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375) Freitag den 23. Februar d. I.,
Versteigerungen.
376) Die auf den 24. d. Mts. anbe-
diesscitigen Güterexpeditionen, sowie bei unserer Drucksachenverwaltung hier, zu bext Preise von 42 Kreuzern zu haben und können daselbst auch eingesehen werden.
Gleichzeitig tritt auch von obigem Tage an eine directe Personen- und Gepäckbeförderung zwischen diesseitigen Stationen und solchen der vorgedachten Bahnen in Kraft.
Gießen, am 23. Januar 1872.
Der VerwaltuugSrath.
Nachmittags 2 Uhr, soll auf dahiesigem Rathhause die der Friedrich Krauskopf Wittwe dahier gehörige Hof-
stigen Witterung wegen nicht ftattfinden; dieselbe soll nun
Montag den 29. Januar, Morgens 10 Uhr, abgehalten werden.
Leihgestern, den 24. Januar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Leihgestern. Heß.
Besondere Bekanntmachung.
Oberhessische
Eisenbahn-Gesellschaft.
Bekanntmachung.
374) Vom 1. Februar d. I. ab wird eine directe Güterbeförderung zwischen verschiedenen diesseitigen Stationen einerseits, und Stationen der Bebra-Hanauer und
Frankfurt-Hanauer Bahn andererseits her- 376) Die auf den 24. d. Mts. anbe» unuuyiu gestellt. Tarif - Exemplare sind bei allen räumte Holzversteigerung konnte der ungün-.ralthe, als:
Flur 9tr. OKlftr.
V315 2 Hofraum (Miststätte) in
der Kaplansgasse,
V322 2 Hofraithe in der Kathari--
nengasse, 1/322» — Grabgarten daselbst,
meistbietend versteigert werden.
Gießen, den 25. Januar 1872.
Großherzogliches Ortsgericht Gießen. S e m m l e r, Ortsgerichtsmann.
277) Montag den 29. Januar d. I., Nachmittags 2 Uhr,
sollen auf dahiesigem Nathhause die den
ir werden uns er-
Weeheel
Oberhessen
83 Vz
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1864r
153
Frachtbriefe für die Main-Weser-, Cöln-Mindener und
sich als Tagelöhner, Erdarbeiter u. s. w. aufhalten, tn die Heimath zu schicken.
Frankf. Frankf. Darmst.
Braunschweiger 21
Stadt Florenz 85
Börseunachrichtcn.
25. Januar 1872.
Wien Bankactien 895
Galizien 272
Oest. Creditact. 359%
Aetlen.
Bank 140
Vereins-Kasse 134*, Bankact. 480
993/4 105
95V8 927s 87-/4 1047g 118 9272 921/2 1015/8
einzigen Sohn ihres ehemaligen Brodherrn, versetzten diesem sowohl als Frau und Tochter viele \ Messerstiche, mißhandelten ste vbendreln in der ruchlosesten und grausamsten Weise, nahmen au. Wertsachen, was ste forttragen konnte«, und machten sich dann aus dem Staube. Die tückische Polizei hat diesmal eine sehr anerkennenswerthe Energie entfaltet; denn auf die erste Kunde vorj dem grauenerregenden Raubmorde setzte sie alle bekannten und unbekannten Hilfskräfte in Bewegung, um die Strolche in ihre Gewalt zu bekommen. Und wirklich gelang es ihr gestern, sie! einzufangen. ES sind ihrer fünf, kräftige, breitschulterige Söhne der schwarzen Berge. Dec Ge-! neralgouverneur soll geneigt sei«, die 5—600 Montenegriner, welche hier und in der Umgegend '
wir fest und treu zusammenstehen. wir wollen eine Burg bauen, für deutsche Gesittung und für deutsches Lied, eine Stätte gründen, zu versammeln Alle im trauten Vereine, die lieben unser theures deutsches Vaterland! In diesem Sinne haben wir den kühnen Gedanken gefaßt, in unserer freundlichen Donaustadt eine Tonhalle zu erbauen. Unsere beste Hoffnung bei diesem Plane beruht auf dem Ertrage einer zu veranstaltenden großen und selbst mit Original - Werken deutscher und österreichischer Künstler reich dotirten Estcctcn-Lotteric, worüber wir das Nähere Euch ehestens mittheilen werden. Und in dieser Beziehung wenden wir uns an unsere Sanges- und Stammesbrüder aus Nah und Fern um ihre freundliche Unterstützung! 2Ö'
lauben, im Verlauf von einigen Wochen eine unbedeutende Anzahl Loose, a 30 fr. österr. Währung oder 21 fr. suddeutsch. Währung oder 6 SUber- groschen, Euch, verehrte Sangesbrüder, zu übersenden, und bitten, dieselben annehmen und im Kreise Eurer Freunde und Gesinnungsgenossen für den Absatz derselben sorgen
Aetlen.
5% östr. F. St. E. B. 421
Lombard. Bahn 222%
Lud wigsh.-Bexbach 198 7$
Maxbahn 1471/2
Bayer. Ostbahn 150 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. —
Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto
Disconto ‘
Vermischtes.
— „Wir haben doch recht wunderliche geistliche Herren," s«gt ein Blatt im Staate Indiana. „Einer unserer Prediger zu Tipton hat in fünf Monaten Vielerlei durchgemacht. Zuerst starb ihm seine Frau; nachdem er an ihrem Grabe eine salbungsvolle Rede gehalten, bewarb er sich vierzehn Tage später gleichzeitig um drei weibliche Individuen. DaS eine dieser Mädchen nahm er zur Frau; diese wurde aber von ihm geschieden, weil er einer anderen Braut das Versprechen gebrochen hatte; er wurde nun seines Pcedigeramtes von der Gemeinde für verlustig erklärt. Sofort heirathete er die, welche ibn verklagt hatte, und trat zu einer anderen NeligionS- secte über. Die dritte Person hofft, daß er sich bald von der zweiten scheiden lassen werde, damit die Reihe nun auch an sie komme."
Smyrna, 6. Januar. Em Massenmord der scheußlichsten Art ist vorgestern auf einem Landgute bei Burnabat verübt worden. Einige Montenegriner, welche früher dort in Dienst standen und wegen ihrer Händelsucht dann entlassen wurden, hatten der wohlhabenden und sehr achtbaren levautinischen Familie, welche Jahr au« Jahr ein auf jenem Landgute verweilt, Rache geschworen. Wie eS scheint, haben die Betreffenden den auSgestoßenen Drohungen keinen besonderen Werth beilegen zu müssen geglaubt. Zum Entsetzen der hiesigen Bevölkerung wie der von Burnabat [ein großer, von herrlichen Gartenanlagen geschmückter Marktsteckenj sollte jedoch das Schlimmste sitz ereignen. Vorgestern drangen sie nächtlicher Weile in das Gehöft, erschossen den
tieltteorten.
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42
„ doppelte 9 40—42 Holl.fi. lOSt. 9 53—55 Duoaten . . 5 31—33 20 Frankens!. 9 18—19 Engi. Sover. 11 45—47 Russ. Imper. 9 40—42 Dollar in Gold 2 24—25
Alleinige Jnseraten-Pcicht:
Fliegende Blätter", „Kladderadatsch," „Figaro
8. 997g
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k. k. k.
k.
Oberhessische Eisenbahn, sowie sammtliche zollamtliche» Formulare, sind zu haben bei W. Klee, am Markt.
' Börsenberichte.
Frankfurt a. M., 25. Januar. Als nach langem, für die Arbitrageur« so peinlichem > harten gestern der Telegraph zwischen hier und Wien wieder spielte und b.ffere Wiener Notizen : brachte, da krochen unsere Speculanten aus dem Bockshorn, in welches sie sich vorgestern zum großen Theil hatten jagen lassen, wieder heraus und gehen nun wieder ihrem gewohnten Geschäft des Haussireus nach. Heute war bereits alles wieder im alten Geleise, nachdem es sich herausgestellt, daß die vorgestrige Baisse nur ein Eoup der verzweifelnden Eontremine war und die Speculatioiiseff:cten, denen sich die Börse wieder mit besonderer Vorliebe zuwandte gingen sammtlich höher. DaS Lieblingspapier der BonrsierS, die Cred.tactien, wurden bis 3583/. ae- h«n»elt und schließen mit 358, Staatsbahn notirte bei regem Verkehr 420% und Lombarden von Berlin aus Poussirt, 222V2. Nationalbank gleichfalls höher, 894—895 gegen 886 gestern Abend. Dagegen war Silberrente heute weniger beachtet, behauptete jedoch ihren gestrigen Cours. Angeregt durch die öimi hiesigen Bankverein eingeführte englische WechSlcrbank [70 fl. für vollbezahlte Stücke von 5 Pf. Sterl.Äderen Eourö bei stürmischem Andrang aber sofort auf 72—73 stiegj wandte sich die Börse mit besonderer Vorliebe den Bankpapieren zu, von denen zuerst der Bankverein selbst 3«/2 fl. gewann, Brüsseler Bank l'/-Procent hoher, auf die Nachricht, daß sich das für Unterbringung dieses Effectes bestandene Syndikat aufgelöst habe, welch letztere Thatsache nächstens auch von der Italienisch-deutschen Bank erwartet wird, die deshalb heute auch l%Proc. gewann. Frankfurter Wechslerbank bei höherem Eours in starkem Umsatz. ProvinzialdiSconto bei 141 beliebt. Meininger Bank 5 Thaler höher, dagegen Darmstädter um 8 fl. niedriger als gestern. Bahnen nur theilweise in lebhafterem Verkehr, wie Alsenz- und österreich. Franz-Joseph, während hessische LudwigSbahn offerirt waren. Gotthardbahn heute t/2 Procent niederer, 104</2. 3n Loosen waren heut- die kleineren Sorten oben an, wie Finnländer 9, und Madrider. Ungar-- loose und Raab-Graz-r höher. Von Prioritäten ungarische und Elblhal beliebt und steigend, letztere um 1% Procent. Anlagepapiere finden fortwährend w'llige Käufer bei guten Coursen' so z. B. heute 1871er Ruffen 837«, russische Pfandbriefe 94. Auch ein größerer Posten 4proc. Bayern kam vor. Amerikanische We< the, besonders Prioritäten, durchschnittlich besser. Oregon 75, neue Central 85%. alte M.ssouri 80'/2 [1 Proc. höher), Süd-Missouri 78'/4. Von der New- Docker Stadtanleihe wurden statt 15 Millionen deren 118 subscribirt. Heutiger CourS 98. Seitens des Hau;eS Gebr. Sulzbach gelangt diestr Tage eine neue amerikanische Priorität zum Csurse von 80an den Markt, die 7pcocentige Caico-ViecinneS Go.d-BondS.
zu wollen. Solltet Ihr es vorziehen, selbst über das vorstehende Schreiben eine Bestellung auf diese Loose zu machen, so werden wir uns beeilen, Euren Wünschen ehestens gerecht zu werden. Mit diesen kleinen Beiträgen wird es möglich werden, unser schönes großes Vorhaben ausführen zu können. Wenn es auch bei uns Einzelne geben mag, die tür unser unerschütterliches Vertrauen in unsere deutschen Sangesbrüder kein Verständniß haben, welche die Verwirklichung unseres Projeckes bezweifeln, weil wir es auf deutsches Gefühl bauen, unsere felsenfeste Hoffnung können sie nicht zum Wanken bringen; nie können sie uns Glauben machen, daß wir uns vergebens an unsere Brüder wenden! Wahrlich, wir wissen besser zu schätzen die deutsche Bruderliebe, das große deutsche Herz! Wir wissen, daß die deutsche Bruderliebe auch uns mächtig umschließt mir tausend süßen Armen und daß das große deutsche Herz unserer Brüber auch für uns schlägt und sich stets begeistert für jede schöne Idee. Dies unsere Hoffnung, dies unsere Zuversicht! Und deshalb erklingt es schon jetzt in tönenden Accorden in unserem Innern:
Frisch auf, an’6 Werk!
So wollen und werden wir denn den Bau beginnen, und das Haus gründen auf deutsche Festigkeit und Felsenkraft; wir wollen es bauen mit dem Mörtel der deutschen Zähigkeit und die Kuppel wölben mit den ewigen Klammern der Zusammengehörigkeit! Und darinnen wird wohnen der Geist des Liedes, das die Herzen uns öffnet! die Pflege der deutschen Sitte und Cultur, die uns die Welt gewinnt! die deutsche Begeisterung, die uns den Himmel erschließt! Oben aber soll flattern der deutsche Aar, und sein Flügelschlag soll es künden hinaus in die weiten Lande:
»Wir find ein einig Volk von Brüdern!"
Indem wir nochmals unsere herzliche Bitte wiederholen und im Uebrigen auf unser demnächst eintreffendes Schreiben verweisen, rufen wir Euch mit sangesbrüderlichem Gruße unseren Wahlspruch zu:
»Ein Hoch dem deutschen Lied wir bringen Und allen Brüdern, die eS finge«.*
Linz, am 31. October 1871.
Für die Liedertafel „Frohsinn" das Bau-Comitö.
L»r. Wilhelm Habison, Advocat, Obmann. CarlIax, Hausbesitzer und Gemeinderath. F. I. Melichar, Kaufm. u. Gemeinderath. Theodor Zehden, k. k. Professor.
Preuss. 472% Oblig. 103
Frankf. 3%% Obi. 88%
Nass. 4%% Obi. 99
Kurhess. 4% „ 9372
Gr. Hess 5% Obi. 1027z
» n 4% „ 9774
» » 372% » 92
Bayer. 5% „ 10074
n 47z o/g 1jährige 100
„ 4% 1jährige 95
Würtemb. 4%% ObL 99%
Baden 4%% Obi. o. E. L. 99%
Oesterr. Silberrente 63%
„ Papierrente 5472
Amerik. Bonds 1881r 102%
„ „ 1882r 97
, „ 1885r 97%
„ n 1887r 98%
Spanier, neuest. 3% 32 7<
Verkäufe und Verpachtungen
von Gütern, Grundstücken^ Fabriken^ Gasthäusern et% Licitationen, Gesuche und Offerte« jeder Art, Familien-Nachrichten^ Engagements etc.
betreffende Ankündigungen werden ohne Provision oder Porto-Anrechnung in die für die verschiedenen Zwecke bestgeeigneten erfolgreichsten Zeitungen prompt und exact befördert durch
Rudolf iiiurrc, Annoncen-Expedition, 45 Zcil, Frankfurt n. M., Zeil 45, gegenüber der Post.
Berlin, Hamburg, München, Nürnberg, Bremen.
Original-Preis-Courant und Anschläge gratis und franco.
NB. Meine Provision beziehe ich als osficieller Agent von den betreffenden Zeitungen.
k. k.
k.
k. । k.
m.
1.
4%
Lange flatterte die schwarz-roth-goldene Fahne über Deutschlands Gefilden, und wir verstanden nicht ihr Rauschen, nicht ihre Prophezeihung. — Nun aber wissen wir, was uns die Tricolore schon längst verkünden, was ihre Farben uns deuten sollten Nur die schwarze Nacht des Todes, die über theure Gräber sich senkte, nur durch Ströme rothen Blutes aus dem Herzen deiner Heldensöhne, schaust du, o Vaterland! die goldene Sonne der Einheit! Und so ist es gekommen! Aus den Grüften der gefallenen Helden stieg das rauchende Blut unserer Brüder zum Himmel und hat mit seinem rothen Scheine die Gewässer des Rheines erhellt; es ließ uns dort sehen und finden die längst versunkenen Schätze des Nibelungenhortes, und so strahlt sie denn wieder nach langer Zeit, die Krone des einigen mächtigen Deutschlands über unserem Vaterlande. Wahrlich, wem in dieser Zeit nicht die Brust höher schlägt, wahrlich, wer jetzt nicht schwört, nie seines Vaterlandes zu vergessen, nie dahin zu geben deutschen Sinn nnb deutsche Sitte, wahrlich! der ist es nicht werth, diese Zeit erlebt zu haben, die Geschlecht zu Geschlecht vergebens ersehnt, diese schöne, hoffnungS^ reiche, erhebende Zeit! Bei diesem Schwure, deutsch zu bleiben heut und immerdar, erheben auch mir deutsche Oesterreicher begeistert unsere Hände, und wohl uns, daß wir, die wir wegen Illanifestation unserer deutschen Gesinnung auS Anlaß der FeieJ: der deutschen Siege vor Gericht uns zu verantworten hatten, jetzt durch die Thal die Wahrheit dieses Gelöbnisses beweisen können! Für uns Deutsche in Oesterreich ist gekommen die Zeit des Kampfes wider die mächtig anstürmende Barbarei des Slavismus. In dieser Gefahr, in der uns das Vaterland die schöne Aufgabe gestellt, den deutschen Sinn zu schirmen und zu pflegen, und das Deutschthum hoch zu halten in unfern heimathlichen Gauen und insbesondere in unserer Stadt, wollen
Prioritäten.
3% öster.Stsb.-Prior. 60
3% öst. s. Lombard 84%
3% Livorneser 39%
5% Tosoaner 6272
5% Elisabeth.-Prior. 83%
do. II. Emias. 82
Anleheneloone.
Kurh. 40 Thlr. Loose 6972 Nassau 25 fl. 44 %"
4% bayr. Präm.-Anl. 116% Ansbacher 7 fl. 1272 4% badische Loose 115 Badische fl. 35 Loose 70%
3% Oldenburg, ä 40Thlr. 38 7a Oeatr. fl. 250 v. 1854 84%
1858r Prioritätsloose 198
1860r Loose 93%


