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Holland

Versammlung derSociätö protestantc de lInstruction primaire sich für

Weciieel,

98

Wien Bankaotien 877

Oest. Creditact. 3511/3

Galizien 266 */j

Zwangsunterricht, dessen Gegner er früher war, ausgesprochen hat. Ein sieben Fahrzeugen bestehendes amerikanisches Geschwader ist gestern im Hafen Marseille vor Anker gegangen. Der Corse Trani, welcher dem Präfecten Corstca, Herrn Dauzon, eine Ohrfeige gegeben hat, ist zu sechs Monaten fängntß und 600 FrcS. Geldstrafe verurtheilt worden.

Ein eigenthümlicher Vorfall ereignete sich im Generalrath des Seine-

Die Züricher Bauerschaft will ihre Kinder vom zwölften Jahre an für das Feld^eingelcitet; doch stellte sich jene Anklage als absurd heraus und die Verhafteten und in den Fabriken verwenden, nicht mehr in der Schule die Zeit versäumen wurden in Freiheit gesetzt. Damit beruhigte der Pöbel sich nicht. Einige Wochen

Frankf.

Frankf.

Darmst.

Vor werden dahier ein demselben 5 11 Gentner wc schwarze Hamm lich versteigert.

Marie»schloß, Kroßherzogliche

von Verfolgten annehmen möge. Der Unterstaatssecreta'r des Auswärtigen, Lord von Enfield- theilte ganz das Bedauern der Redner über die Zustände an der unteren

Aetlen.

Bank Vereins-Kasse 140 Bankact. 471/»

Collegen bei der rumänischen Regierung insbesondere in Betreff der neuesten Juden­verfolgung gethan habe. Roch am 12. d. M. wurde Green von der englischen Regierung angewicsen, die rumänische Regierung aufzufordern, daß sie angestcht- oes bevorstehenden Osterfestes Maßregeln treffen solle, um die Juden vor neuen Verfolgungen zu schützen. DaS letztere sei geschehen; doch habe die englische Re­gierung überdies die Cabinete in Paris, Berlin, Petersburg, Wien und Rom ersucht, ihre Vertreter in Bucharest mit ähnlichen Weisungen zu versehen. Es wäre zu wünschen, daß Europa stets den Ausspruch Lord Derby'ö vor Augen habe: wenn auf die Juden die Verfolgung, so fällt auf die Christen die Schande.

Rumänien.

Bucharest, 23. Apr*tl. Fürst Karl hat in Erwiderung der von seinen Mi­nistern anläßlich seines Geburtstages ihm dargebrachten Glückwünsche den unab­änderlichen Entschluß ausgesprochen, die bezüglich Rumäniens übernommene Mission ohne Wanken zu vollenden. Damit sind alle Gerüchte auswärtiger Journale, wo­nach der Fürst qbzudanken beabsichtige, eclatant widerlegt.

Türkei.

Konstantinopel, 20. April. Der ökumenische Patriarch hat sich geweigert, den bulgarischen Exarchen zu empfangen, wenn derselbe nicht zuvor um Verzeihung bitte und das Vorgehen der bulgarischen Bischöfe und der bulgarischen Bevölke­rung verdamme. Eine Versammlung der bulgarischen Glaubensgenossen beschloß, der Pforte hiervon Anzeige zu erstatten.

Konstantjnovel. 22. Avril. Prinz Friedrich Karl von Preußen ist heute vvH oruga zuruckgekehrt. Dem Großherzog von Mecklenburg wurde vor seiner Abrerse nach Wien vom Sultan der Osmanje-Orden in Brillanten verliehen.

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Pr. Friedrdor 9 5859 Pistolen . . 9 4042 n doppelte 9 4042

Holl. fl. 108t. 9 5355 Ducaten . . 5 3335 20 Frankens!. 9 2122

Engi. Sorer. 11 4850 Kuss. Imper. 9 4042

Dollar in Gold 2 25»/»26 V,

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ein Begriff, den man sich, wenn er eben keine Thatsache deckte, vor Verwunderung kaum ausoenken könnte. Das Urthril eines solchen Tribunals war nur zu leicht vorauszusehen. Sir F. Goldsmid hat soeben die telegraphische Nachricht erhalten, Aus dem Haag, 18. April, geht dem LondonerStandard" die Nach, daß die Angeklagten wirklich schuldig gesprochen worden sind; einige Christen, richt zu, daß Msgr. HenricuS Loos, der jansenistische Erzbischof von Utrecht, sich welche wegen Mißhandlung und Beraubung von Juden vor Gericht gezogen demnächst nach Mering in Bayern begeben wird , um auf Ersuchen des dortigen waren, wurden natürlich freigesprochen. An diese Mittheilung anknüpfend entwarf altkatholischen Pfarrers Renstle die Firmelung von etwa 100 Kindern von Fa- Goldsmid ein Gemälde von den mittelalterlichen, rechtlosen Zuständen, welche in milien, die sich zu einer altkatholischen Gemeinde daselbst vereinigt haben, zu voll- Rumänien eingeriffen wären, zumal seit der Thronbesteigung des jetzigen Fürsten, ziehen. Msgr. HenricuS Loos wird bei Gelegenheit dieser Reise auch den Stifts. Er war weit entfernt davon, dem Fürsten Karl die Schuld für die Verletzungen

probst. v. Döllinger besuchen und wahrscheinlich auch Bischöfe weihen. der Convention von 1858 vorzuwerfen, in welcher sämmllichen Unterthanen ver

vereinigten Fürstenthümer ohne Rücksicht auf das Glaubensbekenntniß die vollen rtruiirreivp. bürgerlichen Rechte, Zulaß zu allen Aemtern, Schutz des Eigenthums u. f. w.

Paris, 20. April. Aufsehen erregt es hier, daß der alte Guizo in einer zugesichert werden; aber leider seien in den letzten sechs Jahren diese Rechte auf

den das schmählichste gebrochen worden. Mehrere Parlamentsmitglieder, Richard,

aus Wheelhouse, Muntz, Simon, unterstützten die Bitte, baß die Regierung sich der

Ge- Donau. Er bestätigte, daß England wie überhaupt die Vertragsmächte durch Art. 25 der Garantie vom 18. August 1868 berechtigt seien, die Ausdehnung und politischer Rechte auf die Juden in Rumänien zu verlangen; und ging darauf zu Oise-DepartcmentS. Derselbe verlangte nämlich, daß für das Präfectur-Palais, den Schritten über, welche der englische Consul Green im Vereine mit anderen

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Gießen, den 2 Großherzogli

lassen. Das ist die kurze Erklärung der Verwerfung des Gesetzes. Und so be- später wurden sie aufs Neue verhaftet und unter der nämlichen Anklage be­stimmt gab das Züricher Volk diesen seinen Willen zu erkennen, baß es des gegen- Diebstahles vor eine Jury gestellt, vor ein Geschworenengericht in Rumänien: theiligen Vorschlags wegen auch das ganze übrige Gesetz verwarf! ' 11X " ~ ..... ' ' ' '

» n 3V»% 921/» Bayer. 5«/g 1001/4

» 41/3°/o 1jährige 997/8 » 4O/o 1jährige Würtemb. 41/2% Obi. 993/. Baden 4i/»% Obi. 0. E. L. 99 Vg Oesterr. Silberrente 63i/»

Papierrente 573/4 Spanier, neuest. 3% 287/8 Amerik. Bonds 1881r 100

n 1882r 953/4

n w 1885r 97 i/s

n 1887r 971/»

Börsenberichte.

Frankfurt a. M., 24. April. Langsam, aber sicher geht die Speculation vorwärts, sie, die nur gewohnt war, alles mit Sturm zu nehmen, scheint zur Einsicht gekommen zu sein, daß man mit Be,cheidenheit und Vorsicht relativ mehr erzweckt. Trotzdem auch heute der Börsensaal ziemlich leer war, verkehrte man doch in recht fester Haltung, um so mehr, alö die ProlongationS- arveit |o gut wie gethan ist und leicht zu überwinden war. Für Creditactien waren Käufer vor­handen und notirteman 3511/4, während Staatsbahn bei 393'/r gern abgenommen wurde.

d,ldLen. bci flutem ^"kehr auf 2103/4 und nur Nationalbank blieben matt, 876 b S 877. In Folge auswärtiger Kaufaufträge verkehrten heute österreichische Bahnen bei guten chresten, namentlich waren Vorarlberger gesucht bei mangelndem Material, und wurde mit 2053 . u t- r,?ranic^!e^ roa? bei 183/< 1191/2 mehrfach umgesetzt und Elisabeth wie Nordwest hielten sich auf ihren gestrigen Coursen. In Banken war wenig Geschäft. Für Frankfurter S A u - anscheinend Nachfrage geltend, jedoch war selbe offenbar nur eine künstliche. Oesterre chtsch-deuOche nottrte 121 y2, Bayerische Wechslerbank 108. Prioritäten in kleine« Posten umgejetzt, z. B. Elisabeth 1. Emission, Staatsbahn und Donau-Drau. Schwedische Pfandbriefe angeboten. Von Staat^papieren 5procentige Bayern am Markt. Silberrente fest bei 633/., Spanier matter. Von Loosen Oldenburger schwer zu haben. Madrider wurden bei 19 abgegeben'. Braunschweiger gefragt. Von Amerikanern gekündigte 1882er mehrfach im Verkehr. Am Schluß Neßen die ^.vmse der SpeculationSeffecten wieder eine Kleinigkeit nach, und zwar auf mattere Berliner Notirungen. Newyork-Erie Actien gesucht.

2022) D' -Wh-< S Gießen St» biermt Gieße», a>n Großherzogllche

Börsennachrichten.

24. April 1872.

Preuss. 41/3% Oblig. 103

Frankf. 31/3% Obi. 871/»

Nass. 41/3% Obi. 99Vg

Kurhess. 40/0

Aetlen.

5% Öetr. F. St. E. B. 394 Lombard. Bahn 2111/» Ludwigeh.-Bexbach 2031/» Maxbahn 1465/8 Bayer. Ostbalin 1493/4 Rhein-Nahebahn-Act. Hess. Ludwigsb.-Aot. Oberhessen

PrlorltAten.

30/o öster. Stsb.-Prior. 593/8 3% öst. s. Lombard 505/s 30/0 Livorneser 40*/< 5O/o Tosoaner 625/s 50/g Elisabeth.-Prior. 84 do. II. Emiss.

Anlelientlooge.

Kurh. 40 Thlr. Loose Nassau 25 fl. 43 Braunschweiger 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 40 40/0 bayr. Präm.-Anl. 113V» Ansbacher 7 fl. 4% badische Loose 113 i/a Badische fl. 35 Loose 70 Oestr. fl. 250 v. 1854 84/e 1858r Prioritätsloose 195 V» 1860r Loose 921/4 1864r

Stadt Florenx

wo Thiers resioirt, die Summe von 100,000 Franken jährlicher Miethe bezahlt werde. Der Minister des Innern machte darauf aufmerksam, da§ das Departe- ment aus dem Aufenthalt der Regierung in Versailles genug Vortheil zöge, daß es außerdem eine Ehre sei, Herrn Thiers als Gast zu haben, und daß diese Ehre hinreichend für die Unkosten entschädige. Der Generalrath gab sich aber damit nicht zufrieden, sondern antwortete , daßdie Ehre kein Geld sei". Man weiß noch n'cht, wie die Sache bcigelegt werden wird.

Paris, 24. April. DasJournal officiel" veröffentlicht Dekrete, durch welche Hr. Goulard zum Finanzminister, Teifferine de Bord zum Handelsmintste und Hr. Barodet zum Maire von Lyon ernannt wird.

Versailles, 22. April. Nationalversammlung. Jaubert verlangt für die Berathung seines Antrags, daß alle Ausländer, um in Frankreich wohnen zu dürfen, mit einer Erlaubniß der Regierung versehen sein müßten, einen Tag fest­zusetzen. Die Versammlung beschließt, die Berathung des Antrags am Samstag auf die Tagesordnung zu stellen. Duval kündigt an, daß er wegen der ungesetz­lichen Theilnahme der Gemeinderäthe von Angers und Havre an den neulichen Banketten, auf welchen Gambetta die Auflösung der Nationalversammlung gefor^ dert habe, eine Anfrage an die Regierung richten werde. Die Berathung hier­über wird von der Versammlung auf den Donnerstag festgesetzt. Der Minister des Innern legt die dringende Nothwendigkeit dar, über die neuen Steuervor­schläge ohne Verzug in Berathung zu treten. Die nächstwichtige Angelegenheit würde alsdann die Frage ver Constituirung des Staatsraths sein. Gambetta, Castellanc und Dahirel heben hierauf hervor, welche noch größere Wichtigkeit ter die Reorganisation der Armee betreffende Gesetzvorschlag für das ganze Land besitze, und verlangen, daß dieses ' - ;L f-"'-

w-t-r 77710------ßiTUrtö des staatSraths dringend nothwendlg

fh und fugt bezüglich des ArmeereorgantsationSgesetzes hinzu, daß die Regierung über vcrschiedene Punkte desselben von der Commission noch Auskunft erwarte' es wurde daher besser sein, die bezügliche Berathung um drei Wochen zu ver-' tagen. Er erklärt außerdem, er könne gegenwärtig aus Gesundheitsrücksichten 2 thetinehmen. Buffet, Präsident der Budgetcommission, macht

d e Mttthc'lung, die Commission könne die Gesetzentwürfe über die neuen Steuern nicht eher vorlegen, als bis die Zolltarifcomrnission ihre Arbeiten beendigt habe. Die Versammlung beschließt, die Gesetzentwürfe, betreffend die Constituirung zu'zich/7""'^ unt> oic Reorganisation der Armee, zuerst in Berathung

Versailles, 24. April. Thiers ist vollkommen wieder hergestellt und bat gestern Abend, wte gewöhnlich, Empfang abgehalten. Heute Morgen hat er seine Arbeiten und Audienzen wieder ausgenommen.

Spanien.

Madrid, 22. April. Unter dem Rufe: Es lebe Karl VII.! Tod den Li. beralcn. zeigen sich die Anfänge des Carlistenaufstanbes in Navarra, Guipuzcoa Teruel, Huesca und Leon, wo bewaffnete Banden, meist unter dem Befehle von Priestern, das Land durchstreifen. Die Negierung ist entschlossen, mit größter Strenge die Bewegung zu unterdrücken. Die Truppen, Gensdarmerte und die Freiwilligen zeigen sich treu und pflichteifrig, und mehrere der radikalen Partei angehorige Generale haben der Regierung ihre Dienste angeboten. In den Pro- hafte" worden'^" ^^hrere carlistische Comites ausgehoben und die Mitglieder ver- mahflr 23rF?r,f Die carlistische, von Priestern angeführte Bande in

Tcr ^sch agen. Generale, welche der radikalen Partei angehören, bot.n der Regierung ihre Dienste gegen die Carlisten an.

England.

c51 H°"Sk°ng wird vom 20. d. berichtet, daß der

A. T fcCm nUfr ter ^"brt nach Schanghai begriffenen französischen Äl" zusammengestosikn und gesunken ist. Der Capitän wurde gerettet Ue in 9, 7 rCCVerkm^- Di- Ava wurde gleichfalls stark beschädig u"d lief rn Amoy an, um AuSbcfferungen vorzunehmen.

ipnbon, 23. April. Die bedrückten Juden in Rumänien und Serbien haben in Ihrem englischen GiaubenSgenoffen Sir F. Goldsmid schon oft einen warmen Anwalt gefunden. Eine besondere Veranlassung bewog den -hrenwerthen Sv77 ' °uch gestern Abend ,m Unterhause die schmählichen Versolgungen zur br'nfl,n: Man erinnert sich der kürzlich in Jsmaila vorgcgangenen D auel,Haien, wo ein zum Christenthum übergctreten.r Jude gegen seine früh» n » ÄT di- f-'sche Anklage vorbrachte, aus einer christlichen Kirche g7 rnL, ,n,JU haben, und eine aufgehetztc Volksmenge darauf die

Rabb und '7° iöevolkerung überfiel und furchtbar mifihandelte Gegen den , Siabbi und andere angesehene Juden wurde von der Negierung eine Untersuchung 1

Amsterdam k. 8. 98 V»

Augsburg

k. 8. 993/4

Berlin

k. 8. 10478

Bremen

k. S. 963/&

Brüssel

k. 8. 93V»

Hamburg

k. 8. 873/g

Leipzig

k. 8. 105

London

k. 3. 118V»

Lyon

k. 8. -

Paris

k. 8. 93%

Wien

k. 8. 105

ditto

m. 8. 104Vfl

ditto

1. 8. IO43/4

Dis conto

4%