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vollständig schiffbar zu machen.
Der französische Plan der Mosel - Eanalisirnng
Werte,
Newyork, 17. April. (Kabeltelegramm.) Die Antwort des Secreta'rS Fish auf die britische Note vom 20. März ist heute nach England abgegangen. Washingtoner Correspondenzen mehrerer Newyorker Zeitungen versichern, daß"tie Regierung beschlossen habe, die indirekten Schadenansprüche in der Alabama-An- gelegenhcit zurückzuziehen.
Eigenthu
1958) Z auf der Straße abgebrochen wo Da der Ihäler Fall zur flennt.' Entdeckung diese' von Jndicien, d lang macht.
Zugleich Gesetz vom 3. ( ermittel una des und daß der ü wahrt, welcher Thaters ermögl
Gießen, t
Türkei.
Konstantinopel, 16. April. Heute hat die Uebergabe des kaiserlichen Inve- stiturbcrats an den neu ernannten Exarchen von Bulgarien, Anthimos, mit großem Ceremoniell stattgefunden. Der Berat ist ganz conform mit dem kaiserlichen Ferman, welcher den Bulgaren ihre kirchliche Unabhängigkeit gewährt.
Amerika.
der blS jetzt erst bi- Ars ausgeführt ist, wird auch bis Dievenhofen beibehalten. Hierbei bekommt Metz einen Hafen, der durch Abzweigung von einem Nebenarme der Mosel in die Nähe des Bahnhofes verlegt wird. Dieser Canal, der südlich in den RheiN'Marnc-Canal mündet, wird zur Belebung des Verkehrs, sowohl nach Altdeutschland wie Frankreich, wesentlich beitragen und namentlich den großen Hütten in Ars und Hayange den deutschen Markt erleichtern.
Oesterreich.
dem er „mit dem Bewußtsein treuester Pflichterfüllung auf ein lange- und fegens-
reiches Wirken zurückblicken kann, und das mit dem Wunsche schließt: daß ihn _ v,iißiaiiv.
„Gott in der körperlichen unv geistigen Frische, deren er sich erfreut, noch lange Southampton, 16. April. Der von Brasilien eingetroffene Dampfer „Newa"
erhalten" möge. Außerdem hat der Senat der Universität, sowie Telegramme überbringt Nachrichten aus Uruguay, nach denen Die Friedensverhandlungen zwt- aus Offenburg, Weißmain, Regensburg, Straubing u. f. w. Herrn Stiftsprobsi schen der Regierung und den Insurgenten abgebrochen sind, da der bisherige Prä- v. Döllinger beglückwünscht. sivent Battle zurückgetreten und dessen Nachfolger Gomensoro die Fortsetzung der
Metz, 14. April. Auch bet uns wird kräftig Hand angelegt, um die Mosel Verhandlungen verweigert. Der Wiederbeginn des Bürgerkrieges ist somit unaus- ....... - bleiblich. — Weiteren Mittheilungen zufolge sind die Verträge zwischen Paraguay und Brasilien nunmehr ratificirt. Brasilien übernimmt aus fünf Jahre die Garantie für die Unabhängigkeit Paraguay'- und acccptirt seitens des letzteren die Erklärung, daß Paraguay feine Verpflichtung zur Zahlung aller Kriegskosten ausdrücklich anerkennt.
let krankt. Bank 1 Frankf. Vereins' Darmat, ß* Wien Bankaktie Oeat Orediuct. Galizien 263'/?
(Sui Newyorker Blatt erzählt: „Zu einem hiesigen Adiwcate kam ein in der Stadt wobl- vikannter junger Mann und bat ihn um men Rath, wie er wohl, ohne gegen das Gesek -u stoßen, eine reiche junge Erbin emfubren könne? — „Dafür wüßte ich nur einen Ausweg" sagte der ^ldvocat-. „lasten Sie daS Mädchen ein Reitpferd besteigen, während Sie die Zügel und die chettlche halten; dann setzen Sie Sich rückwärts auf, geb.» Sie dem Pferde die Sporen und Sie tonnen sagen, daß Sie nur einen Scher; machen wollten, daß aber da- Pferd mit Euch Beiden, durchging. In diesem Falle wären Sie straflos." — 91 m nächsten Morgen erfuhr der Advocat, daß seine eigene Tochter mit der bezeichneten Welse „durchgebrannt" war."
Wien, 17. April. Der Gcmeindrrath nahm den Antrag an, das Mini, sterium in einer Eingabe zu ersuchen, daß den im Auslande ausgewieseneu Je- suiten, die nicht in Oesterreich yeimberechtigt feien, ein bleibender Aufenthalt in Oesterreich, insbesondere in Wien, nicht gestattet werde.
Pans, 14. April. Die Vorgänge in Spanien scheinen einen ernsteren Character anzunehmen. Die carlistischen Banden, deren Zerstreuung der im Dienste der Negierung stehende Telegraph so übergeschäftig zu melden eilte, tauchen an den verschiedensten Ecken und Enden immer wieder aufs Neue auf. In Catalonien, rn Aragonien und nun auch in den baskischen Provinzen lassen die Siegesbullelins der Gouverneurs an Faßlichkeit und Klarheit Vieles zu wünschen übrig, und das alte ^plel der spanischen Ausstände scheint sich auch unter Amadeus I. in gleicher w" sonst wiederholen zu sollen. Den Siegcsberichten der Regierung, welche stets von Neuem versichern, die aufständischen Banden vernichtet und über die Grenze geworfen zu haben, folgen unabänderlich neue Telegramme, die von an- deren aufständischen Regungen sprechen, welche gleichfalls demnächst zu Paaren getrieben werden wurden, und so modernisirt sich die Mär von der lernäischen Schlange, der für reden abgeschlagenen Kops zwei neue erwuchsen. Was die Be-
Spanien einigermaßen bedenklich macht, ist nicht so sehr die Zahl und hur/bJn £7 u** & vielmehr der Umstand, daß die monarchische Partei durch den streck zwischen Zorilla uno Sagasta, durch den Zerfall der progressistisch.
-Jin< lebensgefährliche Schwächung erlitten hat, und daß bat dräna n^ss n' ^uher die Hauptstütze des Thrones, sich jetzt in die Opposition c L Tir f r "'hiesig- spanische Botschaft ist neuerdings weit ent» nrt fh,n Cn--U2‘0C Siegesgewißheit an den Tag zu legen, die sie bisher (Srnniviin8 fa^dfrf.Uuttn ^oalitionsnachrichten gegenüber mit so viel Grandezza aufrecht erhalten. Ob König Amadeus schon diesmal ernstlich bedroht ist, mag zedoch noch zweifelhaft erscheinen, da ein guter Theil der Armee und namentlich der oberen Offiziere zu ihm hält. Die französische Regierung bat m.t
en l^X ttfn 0 ^E'lgefühl und die Grenzüderwachung wird mit möa- lichster Strenge gehandhabt. (K. Z.) b
($5,hHr^Örid' l5; r-prcil\ ^eute Herr Thiers seinen sünfundstebenzigsten Geburtstag. — Die sunf Individuen, welche die Kanonen aus Vincennes gestoben sind ermttteli und verhaftet worden. b ’ 9
Italien.
ben . ?Ir empfing heute den Grafen Tauffkirchen und
150 Frankreichs. — Der Arbeitercongreß wurde heute eröffnet I
150 Vereine sind »«treten. Di- R-dn-r, welche aufUaUn, sprachen pMM ’
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Frankreich.
Paris, 14. April. In acht Tagen beginnt die Nationalversammlung wieder in Versailles ihre Arbeiten. Die so wichtigen Fragen über das Budget und die Steuern müssen endlich zur Entscheidung kommen. Während der Ferienzeit aber hat sich die Presse mit diesen Dingen wenig oder gar nicht besaßt; die Sache steht gerade noch auf dem Punkte, wo sie schon so lange stand, und das „Un- vorhergesehene" hat freies Spiel. Wenn das „Journal des Debats" diese Trägheit beklagt, weist cs darauf hin, „daß das Schicksal der Industrie, des Handels, des Ackerbaues und der internationalen und politischen Verhältnisse Frankreichs dem Zufalle der raschen DiScussion und parlamentarischen Ueberraschungen anheim gegeben sei; es sei fast alles, was sich gegen die Besieueruna der Rohstoffe sagen lass», , «vu wu iumc viqe «©teuer ersetzt werden?'/ Das Journal
t)08 Amvltistrung beschränkt werde: die Absicht, jährlich 200 Millionen bei der jetzigen Lage Frankreichs amortisiren zu wollen, sei ein finanzieller Irrthum; eine solche Wette hätten allerdings die Vereinigten Staaten gewonnen, aber nur dadurch, daß sie Armee und Marine abschafften, was in &ranfrei4 Niemand wünsche, Herr Thiers aber am wenigsten. Wolle man aber alljährlich 200 Millionen der Bank zurückzahlen, so frage es sich, ob es möglich sei, über die Summen, welche man Preußen schulde, hinaus noch einige Hundert Millionen zu leihen, um der Bank die Zahlung in den nächsten Jahren zu leisten. Das Journal des Debats antwortet mit Ja auf diese Frage und beruft sich dabei auf die kompetentesten, erfahrensten und angesehensten Finanzmänuer, wie de Sou- beyran, Barthelemy, deren Pläne es ausführlicher entwickelt und zur ernsten Ueber- legung empfiehlt. ö 1
Börsenberichte.
..®k' 18: blpril. Die an d^r gestrigen Nachbörfe durch eingetroffene überaus jchiechte Wiene. Nvtirungen emgetretene Deroute, welche sich auch in Bnlin bemerkbar machte hervor, die Vielen nur angenehm sein kann; dadurch, daß sie die Course beträchtlich herunterwarf, fachte fie die lange zuruckgehaltene Kauflust an, und in Berlin sowohl wie hier wurden heute zahlreiche Käufe abgeschlossen und das Geschäft trug wieder einmal seit "nen ziemlich belebten Eharacter. Namentlich ging eS auf dem SpecuiationSgebiete 3^2/ ^n^arößerttn^N^ r 6crn abgenommen, auch Staatsbabn bei
m-rk-br b w'k Lombarden bei 2u5»/2-206. Nationalbank weniger im
N °uch.mehr Frage geltend, und gingen Elisabeth.Nord- \ b "^'"'Entlich Donau.Drau wieder etwa« höher. Bayerische Ostbahn beliebt. Prioritäten dagegen waren noch unbeliebt, während Pfandbriefe theilweise, wie z. B. Meininger Räbt« 8‘İ^7,;nl R ®‘"kr'nJi‘“en »rffK unb waren h.nt/b-sond-r« Darm/
jh" u Institute bei den billigeren (Sourfen zahlreich gekauft. Staats.
Papiere preiöhaltend und in elnzelnen kleinen Posten vorhanden. Oesterreichische Rente eine Kleinigkeit besser. Loose ohne Verkehr. Wiener Wechsel etwas höher.
Vermischtes.
Der Kaiser erhielt, so wird in der K. H. Z. erzählt, zum Geburtstage von dem kölner Banquier, Geh. Commercienrath v. Oppenheim, einen prachtvollen und kunstreich ausgeführten Tafelaufsatz von massivem Silber. Derselbe stellt eine Scene nach Der Schlacht von Graoelotte dar, in welcher der Kaiser den Mittelpunkt bildet. Bei Besichtigung des kostbaren Kunstwerkes äußerte der Monarch in der ihm eigeuthümlichen Weise, daß er selbst nicht in der Lage wäre, irgend Jemandem ein ähnliches Geschenk von so hobem Werthe zu machen.
V . vtc. unt) ble Naturwissenschaften bei gewissen Ertminaluntersnchungen mehr u"b Sichereres leist.n können, als vordem die Folter geleitet hat, darüber ist seit etwa den leRten 40—50 fahren Niemand mehr im Zweifel. Daß man aber Der Chemie auch zu viel rutrauen kann, durfte aus folgendem Histörchen, welches der „Eidgenosse" erzählt, hervorgehen: „lieber die ''"publik Gersau mit ihren eigentümlichen Einrichtungen macht man bei jeder Gelegenheit iekt noch gerne schlechte Witze; z. B. daß sie einmal Einen zum Tode verurtheilten und, weil ihn Niemand enthaupten wollte, ihm 40 Kronen in Den Sack gaben mit dem Veideuten, er solle Damit nach Nürnberg gehen und sich für das Geld vom dortigen Scharfrichter enthaupten lassen Heute können wir unfern Lesern ein Gersauer Stücklein mittheilen, das in Den kleinen Kantonen er» vor wenigen Wochen passirt ist. Der Criminalist hatte in einer Untersuchung den Verdacht es sei ,n einem Kachelofen ein Kmd verbrannt worden. WaS thut das fdntinalifiifd'c Genie' um Gewißheit zu erlangen? Es läßt den ganzen Oken abbrechen, in eine Anzahl Kisten ver« packen und nach Zürich in'S chemische Laboratorium senden; nun sollte der Hr. Professor heraus- zchmecken, ob in dem Ofen Fleisch verbrannt worden sei und, wenn ja, ob daS Fleisch einem Kinde gehört habe. ES ist daS fein schlechter Witz, sondern buchstäbliche Wahrheit."
f 3m Jahre 1709 erließ der Magistrat zu St. Helena folgendes geharnischte Edict gegen die schonen alljuflinfen bösen Zünglein der Insel: „In Anbetracht, daß viele müßige ^chwatzermnen auf der Insel eS sich zur Beschäftigung machen, nach unverbesserlicher Gewohnheit von einem Haus, zum andern zu rennen und allerlei schädliche und ärgerliche Gerüchte auf Rechnung dcS oeffereu Tbeiles Der Einwohner zu erfinden und zu verbreiten und dadutch nicht nur unter Den Nachbarn sondern öfters sogar unter den Ehegenoffen Streit zu erregen und den L-amen der Zwietracht auszustreuen, welches Betragen jeder Freundschaft und guten Nachbarschail ^^.E^^beu gereicht und allen friedliebenden Leuten Verdruß und Unruhe verursacht. In der Absicht, wiche Mißbrauche zu bestrafen und abzuschaffen, sowie auch allen Mißhelligkeuen ein Ziel zu setzen und Die Verhältnisse der Freundschaft und Liebe zu behalten und auf- Neue zu beleben Ijaben wir verordnet und verordnen: Daß alle Weibspersonen, welche von heute an überwiesen werden können, Reden und Gerüchte von HauS zu HauS getragen, Zänkereien angestiftet, ver- leumde. und sich der Trunkenheit oder irgend eines andres notorischen Lasters ichmbig gemacht zu haben entweder durch Untertauchen unter da- Wasser bestraft, oder mit körperlicher Zü.l'tl- gung belegt, oder ihre Vergehungen auch auf irgend eine andere Art geahndet werden sollen, je nachdem der #al( eS erfordert, und Der Gouverneur sammt Dem Magistrat eS zuträglich erachten (Ware auch anderswo sehr zu empfehlen.) 5 '
culirt und bedeutenden Erfolg gehabt habe, wird von der „V. Ztg." als irrthüm- Fragen ausfchließend, lediglich über die Interessen der Arbeiter. Sie empfahlen lich bezeichnet. Die „D. A. Ztg." in Leipzig, welche jenes Gerüchtes ebenfalls die Nothwendigkeit, die einschlägigen Fragen mit Ruhe zu fluviren.
Erwähnung that, empfing ein vom 13. d. datirtes Schreiben des Herrn Lieb-
knecht, in welchem er in feinem unv B.bcl's Namen erklärt, daß der Ertrag einer ^Spanten.
solchen Sammlung, welche er als taktlos für unmöglich halte, wenn sie dennoch Der Esperanza zufolge soll Allende Salazar, Generalcapitän der baskischen geschehen wäre, von ihnen zurückg-wiesen werden müßte. Provinzen, eine Verstärkung von 10,000 Mann zur „Bezähmung des kriegerischen
Die „Germania" meldet im Anschluß an den von ihr veröffentlichten Hirten- Feuers jener edeln Lande" gefordert haben. Dem carlistischen Blatte muß natür- brief der in Fulda versammelt gewesenen Bischöfe, daß dieselben betreffs des neuen lich daran gelegen sein, die Bewegung als eine sehr gefährliche darzustellen- für SchulaussichtS - Gesetzes eine Verwahrung an das Staatsministerium gerichtet jene „edeln Lande" aber wäre es besser, wenn sie in Ruhe ihrer aufblühenden haben. Industrie nachgingen, statt sich wieder zum Schauplatze blutiger und mehr als
München, 15. April. Herrn Stifisprobst v. Döllinger, welcher heute den nutzloser Kriegsscenen zu wachen.
Erinnerungstag an die ihm vor 50 Jahren ertheilte Priesterweihe feiert, erhielt Die'St. Thomas-Kirche in Madrid ist am Sonntag von einer Feuersbrunst von Sr. Majestät dem König zu dem Ehrenkreuz des LudwigsordenS, welches verzehrt worden; eilf Menschen erlitten Brandwunden. Der König, General dem Jubilar der königliche Staatsminister v. Lutz persönlich überreichte, ein sehr Serrano und die städtischen Behörden begaben sich sofort auf den Schauplatz des huldvolles Handschreiben, worin des Ehrentages des Gefeierten gedacht wird, an Unglücke.
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1953) Da bic verstorbenen A Gladenbach dre Rechltzwohlthat haben, so wer an fraglichen N mit auffleforbm Nichtbcrücksichti^ nung desselben anzuzeden.
Gietzen, den' Grohherzo, In Verh.
Bec Stadtg.-
M) Ans; Mchn Medi! dah'er bringen ungehörigen, ba anfangend, die Jen 3. Leben- ^'ttagsan
Wen, den ^oßherzogli


