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Preis veerteljäbr^ Ist- 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 ft 27 fr.
Gießener Anzeiger.
Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags.
Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.
Nr. 74.
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen.
Dienstag den 26. März
e<$- Einladung )iim Abonnement
auf den
Postaufschlags.
vierteljährlich
das Blatt auch
Derselbe erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags, und kostet für die Abonnenten in der Stadt Gießen 1 * D^n seühe?ig!n Ab^2en^^n'd^ S'tadt Gießen werden wir, wenn vorher keine ausdrückliche Abbestellung erfolgt,
im II Quartal 1872 zusenden und den Abonnementsbetrag durch Quittung erheben lassen.
Diejenigen, welche den Anzeiger Abends bei der Expedition abholen lassen, erhalten denselben zu 1 ft. pro Quartal.
Mr alle außerhalb Gießen wohnenden Abonnenten beträgt der vierteljährige Abonne-nentspreiS 1 fl. 27 kr. mol. Postaufschlags. Dieselben können nur bei der Post oder den Landpostboten abonniren. — Damit wir nun tn den Stand gesetzt sind, die Auflage des Blattes bestimmen zu können, ersuchen wir Alle, welche auf den Gießener Anzeiger abonmren wollen, dres sofort bet der ihnen zunächst gelegenen Postanstatt oder den Landpostboten zu thun, da wir uns sonst nicht verbindlich machen können, vollstand^e Er^iplare^ zu liefern.
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Wien, 21. März. Gleich Professor Schul,- in Prag hat nun auch Pro-
einem Concil versammelten Bischöfe
kriegsgeril dienstlich
bringens dienffh Ehrenrechte atr’f .
Dies wird auf Grund des §. 193, Th. II. Ml.-Stra! .
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Erleichterung des Postverkehrs der Landbewohner nachgegeben worden, Da6 für die Orte, welche an einer Poststraße oder in deren Nähe belegen sind, verschlossene Posttaschen von den durchpassirenben PosttranSporten abgegeben, bezrehungSwerse ausgenommen werden können." , _ .
Berlin 21 März. Den Postanstalten hat der General.Postdrrector unterm 16. d. Mts. in Erinnerung gebracht, daß bie zum Verschlüsse der Amtscorre- spondenz dienenden Couverts nicht ganz zugetlebt werden dürfen. „In allgemeinem Interesse" soll auch dem Publikum bei geeigneter Gelegenheit wiederholt empfohlen werden, „den Gebrauch der ganz zugeklebten Couverts wegen der für den Empfänger damit verbundenen lästigen Mißstände zu vermeiden".
Berlin 23. März. Das Abgeordnetenhaus nahm tn ferner heutigen Sitzung bei namentlicher Abstimmung die Kreisordnung mit 265 gegen 61 Stimmen an. Ee stimmten gegen dieselbe: Der größte Theil der Rechtes und das Centrum. Kantak erklärte im Namen der Polen sich der Abstimmung zu enthalten, da dre Polen die Einführung der Kreisordnung in den andern Provinzen, außer Posen, nicht erschweren wollten.
Berlin, 23. März. Nachdem der Fürst Reichskanzler vorgestern Abend hierher zurückgekehrt war, um gestern an der Geburtstagsfeier des Kaisers Theil zu nehmen, hat derselbe sich wieder einen achttägigen Urlaub erbeten, den er tn Varzin verbringen wird. Seine Abreise dahin wird wahrscheinlich morgen statt- finten. Der Aufenthalt im Sachsenwalde, wo Tag für Tag bei meist gutem Wetter Ausflüge zu Pferde oder zu Wagen gemacht wurden, an denen sich bisweilen Techniker bctheiligten, mit welchen der Fürst verschiedene neue Anlagen de- sprach, scheint dem letzteren vortrefflich bekommen zu sein.
Straßburg, 25. März. Ein Schreiben des Oberprasidenten v. Moller an die hiesige Handelskammer theilt derselben mit, die Regtetung treffe bereits Vor- bereitungen, um die hiesige Tabaksmanufactur in die Hände der Privatmdustne übergehen zu lassen.
Oesterreich.
Deutschland.
Darmstadt. Nach dem Militär-Verordnungsblatt wurde dem Major Ram- städter vom 2. Großh. Hessischen Jnsanteric-Regiment Nr. 116 mit Pension und der ReaimentSunisorw der Abschied bewilligr und Major v. Goetze vom 2-Nassauischen Infanterie-Regiment Nr. 88 als BataivonS-Commanteur tn das 2. Großh. Hessische Infanterie-Regiment Nr. 116 versetzt.
Darmstadt, 22. März. Die von der Regierung gemachte Vorlage über die Revision des CivilstaatSdiener-PensionirungsgesetzeS bistimmt, wie wir vernehmen, u A, daß die Pensionsberechtigung nicht mehr, wie seither, von dem Tage des ersten Dekrets, sondern vom Tage der Verpflichtung für den Staatsdienst etn- treten soll, eine Vergünstigung, durch welche einzelne unserer Staatsdiener sechs, ia sogar zehn Jahre bei der Berechnung ihres Dienstalters zugerechnet erhalten würden. Die Pension, weiche nach den ersten zehn Jahren gewahrt wird, foU anstatt der seither f-stgesetzttn sechs Zehntel in Rücksicht erhöhten Gehalte nur noch fünf Zehntel des mit der Stelle verbundenen Gehalts betrogen. In demselben Berhältniß sind die Pensionen der höheren DicnstailerSclasscn verwm. tett. _ Ais Nachfolger des in Ruhestand tretenden Prälaten Dr. K. Zimmer- mann wird Hofpredigcr Dr. Bender (ein Strenggläubiger) vielfach genannt.
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Berlin 20. März. Alle in den Eisenbahnzügen befindlichen Postburenux weiden, naeb 'einer Bekanntmachung des General-Postamtes vom 16. d. M., vom 1 Avril d. I. an einen Vorrath von Freimarken, Franeo - Couverts und Corre- spondenzkarten mit sich führen, um solch- im Falle eines Verfangen- an die im Eis-nbahnzug- oder auf dem Bahnhöfe befindlichen Reifenden abzulaffen. Der Verkauf findet unter den gewöhnlichen Bedingungen wie bei zeder stabilen Pst anstalt statt. Die Käufer «ollen die zu entrichtenden Betrage womöglich obgezahlt bereit halten, da bei der Kürze der Haltezeiten und den besonderen D"ha»niss-n in den ambulanten Postbureaux ein Wechsel von Geld meistens nicht thunltch |. Werner ist, einer anderen Bekanntmachung zufolge, den Correspondenten, we cye ihren Wohnsitz in Orten ohne Postanstolt haben, jetzt allgemein Sestattet, hr Postsendungen auch von solchen Postanstalten abholen zu lassen,deren Lan st - bezirk den betreffenden ländlichen Ort nicht einschließt. „Zur Forderung des Zwecke, wird es beitragen, wenn Correspondenten, an deren Wohnsitz sich eine
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Ferner ist zur schöse des vattcanischen Concils dies selbst anerkannt haben, indem sie für den
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wünschen, und dabei auf die No.hw-ndigk-it aufmerksam machen , daß der Ab „^°'r7n "rechtmäßig besten Obern in Betracht, im
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Bekanntmachung. <
T)pr UntLroMüer Beter Kick des 4. Großherzoglich Hessischen Infanterie-Regiments (Prinz Karl) Nr. 118, aus Romrod, KrejL, Alsfeld, ist durch icktlMes Erkenntniß vom 29. Februar c., bestätigt vom Gouverneur von Mainz am 4. d. Mts. wegen wiederholter UrkundenMKmg,.'^UMtreuiiNg anbÄträsid erhalteüdr Gelder thätlicher Widersetzung, ausdrücklicher Verweigerung des Gehorsams, wiederholter erster Desertwy M Leeden,lwd' Ver- WDegradation zum Gemeinen und Ausstoßung aus dem Soldatenstande nut Perlust 4er bürgerlichen Jahren und mit 9 Jahren Zuchthausstrafe bestraft worden.
" "" " " — af-Gesetz-Buchs hiermit zur öffentlichen Kenntmß gebracht.
liches Gouvernements - Gericht.


