w.
-il
Spanier, r
iki
Türkei.
■r
iDlj
Bau
■
V<
^oljeen
86r
21
Besondl
Die Berx bei
814) W bewerben n Hier anzum
Gießen, Großhey
Frankf. B Frankf. Vt Darmst. B< Wien Banl Galizien 21 Oest. Credi
ar i ® ;
Belgien.
Brüssel, 21. Febr. Um den bonapartistischen Umtrieben erfolgreich zu be- gegnen, schreibt man der „Indepcndance" aus Versailles, wird das Paßvifa an der Grenze wieder für obligatorisch erklärt.
Luxemburg, 20. Febr. In der Kammer erklärte der StaatSministcr, daß gestern eine deutfche Depesche eingetroffen sei, mit welcher die Verhandlungen über die Ausbeutung der Luxemburgischen Wilhelmöbahn begännen. Der Minister ver- weigerte Mittheilungen über die Depesche und erklärte: Dieselbe Frage trete nun- mehr Qxi die belgische Regierung betreffs der Fortsetzung der Linien auf belgischem Gebiete heran. Die belgische Regierung habe der deutschen mitgethcilt, da sie den Betrieb selbst in die Hand nehmen und keine fremde Gesellschaft zulaffen würde Der Minister bat schließlich, von der Dlscussion der Angelegenheit abzustehen.
Frankreich.
Paris, 18. Febr. Der Temps veröffentlicht das Schreiben der Metzer Damen, welche „tri wenigen Tagen trotz der moralischen Schwierigkeiten und des gezwungenen Mangels an jeder Veröffentlichung" 100,000 Franken für die Befreiung des französischen Bodens gesammelt haben; das Schreiben ist an die Französinnen gerichtet und lautet:
prens»- .Frankf.
Nass- </ Kurh^ Gr. H0*
Jj'Mor
*r6t
Nag fev S& Nb fass
RtfBT. 5°/ W
, 4«>/o / Wärtern b. i Baden 4‘/s Oesterr. S
, Pa Amerik. E
Meine Damen! Wir haben in wenigen Tagen ohne alle Veröffentlichung die Summe von hunderttausend Franken gesammelt, um mitzuwtrken zur Befreiung des Territoriums, und wir hoffen noch auf andere Gaben. In einer durch die Auswanderung entvölkerten Stadt, die durch tausend Opfer und durch die Zerstörungen des Krieges verarmt ist, haben dennoch die Frauen von Metz nicht gezaudert, dem edlen Beispiele ihrer Schwestern im Elsaß zu folgen. Wenn unter Viesen Umständen die Frankreich gewidmete Gabe nicht auf der Höhe ihrer Wünsche sein konnte, haben sie wenigstens diese Gelegenheit nicht versäumen wollen ihre Anhänglichkeit an das Vaterland zu bestätigen. Den Eindrücken, welche sie um sich her erscheinen sahen, Worte gebend, können sie laut von den Gesinnungen reden, die unsere unglückliche Bevölkerung beseelen, und bis in die bescheidensten Wohnungen haben sie davon eben so rührende wie hochherzige Beweise empfangen In der unverdienten Lage, welche sie erduldet, bewahrt die alte Stadt die Treue für ihre Traditionen und ihre Ergebenheit. Sie beharrt darin, Frankreich als das Vaterland zu betrachten, sie bleibt seinem Leben zugesellt und spendet allen seinen Anstrengungen zur Regeneration ihren Beifall. Um den gegenwärtigen Schmerzen zu entgehen, erwartet sie mit Angst, aber auch mit Vertrauen auf Gott, in der Zukunft die Stunde der Gerechtigkeit und der Wiedervergeltung.
ont 15. Jtbr. 1872,
*816) Freit,
soll in bfii verschiedenes hch öffentl Her bekannt M. versten
I.
206.4M 34
Vj
12
256
47
167
123 '
49 1
8 '
4 '
90 "
7 *
18 "
Börsenberichte.
Frankfurt a. M., 21. Februar. Di- gestern gemeldete bessere Stimmung machte bereits heute wieder emer matteren Tendenz Platz, was hauptsächlich der Mißstimmung zuzuschreiben ist. welche die verschiedenen ungünstigen Nachrichten über das große ungarische Eisenbahn "schäft her- vorriefen so daß natürlich zunächst die Creditgctien davor, afficirt wurden, welche bei vorherrschender Verkaufslust bis auf 362 herunter gingen, sich spater aber doch wieder bis 3631/2 erhol- len. JDa die Creditactien in den letzten Tagen die Führerrolle übernommen, so mußten bei ihrem Zuruckgehen die übrigen Papiere selbstverständlich ebenfalls leiden, und Staatsbahnen notiren daher heute 415, Lombarden 21d, Bankactien 880, Silberrente gleichfalls y8 Procent niederer. Sammtliche SpeculatronSwerthe ohne besonderen Umsatz. Aber auch auf anderen Gebieten deS CourSzettel« herrschte Leblosigkeit und fehlte eS fast durchweg an Käufern. Nur Buschterader Bahnacli,^ wie Überhaupt zunge Bahnen, fest und unverändert, wie Alföld, Siebenbürger, Raab- Grazer. Die meisten Kaufe wurden noch in Buschterader gemacht. Banken sehr still und war eS daher heute für die Einführung der Banqne Franco-Hollandaise ein ungünstiger Moment doch wurde ewiges dar.n zu 1 Procent über den EinführungScourS 115 gemalt. Von Staatspapieren waren Nassauer, Kurheffen und ein Posten 3procentiger französischer Rente tut Verkehr.
t)a6 die Juden sich hier mit Schießgewehren vertheidlgten, als sie durch den aufgeregten Pöbel von Ismail angegriffen wurden, daß zuletzt auch die gegen beide Parteien aufgebotenen Truppen schossen, und daß es dabei zwei oder drei Todte und eine ziemlich große Anzrhl Verwundete gab. Die Juden sind zum größten Theil nach Bulgarien, besonders nach Tultscha, hinübergeflüchtet, einige auch nach der Gegend von Bucharest und in Die Stadt selbst. Alle befinden sich in der traurigsten Lage und in steter Gefahr, da das ganze Land gegen sie in Aufregung ist. Jndeß hat die Regierung, die diesmal nicht wie die rothen Minister von mü ^e^De ° ©TT T ^uött’ärtl0£n ' ^rhr. v. Wächter, der Bedrängten getroffen, und es ist ^^0^'0»emn*
5 «... “Ä“'“”w‘"’ “ 8“‘"> "
die württembergische Notenbank österreichische Guloenstücke nicht mehr an Zuh- lang an.
angeforderten 106,966 st. von der Voraussetzung ausgehe, daß die Regierung die hoheitS- und landesherrlichen Patronatsrechte den bestehenden Gesetzen und Verordnungen gemäß insolanqe, als das Verhältniß zwischen Staat und Kirche nicht durch die öfter erbetene Gesetzesvorlage anderweit regulirt ist, sorgfältig handhabe und wahre, und daß namentlich hiervon für solche geistliche Stellen, welche fortan nicht diesen Rechten und Gesetzen gemäß besetzt würden, so lange deren ordnungswidrige Verwaltung dauere, nichts verwilligt sei." Ein weiterer Antrag des Finanzausschusses geht dahin, die Regierung zu ersuchen, ein die gesammten Verhältnisse des Volsschulwesens regelndes Gesetz in Vorschlag zu bringen. (F. I.)
Berlin, 20. Febr. Die letzte Nummer der „Deutschen Thierschutz-Zeitung" bringt einen belehrenden Artikel von dem Vorsitzenden des Vereins Geheimen Justiz- rath Dr. Heydemann über die Interpretation des §. 360 Nr. 13 des Strafgesetzbuches für das Deutsche Reich. Dieses bestimmt, daß mit Geldstrafe bis 50 Thlr. oder mit Haft bestraft wird, wer öffentlich oder in Aergerniß erregen- der Weste Thiere boßhaft quält oder roh mißhandelt. Hiernach (so ist ausgeführt) ist die Thierquälerei nicht allein mehr strafbar, wenn sie öffentlich ge- schehen, sondern es genügt, sie wag vorgekommen sein, wo sie wolle, wenn sie nur in Aergerniß erregender Weise stattgehabt, wobei es gleichgiltig, ob das Aerger- niß wirklich von Seiten der Zuschauer bez. Zuhörer genommen worden ist; es genügt vielmehr zur Herbeiführung einer Bestrafung der Nachweis, daß die schlechte Handlung an sich dazu angethan war, Aergerniß zu erregen.
Berlin, 20. Febr. Verschiedene Blätter hatten die Mittheilung gebracht, daß die Uniform der russischen Infanterie dem Feldmarschall Grafen Moltke so praktisch erschienen sei, daß derselbe gleich nach seiner Rückkehr von Petersburg um Einführung einer analogen Bekleidung in unserer Armee beim Kaiser vorstellig geworden wäre. Dem gegenüber kann die „Allg. Milit.-Ztg." aus bester Quelle constatiren, daß diese Absicht keinen Augenblick bestanden. Das genannte Blatt fügt hinzu, daß BekleidungS-Angelegenheiten nur nach Auffassung von Civi- listen in das Ressort der Generalstabs - Geschäfte, nach militärischer hingegen in das des Militär-Oeconomir-Departements des Kriegsministeriums gehören.
Berlin, 20. Febr. Heute sind die von Dr. StrovSberg übernommenen vier Millionen Tyaler an die rumänische Eisenbahn - Gesellschaft gezahlt worden und dürfte nunmehr die Publikation wegen der Coupon - Einlösung unmittelbar erfolgen.
Ueber die Judenverfolgungen in Rumänien schreibt man der „Köln. Ztg." aus Bucharest: Die Ausschreitungen gegen die bessarabischen Israeliten sind ganz gewiß nicht zu rechtfertigen, aber doch aus der Natur des Verbrechens, welches ihre unmittelbare Veranlassung war, zu erklären, zumal wenn man Den niederen Bildungsgrad der Bulgaren, Russen und Romanen hinzunimmt, welche Ismail und dessen Nachbarschaft bewohnen. Die Sache verhält sich folgendermaßen: Ein Jude stahl in Der Hauptkirche zu Ismail Die Monstranz, das Kreuz und zwei Löffel, in Denen man nach griechischer Sitte Brod und Wein des Abendmahls reicht, sowie außerdem eine Summe von 100, nach Anderen 120 Ducaten. Nicht zufrieden mit dem Raube, hinterließ er überdies vor der Ikonostasts ein unsauberes Andenken an seine Verachtung vor christlichen Heiligen. Er floh Der türkischen - ~ _ Grenze zu, wurDe aber bei Kilia, an Der Donaumünduna. fefta nommen Da«
Kattowltz, 16. Febr. Morgen soll hier eine Jesuiten - Mission ihren An- Geld wurde bei feiner Geliebten gefunden, Die heiligen Gefässe hatte er im Abort fang nehmen. Da nun Die durch die agitatorischen Bestrebungen daselbst bereits Der Schenke zu Paschalowicz verborgen. Er gestand und gab Den Rabbiner so bervargerufene Erregung Der Gcmüther durch die Thätigkeit Der I suittn eine wie einen anderen Glaubensgenossen als Betheiligte bei seiner Missetbat an 'Die befccnfMc @tcigerung erfahren durfte, so ist eine Anzahl hiesiger Einwohner gegen gegen die Drei Israeliten eingeleitete Untersuchung wird zeigen, ob Diese Angaben diese ^?^"ubungen bei Der k. Regierung vorstellig geworDen. Glauben verdienen. Das Volk glaubte sie sofort, und daher die Exc'sse in Is-
. , Schleswig, 15. Febr. Die „SchleSw. Nachr." melden: Der Socialdemo- mail, denen eine Judenhetze in Kahul folgte, welche, wenn Die über sie verbrei- frat Stoehr wurde gestern von der hiesigen Strafkammer wegen Majestätsbeleidi- teten Gerüchte sich bestätigen, noch größere Dimensionen annahm. Gewiß ist nur 9un0 zu 4 Monaten Gefangwß verurthe.lt, dagegen von Dem ihm gleichfalls zur daß Die Juden sich hier mit Schießgewehren vertheidigten, als sie durch den auf» Last gelegten Vergehen gegen die öffentliche Ordnung freigefprochen. Die Verthei- ...... *
Digung führte Der Angeklagte selbst.
Stuttgart, 21. Febr. In Der gestrigen Abendsitzung der Abgeordneten- kammer rief Die Beschwerde der sinkenden Schriftsetzer über die Abcommandirung militärischer Setzer eine zweistündige Debatte hervor. Der Präsident theüt mit. daß Die ZurückcommanDirung bevorstchenD sei, worauf Hopf einen hieraus gerich- teten Antrag zurücknimmt. Das Haus beschloß Uebergang zur Tagesordnung. Auf die Interpellation Varnbiiler's, die Württemberger in Der französischen Fremden-'
Pans, 20. Febr. Die „Agence HaoaS" meldet: Briese aus Rom wollen wissen, daß der Papst letzten Sonntag ein Circular unterzeichnet habe, Durch wel- ches ein ökumenisches Concil nach Malta oder Tyrol ausgeschrieben werde, der Papst selbst würde von Rom abreisen.
Versailles, 21. Febr. Es bestätigt sich, daß der Finanzminister Pouver- Duertier t>ie projectirte Besteuerung Der Rohstcffe, soweit Die Gespinnststoffe in Betracht kommen, zurückgezogen hat. — Die Gerüchte über Verhaftungen von Bonapart.sten werden Dementirt. Es ist nichts Beunruhigendes gemeldet.
England.
. ^ndon, 20. Febr. Das zwischen den beiden transatlantischen Kabel Ge- sellschaften getroffene Uebereinkommen ermächtigt Die französisch-atlantische Kabel- Gesellschaft zur Legung eines neuen Kabels zwischen England und den Vereiniaten Staaten.
Loudon, 21. Febr. Lord Northbrook nahm den Posten als Vicekönig von Indien an. — Das richterliche Comite des Geheimen Raths stieß gestern in der Proceßsache wider Den Schleppdampfer „Gountlet" (welcher Die französische Prise „£orD Brougham* nach Dünkirchen brachte) das frühere freisprechenDe Urtheil Des Admiralitätsgerichtshofes um, und verurtheilte Den „Gountlet".
Rumänien.
lieber Die gegenwärtigen Beziehungen Des VicekönigS von Aegypten zum Sultan tbeilt Der officiöse Wiener CorresponDent Der „Boh." Folgendes mit: „Aus Konstantinopel kommt eine überraschende Meldung. Sie wissen, Daß das persönlische Erscheinen Des Vicekönigs von Aegypten in Konstantinopel für Den nächstfolgenden Monat März anberaumt war, und man war nach Der Lage Der I)inge berechtigt, Diesen Act persönlicher Huldigung als Die Ergänzung und Besiegelung des wiederhergestellten guten Einvernehmens zwischen Dem Großherrn unv ftmem Vasallen aufzufasscn. Ader es hat sich herausgestellt — Die unwider- leguchen Beweise sollen vorhanden sein —, Daß Ismail Pascha in Demselben Augenblicke, wo er sich anschicktc, Dem Beherrscher Der Gläubigen Die Versicherung feiner unerschütterlichen Lehenstreue zu Füßen zu legen, Das Haupt einer Intrigue gewesen, welche den gegenwärtigen Großvezir aus seiner Stellung zu Drängen und Die maßgebenden A em ter mit seinen eigenen (Kreaturen zu besetzen berechnet war. Der Sultan soll in einer Weise entrüstet sein, daß es Der äußersten Anstrengung Der fremden Diplomatie bedurft hat, ihn von einem äußersten Schritte abzuhalten, Der mit Dem völligen Bruche gleichbedeutend gewesen wäre. Ob unter d^sen Umständen der Khedive es wagen wird, nach Konstantinopel iu kommen, dürfte sehr die Frage sein."
Amerika.
Newyork, 19. Febr. (Kabeltelegramm.) Die Mehrzahl der Blätter tadelt bei Besprechung des Antrags Sumner's die Unionsregierung, daß sie während des deutsch-französischen Krieges den Waffenverkauf gestattet habe.
A0 Eichen-!
Nadel-
11 suchen
Buchen ™ Nndel- «emerftn nnd %


