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Oberhessen
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Amerik. Bonds
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Besondere Bekanntmachung
3. Von Bier.
1871 abgedruckte Be-
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1882r 96% 1885r 971/4
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Börsennachrichten.
25. März 1872.
A eilen.
Frankf. Bank 144%
Frankf. Vereins-Kasse 148
Darmst. Bankaot. 48)
Wien Bankaotien 882
Oest. Creditact. 367%
Galizien 275
Die näheren Bedingungen sind im Geschäftszimmer des unterzeichneten Oberför-
Stumm zu Waldhäuschen angewiesen, Unternehmungslustigen an Ort und Stelle die erforderliche Auskunft zu geben.
Krofdorf, den 25. März 1872.
Der Königliche Oberförster: v. Meibom.
Bekanntmachung.
1508) Mittwoch den 10. April er.,
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lon '!>««tiefen Haltung und Wn Projekte «u- DerM. Deutschland
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den Octroi-Tarif der Stadt Gießen betreffend.
In Folge der Einführung des neuen Maß- und Gewichtssystems haben Seine Königliche Hoheit der Großherzog auf den Antrag des Stadtvorstands zu Gießen folgende Abänderungen des für die Provinzialhaüptstadt Gießen bestehenden Octror- Larifs zu genehmigen geruht:
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Amerika.
Pie glänzende zweistündige Rede, welche Karl Schurz im Washingtoner Senat über den Waffenschacher an Frankreich gehalten hat, ist auch von den anglo- amerikanischen Blättern im höchsten Maße anerkannt worden. Einer Eorrespondenz der Newyork - Tribüne entnehmen wir folgende Beschreibung: „Das Schauspiel, welches der Senat der Bereinigten Staaten heute darbot, beschwor die glänzenden Bilder geistiger Kämpfe empor, welche jene Zeiten des amerikanischen Con- greffes, da die Welt an den Lippen eines Clay unv Webster hing, oder die ewig denkwürdigen Vorgänge im britischen Parlamente charakterisirten, deren Mittelpunkt Chatham, Sheridan und Fox waren. Es war bekannt geworden, daß jener Mann, welcher von allen Männern im Bundessenate dem Ideal einer vollkomme- nen ParlamentSgröße am allernächsten kommt, ein letztes Wort in Betreff der Diecusstonen, welche die Verhandlungen der letzten Woche ausgefüllt, sprechen würde, und mit Einem Schlage waren die Gepflogenheiten, welche sonst die Vor- gänge im Ccngreffe zu bezeichnen pflegen, bei Seite gesetzt. Zur Minute er- schienen die Senatoren in ihren Sitzen. Zeitungen und Briefe blieben ungelesen. Männer, die etwas darin zu setzen pflegen, keinen Reben beizuwohnen, drängten ffch herbei, um Karl Schurz zu hören. Zeder Platz auf der Gallerte, jeder Zoll, breit in den Zugängen und Thüren war lange vor Eröffnung der Sitzung be- setzt. . . Ich will hier nicht verbuchen, einen Auszug aus der großen Rede selbst, der vollendetsten oratorischen Kundgebung, welche der Senat seit langen, langen Tagen vernommen, zu geben. Die äußere Veranlassung für dieselbe war die Beantwortung von Herrn Conkling'S Angriff vom Tage vorher. Ab?r schnell setzte der Redner über Herrn Conkling hinweg, und bald versanken die Persönlichkeiten jener kleinen Politiker, denen es ursprünglich zu antworten galt, vor den Hörern, und nichts blieb als die Bewunderung für den Adel der Gesinnung und die Würde der Sprache, mit welcher dieser Mann den großen Grundsätzen gerecht wurde, zu deren Verfechtung er sich erhoben. Zch will über die Beweise, auf die sich der von Herrn Schurz befürwortete Antrag stützt, nichts sagen. Was aber die Art und Weise anbetrifft, in welcher er die Angelegenheit darlegte, so vereinigen sich olle Parteien zum enthusiastischen Preise derselben."
in unserem Büreau versteigert werden.
Nach dem soll die zur Erneuerung des Wandanstrichs in den 4 Klassen der Knabenschule erforderliche Weißbinderarbeit, veranschlagt-zu 121 fl. 58 fr., öffentlich vergeben werden.
Gießen, den 25. März 1872.
Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt.
Crumbach nach Wismar, resp. Launsbach durch die Distrikte 30, 31 und 11 der diesseitigen Oberförsterei öffentlich an den Min- destfordernden verdungen werden.
Versteigerungen.
1501) Die zur Errichtung einer Noth- brücke über den Bruchgraben in der Lud-
pr. Flasche
Börsenberichte.
Frankfurt a. M., 25. März. Der bevorstehende April- und Mai-Coupon absorbirt wieder viel flüssiges Geld, das mtltlerweile in den Banken eingesperrt und so dem Markt entzogen bleibt, auf dem in Folge dessen der Geldstand knapper und die Prolongation stir den Ultimo schwieriger wird. Heute schon wurden 6—6% Procent für Reports zugestanden. Diese Thatsachen schränkten denn auch den Verkehr auf speculativem Gebiet heute ziemlich ein; doch blieben die Course fest. Lebhafter war eS auf dem Markte für Bankactien, da nach den hier stattgehabten Realisationen die Preise billiger und daher zu weiteren Käufen anlockend waren. Zunächst ist der gute Erfolg der heutigen Einführung der Basier V-remSbank zu constatiren, die bei 115—115*/2 in starken Posten absorbirt wurde. Von alten Banken waren Darmstädter und Meininger gefragt, von jüngeren namentlich Frankfurter Bankverein, ebenso Pfälzer, die bei 116*/4 bereitwillige Ab, nehmer fanden. Brüsseler Bank angebote». Rheinische Creoitbank bei fehlendem Material gefragt. Bahnen ohne Animo, Oberhessen offerirt und weichend. Von österreichischen Linien Galizier, Alföld, Fünffachen begehrt, jedoch ohne größere Umsätze. Prioritäten dagegen, namentlich Livor- neser und Toskaner, lebhafter bei billigeren Preisen. Die heute zur Subscrlption aufgelegten Prioritäten der Baltisch Port-Eisenbahn wurden überzeichnet und von der Börse mit 88% gehandelt, also 1/2 Proccnt über dem SubscriptionScourS. Auf dem Loosenmarkt ist eö ziemlich still geblieben, nur österreichische 1860er bei 93% etwas gefragt. Von Finnländern wurde ein größerer Posten aus dem Markt genommen. Amerikaner preishaltend, Oregon fortdauernd gesucht und steigend, 72%, nachdem die vor vierzehn Tagen in Scene gesetzten enormen Verkäufe dieses Effects seitens eines benachbarten depossidtrten Landeöherrn durch das hiesige erste Bankhaus aufgehört haben.
Vormittags 10 Uhr, soll bet Wirth Kahlert zu Krofdorf Planirung und Chaussirung von 463 Metern auf dem Communicationswege von
Geldsorlen.
fl. kr.
Pr.Friedrdor 9 57—58 Pistolen . . 9 40—42
„ doppelte 9 40—42 Holl. fl. lOSt. 9 53—55 Ducaten . . 5 32 —34 20 Frankens!. 9 20*/2—21 % Engi. Sover. 11 47—49 Buss. Imper. 9 40 —42 Dollar in Gold 2 25%-?6%
iüUsqoq n3d not iad ijh(hiin3(T
' ... — ■—„i .
Frankfurter Tafelbier Gießener Licher
Feilgebotenes.
1509) Eine vollständige Einrichtung einer (5hocoladefabrik, neuestes System, bestehend in einem Melangeur, Granitkessel mit Granitwalzen, einer Retbmaschine, einer Pochmaschine, Cacoignapresse, Putz- und Fegmühlen, vielen Formen, Transmissionen, Riemen und einer zweipferdigen Locomobile, ist nebst guter Kundschaft für Fünfzehnhundert Gulden zu verkaufen. Gefl. Anfragen sub Chiifre II. P. 22 besorgt die Annoncen - Expedition von G. Prior in Hanau.
Bei Abteilung D. Von Getränken:
1. Von Wein:
i. von 1 Hectoliter Traubenwein
2. „ 1 „ Obstwein
3. „ Wein in Bouteillen, die nicht über ein Liter halten und
in gewöhnlichen Mineralwasserkrügen, pr. Bouteille und Krug
2. Von Branntwein:
I. Bei der Bereitung des Branntweins in der Stadt Gießen oder gebung innerhalb der Gemarkung: ~
a) aus mehligen Stoffen:
1) von je 1 Hectoliter des Rauminhalts der Maischbütten und für jede Einmaischung mit . - • • • • •
von denjenigen Brennern, welche mehr als 10 Hectoliter des Rauminhalts der Maischbütten an einem Betriebstage einmaischen, und
je 1 Hectoliter des Rauminhalts der Maischbütten von denjenigen Brennern, deren Brennereien nur 7 Monate des Wahres im Gange sind und nicht über 10 Hectoliter des Rauminhalts der Maischbütten an einem Betriebstage einmaischen;
b) aus nicht mehligen Stoffen:
1) von je 40 Liter eingestampftem Weintreber, Kernobst oder Treber von Kernobst und Beerenfrüchten aller Art . . .
und
2) von je 40 Liter Trauben- oder Obstwein, Weinhefe u. Steinobst II, Bei der Einfuhr des Branntweins von Außen wird erhoben:
a) von allem ordinären und versüßten Branntwein (Liqueur) pr. Hectoliter..... • • • . •,
b) von Spiritus, Arrac, Rum u. s. w- für 1 Hectoliter bei einem Weingeistgehalt von 50% nach dem Alkoholometer von Trolles Uebersteigt der Weingeistgehalt diese 50%, so erfolgt mittelst Berechnung, Reductton auf diese Normalstärke und Erhebung des Octrois von der auf diese Weise ermittelten Quantität nach dem Ansatz von 1 fl. 15 kr. pr. Hectoliter.
frei in's Haus, bei
Georg Dörr, Kirchenplatz.
Actlen.
5% östr. F. St. E. B. 412
Lombard. Bahn 221
Ludwigsh.-Bexbach 207
Maxbahn 149%
Bayer. Ostbahn 150% Rhein-Nahebahn-Act. 49 Hess. Ludwigsb.-Act. 192%
wigsstraße nöthigen Arbeiten, als: Zimmerarbeit, veranschl. zu 86 fl. 33 kr. Schlosserarbeit, „ „ 24 „
sollen
Mittwoch den 27. d- Mts-, Vormittags 9 Uhr,
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Spanier, neuest. 3% 31
" ~ ’ 1881r 100%
Vermischtes.
Wiesbaden, 19. März. In der vergangenen Nacht ist j'l Hochheim der praktische Arzt Dr. Reusch in Folge eines Familienzwistes von einem jungen Manne, wie wir hören, seinem Schwager, mit einem Dolche erstochen worden. lF-3-)
* Wahre Begebenheit. In der Nähe von Luxemburg predigte kü zlich ein katholischer Pfarrer, der Räuber m Italien habe dem Papste nicht nur seinen Thron, sondern all' sein Gigen- thurn, sogar die Kartoffeln aus dem Keller gestohlen. DeS andern TagS kam ein Bauer mit einem schweren Sack Kartoffeln zu dem Priester und bat denselben, er möge die Gabe dem heil. Vater übersenden, damit derselbe keinen Hunger zu leiden brauche.
Kilogramm mit Sack . ......—
2. von 1 Hectoliter Malz zu 50 Kilogramm - —
3. „ 1 „ Hirse u. geschälter Gerste zu 78 Kilogramm —
4. Waizenmehl und Roggenmehl von jeder Quantität unter
1. von 1 Hectoliter Bier, auswärts fabricirt .
2. „ 1 „ „ in loco gebraut
Bet Abteilung E. Von Brennmaterial:
1. Laubholz pr. Raummeter, Scheid-, Prügel- und Klotzh^E^^ 38
2. Nadelholz vom Raummeter, „ „ „ yinlqurriintf 6%
3. Stockholz ohne Unterschied ob Laub- oder Nadelholz,' Raummeter , • —
4. Steinkohlen pr. Centner oder 50 Kilogramm . - — 1%
5 Braunkohlen „ „ „ 50 „ • %
Bei Abtheilung F. Von Früchten und daraus gewonnenen Erzeugnissen:
1. von einem Hectoliter Mehl, geschältem Hafer, Grütze zu 56
Preuss. 4%% Oblig. 103% Frankf. 3%% Obi. 88% Nass. 4%% Obi. 99% Kurhess. 4% „ 94% Gr. Hess. 5% Obi. 103% » , 4% „ 97%
„ n 3i/a0/0 n 92%
Bayer. 50/0 „ 100%
„ 4%% 1jährige 100
„ 4% 1jährige 95% Würtemb. 4%% Obi. 99>/z Baden 4%% Obi. o. E. L. 99% Oesterr. Silberrente 64
„ Papierrente 59
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III Bei der Einfuhr durch die Großhändler:
1) Verwaltungskosten:
a) von 1 Hectoliter Branntwein . —
b) 1 Spiritus ohne Rücksicht auf seine Starke . —
c) ,, 1 „ Rum, Arrac, Cognac, Punschessenz in Fässern —
d) „ Rum, Arrac, Cognac, Punschessenz in Flaschen, pr. Liter —
2) Octroi von dem in die Stadt abges^tzten Branntwein: a) von 1 Hectoliter Branntwein bis zu 50% . ... 1
1 „ Spiritus 2
fl- kr.
1 40
— 25
। die rüdjpeifung
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Prioritäten.
3% öster. Stsb.-Prior. 60 3% öst. s. Lombard 51% 3% Livorneser 40% 5% Toscaner 62
5% Elisabeth.-Prior. 84% do. H. Emiss. 83%______
Anleheneiiooeie.
Kurh. 40 Thlr. Loose 72% Nassau 25 fl. 45% Braunschweiger — 3% Oldenburg, ä 40Thlr. — 4% bayr. Präm.-AnJ. — Ansbacher 7 fl. 13% 4% badische Loose 114% Badische fl. 35 Loose 70% Oestr. fl. 250 v. 1854 £>4% 1858r Prioritätsloose 203 1860r Loose 93% 1864r n 162 Stadt Florenz 86
9 Kilogramm ■ • ......— *
5. von 1 Hectoliter Hafer zu 50 Kilogramm .... — c Vorstehende Tarifsätze treten vom 1. Januar 1872 an in Kraft.
.Darmstadt, den 22 December 1871.
Großherzogliches Ministerium des Innern.
v. Bechtold. Hallwachs.
i Frische Hefe bei Karl Heil, SchlMasse.
fl<Ud)ni-13cr:
4
8
6
%
iajr Depot- . -
DltSeMtt - -3 - 1504) Dre in Nr. 43 des. Regierungsblattes vom Jahr launtmachKkig Großherzoglichen Ministerrums des Innern den Octroitarif der Stadt
d.Khk na$ ^tzbbn betreffend , bringen^vir durch nachstehenden Abdruck zur allgemeinen Kenntmß.
A W. t|-; Gießen, den 2L März 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
it WM • g- ; . Vogt.
' Bekanntmachung,
:a; der N pivklst Tyiil! riitze i einer iemz zuBl'
DralvbM
Amsterdam k. S. 98%
Augsburg
k. 8. 99%
Berlin
k. 8. 104%
Bremen
k. 8. 96%
Brüssel
k. 8. 93%
Hamburg
k. 8. 87%
Leipzig
k. 8. 105
London
k. 8. 118%
Lyon
k. 8. 93%
Paris
k. 8. 93%
Wien
k. 8. 106
ditto
m. 8.
ditto
1. 8. 105%
Dis conto
3V2 %


