sei jetzt vom heiligen Stuhl förmlich mit dem Bisthum betraut, und werde nun das Amt trotz der Protestationen der Civilbehörden fortsetzen. Also leitete er, der gegen­über der Regierung nichts anderes, als der Pfarrer von Genf, ein StaatSange- ssellter war, aus der vom StaatSrath immerfort protestirten Eigenschaft als Stellvertreter des Bischofs für einzelne Fälle das Generalvikariat und mit diesem endlich das Recht zum Bisthum her, dessen Übertragung durch den Papst ihm nicht fehlen konnte, da er sich während des letzten Concils so eifrig um Würden bemühte, daß sein College, der Bischof Greith in St. Gallen sagte, Mermillod habe das Scharlachsieber. Die Besoldung der Pfarrei Genf beträgt 10,000 Fr.

Schweden.

Stockholm, 24. Septbr., Nachm. 3 Uhr 45 Min. Soeben wird die hier ringetroffene Leiche des verstorbenen Königs nach dem Schlosse gebracht. König

Börsenberichte.

Frankfurt a. M., 25. Skptember. Wir haben auch heute wieder von neuer ziemlich ge- schäftslvser Börse zu berichten, besonders in Bezug auf internationale Spielpapiere. Der auch hier etwas anziehende Geldstand, sowie die andauernden Verlegenheiten des Berliner Platzes mögen zunächst die Schuld hiervon tragen, und andererseits wurden die gestrigen besseren Courfe gleich wieder zu Realisationen benutzt. Zudem ist offenbar die Contremine ziemlich stark. Schlechtere Berliner Notirungen trugen vollends zum stillen Eharacter des heutigen Geschäftes bei. Credit- actien waren wieder circa 3, Staatsbahn 2i/z fl. billiger. Nur Lombarden hielten fich relativ fest. Für Banken im Allgemeinen herrschte gute Stimmung, indeß kam dieselbe doch nur im Ankauf einzelner Gattungen zum Ausdruck, wie z. B. bei Deutscher Vereinsbank, die heute in Folge zahlreicher Reclamen in süddeutschen Blättern bis 149 bezahlt wurde, diesen hohen CourS aber doch nicht ganz behaupten konnte. Frankfurter Wechslerbank, Amsterdamer und Antwerpener etwas besser. Deutsche Effectenbank sehr fest mit steigender Tendenz. Frankfurter Baubank gleich­falls besser und gern gekauft, ebenso Deutsche Handelsgesellschaft. Von schweren Actien erholten sich Darmstädter um circa 2 fl. Oesterceichische Nationalbank preishaltend. Meininger fest. In Bahnactien wie gestern so auch heute wenig Geschäft. Franz-Joseph hie und da gefragt, ebenso Ungarisch-galizische, Buschterader und Donau-Drau beachtet, Nordwcst eher schlechter. Prioritäten, Loose und Staatspapiere stagnirend und eher nach unten gravttirend. Amerikaner 1885er fest. Prioritäten leblos.

Vermischtes.

Darmstadt, 24. September. In den 12 größten Gemeinden unseres Landes hat sich feit die Einwohnerzahl in nachfolgender, zum Theil ganz erstaunlicher Weise vermehrt:

in 1871 mehr

Im Ganzen 168808 79879 88929 111,3

Beffungen mit einer Vermehrung um 306,1 Proc. behauptet hiernach den ersten Rang, den es indessen der in den letzten Jahren erhaltenen verhältnißmäßig starken Garnison zu verdanken hat. Auch bei Darmstadt und Gießen haben die GarnisonSverhältniffe zur Erhöhung der Ein­wohnerzahl beigetragen, während WormS durch dieselben benachtheiligt wurde Die Stadt Mainz, bet deren Bevölkerung in 1871 nur die hessische, in 1815 aber gar keine Garnison ausgenommen ist, würde jedenfalls einen ganz anderen Procentsatz der Vermehrung aufzuwetsen haben, wenn ihre Eigenschaft als Festung sie nicht an weiterer Entwicklung und räumlicher Ausdehnung ge­hemmt hätte.

ÖSrsennachrlchten.

25. September 1872.

Preuss. 41/» % Obllg. 1023/< Frankf. 3Va % ObL 87i/4 Nass. 41/a% Obi. 993/4 Kurhess. 4% 937/s Gr. Hess, 5% ObL » , 4% » 987/8

n 31/»0/o n 93

Bayer. 5% 100 Vs

41/8% 1jährige 100% 40/0 1jährige 93%

Würtemb. 4%% Obi. 99% Baden 4%% Obi. o. E. L. 991/, Oesterr. Silberrente 645/a Papierrente 59?/8

Spanier, neuest. 3% 29*/2 Amerik. Bonds 1881r 983/4

. 1882r 953/4

, n 1885r 963/4

, 1887r 963/4

Actien.

Frankf. Bank 145

Frankf. Vereins-Kasse 156

Darmst. Bankaot. 507 l/z

Wien Bankactien 910

Oest. Creditaot. 353

Galizien 2531/2_______________

1871

1816

in abfol. Zahlen.

in Proc.

Mainz

49221

25251

23970

94,9

Darmstadt

33799

15391

18408

119,6

Offenbach

22689

6210

16479

265,4

WarmS

14484

6259

8225

131,4

Gießen

12215

6107

6138

100,5

Bingen

5938

3749

2189

58,4

Beffungen

5795

1427

4368

306,1

Lampertheim

5307

2769

2538

91,7

Alzey

5240

3586

1654

46,1

Bensheim

5079

3358

1721

51,3

Heppenheim

4599

3390

1209

35,7

Pfungstadt

4412

2382

2030

85,2

ArtS®ei.

5% östr. F. St. E. B. 351 Lombard. Bahn 223 Va Ludwigsh.-Bexbaob 201 % Maxbahn 145V< Bayer. Ostbahn 134y2 Rhein-Nahebahn- Act. Hess. Lndwigsb.-Aot. Oberhessen 80

Prioritäten.

3°/0 öster. Stsb.-Prior. 58 3% öst. s. Lombard 51 3% Livomeser 5% Tosoaner 61*/z 5% Elisabeth.-Prior. do. II. Emiss. 84l/4________

Anlehen*loo»e.

Darmstädter fl.50Loose 208

n25 55

Kurh. 40 Thlr. Loose 713/4 Nassau 25 fl. Braunschweiger 22 30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 38 V4 4O/o bayr. Präm.-Anl. 1123/4 40/0 badische Loose 110 Badische fl. 35 Loose 69 Oestr. fl. 250 v. 1854 87i/2 1858r Prioritätsloose 209 1860r Loose 94t/2 1864r 160

Wechsel.

Amsterdam k. 8. 977/8

Augsburg k. 8. 100

Berlin k. 8. 1047/g

Bremen k. 8. 1751/©

Brüssel k. 8. 92%

Hamburg k. 8. 87y4

Leipzig k. 8. 105

London k. 8. 118y8

Lyon k. 8.

Paris k. 8. 923/4

Wien k. 8. 107

ditto m. 8. 1065/9

ditto I. 8. 1065/8

Disconto 5 %

Geldsorten, fl. kr.

Pr. Frledrdor 9 5859 Pistolen . . 9 40-42

r doppelte 9 40 42 Holl. fl. 108t. 9 5355 Ducaten . . 5 3436 20 Frankens!. 9 21i/a221/, Engi. Sover. 11 4749 Buss. Imper. 9 4244 Dollar in Gold 2 25-26

___________J

Versteigerungen.

Freitag den 4. October d. 3-, Vormittags 10 Uhr, werden in dem Rathhaussaale 18 Ctr. ausgeschiedene Formularien, unter den im Termin gestellt wer­denden Bedingungen, zum Ein­stampfen öffentlich meistbietend versteigert.

Gießen, 25. September 1872. Großh. Bürgermeisterei Gießen.

(4465) Vogt. ________

4458) Freitag den 27. September, Nachmittags 2 Uhr,

s oll die Kartoffel - Erndte von 2 Acker der

Frankfurter

Lager-Bier,

per Flasche 8 fr., bet

(4370) Georg Dörr, Kirchenplatz.

Moritz Kreiling Erben meistbietend ver­steigert werden-

Die Zusammenkunft ist am ©duffen; berger Weg. Fr- Müller.

Feilgebotenes.

4452) Ein großes geräumiges Haus in schöner gesunder Lage, mit zwei comfortabel eingerichteten Familienwohnungen, von je 8 Zimmern, Küche, Corridor rc-, und einem Mansardenstock, zweistöckigem freundlichen Hinterhaus, Scheuer und Stallung, im besten Zustand, nebst großem Hausgarten, wovon ein Theil zu Bauplätzen sich eignet, ist zu verkaufen. Näheres bei

Ehr. Vix, am Neuenweger Thor.

ß Herrenstiefel

ist reicher Auswahl zu den billigsten Preisen empfiehlt f ,

Daniel Schwall,

vormals D. Moog, Schloßgasse B- 2.

4479) Unterzeichneter empfiehlt Vorschriften: Nr- 1: Zunge Biere

schnell und sicher glanzhell zu machen, denselben den Jungbiergeschmack, sowie das Blähen beim Trinken zu benehmen, so daß sie alle Eigenschaften der Lager­biere erhalten. Nr. 2: Feinstes Bierbouguet zur Gährung; auch vermehrt es die Haltbarkeit, ohne schädlich zu wirken. Nr. 3: Münchener Hefenansatz (Zeng genannt), in doppelter Stärke selbst zu bereiten, zum Schutz gegen wilde, falsche Gährung; die kraftvolle Biergährung wird dadurch befördert und man erzielt glanzhelle, gesunde Biere. Die drei gedruckten Vor­schriften kosten 4 Thaler. Für die Güte der Vorschriften leiste Garantie und stehen mehr als 300 Zeugnissen zu Diensten, pr. Chemiker, Creuzburg, Verfasser der Theorie und Praxis der Bierbrauerei.

(5469) A. Creuzburg in Heldburg, bei Coburg.

4467) Im früheren Sack'schen Hausein der Kaplansgasse wird noch fortwährend Thran verkauft; auch sind daselbst noch 4 große Fässer (zu Rcgenfässer sich eignend) billig abzugeben.