Einzelbild herunterladen

Deutschland

vinLialstädte des Reiches!

genauer auf diese Kirchenfragen in Rußland einzugehen.

Noch habe ich viel zu wenig von der protestantischen Kirche und den Hoffnungen, bie wir an diese knüpfen dürfen, und den Aussichten, die sich da eröffnen, gesprochen. Das will ich also in der nächsten Stunde am nächsten Mittwoch thun.

Belgien.

Brüssel, 19. Februar. Die Regierung berathschlagt Maßregeln, um anti­klerikalen Demonstrationen vorzubeugen, wie solche gestern in Antwerpen vor dem Hotel, das der Graf Chambord und eine Anzahl Legitimisten bewohnen, statt- anden.

Oesterreich.

Aus Wien, 14. Febr., wird der Allgemeinen Zeitung geschrieben:Gestern Morgen ist ein Mitglied des Kaiserhauses als Novize (unter dem Namen Schwester Maria) in das Kloster der Ursulinerinnen eingetreten, Maria Beatrix (geb. 1824), die Schwester des Herzogs von Modena, die Gemahlin des Jnfanten Johann, die Mutter der Infanten Karl und Alfons von Spanien. Alle Anstrengungen oer gesammten Familie, ste von ihrem Vorhaben abzubringen, sind vergeblich ge- wesen; mit einem päpstlichen Dispens ausgerüstet, hat ste das modenestfche Palais

mit der Klosterzelle vertauscht."

Pesth, 14. Fcor. Der Kronprinz Rudolph befindet sich der einstimmigen Verstcherung der Aerzte zufolge außer jeder Gefahr. (D. Z.)

Lemberg, 12. Febr. Wiener Blättern wird berichtet: Vor mehreren Wochen faßte der hiestge Gemeinderalh den Beschluß, die Bekenner des jüdischen Glaubens von dem Mitgenusse der Lemberger Wohlthätigkeitsfonds und Anstalten auSzu- j schließen. Dieses polnisch-humane Princip wird auch von den anderen autonomen Organen bis zum LandesauSschuß hinauf getreulich befolgt, wie nachfolgender Fall, der stch hier zugetragen, beweist: Eine junge Jüdin meldete stch neulich in hoch kritischem Zustande zur Gebär-Abtheilung des von den Barmherzigen Schwestern geleiteten allgemeinen Krankenhauses. Nachdem stch das arme Weib einen ganzen Tag von Instanz zu Instanz hatte Herumschleppen müssen, erhielt ste zuletzt den Bescheid, daß sie in das allgemeine Krankenhaus nur gegen anticlpativen Erlag der Pflegekosten für drei Monate im Gesammtbetrage von 54 fl. Aufnahme finden könne. Nun, wer über 54 fl. verfügt, dürfte wohl kaum um die Aufnahme in oas allgemeine Krankenhaus sich bewerben. Das arme Mädchen blieb buchstäb- lich auf der Gaffe liegen, woselbst ste sammt dem Sprößling, den ste inzwischen geboren, am nächsten Tage verschied. So geschehen im Jahrhundert der Civilisa- tion und der Humanität in der Hauptstadt Galiziens, in einer der größten Pro-

Frankreich.

Versailles, 19. Februar. Das linke Centrum wird heute Mittag zu einer wichtigen Berathung zusammentreten. Man versichert, daß die Linke und das linke Centrum entschlossen wären, die Initiative zu verfassungsmäßigen Vorschlägen für die Proclamirung der Republik zu ergreifen, sobald das Programm der Rechten oer Oeffentlichkeit übergeben worden sei. Man glaubt, die Regierung werde die Vors^läge des linken Centrums unterstützen. Don Seiten der Rechten und des rechten Centrums wird die Versicherung erneuert, daß ein Umsturz des gegenwär­tigen Provisoriums nicht beabsichtigt werde.

Spanien.

Madrid, 18. Februar. Das Ministerium hat seine Entlassung genommen, um die Lösung der obschwebenden Krisis zu erleichtern. Man glaubt, der König werde Topete oder Serrano mit der Neubildung des Cabinets beauftragen.

Rumänien.

Bncharest, 17. Februar. Nach der gestern erfolgten Unterzeichnung der Eisenbahnconvention wurde der frühere Ministerpräsident E.Kostaki zum Commiffar ernannt, um in Berlin der Annullirung der früheren StrouSberg'schen Eisenbahn- Obligationen beizuwohnen. In der Kammer wurde der Iustizministcr Costaforu heute interpellirt wegen der Purification, welche er im Personale des AppelhofeS aus Anlaß des in der Untersuchung über die Unruhen des 10. März v. I. erlas­senen Urtheilsspruches vorgenommen. Ein beantragtes Tadelsvotum wurde mit 62 gegen 38 Stimmen verworfen.

Darmstadt, 16. Febr. In dem soeben theilweise erschienenen Ausschuß. , hericht der zweiten Kammer über die Ausgaben in den Geschäftszweigen des Mi- nistcriums des Innern, erstattet von dem Abg. Kraft, wird hervorgehoben, daß eine einfachere Derwaltungsorganifation, nachdem fast alle Attribute eines mit souveräner Regierungsgewalt ausgerüsteten Staates in Folge der politischen Neu- , gestaltung Deutschlands aufgegeben worden, dringend nothwendig sei. Die Mehr- . heit des Ausschusses ist der Ansicht, daß, wie eigentlich nur Ein Ministerium mit einzelnen Departements nöthig wäre, statt der vier unter dem Ministerium des Innern stehenden besonderen Kollegien mit eigenem Personal, Eine Mittelbehörde mit einzelnen Abtheilungen die Geschäfte am raschesten und wohlfeilsten zu er­ledigen im Stande wäre, und hofft auf dcßfallsige Vorlagen beim nächsten Land­tag. Bei dem Posten für die verschiedenen Strafanstalten wird beantragt, tte Regierung zu ersuchen, sich die Verbesserung dcS Gefängnißwesens überhaupt an­gelegen sein zu lassen, insbesondere aber zur Ausführung der §§. 22, 23, 5b und 362 des deutschen Strafgesetzes baldthunlichft Vorlage zu machen (Etnrich- tungen, resp. Vorschriften in Betreff der Verbüßung der Einzelhaft, welche früher nur als Strafschärfung zulässig war, vorläufige Entlassung von Sträflingen, Er­richtung eines Erzichungs- und Besserungshauses für jugendliche Verbrecher und eines Arbeitshauses für Landstreicher und Bettler). Auch die hoffentlich demnächst zu erwartende Städteordnung wirft bereits einen schwachen Schatten in den Be- richt, indem unter den Gründen für Ablehnung einer Anforderung von 4225 fl. als Beitrag zu den Kosten der Localpvlizeiverwaltung zu Mainz auch auf ihren in Aussicht stehenden Erlaß hingewiesen wird. Zum Schluß noch die Bemerkung, daß der Antrag des Abg. Backö, auch die Bezüge der «schreibgehülfen u. s. w. entsprechend zu erhöhen, sich nicht der Zustimmung des berichtenden Ausschusses zu erfreuen hat. ,. ,

Mainz. DerN. Bad. Landes-Ztg." wird von hier ein neues Beispiel von brutale/Mißhandlung eines Soldaten auf dem Exercierplatze mitgetheilt: Ein Soldat hatte das Unglück, ein Tempo der Ladungsübungen etwas zu lang­sam zu wachen. Nachdem der Seconde - Lieutenant Aoamy im 87. Infanterie- Regiment, ein geborener Nassauer, dem es zu Nassaus Zeiten nicht gelingen wollte, Lieutenant zu werden, einige Donnerwetter losgelaffen undEsel",Kerl un Rindvieh" als Zugabe gespendet, schlug er den armen, bis zum Zittern gebrachten Soldateü rechts und links derb ins Gesicht und übergab ihn dann einem neuen Peiniger, einem Unteroffizier, der den armen, weinenden Soldaten wenigstens 1 Minuten lang sofort Dauerlauf machen ließ. Ferner waren wir Zeuge, wie Adamy einen andern Soldaten, als derselbe eine falsche Fußstcllung machte, an

asiatischen orientalischen Kirche. Gin Mann von höchstem Ansehen in Rußland, der Staatsrath Murawiem, Mitglied der dirigirenden Synode, hat kürzlich darauf hingedeutet mit den Worten : Wir sind vollkommen überzeugt, daß die ruhmreichen orientalischen Kirchenstühle, er meint die alten patriarchischen Kirchenstühle von Antiockien, Alerandrien, ihren vormaligen Glanz wieder erlangen werd.n. Durch wen? Nur durch Rußland. 2" \ .

russischen und gesammten mvrgenlandischen Kirche, daß die drei alten östlichen Patriarchen wieder werden was sie früher waren, und nicht bloß Titulare und Beisitzer des Patriarchen von Kon­stantinopel. Das ist die kirchliche Aufgabe, die sich Rußland in Asien gesetzt hat, oder ein Stuck betfelbcn. Zn Europa ist eS für Rußland die Idee deS PanslaviSmuS, welche den Gedankenkreis des jüngeren Rußlands als des künftig herrschenden und handelnden Rußlands beherrscht. Und nicht bloß dort ist diese Vorstellung oder Hoffnung immer mächtiger und mehr in die Gemuther sich einsenkend geworden, eS sott auch daS Ziel sein aller slavischen Völker oder jener zehn ver­wandten Hauptstämme, die zusammen etwa 80 Millionen Menschen umfassen. Dieser Gedanke ist zwar ohne alle geschichtliche Grundlage, denn früher ist ein solcher Gedanke nie gehegt worden. Erst in unseren Zeiten haben einige böhmische Gelehrte die Entdeckung gemacht, daß al.e diese durw einen Sprachstamm verbundenen Völkerschaften wirklich zu einer gemeinsamen Volkersaanlie gehören. ES war natürlich, daß sich in Rußland die Vorstellung entwickelte, daß das russische Volk, 54 Millionen von den 80 Millionen Slaven, zur Hegemonie aller Stämme berufen sei. Betrachten wir nun diese panslavistiscbe Idee kirchlich, so zeigt sich, daß % aller Slaven der griechischen Kirche angehören, 19 Millionen sind römisch-katholisch, 3 Millionen find unirt etwa 11/ Million protestantisch. Sv führt die panslavistische Idee ganz natürlich zu der Aussicht, eine große einheitliche slavische Kirche zu erhalten, in welcher durch Vereinigung von lateinischen und orientalischen Gläubigen sofort 75 Millionen Slaven religiös verschmolzen find. Eben in diesem Augenblicke läuft durch alle TageSblätter ein Schreiben des berühmten böhmischen Histo­rikers und politischen Führers der Czechen, Palacky, an den russischen Wortführer deS PanslaviS- muS, Pogodin. Palacky begrüßt diesen russischen Schriftsteller als Wiedererwecker und 91 poftel der kirchlichen Idee der slavischen Nationalität und Vereinigung, und sagt dann: Lob und Dank sei dem a([gütigen Gott, der Ihre und meine Wirksamkeit gesegnet hat. Der slavische National­geist erwacht aus Jahrhunderte langem Ruhen, das Bewußtsein der slavischen Gemeinschaft gewinnt immer weitere Verbreitung. Die Sorge für den weiteren Sieg dieser Sache überlassen wir beiden alten Männer getrost unseren künftigen Geschlechtern u. s. f. DaS jüngere Geschlecht wird bald entdecken, oder bat schon entdeckt daß bei der Masse deS Volkes eine geistige Gemein schäft, eine Einigung der Gefühle ohne Kirchenvereinigung nicht möglich ist. Seit der Negierung Kaiser Alerander'S II geht eine gewaltige Bewegung durch die russische Kirche, sie fühlt sich als Hauptträgerin und Führerin der ganzen östlichen Christenwelt. Auch die junge, nunmehr selbst­ständige Kirche deS Königreichs Griechenland regt sich. Wie hier im Süden, so auch im russischen Norden entwickelt sich eine kirchliche Literatur in raschem Wachöthum, von der früher nichts vorhanden war. Die auswärtige, besonders die deutsche Literatur wird in Rußland und Griechen­land fleißig studirt und benutzt. Mehrere jüngere Männer in Griechenland haben bereits ihre theologische Bildung auf deutschen Hochschulen erworben. Ich selber habe vor zwei Jahren einen russischen Professor der Theologie als Zuhörer in meinen Vorträgen gehabt. Zugleich ist in der russischen Kirche ein energisches Streben nach nothwendigen Reformen erwacht. Man fühlt dort daS Mißverhältniß zwischen dem weißen und schwarzen Clerus, wie man dort sagt, d. h. den Weltgeistlichen und Mönchen, und zwischen den Pfarrern und den aus dem MönchSftaude genom­menen Bischöfen, und man fleht ein, daß diese Dinge nicht mehr so bleiben dürfen, und wer sich der Zeiten des Kaisers Nikolaus noch erinnert, der muß über die Fortschritte, welche Rußland in kirchlicher Beziehung gemacht hat, erstaunen, und diese Kirche vermag auch, wie schon bezüglich der Taufe erwähnt worden ist, einen früher gemachten Fehltritt, einen einmal begangenen Irrthum wieder zu verbessern, selbst, wenn es sich, wie in diesem Falle, um Coucilbeschlüffe handelt. Sie ist durch ihre Grundgesetze nicht in die Nothwendigkeit versetzt, ihre Verirrungen in eingebildeter Unfehlbarkeit wie eine an ihre Füße angeschmiedete Kugel nachschleppen zu müssen. So ist sie ein.zu schönen Hoffnungen berechtigender Theil der christlichen Welt, deren nicht zu geringer Theil in der nächsten Zukunft wohl in den Händen Rußlands liegt. Darum schien es mir geboten,

(Eingesandt)

Theater- Anz eige.

Herr SchauspielrDirector Friedrich wird im Laufe,der nächsten acht Tagemit seiner Gesellschaft zum Beginn der Vorstellungen hier eintreff.n und t>t der 28. o. Ditö. als Eröffnungstag unserer im Laufe des Winters verwaist gewesenen Buhne bestimmt- Hoffen wir, daß das Publikum noch die wenigen Wmterwochen hindurch das Unter­nehmen des Herrn Friedrich wirksam unterstützen möge- .

Wir machen das Publikum besonders auf die circulirende Abonnements - Liste aufmerksam, welche den Unterzeichnern bedeutende Preis-Vortheile und dem Unternehmen bei einigermaßen genügender Theilnahme eine sichere Basis durch von vornherein an- gezeigtes Interesse gewährt.

i (807) N. R-

Schienbeine und Füße unbarmherzige Tritte versetzte." . -

Berlin, 16. Febr. Wie badische Blätter vernehmen, wird kunft-gym du Reichspost auch ein- und zweimonatliche Bestellungen auf Zeitungen annehmen. Hoffentlich bestätigt sich diese Nachricht. . 9I 6

München, 14. Febr. In der clerikalen Presse mehren sich letzt die 2ievß,e- tungen, daß es mit Der politischen Action ihrer Partei jetzt aus und vorbei sei; selbst die Huttler'jche Pcstzeitung, welche noch bis zuletzt guter Hoffnung war, refignirt sich und sicht Bayern unrettbar dem Vampyr des EtnhettsstaatiS ver-i

1 scheint - * toat, in 7 Wl: lni k'chitz

.bMmin8 Ur« Hoheit lm Schoch ""d >st also °*°t)ic dieser "kn Iahr- amaskus im 3ahr-

und auftin, 'b- Nta I »»ar, doch c den Dtitnl ."/''N Theil schlossen, ab- "sten ölume- ommiunz, die 6i( gelammte iarch'ntheorie, saudische und int chentliche dort rDtittr, )Qt und unzu- } von Morkau, : getreten, und dann würde igen ÄuSjpruch ut gmnzsügig, edeulend war. n erwähnt, die Ta» ist den sein kein Recht : festzestelltr Be­sen, daß diese

rn Streitfrage, :

Die orienla- Tode verworfen, orenz der Papst Meinung fiirL- f für die Ber- ' Differenjpunkt, itionell beharr- bekannüich im j

ianüschen Lehre it

ist, von Testen So veroäit . nliich die Sitte, h derseibev darf : die Einführung j t hat man ai8 hruchö als einen i Qbtbruii eine bet lateinischen b Untertauchen, . -riechen ein än- . ^iändifchr Tanfe identen, neu zu ; dem Patriarchen lerli ein anderer ilanfci, die soeben die Gräuel jener rg der ergehenden ,Iso die Gültigkeit

Bestätigung tnV- 3i wenn ste nicht lt'irchenvereinignng alt bisher, wenn i nur von einem lohnt, diese SM- i, Patriarch ausgetreten, « stirchengeinnnM .. tri«*«» cinrn ehrwürdigen nt und ihn nnr < kannten Autonl- ' [

Plan hat daher < >n und Ordinal'- >

° 7« Schimmer, /

* I

'n iffl I

seiner yju - e

weder ' ssich- .

a ' die

«unb.. ßrevel, iche o

als Wj Millionen bt:'n . n a"e V» ,e Jdf". Unter .den PML bleibt l

,i. 3«'HnS i

mV4 '* I

« -j eia" 4

fallen. Natürlich ist dieser Schwindel mit dem EinheitSstaate, der, wie Graf Hegnenberg mit vollem Rechte sagte, durch eine feste, reichstreue Haltung Bayerns am sichersten abgewehrt wird, nur für dieselben gläubigen Seelen gewürzt, welche ' In"'"der ^That ^v^nn^das^Syftem'der lchon das Unfehlbarkeits-Dogma geschluckt haben. Als einziger Trost bleiben den ----- " ' J...... bayerischen Ultramontanen jetzt nur die Heldenthaten der schwarzen Perle Windt- 5

horst, und seines Lobes wissen sie kein Ende zu finden. In ber Anerkennung des " Abgeordneten für Meppen begegnen sich alle feindlichen Brüder der ultramontanen t »' Presse, Postzeitung undVaterland", Donau-Zeitung undVolksbete", und uns ' ollte nicht wundern, wenn das ihm gespendete Lob den einen oder anderen ultra- ' montanen Parteiführer hier ein wenig neidisch machte. WaS man übrigens der Regierung noch immer zu bieten wagt, geht aus dem Gesuche Regensburger Ultra- montanen hervor: die Staatsregierung möge eine öffentlicheKreuzer"-Sammlung gestatten, wodurch die dem Bischöfe von Regensburg zuerkannte Geldstrafe von 75 Gulden wegen Beleidigung des Bürgermeisters von Kötzting aufgebracht wer- ; den sollte. Natürlich hat das Ministerium dieses Begehren abgeschlagen und den Polizeibehörden Auftrag gegeben, gegen die Umgehung dieses Verbots scharf zu , vigiliren. Dieser versuchte Hohn auf die Justiz hat übrigens der clerikalen Preffe - den schlimmen Dienst gethan, daß die Richter jetzt statt Geldbußen Strafen er- kennen, welche nicht, um den volkswirthschastlichen Ausdruck zu gebrauchen,über­wälzt" werden können, nämlich Gefängniß, eine um so unangenehmere Der- J änderung, als das neue Reichsstrafgesetzbuch für Beleidigungen ein weit höheres Maximum hat, als das aufgehobene Landesstrafgesetzbuch.