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Millionen Unirte. Svbtt durch do- kaiserlich- Gesetz vom 25. Mär; 1839 wurden auch Seelen für ketzerisch von Nom erklärt werden letzt muß die ^ur.e und die ^esu.tenalle jene ' So war zuletzt von der ehedem so großen linkten Konsequenzen eintreten lassen, die man aus dem Begriff der -^ktzere z )_ ^^8 -
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Sie Alle wiffen, daß der jetzige Papst binnen wenigen Jahren drei neue Glaubensartikel der christlichen Welt auferlegt bat, im Jahre 1854 ..die unbefleckte Empfängniß", im Jahre 1870 den päpstlichen Universal-EpiScopat und die persönliche Unfehlbarkeit Keiner seiner Vorgänger seit 1800 Jahren hat jemals AehnlicheS unternommen, mit einziger Ausnahme Boutfaciuo VIll. Dieser hat sich mit einem einzigen Dogma begnügt, und selbst damit ist er weder zu seiner Zett noch später durchgedrungen. Die ganze Überlieferung der morgenländischen K.rche ihre kirch- lichen Gesetzbücher, ihre alte Literatur enthält nicht waS diesen neuen Lehren günstig wäre oder in Einklang mit ihnen gebracht werden könnte. Die Erdichtungen, mttt.lö deren man die Griechen diese Dinge früher glauben machen wollte, wurden von ihnen durch,chaut und langst aufaedeckt. In Rom hat man ohne allen Zweifel die Denkweise der Griechen und Russen wohl gekannt, man wußte, daß alles das nach den Principien der griechischen Kirche als ein Frevel, als eine' Lästerung erscheine. Jetzt kann die Trennung nicht mehr wie früher als bloße Spaltung bezeichnet werden, jetzt muß die ganze morgenländische russische Kirche mit ihren 75 Millionen _ ' • . - , ni .....e, i.i — ...v : .. i .....c. v;. Ittiris unk Mo nfl#
naher ausführen zu sollen geglaubt, weil mir diese- kirchliche Trauerspiel sehr lehrreich scheint diese- Trauerspiel, dessen Anfang, Mttte und Ende Gewalt, Verfolgung und ®lu r und welches mit dem Untergang eines großen RttchS, das in den Zeiten feiner Macht ^^ Millionen Menschen umfaßte, deS polnischen Reichs, geschlossen hat. ES lehrt, wie eine kirchliche Vereiniauna nie mehr gemacht werden füll. _ -
Aber damit dürfen wir doch nicht die morgenländische Kirche verlassen und jede Hoffnung wegwerfen. Sehen wir sie unS doch näher an. Im Allgemeinen ist diemorgenlandlfche Kirche da strhen geblieben, wo sie sich zu der Zeit kufand, als noch die bnden Halsten der.^hnstenheit sich wechselseitig anerkannten, also im 10. und 11. und sogar 12. Jahrhundert und l'" Ochooße dieser Kirche haben bisher keine tiefgreifenden Lehrstreitigkeiten mehr Statt gesunden, und ist also auch ein Bedürfniß zu dogmatischen Entscheidungen nicht gegeben gewesen. Die Theologie d.efer stirche ist ganz patristisch, auf den Werken und Lehren der alten Kirchenvater der ersten Jahrhunderte beruhend, im Grunde abgeschloffen mit den Werken deS Johannes-von Damaskus im achten Jahrhundert, während die theologische Bewegung im Abendlande erst ,m neunten Jahrhundert ihren Anfang nahm, in der Scholastik des 13. und 14. Jahrhunderts culminirte , und wieder im 15. und 17. Jahrhundert mit der protestantischen Lehre und Theologie sich^ aineinander zu setzen hatte, Dinge, von denen die morgenlandische Kirche unberührt blieb. Koch im 12 Jahrbundert mar man. obgleich viel zwischen Rom und Konstantinopel streitig war, doch immer noch von dem Bewußtsein beherrscht, daß eS nur eine einzige große allgemeine, den Orient , und Occident umfassende Kirche gebe. Allerdings war der nationale Hasi groß, aber kein Theit wagte noch damals zu sagen: wir sind allein bie katholische Kirche, ihr |eib ausgeschlossen ab- । trunnige Ketzer. Man sagte vielmehr: wir stehen beiderseits auf den großen sieben ersten okume- - nischen Concilien und ihren Beschlüssen, und nur auf einer solchen allgemeinen Verfammlung, die , hen Orient sowohl wie d.n Occident repräsentirt, könnten uud dursten weitere sur die ge amntte ' Kirche verbindliche Beschlüsse gefaßt werden. Damit in Verbindung steht die Patriarchentheorie d h. die Vorstellung, daß eS fünf Vorsteher der ganzen Kirche gebe, vier morgenlaudische und einen abendländischen, den Papst, welchem der Vorrang vor den Übrigen, aber Lute eigentliche Herrschaft über die übrigen oder die ganze Kirche zukomme. Nun sagt man aber dort weiter, nachdem der Papst sich von der Gemeinschaft der übrigen Patriarchen abgewndert hat und unzulässige Ansprüche auf Herrschaft erhebt, so ist der später aufgestellte russische Patriarch von Moskau, unb feit Peter btm Großen die in Petersburg dlngiienbe Synode an dessen Stelle getreten, und wenn cs eine Streitfrage von allgemein kirchlicher Bedeutung zu entscheiden gatte, dann wurde man bie vier morgenländischen Patriarchen erst befragen unb nach ihrem einstimmigen AuS pruch sich richten. So kam eS, baß vor dem Jahre 1854 der Unterschied in der Lehre nur geringfügig, dagegen allerdings in der kirchlichen Verfassung und im Ritus unb GotteSbienst bebeutend war.
9 9 Um kurz bie noch bestehenden Streitpunkte vorzufuhren. so ist eS. wie schon erwähnt, bie Einschaltung des Wortes „und vorn Sohne" in'S gemeinsame GlaubenSbekenntniß. Das ist den Griechen besonders anstößig, sie sagen, dazu hat die lateiniiche Kirche fürsichalein ein Mt gehabt unb überhaupt muß dieses alte von den ältesten Kirchm-Verfammluiigen festgeflellt. B - kenntniß unverändert erhallen bleiben. Die Päpste haben nun ihrerseits zugestanden daß diese Worte in der orientalischen Kirche wegbleiben. So ist es auch mit einer andern Streits,age, nämlich ReinigungSzustand nach dem Tode, gegangen, dem sogenannten Fegfeuer. Die orientalische Kirche hat von je her die Vorstellung von einem ReinigungSfeuer nach dem Tode verworfen ft, blieb ihr stets fremd und unfaßlich. Nun haben selbst auf dem Eonci zu Florenz der Papst und seine Theologen eingewilligt, daß diese Vorstellung aufgegeben oder «lS bloße Meinung forterhalten werde, so daß man sich nur beschränkte auf bie Empfehlung beS Gebetes für bie Verstorbenen . ohne ben Zustand berfelbeii näher bestimmen zu wollen, anberer Difleienzpunkt, die AuStheilung beS Kelches im Abendmahl, was die Papste den abendlanbischen Nationen behar - lieh verweigerten, ober, wenn sie einmal bewilligt war, wieber endogen, n>a« be anmli^ im Abendlanbe Ströme von Blut kostete und besonders zur Verbreitung der Protestantischen Lehre beitrug hat bei den Orientalen nie Statt gefunden, und was das Merkwürdigste ist, von Setten Roms hat man nie darüber irgend einen Vorwurf gehört ober eine 3umutfjung. @o vergalt eS sich auch mit bet Priesterehe. Im gan;en Orient unb m Rußland herrscht bekaimtlich bie Sitte baß jeher, bet nicht Mönch wird, vor seiner Priesterweihe sich verhcirathet, nach derselben darf er eS nicht mehr. Diese Sitten haben die Päpste niemals angefochten unb me bie Einführung des Cölibats begehrt. Ein anderes Zugeständniß. Auf dem Eoncil zu Trient hat man arS Rücksicht auf die griechische Kirche eS unterlassen, die Ehescheidung wegen Ehebruchs als einen Irrtdimi zu'verdammen. Man'hat sich begnügt, weil die Griechen im Falle deS Ehebruchs eine Scheidung und Wiederverheirathung gestatten, nur daS entgegengesetzte Verfahren der lateinischen Kirche zu vertheidigen. Bezüglich der Taufe in der morgenlandischen Kirche durch Untertauchen, in den abenländischen von Wasser vollzogen, ist nun umgekehrt von Setten der Griechen em Zu- aeständniß gemacht worden. In Konstantinopel wollte man geraume Z-ut die abendlandsiche Laufe nicht als gültig anerkennen und pflegte jene, welche zur griechischen Kirche übertraten, neu zu kaufen. In Rußland hatte sogar eine Kirchenversammlung im Jahre 1620 unter dem Patriarchen Philareth diese Taufe von Üebertretenben vo.geschrieben; allein darüber bemerkt ein anderer Philareth, ein angesehener russischer Prälat, in seiner Geschichte der Kirche Rußlands die soeben erschienen ist. sas sei eine Lehre, nicht zu rechtfertigen, bloß entschuldbar durch bie Gräuel jener
i Zeit In bet jüngsten Zeit hat man auch in Koiistantinopel den von Petersburg her ergehenben ; Mahnungen Gehör gegeben unb diesen Mißbrauch der Widertaufe aufgehoben, also die Gültigkeit
1 ber abenblänbischen Taufweife anerkannt. «.»mi
DaS unb so ziemlich alle Differenzpunkte, unb S'.e werben daraus die Bestätigung entnehmen dessen, waS ich früher gesagt habe, bie ganze Trennung sei ursprünglich, wenn sie nicht künstlich gesteigert würbe, gegenstandslos. Nichts würde leichter fern, als eine KirchenvereiNigung bei solchen Differenzpunkten, und selbst die osfieielle römische AuSdruckSweisc Pflegte bisher, wenn sie von den Griechen und Russen sprach, nicht von Ketzerei, Häresie , ^ sondern nur von einem Schisma, einer Spaltung zu reden. Man hatte sich in Rom und Italien stEwohnt, diese Pa- hing daS photiniscke Schisma zu nennen, was historisch unrichtig ist, denn der Patriarch PhotiuS im neunten Jahrhundert war allerdings als Ankläger RomS unb beS OceibentS aufgetreten, hatte aber keine Trennung bewirkt, vielmehr bestanb noch Jahrhunberte lang bie Kirchengemeinschaj fort. Ja, selbst noch im Jahre 1583 richtete Pavst Gregor XIII. an ben Patriarchen JeremiaS von Konstantinopel ein sehr freundlich gehaltenes Schreiben, in dem er ihn als einen ehrwürdigen Bruder anredet, fein Wort von Unterwerfung ober Widerruf einer Lehre erwähnt, unb ihn nur bittet, er möge mit feiner Autorität, also ber vom Papst als rechtmäßig anerkannten Autorität, für die Einführung des neuen, damals reformirten Kal-nderö im Orient wirken. Man hat daher auch auf Seiten deS OccidentS, von dem Grundsatz der b schöstichen Succesiion unb Orbination ausgehend, alle kirchlichen Acte der östlichen Bischöfe und Priester alS gültig anerkannt,^und daö hat sich besonders auf dem florentmischen Eoncil gezeigt, da weder der Pupst noch die Lheologen die Ansicht geltend machten, daß etwa die orientalischen Bischöfe und Priester durch dle^LooS- lösung von Rom ihre Gewalt und Autorität, namentlich die Absolutionsgewalt, verloren hatten. WaS ist bann aber der große Stein des Anstoßes zwischen den zwei Theilen ber Kirche 5 Für alle Orientalen ist eS vor Allem das Papstthum, so wie es namentlich feit dem elften bett, feit Gregor VII., als eine absolute, unumschränkte Herrschaft über die gefammte christliche Welt in geistlichen und weltlichen Dingen sich gestaltet hat. Unb jetzt haben erst durch die jüngsten Ereignisse alle Hoffnungen einer Versöhnung unb künftigen Wiedervereinigung den letzten Schimmer, möchte man sagen, verloren, sind, wie eS auf ben ersten Blick scheint, mit der Wurzel
Allein trotzdem war diese ganze Union ein Werk ber Gewalt, des Zwangs und der In- i trigue- Politik nnb Ehrgeiz waren bie Haupttriebfedern. Die Lttthauer ober Westr.issen sollten c von dem stammverwanbten moökowitischen Reich, welchem sie burch ihre Religion verknüpft warem losgerissen werden. DaS war die Absicht ber Polen, wie denn der Antagonismus zwischen dem . täglich wachsenden Rußland und dem immer schwächer unb anarchischer werdenden Polen die ganze llÄe G-schicht. d.- ,I°«i,ch» N°rd.n- f.it Mitt. M 16. 3a6.6unb.tti ,
Tage beherrscht. Daö Unternehmen der Polen, zwei Betrüger nach einander, die en De mettius. Dimitri, auf dm rusfischm T6r°n zu sttzm. entstammt b.rstlb.n »°Ut>>ch-n Quell . Durch sie sollte nun auch die russische Kirche dem Papst unterworfen werden. Was nach vielen Der. foluUi.gen und blutigen Gewaltthaten erreicht wurde. führte indessen nur zur innern Zersetzung deS polnischen Reichs. Der Adel unb der hohe Klerus wurden allerdings nnirt , ober lateinisch, aber baS Volk unb ber niebere Klerus blieben griechisch. ober doch bereit unb geneigt, ber russischen ober getrennt griechischen Kirche gleich roieber zuzufallen. Diese ^n den Jesuiten geleiteten Unionsbestrebungen mit ihrer Tyrannei sind von unberechenbaren weltgeschichtlichen Folgen gewesen. Sie haben zugleich zum Aufschwung und zur Machtstellung Rußlands und zur Auflösung Polens geführt. Jenes, die Stärkung Rußlands, bewirkten dadurch. daß sie dem russischen Volk jenen KreuzzugSgeist einhauchten, wie ich ihn nennen mochte, daß sie ba« stolze NationaP aefübl im russischen Volk weckten, daS man so bezeichnen könnte, wie „gegen bie ganze Wett und bie aanie Welt gegen unS". Pole» aber mußte durch diese Unionsbestrebungen zerfallen, denn es vermochte ben dadurch bewirkten religiösen Zwiespalt in seinem Schoß weder zu überwinden noch ru versöhnen.- Neben dem Wahlkönigthum. der Anarchie und Käuflichkeit deS polnischen Adels war eS vorzugsweise daS sogenannte Dissibcntentbum, d. h. die feindliche Stellung der verfolgten gedrückten, von wichtigen Rechten ausgeschlossenen Kirchen, namentlich der griechifchen Kirche^ aber auch der protestantischen, und die daran sich knüpfende Emmiscbung Rußlands, daS rum Sckutz seiner Glaubensgenossen einschritt. So war eö schon zu den Zeiten PeterS d.^s Großen, daß Polen von dem Willen ber russischen Monarchen abhängig war. unb dennoch schritt man in Polen mit einer schwer begreiflichen Verblendung zum Ausschluß der zahlreichen Nichtkatho- liken von allen Aemtern und Posten und zu andern Unterdrückungen. Eine lange Kette von Religionskriegen zieht sich so durch die spätere Geschichte von Polen. selbst noch überJ>le Bei ber ersten Theilung 1772 hinaus. Daburch also vorzüglich, daß die russischen Herr,cher sich ihrer auSwäkttgen Glaubensgenossen annahmen, ward Rußland, seit Mitte des 1/. Jahrhunderts bis dahin im übrigen Europa kaum dem Namen nach bekannt, rasch zu einer großen Macht. Da wollte Kaiserin Katharina II. ernten, waS ihre Vorgänger feit 130 Jahren gefäet fyatten, moUte womöglich daS ganze Polen dem russischen Reich einverleiben. Sie hatte durch die drei Theilungeu von 1772, 1793, 1796 mehrere Millionen von Unürten zu Unterthaneu erhalten, ja sammtliche Diöcesen ber unirten Kirche, bis auf zwei in Galizien, standen jetzt unter nissisch»r Botmäßigkeit. Don da an war eS das unverrückte Ziel der russischen Politik: die Union wieder aufzuheben, und diese Millionen theils mit sanften, theilS, wo eS noththat, mit gewaltsamen Mitteln in den Schooß der griechisch-russischen Kirche zurückzuführen. Dazu hatte der polnische hohe KleruS mit ben Jesuiten vorgearbeitet, besonders dadurch, daß gegen die früheren Festsetzungen, unb selbst gegen päpstliche Gebote, ber Abrl zur Annahme deS lateinischen RituS bewogen worben war, so baß ba« Volk dem griechischen RituS treu, auch in religiöser Beziehung ben abeiigen Gutsherren und bem hoben Klerus sich entfremdet fühlen mußte. Der Klerus hatte sich vielfach latinisirt, unb fo die Ve'wirrung und Zwietracht noch vergrößert. So wurde es Rußland leicht, dieses in sich geteilte Reich vollends ber Auflösung entgegenzuführen. Das Mittel, helfen es sich beblente, mar gewöhnlich , dem Volke die Wahl zu lagen , ob eS den lateinischen Ritus annehmen oder zur russischen, der Mutterkirche, zulückkehren wolle. DaS Volk wählte fast immer daS letztere.
Die auflösende Union war im Ganzen aber doch ein langsamer Proceß. Noch unter Kaiser Nckolauö gab eS bis zum Jahr 1839, nachdem schon mehrere Millionen übergetrejen waren,
svlch'kn Umständen noch auf eine Einigung zu hoffen, würde an Wahnsinn gränzen. GS bleibt also nur mehr übrig, anzunehmen, daß man in Rom geradezu beabsichtigt hat, die vollständigste Scheidung für alle Ewigkeit dnrchzusühren. Dock der Mensch denkt unb Golt lenkt. Zwei große kedeutunaSvolle Aufgaben glaubt das russische Volk vor sich zu haben, das russische Volk, ich
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werben foMe. Und fo Ueß b Gregor X. vorschrieb. Abgeschlossen wurde sie,
Union abschließen, gazf, wirklich burchzuführen, war bei bem allgemeinen Widerstreit L'Klerus'ind ^ W ttlichen unmö li^uub^it dem Tobe des Kaiser« zerfiel auch sofort bas des Klerus und'der >s eine neue K.rchenvereln.gung geschlossen,
ganz« Werk. Erst 160 Jahre ipaier rourue , ö t p^S Zwang«. Damals war ba«
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R-ich i<-k°li^ »ar fliif b« H-uMadt 6r» anf «Uti uwig« » man
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A-ttuna fch°ff-n Nach langen Behandlungen, in denen ber Papst unb feine $6eol»8ei. einiges ®?ant Di- A. na6m- d-rs-16-n wurde u»n allen Orientalen unb Ruffen als Sebingung ber auf ihre Ueberlieferungen, ihre reiche kirchliche Literatur angewiesen, zähe festhaltenb an al em, wa« sich in der Zeit der großen Bewegungen und Gestaltungen des 4 unb 5. JahrhunbertS ent ”5 u hirfl Kirck« fällte plötzlich im 13., 15.. 16 Jahrhunbert eine absolut monarchische Fo m bet Kircheur-gi-rung anerkennen, für welche ihr j-d- ^"'"Üpkung ^-dti 3-.ugniß °u«^6«- W “Ä-; TÄ langen
^ihe von Erdichtungen und Fälschungen, mit benen der abendländische
worden war. Dasselbe Mittel wurde nun freilich auch bet den Griechen angew.»bet, man trat ihnen auf Eoncilie» in Konferenzen unb in Schriften mit den gleichen Erdichtungen ober nut anderen eigen« für sie berechneten entgegen; allein bei ihnen konnte bie Täuschung Im Großen mch burdibrineen, ba bie gelehrt.n Griechen, deren c« doch immer eine betrachlliche Zahl gab, z» wohl aerüstet waren und zu sehr im geistigen Zusammenhänge mit den Anschauungen »hrer Vorzeit standen Die Folgen solcher Versuche waren also immer ein erhöhtes Mißtrauen auf griechischer S fl dast man bart j-b-m »am Occib-ut 6-r g-macht-u Versuch al- -m-m Ait.utat all bie alte Freiheit^der morgenlLnbischen Kirche unb auf ihre Treue in Bewahrung deS Ueberlsiferten entgegenwirkte, unb jebeS Anerbieten argwöhnisch abzulehnen^fich gewohnte. Untecbessen aber war der Schwerpunkt des morgenländlschen Christenthumö nach dem großen mächtig sich aufschwingeii- den russischen Reiche verlegt worben, unb die russische Kirche ließ bald der Mutter an bem Bosporus unb ihrem Patriarchen, bem von Konstantinopel, nur noch einen ^«nvorzug Vorn Jakr 1588 bis zum Jahr 1720 hatte Rußlanb feinen eigenen Patriarchen dabei blieb aber in I J unb Brauch alle« unverändert, ganz dem griechischen RituS getreu. Gerade zur Zeit wo s russische Patriarchat errichtet wurde, begannen auch die Bemühungen Rom« und beS Jesu ter orbenS besonberö in Polen, welches, damals noch ein großes Reich, ganze grlech'fch
Länder umfaßte, nicht nur in Polen, sondern zugleich auchin Litthauer.und in «‘ant’ W; man wollte Unionen zu Stanve bringen; dies gelang auch in Polen unb rn 8lt ^utn' l.n Rußland mißlang e«. In Polen unb Litthauen gelang eö mittelst ber au« polnischen AbttSfami- lien gewonnenen^Bischöfe. Da die ganze äußere Form bc« ©^eabiepfted unb ber ^monien den griechischen Christen gelassen würbe, unb die Frage vom Ausgang deS,heiligen Geiste«1 bem Nolle sowohl al« auch dem KleruS völlig unverständlich war, so beschrankte sich diese Union auf die LoSsagung vom Patriarchen z« Konstantinopel unb auf die Unterwerfung unter ben
biefe zur großen LanbeSkirche zurückgeführt. .
Kirche dcö NorbenS nichts übrig geblieben als einige Trümmer in einer einzigen Diocefe, unb Katharina verstand eS wohl, wenn sie in ben polnischen Ländern ihre größten Erfolge ben Jesuiten zu verdanken glaubte. AIS Papst (Siemen« XIV. den Orden ber Jesuiten aufhob, ba nahm ^wciuui.g (ui m.» *•«/---• r':vr’t ’ n
sich die russische Kaiserin ihrer dankbar an, unb eifläite: daß bet O-den in ihren Landen fort-!bedeutungsvolle Aufgaben glaubt das russische Volk Z" ha en -ne ™ f .
bestehen solle dem Papst mm Trotz. Sie wußte, wie wirksam dieser Orden als Erzieher de«;meine die denkenden , thatkraftiqen, tonangebenden The.le dieses Volke« , die eine Äusgave m polnischen Adels, al« Rathgeber der Könige und Bisck'öfe, al« Anstifter aller Verfolgungen dem Europa, die andere in Asien. Die letztere ist bie “unb ^öerfteauna e^ großen
Untergang Polen« vorgearbeitet hatte. Ich habe die Geschichte dieser unglücklichen Union etwa« durch den Muhamedan.smuS niedergedrückten Chiistenthum« und bie Herstellung einer großen


