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preußischen Generalstabs mit dem ersten Range anweisen.

Wechsel

feit zu lenken.

Oberhessen

863/4

4%

97

n

3V2% » 92

Bayer. 5%

1003/8

Geldsorten.

fl.

kr.

Amerik. Bonds

Spanier, neuest. 30/0 31 Vs

1864r

155

1881r

1882r

1885r

1887r

1003/4 96 963/8

971/4

Braunschweiger 207/s

Stadt Florenz 85

Borsennachrichten.

20. Februar 1872.

Pr. Friedrdor 9 5758 Pistolen . . 9 3941 doppelte 9 3941

Holl. fl. 108t. 9 5355 Ducaten . . 5 3234 20 Frankens!. 9 20 V221J/2 Engi. Sover. 11 4850 Buss. Imper. 9 4042 Dollar in Gold 2 25V226i/2

n 4i/2 o/o 1jährige 100i/8

4O/o 1jährige 953/4 Wurtemb. 4</2 % Obi. 99Vs Baden 4i/2% Obi. 0. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 631/8

Papierrente 551/g

j das große und reiche Material des Takte und geübter Hand geordnet und ver-

Aetien.

50/0 östr. F. St. E. B. 4171/a Lombard. Bahn 2173/4 Ludwigsh.-Bexbaoh 204

Maxbahn 150

Bayer. Ostbahn 154i/2 Rhein-Nahebahn-Act. Hess. Ludwigsb.-Aot. 190

Aetien.

Frank/. Bank 144

Frankf. Vereins-Kasse 1331/2

Darmst. Bankact, 482-

Wien Bankactien 884

Galizien 272

Oest. Creditact. 368*/4

Börsenberichte.

Frankfurt a. M., 20. Februar. Während, der gestrige Abend-Privatverkehr noch mit dem einzigen WortegeschäftSloS" zu characteristren war, besserte sich heute die Tendenz für Kauf bedeutend und wenn auch die allgemeine Stimmung gerade noch nicht als eine feste bezeichnet werden kann so herrschte doch für bestimmte Werthgattungen eine gewisse Vorliebe, so daß das Ganze einen lebhafteren Anstrich bekam. Der größte Verkehr fand heute unstreitig in Credlt- actien statt, welche trotz Wiener Zeitungsnotizen, die dem großen ungarischen Geschäft den Nimbus nehmen versuchen, heute sehr beliebt waren und bis 368 bezahlt wurden. Staatsbahn hielten sich gut bei 416>/2417, ebenso Lombarden bei 2171/4- Bankactien waren zwar im Umsatz, ohne jedoch über ihr gestriges CourSniveau hinauSzukommen. Von den anderen Papieren waren außer den verschiedenen Prioritäten namentlich junge österreichische Bahnen beliebt und da wieder in erster Linie Buschterader, die bei dem gegenwärtig niederen Course in großen Posten von Privaten alö an Solidität den böhmischen Westbahnactien gteichstehendeö Anlagepapier aus dem Markt genommen wurden. Die Bahn hatte im Januar eine Mehreinnahme von 60,000 fl. Elisabeth und Alföld gleichfalls besser bezahlt. Nordwest dagegen flauer, da es sich herausstellt, daß diese B«hn für die nächsten zwei Jahre noch nicht im Stande ist, die Zinsen aus eigenen Mitteln zu zahlen. Von deutschen Bahnen hessische LudwigSbahn und Oberheffen gekauft bei höherem Course. Auch auf dem Gebiet der Banken rührte eS sich heute wieder etwas. Darm­städter eine Kleinigkeit höher. Brüsseler, Oesterreich.-deutsche Bank begehrt. Bei Loosen herrschte mehr Verkauflust und nur österreichische 1860er und Ungarn waren gefragt. Von Staatspapieren war österreichische Silberrente beliebt und lebhaft, 627/g.

Preuss. 41/3 0/0 Oblig. 1023/4

Frankf. 31/2% Obi. 89/2

Nass. 41/2 0/0 Obi. 99-/2

Kurhess. 4% 933/4

Gr. Hess. 5°/g Obi. 102 </2

Literarisches.

Der deutsche Krieg mit seinen gewaltigen militärischen und seinen noch ge­waltigeren politischen Erfolgen mußte eine große Literatur im Gefolge haben- Das war bei der gesteigerten literarischen Produktion nicht anders zu erwarten.. Bei der!

Prioritäten.

30/0 öster. Stsb.-Prior. 60

3°/0 öst. s. Lombard 86

30/0 Livorneser 387/a

50/0 Toscaner 61

50/g Elisabeth.-Prior. 83i/2

do. H. Emiss. 82

Änlehensloose.

Kurh. 40 Thlr. Loose 71 Vs

Nassau 25 fl. 48

40/0 bayr. Präm.-Anl. 116-/2

Ansbacher 7 fl. 13

40/g badische Loose 1143/^

Badische fl. 35 Loose 713/4

30/o Oldenburg, ä 40Thlr. 39/2

Oestr. fl. 250 v. 1854 84

1858r Prioritätsloose 194

1860r Loose 91 Vs

«riefle in eclatanter Weis« zur Geltung gekommene Laienhülfe für den Arzt besitzt, in überzeugens Masse des Guten, das uns bereits geboten ist, in vollständiger Kriegsgeschichte, wie 7;; «npi(p kinweist Der Verfasser geht von der Ansicht aus, daß die an der Diphtheritis Gr- in Tagebüchern, eine hervorragende Stellung sich zu erringen, ist wirklich schwer: eine ?e tiffen in erfter fiinie dem im ganzen Körper verbreiteten diphtheritischen Gift (er betrachtet die solche aber verdient die Jllustrirte Geschichte des deutsch-französischen Shihtheritia als eine Jnfectionskrankheü) erliegen, und daß nur in sehr wenigen Fällen der Tod'Kriegs von Wilhelm Müller (Stuttgart, Hallberger), deren Widmung der Kaiser JutrA hie Verschließung der Luftröhren durch die diphtheritischen Ablagerungen erfolgt. Die Zer- angenommen, mit vollem Fug und Recht; denn hier ist davon geben die sechs vor- fi-runn bet leMeren welche der Hinzuführung reiner Lust in die Lungen eineötheils hindernd in liegenden Hefte das lautsprechendste Zeugniß das große und reiche Material des hen 9flefl treten anderntheils die Ursache weiterer Ansteckung find, betrachtet er als die Aufgabe Krieges vollständig gesammelt, mit sicherem Takte und geübter Hand geordnet und ver- Ld oiritV welche durch so häufig wie möglich anzuwendende Aetzmittel (Dr. Klein empfiehlt ins- arbeitet, und die richtige Mitte zwischen strenger Historie und eleganter Erzählung ge- ? AlaunpulverJ zu lösen ist. Der Arzt, vor Allem der viel beschäftigte Landarzt, ist selten troffen. Der Geschichtsschreiber und der Stratege haben sich in die Hand gearbeitet, in bet L-ae dieser Anforderung in dem erforderlichen Maße zu genügen, sowie den Kranken und so daß dem Forschenden, dem Laien und dem Kneger in gleicher Weise volle Genüge !-in- nmaebuna zu überwachen und die Weiterverbreitung der verheerenden Krankheit verhüten geschieht, und daß wir sagen dürfen, wir haben lange fern Buch gelesen, das uns eine nf.-M.nen Er empfiehlt daher die Hinzuziehung instruktiver Laien , welche fich, insbesoudere auf geistig so anregende Unterhaltung geboten. Die prachtvolle Ausstattung, der reiche als Unterstukuna des Arztes von ungemeinem Nutzen erweisen werden. Als Beispiels Bilderschmuck und die Masse der Karten und Plane alles zusammen muß Müller's ^hrt der Verfasser hierfür das kleine Dorf Glauberg an, wo, alö im Jahre 1869 auf 1870 Geschichte neben der^wohl^nicht sobald zu^ erwartenden offiziellen Kriegsgeschichte des eine Diphtheritis-Gpidemie, bei welcher seine Anordnungen zur Ausführung kamen, auSbrach, auf m- -r-w

die Gesammtzahl von 148 Erkrankungen nicht ein einziger Sterbefall vorkam; ein Resultat, daS uns hinreichend zu sein scheint, um auf die Vorschläge deS Verfassers die öffentliche Aufmerksam-

Amsterdam k. S. 99

Augsburg

k. 8. 993/4

Berlin

k. S.

105

Bremen

k. 8.

96

Brüssel

k. 8.

933/ft

Hamburg

k. 8.

88Vr

Leipzig

k. 8.

1047a

London

k. 8.

1185/s

Lyon

k. 8.

931/4

Paris

k. 8.

93i/4

Wien

k. 8.

1031/2

ditto

m. 8.

ditto Disconto

1. 8. 4O/o

9

Allgemeiner Anzeiger

den Gemeindewaldungen Ilschhausen, Di- strictGeheegten Strauch", nachstehendes Gehölz öffentlich versteigern:

760 R -Meter Buchen-Scheidbolz,

276 Prügelholz,

328 Stockholz,

1,200 Retsholz.

Die Bedingungen werden im Termine be­kannt gemacht und ist die Zusammenkunft in obengenanntem Walddistrict.

Allendorf a. d. Lda-, am 19. Febr- 1872. In Auftrag:

Bieber, Gemeinde-Einnehmer.

Versteigerungen.

831) Montag den 26. Februar d. I-, Vormittags 10 Uhr,

sollen in dem Pfandhauslocale dahier ein Clavier, ein Sopba, mehrere Tische, worun­ter ein runder Tisch, Commoden, Spiegel, eine Wanduhr und Küchenschrank, sowte zwei Stücke Damast, ein Stück rothe Plüsche zum Ueberziehen von Sophas, meistbietend

Semmler, Ortsgerichtsmann.

Jagdverpachtung.

839) Die Jagd im Gießener Stadtwalde, 1. und 2. Abteilung und im Fernewald, soll Montag den 26. d- Mts-, Vormittags 10 Uhr,

im Nathhaussaale auf 6 Jahre verpach­tet werden.

Gießen, den 21. Februar 1872.

Grotzherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

________ Vogt. ________

Arbeitsversteigerung.

827) Freitag den 23. Februar l-J-, Nachmittags 1 Uhr, sollen auf hiesiger Bürgermeisterei nach­stehende Arbeiten zur Erbauung eines Was­serreservoirs im Ort öffentlich in Accord gegeben werden, als: Steinhauerarbeiten, veranschl. zu 163 fl. kr. Maurerarbeiten, 247 34

Zimmerarbeiten, 45

Pflasterarbeiten, 83^,

Oppenrod, den 19. Februar 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Oppenrod- I. A-:

K- Schön, Bezirksbauaufseher.

Bekanntmachung.

Eichen- 20. Stammholz-Versteige­rung im Domanialwald der Ober­försterei Treis a. d. Lda., Forsts Gießen.

829) Donnerstag den 29. Februar d. Z. werden im Districte Niederseilbach versteigert:

283 Stück Eichen-Bau-, Werk- und Nutz- Holz-Stämme von 22 bis 64 Centi- meter Durchmesser und 5 bis 14 Me­ter Länge, mit 338,34 Kubikmeter, und 1 Buchen-Werkholz-Stamm von 55 Cen- ttmeter Durchmesser u. 8 Meter Länge, mit 1,90 Cubikmeter.

Die Zusaminenkunft ist Morgens präcis 8</2 Uhr auf dem Gießener Weg im Holz­schlage, etwa eine halbe Stunde von den

Orten Treis a. d. Lda., Mainzlar, Daubrin- gen und Alt-Buseck, sowie eine Stunde von der Main-Weser-Bahnstation Lollar entfernt.

Treis a. d. Lda., den 18. Februar 1872. Groherzogliche Oberförsterei Treis a. d. Lda A m e n d t.

Holzversteigerung im Beuerner Gemeindewalde.

816) Freitag den 23. und Samstag den 24. Februar 1872, jedesmals von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Beuerner Gemeindewalde in. verschiedenen Districten nachverzeichnetes Holz öffentlich meistbietend, unter den vor­her bekannt gemacht werdenden Bedingun­gen, versteigert werden.

I. Brennholz:

206,4 R.-Meter Buchen-Scheidholz,

34 Eichen-

li> Nadel-

12 Erlen- 2c.

256 Buchen-Prügelholz,

47 Eichen-

167 Nadel-

123 Buchen-Stockholz,

49 Eichen-

8 Erlen- 2c.

4 Nadel-

90 Buchen-Reisholz,

7 Eichen-

18 Nadel-

II. Bau-, Werk- und NuHholz r

200 Eichen-Stämme mit 54,23 Cubikmeter,

12 Nadel- 5,31

11 Buchen- 2,55

99 Eichen-Stangen 4,80

50 Buchen- 0,31 ,,

8061 Nadel- 104,60

Bemerkt wird, daß am ersten Tage das Brennholz und am zweiten Tage nur Bau-, Werk- und Nutzholz zum Ausgebote kommt, und daß die bekannten Fichten-Stangen in vorzüglicher Qualität sich zu Spalieren 2c. für Geschäftsleute eignen; sie lagern größ- tentheils an der neuen Chaussee nach Geils­hausen. , , L

Die Zusammenkunft ist jedesmal im Ort bei der Bürgermeisterei.

Beuern, am 19. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Beuern. Otto.

Holzversteigerung in den Gemeindewaldungen Zisch'

Hausen.

828) Freitag den 23. Februar l. I., Vormittags 9 Uhr anfangend, lassen die Herren Schulz und Wehren- bold von der Justushütte, sowie Herr Oeconom Hofmann zu Ilschhausen, m

Jagdverpachtung.

702) Freitag den 1. März d. I., Nachmittags 2 Uhr, soll die hiesige Gemeinde-Jagd, bestehend aus circa 2500 Morgen Feld- und 1800 Morgen Wald-Jagd, auf hiesigem Bürgermeisterei- Vüreau auf weitere 6 Jahre verpachtet werden.

Bemerkt wird noch, daß diese Jagd seither der Herr Fürst zu Braunfels in Pacht hatte, welcher, soviel bekannt, dieselbe nicht wieder pachten will. Die Jagd gränzt ringsum an standesherrliche Jagdbezirke. Dies den Jagd­liebhabern zur weiteren Nachricht.

Langsdorf, den 11. Februar 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Langsdorf. _________ Köhler._____________

Jagdverpachtuug.

700) Freitag den 23. Februar, Vormittags 10 Uhr, soll auf dahiesigem Nathhause die der Ge­meinde gehörige Jagd auf die Dauer von 6 Jahren nochmals anderweit verpachtet roevoen.

Treis a. d. Lumda, den 11. Februar 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Treis a. d. Lumda.

______________Berghöfe r.________

Holzversteigcrung

in den Waldungen der Gemeinden Watzenborn und Steinberg.

782) Freitag den 23. Februar sollen im hiesigen Gemeindewalde, Districten Triesch, Goldkopf, und Polheimer Wald, nachfol­gende Holzsortimente versteigert werden, als:

24 R.-Meter Eichen-Schcidholz,

30 Prügelholz,

42 Stockholz,

750 Wellen Neisholz,

600 Nadel-

82 Eichen-Stämme von 20 bis 42 Centi- meter Durchmesser und 6 bis 11 Meter Länge, mit 4752 Cubikmeter,

10 Nadel-Stämme von 20 bis 24 Centi- meter Durchmesser und 10 bis 15 Me­ter Länge, mit 577 Cubikmeter,

445 Nadel-Stangen von 5 bis 14 Centi meter Durchmesser und 5 bis 17 Me­ter Länge, mit 1225 Cubikmeter.

Der Anfang ist Morgens 9 Uhr am Triesch.

Steinberg, den 16. Februar 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Watzenborn. Jung.

Holzversteiqerung in den Gräflich Laubach'schen Waldungen.

822) Montag den 4. März sollen

1) im District Altegerücht:

400 R.-Meter oder 250 Stecken Buchen- Scheidholz,

78 oder 50 Stecken Buchen-

Astprügel,

78 ,, oder 50 Stecken Buchen-

Stockholz,

226 oder 145 Stecken Buchen-

Reiser;

2) im District Borngraben:

400 R.-Meter oder 250 Stecken Buchen- Scheidholz,

78 oder 50 Stecken Buchen-

Astprügel,

78 oder 50 Stecken Buchen-

Stockholz,

226 oder 145 Stecken Buchen-

Reiser

versteigert werden. Die Zusammenkunft ist

Morgens um 9 Uhr im Altegerücht.

Laubach, am 18. Februar« 1872.

Jung, Oberf.-Verwalter.

Feilgebotenes.

255) Geräucherte Lachs- Forellen und Bückinge zum Roheffen empfehlen

I. A. Busch Söhne.

Betten.

838) Vorzüglich gute Federbetten sind zu haben bei

Meyer Roth enb er ger, Neuenweg.

5 Lebende Bouquets, das Stück von 36 kr .an bis zu 7 fl., empfiehlt K- Becker, Handelsgärtner.

825) Ein einspänniger Wagen nebst Pferdegeschirr ist zu verkaufen.

Chr- BurckHardt, Astermeg Nr. 126.

768) Ausgezeichnet schönen, feinschmecken- den Honig, pr- Pfund 14 kr., empfiehlt I Chr. Wallenfels.