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waren ungefähr 20 (Seniimr« tiefer notirt, als an der osflciellen Börse. Die Bonapartistea waren auf derselben in großer Anzahl vorhanden, und führten eine Sprache, als wenn der „Empereur" schon in Bologne gelandet wäre. In der Nationalversammlung hatten sich heute eine Masse ehemaliger imperialistischer Beamten eingefunden, worunter Adcion, der Generalsekretär (fmU Ollivier'S, als
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Gottesdienst in der Friedhofskirche.
Am Todtenfeste, den 24 November.
Morgens: Pfarrer Dr. Seel.
Nachmittags: Pfarrer Landmann-
(Künftigen Sonntag, den 1- December: Feier des heiligen Abendmahls.)
Die Pfarrgeschäfte für die Woche vom 24. bis 30. November 1872 besorat Pfarrer Dr. Seel.
Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadt Gichen. Evangelische Gemeinde.
Slovutlvtt.
Den 17. November. Ernst Kleh, Schreiner dahier aus Orleshausen, KreiS Büdingen, des dasigen Ottsbürgers und Zimmermanns, Philipp Kleh, ehelicher Sohn- und Marie Auguste Schmall, des verstorbenen hiesigen Bürgers und Kutschers, Heinrich Schmoll, eheliche Tochter.
Den 21. Novembe r. Johannes Spiest, Bürger und Küfer dahier, des Ortsbürgers und Schmiedmeisters in Muschcnhctm, Konrad Spiest, ehelicher Sohu: und Johanna Herbert, gebornc Mann, des verstorbenen Bürgers und Bierbrauers dahier, Hermann Philipp Karl Martin Herbert, Wittwe.
Getaufte-
Nationalversammlung, von jeher die Brutstätte unvorhergesehener Ereignisse, hat kaum eine so tolle Sitzung gebracht, als die vom 18. November. Dieses Datum droht nebst dem 13., wo Thier« seine Botschaft las, ein denkwürdiger Geschieh»«- tag zu werden- Die Blüthe der großen Nation hat so kopflos manövrirt, baß man sich nicht wundern darf, wenn Niemand mit dem Ausgang! des Gefechtes zufrieden ist. Nur Gambetta hat gezeigt, daß er ein schlauer Kopf ist, der auch manchmal zu rechnen und sich zu beherrschen weiß, wie sehr es in ihm kochen mochte, al« der alte Unglücksvogcl llhangarnier ihn mit Grobheiten bombardirte. Alle« bedauert jetzt, daß die Tagesordnung von JauroS nicht angenommen wurde. Dufaure wird ob seiner glänzenden Unfähigkeit, in solchen Strudeln die Augen offen zu behalten, jedenfalls über Bord geworfen werden müssen; Thiers hätte weise gehandelt, wenn er sich längst ein besseres Cabinet gebildet hätte; doch er mußte jeden Wechsel meiden, und so hieß es schließlich: Mitgegangen, mitge- hangen. ThierS ist „angegriffen", er will abdanken, wenn er kein Bertrauens- votum erhält, mit dem sich etwas machen läßt. Daß schon von einem Trium- Pirole Gerüchte gehen, will nicht viel sagen : schon vor zwei Monaten war davon die Rede. Indeß trifft man Vorstchtamaßregeln, und wenn eS zum Aergstcn kommt, wird der Recht behalten, der die Stimmung der Armee am richtigsten abzuschätzen und am raschesten zu benutzen weiß. In solchen Momenten pflegt in Frankreich jeder Gewiffensscrupel zu schweigen: der Erfolg bringt die Absolu- tion mit sich oder die Bervammniß. Darin sind die Atheisten und die Bigotten
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Den 17- November. Dem Bürger in Atzenhain und Weber dahier, Heinrich Will, ein Sohn, Ludwig Peter Heinrich, geboren den 27. October.
einander ganz gleich. Le Soir droht der Nationalversammlung heute: „Entwe- Denselben. Ein unehelicher Sohn von auswärts, Konstantin Philipp, ge- dcr Begründung der Republik oder Auflösung !" Aber wird Thicrs die Deputirlen, 5oren den 30. October.
w.m. sic sich w-hrcn, .u Paa.cn zu treiben wagend QJ" würbe Siff.» baju „etK ÄTwHÄroft-®***'
sagen und wa« Ehanzy, der Plötzlich hcrbeigeeilt ist, um mitzuthatcn, wenn es Denselben. Dem Bürger in Gaulsheim, Kreis Bingen, und Schreiner dahier, gilt V Aber auch das ist richtig: „Thiers", äußert Le Soir, „würde zur lächer- Georg Beith, ein Sohn, Karl Gustav Ludwig, gebaren den 25. October.
liehen Figur werden, wenn er nach seiner Botschaft nicht« verlangte, als ben .. Denselben. Dem Feldwebel im Großl). U. Jnfanterte'Negimente Nr- 116 da- «Trfbh flinhia nun« hier, Ludwig Heinrich Plitt, ein Sohn, Georg Ludwig Friedrich, geboren den 13. October,
naaten Malus quo. Denselben. Dem Feldwebel im Großh. II. Jnfanterie-Negimente Nr- 116 da-
hier, Karl Wolff, eine Tochter, Johanne Karoline Christine Emilie, geboren den 9. Oct.
f Denselben. Dem Sergeanten im Großh. II. Infanterie-Negimente Nr. 116
Nom, 20. Novbr. Der der Deputirtenkamnnr vorgelegte Gesetzentwurf ^^^„^"^2^ Cl" Karl Georg Friedrich Christian Reinhard,
sibcr die rclifliöfen Körpcrschaftcn trifft, rinn fflWbunß d.r , J.alic" jufolgc, im °c "“scnfelbtn. °®em Bttrgcr und Schncldmüllcr, Philipp Eulcr, eine Tochtcc, Wesentlichen folgende Bestimmungen: Die Gesetze wegen Aushebung der rcligiö. Anna Franziska, geboren den 9. October.
(en Körperschaften in Italien, resp. wegen Convertlrung der aus den Gütern Beerdigte.
derselben resultirenden Einkünfte in Renten sollen auch in der römischen Provinz Den 16. November. Karoline Kreiling, geborne Fay, des Bürgers in zur Anwendung kommen. Den milden Stiftungen bleiben zwar ihre Güter ; eine Wieseck und Weißbindermeisters dahier, Jakob Kreiling, Ehefrau, alt 46 I. 10 M. 14 T-, Vermehrung der letzteren darf jedoch nicht stattflnden. Die eingezogenen Güter gestorben den 14. Noveinber.
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Güter der religiösen Körperschasten in der Stadt Rom werden in eine unvcr- borcu den 15. November. w ' 8
äußerliche Rente verwandelt. Die Generalatshäuser bleiben bestehen, dieselben Den 19. No oember. Dr. Gustav Schilling, Großh. Professor und erster arnicben jedoch nickt hl, m-chi. j«.igis^-n Dl. L.>«lvatlo» d.» Universitäts-Bibliothekar, alt 57 I. 3 M. 21 T., gestorben den 17. November.
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