Ausgabe 
19.3.1872
 
Einzelbild herunterladen

-S"i

Ä vor. bl * Mo«W« . v°rge jit un papstlichrr 'r Ablkhnuva -olbaten, tie »btnöeHfc S^Unfer, 18$ Mr* fflm m Dtolt, "-Eich vn, til6t )u lüfen,

'"">. Um bit: «aen. Elisa, 1 Endliche unb Dti lkieblichm n°$ schütt ju - deshalb solltc Nt in Enz- den, in ihr<m , die nach dem die kachlichen dr in England nämlich baß n unb Formen -katholilirende > 1. und jtarl L, i- Jene beiden ze eine Hanpt- heioonagenden iorzäntzerin der ine permanente Über eine kirch- Cebnsucht nach Verebter, nach.- kban hat. Sie

Wichten, das e die zuckenden, it qerijsen, den .nntm die Klage userleqen wollte ! 1634, wußte« mtaner und dle a katbolißrende«'; - aegen alle«, : t. Die Anklage eine Vereinig^!- unb tr ftatb ui ' nidjt old dei bit ibm dai des Cardinals-

-eMe- Mlitfy, in den ,e^e vollüändi;. yterianer, Jude- , ilif fiel ach bit zthum au$ die 1662 chn ljrche fit * Staatskecche da aal. Welch C- Zeit Tlis-bettl »erfung unter di<

Ts war dal 'ihre Canfamilil ligiösen Anßchi" ffe die vierjährig' >lllt er nickit bk ittn Kirchen a°' - den je,uit,tche° 1 it n ®»b w» - chl einmal mehr in, alS der N entt^M beulen.

;et Zelt rette h"> Hunderts, 9 die. weil !» » ' ffch verdranzr'

auf bit gedkäni nur

ganit Schichten der Bevöckemng gelagert hat. auf den britischen Inseln noch keine Stätte besitzt. Wie weit auch der Sk.pticisnius in der jüngeren Generation in England um sich gegriffen haben wag, im Ganzen und Großen nimmt England lebhaften Antheil an den kirchlichen Interessen und Frage». Eme unnatürliche Scheidung und feindliche Gegenüberstellung von Laien und Elerud, wie man eS als Frucht des UltramontaniSmuS in katholischen Landern ficht, ist dem Engländer vollkommen fremd, so zwar, daß unter dem Einfluß der herrschend n Sitte auch unter den eng­lischen Katholiken die Beziehungen zwischen Priestern und Laien intimer und verirauensvoller find oIS anderwärts. Was die freie von der Kirche angeregte und geleitete Thatigkeit und Opfer­willigkeit der religiösen Engländer für christliche Volksschulen, für den Neubau von Kirchen seit 30 Jahren geleistet hat, bad übertrifft weit d.e Leistungen anderer Nationen. Die Theilnahme am sonntäglichen Gottesdienst ist bei den hohen und niederen Ständen in England nicht Aus­nahme, wie z. B. in Frankreich, sondern Regel. Kürzlich, October des verflossenen Jahres, hatte der Eongreß zu Nottingham, an welchem 16 Bischöfe und gegen 3000 Geistliche und Weltliche aus den verschiedensten Ständen theilnahmen, ein für andere Nationen beneidenSwertheS Schau­spiel bargestellt. Die wichtigsten religiösen Fragen der Gegenwart und die speclellen Bedürfnisse und Schwierigkeiten der anglikanischen Kirche wurden hier mit einer Gründlichkeit und Würde besprochen, die jedem Deutschen die stillschweigende Frage nahe legt: ob wohl daS auch bei und möglich wäre? _ ,

Diesen Lichtbildern stehen nun auch freilich dunkle Schattenpartien zur Seite. Drei der­selben fallen sofort jedem näher Zusehenden ind Auge'. Erstens bad, was man in England mit einem sonst ganz unbekannten Namen TerracianiSmuS (?) nennt. Damit meint man das drückende Joch bet Staatsvormunbschaft, unter welcher die englische Kirche, wie sie sagt, leibet ein Joch, daS sie allerdings sich selbst aufgelegt hat, unb noch tagtäglich durch Unterzeichnung ihres Be­kenntnisses bet 39 Artikel befestigt; benn die englische Kirwe, welche in ihrem Besenntniß eS für eine göttlich geoffenbarte Lehre erklärt hat, daß Kirchenverfammlungen, Concilien nicht ohne Gr- laubniß der weltlichen Fürsten gehalten werden dürfen, woraus bann allerdings folgerichtig daS Recht der Staatsgewalt, keiner authentischen Declaration der Lehre ohne ihre Controle ihre Zu­stimmung zu erstatten, sich ergibt der König oder die Königin, jetzt vertreten durch den größten- theils aus Laien bestehenden geheimen Rath, Privy council welcher geheime Rath für jede dogmatische ober gottesdienstliche Frage die oberste Instanz bildet seine Entschelvungen in den zwei berühmten Fällen, dem Home- und Denison-Fall, haben vor einigen Jahren ganze Schaaren von Geistlichen an, der Kirche, die ihnen durch diese Knechtschaft entweiht schien, hinaudgetriebeu. Jener zahlreiche Uebertritt englischer Geistlicher zur katholischen Kirche, welcher vor einigen Jahren statlfand hat hauptsächlich seinen Grund in dem TerracianiSmuS gehabt.

Ein zweites großes Nebel ist die religiöse Verwahrlosung der in den großen Städten deS Landes aufgehäuften Menschenmassen. Die Kirche mit ihren gegenwärtig durch die Familien bände des Ebrus gehemmten unb beschränkten Maschinerien unb ihrem Mangel an geistlicher Körperschaft fühlt sich diesem immer weiter um sich greifenden Heidenthum von Millionen Menschen gegenüber ohnmächtig, und alle bisherigen vereinzelten Versuche unb Bemühungen haben sich als völlig unzureichend bewiesen. Doch die größte Schwierigkeit, daS schmerzliche Leiden der englischen Kirche, ist die innere Zwietracht der Gegensätze der Parteien unb Systeme, und die peinigende Ungewißheit für Weltliche und Geistliche, welches die unvermeidliche Folge dieser Disserenzen ist. Die Verschiedenheit der Ansichten, welche im Schoße dieser Kirche sich finden, ist größer als die­jenige, welche die englische Kirche von der lateinischen ober der griechischen trennt, wenn nämlich diese drei Kirchen nach ihrem Bekenntniß gemessen werden. Drei große Parteien oder Schulen in bet englischen Kirche ringen ba um die Herrschaft, bie evangelische ober, wie fie sich selbst nennt, bie niebere Kirche (oie Low church), bieBrightkirche" und die Hochkirche ober die anglo- katholische Kirche. Die erste behauptet, die Erbin des alten in England eingebürgerten Ealvinis- muS zu fein, bie Grundsätze unb Lehren deS Protestantismus, wie er im 16. Jahrhunbert war, zu vertreten. Diesen Evangelischen fehlt jede theoretische Bildung, sie besitzen nut eine populäre, keine wissenschaftliche Literatur. Für sie ist die alte calvinische RechtfertigungSlehre Alpha unb Omega bed Christenthumd, in ihrer Mitte vorzüglich concentrirt sich der alte ererbte Haß gegen das Papstthum, unb baher auch bie antipapiftische Deutung bet Apokalypse. Sie zehren noch von bem Ruhm ihrer größeren Vorgänger unb den von diesen gearündeteil Stiftungen, find aber keine wachsende Partei, vielmehr bad Gegentheil. Dagegen find die Brightkirchen als die jüng­sten noch im Fortschreiten begriffen, angeregt unb genährt burch das Studium der deutschen philo­sophischen und theologischen Literatur, find sie mehr ein Verein geistig verwandter Gelehrten als «ine orqanifirte Kirchenpartei, find aber von nicht gering anzuschlagendem Einfluß auf die An­sichten der Gebildeten der Laienwelt. Als Eklektiker erkennen fie in jeder größeren Kirche nur eine Mischung von Wahrem und Irrigem, Gutem und Bösem, unb halten die englische Kirche oerade wegen ihrer Verbindung von altkirchlichen und protestantischen Dvctrinen und Emnchtun- aen unb wegen der großen in ihrem Schoß gewährten Meinungsfreiheit, für die relativ beste Kirche. Sie'legen weniger Werth auf die Form der Kirchenverfaffung, um so mehr auf die Bei­behaltung bed die englische Kirche an den Staat knüpfenden Bandes.

Die dritte für unseren Standpunkt anziehendste große Kirchenpariet ist die, welche von ihren Gegnern die hochkipchliche oder ritualistische genannt wird, sich selber die anglokatholische nennt. Ihr Hauptfitz ist die Hochschule von Orford, von der fie auch den Namen Wt. «Sie lehnt den Namen protestantisch durchaus ab, hat sich seit etwa 40 Jahren entwickelt und schließt sich an die vorhin erwähnte Rotte von Theologen des 17. Jahrhunderts an. Dieses ist die Kirche, welche die apostolische Succession bewahrt, und ba biese Succession sich nur bei den drei großen Kirchen, deren Continuität nie unterbrochen worden ist, findet, der abendländisch katholischen, der morgeniändischm und der englisch bischöflichen, so bilden, sagen fie, diese drei Kirchen zusammen die wahre allgemeine Kirche, einheitlich in der Wurzel, aber im Laufe der Zeiten durch mensch­liche Verschuldung und göttliche Zulassung in drei große äußerlich getrennte, aber innerlich ver­bundene Zweigbäume auseinander gegangen drei Zweige, welche, wenn die rechte oeitge* kommen, wieder zusammenwachsen werden in einen einzigen, die Welt mit feinem taub über, schatten^nigen Worten die Anschauung dieser durch daS Gewicht ihrer Kirchen, durch ihr Ansehen in England so wichtigen Kirchenpartei ober Schule. Diese anglokatholische Kirche glaubt nun nicht im Widerspruch zu stehen mit bem Bekenntniß der englischen Kirche, sie nimmt an daß die 39 Artikel, abgesehen von der Ansicht der Urheber doch ,o gefaßt seien, daß fie eine Auslegung in dem Sinne bet alten noch nicht gespaltenen Kirche znlassen, und daher auch von Männern ihrer Richtung unterzeichnet werden können. Von dieser Fraction der englischen Kirche gehen bann auch bie Vorschläge zur Vereinigung ber Kirchen vorzüglich and Nirgends, m feinem andern Lande, ist so viel geschrieben, gewirkt und unterhandelt worden, um eine Kirchenvereinigung au Stande zu bringen, als seit acht oder neun Jahren in England. Ihr angesehenster Theologe, von bem auch die ganze Fraction den Narmn hat, Pusey in Orford, hat neuestens in einem größeren Werk, Eio^txöv, Friedensstiftung, betitelt, zu zeigen gesucht, wie verhaltnißmaßig eicht die Einigung sein wurde, da die Lehren, in denen die beiden Kirchen überetnftimmen, so zahlreich ftnb indessen ist zu bedenken daß alles das vor den bekannten Beschlüssen deS vaNcamschen ConcilS an deren Möglichkeit auch in England Niemand dachte, geschrieben worden ist. Jetzt allerdings ist eine solche Union, wie fie noch vor ein Paar Jahren in England angestrebt wurde, nämlich eine korporative Union, d. h. eine Union ber ganzen Kirchen mit einander, unmöglich geworden. ___

| Ich fürchte, Sie schon zu lange hingehalten zu haben, aber ich will von Ihnen jetzt doch nicht Abschied Nehmen, benn eS würde, fürchte ich, ber Eindruck Zurückbleiben, daß vieles, was Sie erwarten, noch immer nicht zur Sprache gekommen ist. Es jcheint zunächst nahe zu liegen, daß doch, so weit dies in einem engen Rahmen geschehen kann, nachgewiesen werde, wie eS benn mit den einzelnen Lehren steht, mit ben großen Differenzpunkten unb den Streitlehren, Inwiefern hier eine Verständigung möglich fei, ober nicht.

Ich behalte Mir vor, um nicht dieses Gefühl des UnbefriedigtseinS bei Ihnen zu hinter­lassen, in ber nächsten letzten Stunbe am nächsten Mittwoch diesen Gegenstand noch, so weit c9 in bei Kürze möglich ist, zu besprechen."

Deutschland.

Berlin, 16. März. Alle, die Soldaten gewesen sind und dle schwere Zeit des Einexercterens durchgemacht haben, wird es interefsiren, daß beim preußischen Balancirschritt die hohe Kniehebe des vorschwingenden Beines aus dem Gehen­lernen und Gehen der Soldaten verschwunden ist. Dafür wird diese an sich sehr wichtige Uebung wohl beim Turnen der Soldaten eingeführt werden.

Unfern neuen Reichsgolvmünzen macht man vielfach den Vorwurf einer un­schönen Ausprägung. Dafür haben sie die gute Eigenschaft einer sehr genauen AuSmünzung, so daß man wenige Stücke finden wird, die von dem vorschrifts­mäßigen Gewicht in irgend merklicher Weise differiren. Bet uns werden von dem übernehmenden Beamten die einzelnen Stücke nach dem Gewichte controlirt. Zn andern Staaten, z. B. Frankreich, geschieht das immer gleich mit größeren Partien, die sehr wohl dem vorschriftsmäßigen Gewichte entsprechen können, ohne daß die einzelnen Stücke genau ausgemünzt wären.

Bonn, 18. März. Die gestern hier stattgehabte, von fast 100 Delegirten vieler Städte besuchte Altkatholiken-Conferenz beschloß u. A., im Monat Septem­ber einen großen Congreß in Köln abzuhaltea und eine Petition gegen die Je­suiten an den Reichstag zu richten.

Breslau, 14. März. Die Schles. Ztg. meldet:Die katholischen Casinos h^aben als offenkundige Ausgangspunkte gewisser Agitationen dle Aufmerksamkeit der königlichen Regierung in besonderem Grade auf sich gezogen. In hervor­ragender Weise aber scheint dies an dem Sitze der königlichen Regierung zu Oppeln selbst geschehen zu sein, da dort, wie der Schles. VolkSztg. gemeldet wird, da­katholische Casino auf Grund des §. 8 des Vereinsgesetzes geschlossen worden ist. DaS energische Vorgehen der Regierung gegen die gefährlichen Bestrebungen einer staatsfeindlichen Partei hat sich in den letzten Tagen auch auf andere Weise do- cumenttrt. Eine für Krappitz, O.-Schl., angesagte Mission (wahrscheinlich Jesuiten- Mission) ist von Seiten der königlichen Regierung zu Oppeln untersagt worden. Ferner hat die königliche Staatsanwaltschaft zu Neustadt, O.-Schl., die Anklage gegen den katholischen Voltsverein zu Ober-Glogau auf Grund des §. 8b oes Vereinsgesetzes erhoben. Nach dem betreffenden Passus dieses Gesetzes dürfen Nämlich Vereine, welche bezwecken, politische Gegenstände in Versammlungen zu erörtern,nicht mit anderen Vereinen gleicher Art zu gemeinsamen Zwecken in Verbindung tr ten, insbesondere nicht durch ComiteS, Ausschüsse, Central-Organe oder ähnliche Einrichtungen, oder durch gegenseitigen Schriftwechsel"."

Frankreich.

Paris, 18. März. DasJournal osfikiel" erklärt die Nachricht von der Beendigung der Untersuchung über die Capitulatton von M-tz für verfrüht. Die Commission habe noch keinen Beschluß gefaßt und werde noch Zeugen abhören. Aus Anlaß des Jahrestags des 18. März wurden einige militärische Vor­sichtsmaßregeln getroffen, doch ist bis jetzt nirgendwo ein Anzeichen von Aufregung bemerkbar. Hr. Fournier, der Gesandte für Italien, ist abgereist.

England.

London, 16. März. Die hiesige chilenische Gesandtschaft macht auf dem Annoncenwege bekannt, daß es den Fahrzeugen aller Nationalitäten bei Strafe Der Beschlagnahme von Schiff nebst Ladung verboten ist, in der Nähe der Inseln oder Seeküsten von Patagonien an der MaghellanSstraße oder der an Feuerland zu ankern oder sich diesen Küsten zu nähern. Der Grund dieser Verordnung liegt darin, daß einige britische Kaufleute, SchiffSeigenthümer oder Capitäne britischer Kauffahrteischiffe Fahrzeuge nach den erwähnten Inseln oder Seeküsten auszu­schicken gedenken oder bereits ausgeschickt haben, um Guano oder andere dort ge­fundene Stoffe wegzunehmen und zu verladen.

London, 17. März. DerObserver" meldet, daß die Antwort der UnionS- regierung im gestrigen Ministerrathe vorgelegen- habe. DaS Blatt glaubt zu wissen, baß die Ansicht vorherrschte, die Antwort Fish'S werbe zu neuen Verhand­lungen auf Basis des Washingtoner Vertrags unb ber darin vorgesehenen Arrange- mentS die Handhabe bieten. DerObservcr" weist darauf hin, daß Granvtlle's Note England an ein bestimmtes Verfahren nicht gebunden, sondern in einem ein­fachen Proteste gegen die indirekten Ansprüche bestanden hätte.

Amerika.

Newyork, 16. März. (Kabeltelcgramm ) Wie aus Matamoras von gestern gemeldet wirb, hat der juar'stische General Rocha am 3. d. Zacatecas besetzt.

Versteigerungen.

Oberhcssische Eisenbahnen.

1393) Die hier lagernden abgängigen Betriebsmaterialien, bestehend auS Schmiede­eisenabfällen. Drehspänen, Federstahl, Guß­eisen, Schienennägeln, Unterlagsplatten, Laschen und Laschenbolzen, sollen verkauft werden.

Die Materalien sind hier einzusehen, die Quantitäten und Abnahinebedingungen bei der unterzeichneten Dienststelle zu erfragen.

Versiegelte Offerten beliebe man bis zum 26. d Mts. Vormittags 10 Uhr hier ab­zugeben Gießen, den 17.^z 1872.

Hauptmagazinoerwaltung.

I. A-: Günther.

Allstem eine

Versteigerung von Pappelyolz. | 1376) Das an der Staatsstraße von Groß'Linden gegen Lang-Göns durch das Abästen der Pappclbäume aufgearbeitete Holz soll Donnerstag den 21. d. Mts. meist­bietend versteigert werden. ,

Anfang Morgens 9 Uhr bei der Univer- versitätsmühle.

Gießen, den 18. März 1872.

Großhcrzogliches Kreisbauamt Gießen.

In Verh. des Kreisbaumeisters:

______Schäcker, Kreisbauaufseher.

Bekan ntmachun st.

1389) In Sachen der Sparkasse Grün­berg, Klägerin, gegen Heinrich Erb *v zu Weitersbain, Beklagter, Forderung be­treffend, sollen

t Anzeiger.

Donnerstag den 11. April L I, von Morgens halb 10 Uhr an, auf dem Büreau des unterzeichneten Orts- - gerichts dahier die dem Heinrich Erb IV. zugehörigen Immobilien nebst Hofraithe, ( bestehend aus Wohnhaus, Scheuer, Stal- , lung und Brauhaus, sowie circa 57 Mor- : gen Aecker, Wiesen und Gärten, einer letzt­maligen Versteigerung, unter den vor der Versteigerung bekannt gemacht werdenden Bedingungen, versteigert werden.

Weitershain, am 16. März 1872.

In Auftrag Großherzoglichen Landgerichts Grünberg:

Grobherzogliches Orisgericht Weitershain. F a u l st i ch.

Holzversteigerung.

1320) Freitag den 22. März d. I., von Morgens 9 Uhr an,

soll in dem Grüninger und Dorf-Giller Markwald, District Trieb, nachverzeichne­tes Holz versteigert werden, als:

! 151 Eichen-Stämme von 20 bis 100 Een- timeter Durchmesser und 4 bis 12 Me­ter Länge, mit 108,60 Cubikmeter Inhalt,

44 Fichten-Stämme von 16 bis 25 Cen- timeter Durchmesser und 12 bis 19 Meter Länge, mit 17,60 Cubikmeter Inhalt,

116 Fichten-Stangen, zu Sparren geeig­net, mit 14,40 Cubikmeter Inhalt-