des Volksschulwesens Dem Staat obliegt, zeitgemäß regeln.
Benennung Beigeordneter zu gebrauchen.
worin gesagt ist,
Schweiz.
des
Fulda, 18. Drcbr. Gegen mehrere katholische Landgeistliche der Diöcese Fulda sink Klagen wegen unbefugter Ausübung der ärztlichen Praxis eingelau-
Meines landesherrlichen Wohlwollens wollen Sie sich versichert hallen.
Berlin, 19. Decbr. Auf eine Anfrage des General-Post-Directors Deutschen Reiches hat General-Postmeister CreSweÜ Folgendes erwiedert:
Post Office Department.
Washingten, D. C., 30. November 1872.
de» Umfang und der Bedeutung der an Sie gelangenden Vorlagen erkenne«, wird das Gerücht verbreitet, daß der Graf Eulenburg Vusstcht habe den Vor-
daß den einzelnen deutschen Staaten noch ein weites Gebiet segensreicher Wirk- sitz im Staatsministertum einzunehmen. Dies Gerücht kann jedenfalls nicht aus
samkeit und selbstständiger Entwickelung geblieben ist, zu dessen Pflege eS der um- Kreisen kommen, welche dem Minister nahestehe« und hat auch nicht in Corre- sichtigen und hingebenden Mitwirkung der Stände dringend bedarf. sponoenzen Eingang gefunden, welche mit seinem Departement in verbinduna
Den Zusagen gemäß, die auf dem vorigen Landtag von Meiner Regierung stehen. ®
gemacht worden find, wird eine Reihe von Gesetzesvorlagen Ihrer Berathung
und Beschlußfassung unterbreitet werden.
Die bereits »»«gearbeiteten Entwürfe eine» Gesetze« über die Innere Ver- fen. Da« Fuldaer Deneralvieariät sand "sich °in'Folge d7sse'n ^ümäin?(br eiten waltung und die Vertretung der Kreise und der Provinzen, einer Städteordnung bewogen. * w
und einer veränderten Land-Gemeinde-Orbnung Haden den Zweck, der Bevölkerung Karlsruhe, 21. Decbr. Da« heute auSgegcbene Bulletin über da« Be- eine erweiterte Th-tlnohme an den Geschälten der Staat« - Verwaltung, den Ge- finden der Großherzogin besagt: Die Nach, »erlief sehr ruhig Die Grobber- meinden eine freiere Bewegung in der Verwaltung ihrer eigenen Angelegenheiien zogt» genoß mehrere Stunden eine« erquickenden Schlaf«. Da« F eber ist fast tin,»räumen. geschwunden. Die äußeren KranfheitS-Erscheinungen beginnen zu heilen
Sin Gesetz über di- Verhältnisse der Volksschulen soll diesen wichtigen Straßburg, 18. Derbr. Sämmtliche Maieieen de« Landkreise« Strabdura Zweig de« öffentlichen Leben« unter Festhaleung de« Grundsätze«, daß die Leitung haben vom 25. Drcbr. an bi« gestern folgende« Rundschreiben erhalten- de« Volk«schulwesen« dem Staat obliegt, zcilgcmäß regeln. Nachdem höheren Ort« die deutschen Bezeichnungen der öffentlichen Bebör-
Auch über di- rechtlich- Slellung der Kirchen und kirchlichen Vereine im den f-stg-s-tzt worden find, ersuche ich Sie, künftig statt der besheriaen Bereich. Staate ist ein Gesetzesentwurf in der Ausarbeitung begriffe», der Ihnen im Lause nung Maire die Benennung Bürgermeister und statt der B-zeichnuna Adiunct die der Sitzungs-Periode vorgelegt werden wird. 60--------- m............ < .
Nicht minder tofrD der Entwurf einer neuen Landständischen GeschäftSord
Der Kreis - Direkter Hasse.
Aus Mülhausen schreibt man dem „Niederrh. Curier": „In der Liberia
Basel, 21. December. Di- „Basler Nachrichten" enthalten da« Antwortschreiben vc« Basler Bischof« än Vie Diöcesaustände. Der Bischof anerkennt „ . „ . „ „ niemals die staatlich- Rcgulirung reiner Glaubenssätze, noch eine Behinderung de«
Mein Herr! In Beantwortung der ,n Ihrem Briefe vom 12. S-ptbr. apostolischen Lehramt,«. Der Bischof kann nicht auf das Reckt der C-niur von gemachten Anfragen theile ich Ihnen mit, daß die Anzahl der im Postdtenst der ®ei(Uii$en und der Anwendung von Disciplinarstrafen verzichten. Rur der Bischof Staaten gegenwarUg angestelltm Frauen »ich, s-hr groß ist und Hube da« Recht, Geistliche zu entsetzen; di- Al.katholiken muffe er von ihren Stellen wahrscheinlich 'm Ganzen die Zahl 700 nicht übersteig', und daß deren An. entfernen, auch wenn der Staat st- schütze. Dec Stellung dc« Bischof« ,u Staat st-llung-n al« Pvstmeisterinnen, Subaltern-Beamte (clerks) aus Local-Postaw,e. Kirche und Papst sci durch da« Dogma der U-fchlbark-it keine andere a-worden' und da« General.Postamt in Washington beschränkt find. Die Zahl der Frauen, t.(e Unfehlbarkeit sei keine Gefahr für® den Staat daher sei ,« unbillig d?n Bisckok welch- Local-Postm-istcrst-ll-n bekleiden, betrag, etwa 500 b-i einer G-sammtzahl für »ich, Vorhandene« zur V,ran,Wortung ziehen Er (der Bischoil üi 1,1 von 32,000 Local.Po äm.-rn, wahrend die Zahl der al« Beamte in Loca,. Am,Seide untreu -wesen, er an-rk.nn. daher auch -i Pfl ch ^u/ örm°
Postämtern ang,stellten hundert nicht übersteig,. Im Genera,.Postamt in Washington i^.n Verantwortung vor den Gerichtsschranken, wo die Ankläger zuaOick ricki^ n find gegenwärtig bei -in-r «esamm.za I von 310 Beamten 63 Frauen a. U-ber- rL-nn di- unglücklichen Pfarrer Egli und G chwind ihre schw"° Ä k Än, l-tz'rmnen, S-Ptst'nnm u. s. w. ang,stellt. Die T-legraphen.L.ni-n ,n den V-r. jUr katholischen Lehre zurückkehrten, öffentlich Z-ugniß gäben und da« Aer°,rniü einigte, Staaten befinden sich in Hande» von Privat. Gesellschaften, und ich bin gutmochte», so werde der Bischof die Vermittelung zu thier Rehabilitation ®über- daher nicht i» der Lag-, anzugeben, wie viel- Frauen in den Telegraphen-Bur-aux nehmen. Den Kanzler Duret werb- -r nicht c»,lassen Uckriaen« weide de. ang-ft-ll. find. In L-antwortung einer weiteren Anfrage theile ich Ihne» mit, Bischof Gott mehr fürchten, al« die Menschen, und die Schande pflichtvergessen r M die im Postd'-°st der Bereinig,-n Staate» angestellten Frauen di. ihrem $>irten nl4t fluf flch nehmen,-eher den Tod al« die Schande. "
Amte obliegende» Pflichte» zur Zufriedenheit de« Departement« erfüllen, und es w
ist zu bemrrkcn, daß die allgemeine Stimmung in de» Bereinigten Staaten die Frankreich.
»ung zur verfassungsmäßigen Zustimmung an Sie gelangen. ---............. tiun[r.
Der Hauptvoranschlag der Staats-Einnahm-n und Ausgaben für die Jahre vom 4. d. Mt«. lese ich ein- Eorrespondenz aus Straßburg 1873 bi« 1875 ist einstweilen auf Grund der bestehenden Einrichtungen und vaß ein Kaufmann von hier, dessen einziges Verbrechen darin bestehe baß r Normen entworfen wo,den, da «S noch nicht möglich war, den Entwurf der feine antideutsche Gesinnung allzu sehr zur Schau getragen, von der Polizei die muen Personal, und Besoldung«.Etats der Behörden, die zum Theil von dem Avfforderung erhalt-n habe, unsere Start binnen drei Tagen zu »erlassen Ein- Zustandekommen der Ihnen vorzuschlagenden Gesetze abhängig find, abzuschließen. gezogenen Eikundlgungen zusolgc ist di- Thatsache eben so wahr al« w'obl be. E« bleibt »°rb-h«,t-n, den Hauptvoranschlag demnächst nach Maßgabe der in gründet. Der Ausgewiesene hat nämlich optirt, ist abgereift seit dem October den Etat« -iutrctenden Aenderungen umzugestalten und dann auch einen neue» aber bieher zurückgekehrt, wie noch viele Andere Daß er fick bier die Aukaabe GesetzeSentwurs über die Regelung der P-nst°n«»-rhältniffe der Civildi-n-r Ihnen gellte, seine antideutschen G-finnungen offen zur Schau zu tragen maa ibm von »orzulegcn. Zunächst wird c« -.forderlich sein, da« Finanzgesetz suc 1872 aus v-n Franzosen «I« Pa,ri°ti«mu« angereednet werden für klug werden ihn aber di- ersten sech« Monate be« Jahre« 1873 au-zud-hnen. auch diese nicht halten. Da« nämliche Schicksal traf noch zwei Andere die Nck
Ich wünsche lebhaft und hoffe zuverstchtlich, daß -« Ihn », meine Herren nicht klüger benahmen. Dagegen trifft man täglich zurückgekehrt- Emiaranlen Stände, gelingen wird di- großen Aufgaben welche Ihnen gestellt sind, in welche ruhig hie. ihre Geschäfte betreiben, .»«MH«7» Ueber-Infiimmung mit M-in-r Regierung zum Segen de« Landes zu erledige». von der Polizei in irgend einer Weise belästig, würden."
Anstellung von Frauen als Beamte und in Subalternstellen des Civtlbtenstes, welche von Frauen eben so gut wie von Männern verwaltet werden können, immer mehr begünstigt.
John A. Creswell, General-Postmeister.
Berlin, 20. Decbr. Mit Bezug auf mancherlei falsche Gerüchte, welche über die Angelegenheit des Bischofs von Ermeland in der Presse umlaufen, können die „Ermel. Bolksbl." die bestimmte Erklärung abgeben, daß derselbe bls jetzt den Prozeß gegen die Regierung wegen der Temporaliensperre noch nicht eingrleitet bat.
Berlin, 21. Decbr. Die Ruhe, welche vor dem Weihnachtsfeste sich stets in der Politik Geltung zu verschaffen pflegt, würde sich noch mehr bemerklich wachen, wenn nicht die in unserer höchsten Reg erungssphäre beabsichtigte Reorganisation täglich neue Gerüchte an die Oberfläche der öffentlichen Meinung triebe. Das neueste derselben, welches gleichzeitig von der „Epen. Ztg." und „Krzztg." gebracht wird, will wissen, daß der Kaiser das Entlaffungsgesuch des Kriegsmtnifters Grafen Roon nicht angenommen, denselben vielmehr vorläufig zum Vorsitzenden des Staatsministeriums ernannt habe. Möglicherweise kann die jetzige Krisis zu einem derartigen Ende geführt werden, doch war, als jene Zeitungen diese Nachricht brachten, noch kein Beschluß in dieser Angelegen- Helt gefaßt. Ein solcher kann erst das Resultat der auf heute anderaumten Ministerconferrnz sein, welcher gestern Abend eine vertrauliche Berathung des Staatsministeriums voraufgegangen ist. Bei dieser Gelegenheit wollen wir darauf aufmerksam machen, daß man gelegentlich der Besprechung der Rlmgurusation mit auffallender Geflissenheit den Namen des Grafen Eulenburg in einer Weise genannt, als ob dieser im Gegensatz zu den Wünschen und Bestrebungen des Fürsten Bismarck eine Sonderpolttik betriebe. Es muß diesen Mittheilungen und Andeutungen gegenüber constatirt werden, daß in den RegierungSkreisen auch nicht das Mindeste bekannt ist, worauf sich eine solche Darstellung begründen ließe. Was die Stellung des Grafen Eulenburg zu der Reorgantsationsfrage betrifft, so hat derselbe sich vom ersten Augenblick an mit voller Offenheit und nach allen Seiten dahin ausgesprochen, daß er keinen anderen Wunsch habe, als daß dem Fürsten die Herbeiführung eines Derhältnisses erleichtert werde, vermöge dessen deiselbc in den Stand gesetzt sei, die Durchführung seiner großen Aufgaben nicht blos für Deutschland, sondern auch für Preußen ohne die bisherige
Versailles, 21. December. Die Nationalversammlung hat den Gesetzentwurf, betreffend die Zurückgabe der Güter der Prinzen von Orleans an Letztere, in bitter Berathung genehmigt. Die Versammlung vertagte sich hierauf bis zum 8. Januar.
Italien.
Rom, 20. Decbr. Der König ist, der amtlichen Zeitung zufolge, gestern an einem rheumatischen Fieber erkrankt. Der Charakter der Krankheit ist nicht besorgnißerregend; Die Nacht verlief ruhig. — Der Kriegswinister legte der Deputinrn-Kammer ein neue- Recrutirungegesetz vor; dieselbe votirte das provi: fortsche Budget.
England.
London, 19. Decbr. Das Schwurgericht hat 5 GaSürbeiter, welche der Confpiration zum Zweck der Einschüchterung des Betriebs - Direktors bei der Beckton-Gasges.llschaft angeklagt waren, zu einjährigem Gefängnih bei schwerer Arbeit vcrurtheilt.
London, 21. December. Die Themse ist über ihre Ufer getreten. Der Park du Windsor ist ein großer Ser. Tausende von Morgen Landes stehen unter Wasser.
London, 21. Decbr. Vertreter der Gewerkvereine sprachen sich gegen die Härte bei gegen die Gasheizer erkannten Strafen aus und beschlossen, demnächst eine öffentliche Demonstration zu veranstalten.
Local - 9t otiz.
Gießen, 23. Drcembtr. Unser» Lokal-Notiz vom letzten Samstag hinstchlich des salto mortale muffen wir als ungenau bezeichnen. Wir lassen daher in Nachstehendem Ausführlicheres folgen: Ein Hülföbremser der Main-Weser und nicht der Oberh. Bahn, sprang in einem Zustand der Schlaftrunkenheit jedenfalls, von einem Rangirzug, welcher auf dem Viadukt der Wieseck hielt, über die Mauer dcS Viadukts in die hoch geschwollene Wieseck hinein. Die Höhe deS Viadukts beträgt 56*/2 Fuß uno kam der betr. Bremser, wie man hört, mit dem Schrecken davon, da der dicke Pelzmantel ihn so lange über Wasser hielt, bis die Hülfe seiner Cameraden eintraf. Ein solcher Riesensprung dürfte am Ende doch nicht so oft Vorkommen.
übermäßige Belastung und ohne Gefahr für seine Gesundheit möglich zu machen. ~ '
Alle diejenigen Mittheilunsen, welche dcm Grafen Eulenburg eine eatgegengesetzte JU (S i € fi 111.
Rolle zuschreibcn, entsprechen nicht dem loyalen Charakter des Ministers, vor ~ A an.o
allem aber nicht der »»bedingten «trebrung, w-Iq- .r zu all.» Zeiten für die! am 2. W-ihn°chtsf-t-rt°g. Emil N°ll'in°'d-r Löw-ngaff- und Laut«
Person des leitenden Staatsmannes bewiesen hat. Nacy anderer Richtung hin Schneider in der Neustadt.


