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nachsor Henven ioeamien «men . , ' .uel.

wahren Namen iu verbergen. Daß er wegen begangener schwerer Verbrechen verfolgt rotr^ oder ,uu ' . -e n ,z ..x< .a Z£i ... (S<< frtnnfi* hui ifkt nur nock irol-

Börsenberichte.

'fc%eeixscl.

Amsterdam k.

k. k.

95% 9278 87«/, 10478 U778 92'/g 92i/8 1013/,

Augsburg Berlin Bremen Brüssel

Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto

Discnnto

1. 8. - 4%

?njtamcn iu vciutiutn.... : u ~ ,

äu« einer Strafanstalt entlaufen ist, ist nicht zu bezweifeln. Es kennte bis letzt nur noch Fol-

Geldgorten. fl. kr.

Pr. Friedrdor 9 5859 Pistolen . . 9 4042 doppelte 9 4042

Holl.fi. 108t. 9 53 -55 Daoaten . . 5 3133 20 Frankenst. 9 1819 Engi. Sover. 11 4547 Buss. Imper. 9 4042 Dollar in Gold 2 2425

Amerika.

Newyork, 23. Ian. Das Repräsentantenhaus verwarf eine die Verfossuna ändernde Resolution, betreffend die Wählbarkeit naturalisirtcr norvamerikanischcr Burger zu dem Prästdentenpostrn.

8. 991/2

8. 993/, 8. 105

Francois, Genton, _ . . _ _____. t ~

47Uiu*rmir pkksotNNHes'IMereffe hätten, sondern auch von dem ganz unverdäch­tigen Zeugen Chevriaux, Vorsteher des Lyceums von VanveS, beglaubigt sei. Etntge untergeordnetere Angeklagte empfiehlt Herr Rustan selbst der Milde des Gerichtshofs., so Vattier, dessen Freisprechung sogarnicht überraschen" würde, Langbein, Pechin, den 17jährigen H^rault und die Angeklagte Grandet, die Ge- ilebte des Francois, welche nur der Theilnahme am Diebstahl angeklägt ist und in einigen Tagen Mutter sein wird.Ich würde es mir", sagt der Ankläger, ^metn ganzes Leben lang nicht verzeihen können, wenn ich auch nur indirekt daran Schuld wäre, daß ein Kind im Kerker das Licht der Welt und in einem Ge- fangmßhofe den ersten Sonnenstrahl erblickte." Der Redner schließt mit einem warmen Appell an das unabhängige Urtheil des Gerichtshofes.

Versailles, 22. Ian. Es ist die Rede davon, daß zur Verhütung der Wiederkehr einer Regierungskrise ein Vorschlag auf Ernennung eines Licepräsi- denten der Republik gemacht werde, zu welchem Posten Gr6vy die meisten Chancen haben würde.

LocalrNotizen.

Gießen, 24. Januar. Die Großherzogliche Polizei-Verwaltung erläßt folgende Bekannt- macyung:

Versailles, 22. Jan. Die Nationalversammlung beschloß in ihrer heutigen Sitzung eine Zuschlagsteuer von zwei Zehntel auf Zucker und eine Steuer von 4 Centimes auf jedes Paquet von 100 Schwefelhölzchcn.

Versailles, 22. Ian., Abends. Der Kriegörath hat in der Anklagesache gegen die Mörder der Geißeln Genton zum Tode verurtheilt. Gegen die anderen Angeklagten wurden verschiedene Strafen erkannt, und außerdem fünf, worunter Ptgere, freigesprochen.

Versailles, 23. Jan. Man schreibt derJndependance", Thiers habe, müde und entmuthigt, eher passiv nachgegeben als förmlich eingewilligt, an der Spitze der Regierung zu bleiben. Das Glatt bezweifelt eine Dauer der Präsident­schaft. Alle Blicke sind auf die beabsichtigte Ernennung Grövy's zum Viceprasi' denten gerichtet.

k. k.

Prioritäten.

3% öster. Stsb.-Prior. 60y8 3% öst. s. Lombard 845/9 3% Livorneser 393/, 5% Toscaner 623/a 5% Elisabeth.-Prior. 83 do. II. Emiss. 821/2

ÄnlehenHloose.

Kurh. 40 ThJr. Loose 691/2 Nassau 25 fl. 44«/2 4% bayr. Präm.-Anl. 117 Ansbacher 7 fl. 113/, 4% badische Loose 1143/, Badische fl. 35 Loose 707, 3% Oldenburg, ä 40Thlr. 38«/2 Oestr. fl. 250 v. 1854 86 1858r Prioritätaloose 198 1860r Loose 94 «/2 1864r n 154 Braunschweiger 21 Stadt Florenz 83

S.

S.

8.

8.

k. 8.

k. 8.

k. 8.

k. 8.

m. 8.

. ,1b- d. M. kam ein an zwei Krücken gehender fremder Bursche auf mein Bureau der

Vorzeigung einerfür den Kaufmann Karl Hilbert auö Stettin" zu Langensalza aus- gestcUten Legitimation um eine Unterstützung zur Weiterreise und um freie Fahrt auf der Bahr- nacy,uchle. Nach dieser Legitimation soll HUbert vom 10. Ocivber bis 22. December 1871 L einer Un9eneiItiuiibung im Hospital zu Langensalza gelegen haben. 91 (d ich ihm vorhielt: diese' .mh und er ein Betrüger, wurde der Mensch wie rasend, er schlug mit Fäusten

aus fÄ1 auf üleß gräßliche Drshungen und Verwünschungen gegen mich

«wirklich der Karl Hilbert aus Stettin sei. Ohne mich e.nschucktern zu

Gefängniß fahren, um so mehr, als gerade jetzt viele angeblich bern aIletn bic Leichlgläubigkeit der Privatpersonen auSheuten, .an­

dern auch Behörden um Unterstützungen aus Staats- und Gemeindemitteln betrügen. Ich hatte

,, Staatspapieren wurden beide österreichische Renten lebhaft gehandelt und Silberrente 2 * Ä wurtlembergische Obligationen beliebt, desgleichen ungarische

anIeiBe. Auch Prioritäten in bedeutenden Summen umgesetzt, namentlich hessische LudwigSbahn und Livorneser. Die Stamm-PrioritätSactien der Saalbahn wurden 34fach über- zeichnet und muß eine Reduction von voraussichtlich 30 Procent eintreten. Dieselben wurden y.e 02/4 bezahlt und in großen Posten abgenommen. Die Gotthardbahnactien wurden gleich bei Eröffnung der Subscriptlon fabelhaft überzeichnet. Wie bekannt, erißirt eine starke Aai- tation für Erbauung eines neuen BorsengebäudeS im Rahmhof an Stelle des projecticten Opern­hauses. Der Bau dieser neuen Börse, welcher auf circa ly, Mill. Gulden veranschlagt ist^ ist nun insofern gesichert, als durch Zeichnungen an der heutigen Börse die Summe von 7, Million bereits aufgebracht wurde. Einzelne Firmen zeichneten für feste Plätze Beträge von 6000 Thalern

$eH Am 14. April 1869 wurde derselbe Mensch unter dem Namen Friedrich Braun, Klempner aus Burg, wegen Bettelns und Führung einer falschen Legitimation Heidelberg verhaftet. Die ausgedchnten Nachforschungen des Großherzogl. Badischen Bezirksamts Heidelberg blieben ohne Erfolg, seine persönlichen Verhältnisse konnten nicht ermittelt werden; nach dreimonatlicher Hast wmbf er enilassen und aus dem Großherzogthum Baden gewiesen. Bald darauf __ am 30. Juli j ^69wurde er unter dem Namen Stephan Lacke r, Kellner v-n Hannover m Offenbach wegen Bettelns und Führung einer fremden Legitimation vcrhastet und mit 1 Tag Haft bestrast. Von nun an [feit sich der angebliche Staus ohngefähr 2i/2 Jahre lang zu Frankfurt a. M. auf, woselbst er Mehrmals wegen Bettelns und zwecklosen Umhertreibens in Hast kam. Einmal.wurde er m Frankfurt auch wegen Beleidigung eines Schutzmannes mit 10 Sagen Hast bestraft. In der leRten Seit war er derLouis" einer in Frankfurt wognenden luderlichen Dirne. Am 6. d. er­schwindelte er sich unter Vorzeigung der Eingangs erwähnten falschen Legitimation unter em Namen Hilbert von der Polizei in Wiesbaden zwei Thaler Unterstützung und freu Fahrt auf der

^^Vethaftett^ist 25^-27 Jahre alt, schlanker Statur, er hat rothe Haare, Hellrothen schwachen Schnurr- und Backenbart, blaugraue Augen, eine stumpfe saufgeftulptej, m der Mitte eck gedrückte Nase, blasse Gesichtsfarbe. Derselbe spricht einen schonen norddeutschen Dialect und etwas Französisch und Holländisch. Auf die in der Gaunersprache an ihn 6«^teten Swgcn h^t er _ offenbar aus kluger Berechnung nicht geantwortet. Er ist gewandt und scheint eine ete®f ufb Polizeibeamten, sowie die Herren Directoren, Jnspectoren und sonstigen Beamten der Zucht- und Arbeitshäuser und Gefängnisse werden sich, weil der Verhaftete o ?e Haare hat, um so leichter erinnern können, mit wem er identisch ist. genannten . Z ren Beamten ersuche ich daher, mir Alles, was ihnen Über die beschriebene Persönlichkeit etwa sinnt bald gefällig mitzutheilen. Auf Verlangen kann eine Photographie des Gefangenen

XXI« 1872. G-°ßh»i°glich H-ssisch- P°Uj-i-B»w°ltu»g der

Provinzialhauptstadt Gießen. Nover.

bald ermittelt, daß dir Legitimation wirklich falsch und das Siegel der Polizei zu Langensalza nachgemacht sei, so wie, daß der Name HUbert in Stettin nicht eristlre Der Fremde sagt [etzt. er beiße Friedrich Braun, sei am 30. Juni 1845 oder 30. Juli 1846 zu Burg bei Magde­burg geboren, seine Eltern seien herumziehende Waffelbäcker aus dem Holländischen gewesen die- felbenVien in seiner Kindheit gestorben, er sei von anderen nicht mehr lebenden hrrumjichenden Leuten erzogen worden, eine «Schule habe er nicht besucht, em Gewerbe habe ,<7 * M t ' lcse» und schreiben habe et im Umherzlehen gelernt, von seinem 14. Jahre an habe er 6^ 3ah" lang unter dem Namen Eichmann als Soldat in Afrika gebient u. s. w. Auch alle sonstigen Angaben des Verhafteten find so ausweichend, daß sie dem seiner Herkunft und ^ergaiigenheit nachforschenden Beamten keinen Anhalt gewähren; er muß also gewichtige Grunde haben stinen

1 ' , zrs . e ........... l.____ Hprfn JT Wird. Ober

Frankreich

Paris, 19. Januar. Prmch der Mörder der G-itzeln von La Roquette Sitzung M Kriegsgericht« vom 18. Januar. Es ist noch nachträglich ein Ze g ,u vernehmen, der polnische Student Lakowskt, welcher unter der Commune als Beamter in La Roquette'ang.stellt «ar. Er ha, da« Exe-ution« - Pelo °n,un er leine» Fenster vorbeimarschiren sehen und al« Cvmmandanten d.sselben den Yaupl- mann Vörig erkannt, der inzwischen erschossen worden ist. Außer ihm b-fanren sich noch mehrere andere Ofsizicre in dem P-loton. Präs.: Erkennen Sie unter den Angeklagten Keinen wieder? Zeuge (aus Prgere blickend): Dieser erinner mich an einen der Osfizi-re, welche Vörlg zur Sette standen; » schein mir aber kleiner; (den Angeklagten aufmerksam betrachtend): nein, gewitz, er war es nicht; der Andere war nicht blo« kleiner , sondern auch lUNger.^Eine- ver Föoerirten drohte mir mit seinem Gewehr; glaube ihn in Diesem C f Latour weifend) wiederzuerkennen. Hierauf ergreift dec RegierungS. Kommissar Commandant Rustan zu mehrstündigem Plaidoper das Wort. Er bezeichnet

Acilen.

5% östr. F. St. F. B. 4213/4

Lombard. Bahn 2227z

Ludwigsh.-Boxbaoh 1981/4

Maxbain 147

Bayer. Ostbahn 150

Rhein-Nahebahn-Act. 411/r

Hess. Ludwigsb.-Act. 190

Oberhessen 833/4

fetent der Ausschußminorität. Jörg sucht sodann in lang-r-r Rede darzuthun dab da« Dogma von der Unfehlbarkeit nicht staatSgesahrlich sei. Sein. Rede ist mefenllid) ein heftiger Angriff gegen den CultuSmmister. Nach Jorg hielt Sepp L ?g°r- Rede gegen den Anttag d°r Au-schußmaj°rität und -°rl,- e nen von ihm event. zu stellenden Begen-Antrag. Di-Debatt- wird morgen sortgesetzt. Es llnd bereits viele Redner für die Debatte vorgemerkt.

Aus Thünnaen, 18. Jan. 3n Arnstadt ist in Folge clniger Falle von Blatternerkrankungen von der Behörde verfügt worden, daß die Bewohner des Hauses in welchem ein Blatternkranker sich befindet, wahrend der Dauer der Er- ttankung Schulen, Kirchen und überhaupt öffentli^c rLeen

Der katholische Geistliche, der in einem solchen Hause wohnte, hielt dennoch den Gottesdienst in der Kirche ab und ist deshalb wegen Uebertretung des auf die betreffende Verfügung bezüglichen Paragraphen des Reichsstrafgesetzbucheö zur Unter- D^MstÄMutt-r Karoliu. R-utz ä. L, g-bor-u° Prin- zessin von H-ff-n - Homburg , ist h-ute im Alt-r von 53 Jahren an den Folgen sgraÄ »>-, >.°

von Stratzburg seien b-im Bombardkment mit zerstört worden, so hat der Archwar Brücker jetzt die öffentliche Erklärung abgegeben, daßbte Archive sich heute in demselben >unversehrten Zustande tote vor der Beschießung Straßburg« befinoen.

_ Ari dem aeflrigen Jahrestage der Proclamation des deutschen Kalscr>-iches find ein 7-n end« F-stball statt, welchem General v. Fransecky, der Ob-rprast. deut v Möller und Freiherr v. Roggenbach beiwohnten. Ein Zug liebensour- d a r Frö ichk-it ging durch die z-s-siig- Bereinigung. Man suhlte sich bei d,-. ftm Fch- da« zum erstenmal- di- g-samm.e deutsche Gesellschast «°r°.nig.e, -» in einer großen Familie, zu der sich die Freunde von K°lmar,Zabkrn, Hagenau, Erstein und anderen Orten gesellt hatten, um mit den Herren Maire« de« Stadt und Landkreise« Straßburg, die sammt ihren Damen zahlreich erschienen waren, der Festgesellschast den eigenthümlichen Charakter zu geben, der aus sevem Schritte an die höhere Bedeutung des Festes erinnerte.

^railklurt a. M., 23. Januar. Börsenbericht. Der D-rk-hr an unserer Burse >st fortwäb-end ein l.bhaster'und ,°n der besten Stimmung getragen. Heute waren ,« zur Abwech- selung wieder einmal Banken, die fich durch Größe und Umiang der in ihnen abgeWuffeuen Geichäsie besanders h-rvarthat-n. wozu hauptsächlich die zu erwartenden uder gehafft werdendeu c9.(TMnibPMhen das Jbriae beitragen. So waren Darmstadter bei 49190 in sehr

Fmg-, bann Meininger, bei welcher Verkäufer nicht unbeträchtliche «--u--!ug-ständn,ff. erstelten da da- vorhandene Materiat für di- groß- Nachfrage nicht au-reichte. Fast da- Gleiche aitt von der Oesterreich.deutschen Bank, für die auch groß- Kaufauftrag- »oilagen und di- mit itv/. g-rn- bezahlt wurde. Ferner waren Frankfurter-Bank, Franks.-W-ch-terbauk, Bankverein stt-ciell Württemb. Vereinsbank (147) gesucht. , . ,

Neben Banken waren es einzelne Bahnen die sich großer Umsätze erfreuten wie Gal.zrer, Alfold, Ungar. Ostbahn und Voralberger sämmtlich bei höheren Eourfim ^/^7'.^dit" < .' li _ ßStieculattoHiffrecten fest und bet gutem Animo. Staatöbahn 421723/4, Credit. aditn 360 Anhaltend beliebt. Lombarden 222. Nur Natiouatbank dagegen malt, 889-86

S-b- uuifanareich war auch heute wieder da, Geschäft in L°°s-N, und bei groß enth.ik«

85rsennachrichtea. I

23. Januar 1872.

Preuss. 472% Oblig. 1021/2 Frankf. 3i/2o/o Obi. 883/g Nass. 41/30/0 Obi. 991/4 Kurhess. 40/0 B 931/2 Gr. Hess. 5% Obi. 1021/2

n n 40/o r 971/4

» n 31/zO/o 92

Bayer. 5«/0 n 1001/2

n 4Vs 0/0 1jährige 100i/8 40/o 1jährige 951/4

Würlemb. ai/2o/q Obi. 995/8 Baden 4i/2% Obi. c. E. L. 993/4 Oesterr. Silberrente 633/4

w Papierrente 55

Amerik. Bonds 1881 r 1023/4

n 7, i882r 961/4

r r 1885? 977g

" » 1887r 983/4

Spanier, neuest. 30/0 321/4

Aetlen.

Frankf. Bank 14074

Frankf. Vereins-Kasse 1311/2

Darmst. Bankact. 491

Wien Bankactien 894

Galizien 2723/4

Oest. Creditact. 3611/2

'hn m a. M. Die Annoncen-Expedition von Rudolf Mosse in Frankfurt a. M.

an ^brlnrttelt aut dem erfahrungsgemäß erfolgreichsten Wege der Insertion auf das Am- r ^c^au^e unö Verpachtungen von Gütern, Grundstücken, Fabriken

Gesuche und Offerten, Engagements ?c. ohne Provisionsantheil und unter alleiniger Anrechnung der Original -Jnsertwnsgebühren. ueini0cr