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1874) Gute Frühkartoffeln zu ver- kaufeu bei Fr. Lamp ns, Sellersweg.

von (809)

Carl Deines, Marktplatz, bei Hcrrn Gastwirth Schnell.

1671) dtcnen Laberdan em pfehlm I. A. Busch Söhne.

Holzversteigerung im Gießener Stadtwalde.

1899) Montag den 22. April 1872, von Vormittags 9 Uhr an,

soll in dem Gies;ener Stadtwalde, Distric- ten Neumark, Tanne und Zollstockswäld- eben, nachverzeichnetes Holz öffentlich ver­steigert werden, als:

l. Brennholz:

1 N.'Meter Nadel-Scheidholz,

5 Pappel-

2 Eicben-Prügelholz,

49,3 Nadel-

53,55 Erlen-

15,25 Pappel-

5125 Nadel-Stockholz,

50 Wellen Eichen-Reisholz,

1250 Nadel-

230 Erlen-

650 Pappel-

120 Kastanien-

60 Meiden-

Bemerkt wird, daß die Weiden-Wellen zu Korbweiden sich eignen.

II. Bau-, Werk-- und Nutzholz:

2 Eichen-Stämme mit 0,38 Cub.-Meter, 2 Birken- 0,25

1 Kirschbaum-Stamm mit 0,15

76 Erlen-Stämme bis zu 25 (Zentimeter Durchmesser und 10 Meter Vängc, mit 15,00 Cubikmeter,

90 Pappel-Stämme bis zu 41 (Zentimeter Durchmesser und 13 Meter Länge, mit 50,88 Cubikmeter,

9 Weiden-Stämme bis zu 25 (Zentimeter Durchmesser und 8 Meter Länge, mit 2,50 Cubikmeter,

105 Nadel-Stämme bis zu 39 (Zentimeter Durchmesser und 14 Meter Länge, mit 25,50 Cubikmeter,

189 Erlen-Stangen mit 16,44 Cubikmeter, 7 Pappel- 0,82

354 Nadel- 32,11

Die Zusammenkunft ist an der Grünber­ger Chaussee an der Happelswiese.

liegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Sept. 1872 gestattet.

Die Großherzoglichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen O'cmeinöen bekannt machen zu lassen. Gießen, den 16. April 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.

FeilgeboteneS.

8 I. A. Kiff, Conditor,

macht seinen hochgeehrten Kunden, sowie den verehrten Einwohnern der Stadt Gießen, die ergebenste Anzeige, daß er den bevor­stehenden Jahrmarkt wieder mit seinen ächten Offenbacher Pfeffernüssen, Prima- Qualität, m Original-Verpackung, sowie mit seinem berühmten magei^stälkendeu Ma- genbrod (einzig und allein in Deutschland bei ihm ächt zu beben), ferner mit seinen Nürnberger und Baseler Mandel Leckerle i 3 Sorten, Krachmandeln und allen feine Condito ei-Woaren besuchen wird und solche zur geneigten Abnahme bestens empfiehlt.

Seine Bude ist mit Firma bezeichnet.

Hochact timgsooll

I A. Urff, Conditor.

1901) Ein noch gut erhaltener Konfir- mandcnrock billig zu verkaufen. Wallthor- straße Nr. 147._____________________________

1766) Erne guie Singer'lche Näh­maschine ist b-llig zu verkaufen. Neuen­weg Vit. B- Nr. 116-

1669) Borsdorfcr Aepfel- wein in Flaschen empfehlen

I. A. B n sch S ö h n e.

Königs Reisstärke, unübertroffenes Fabrikat zum Stärken der Wäsche, empfiehlt

Emil Fischbach, (1787)__________________Seltersweg.

1894) Ein Handwägelchcn zu verkau­fen. Näheres bei der Exped. d. Bltts.

1814) Saat-Erbsen-, Linsen- u Wicken sehr billig bei H E- Jughardt.

1851) @rbfenrctfcr werden verkauft bei

Th. Rauten st rauch, an her Scboor.

1890) Ein junger Nattcnpinschcr zu verkaufen bei_________Georg Ferber.

166$) Feinsten Rahmkäse m Stanniol empfehlen _____I. A. Bnsch Söhne. 1754) Eine Chaise, Halbverdcck, 4sitzig, solid gebaut, sehr gut erhalten, zu verkaufen. Näheres bei der Exped. d Bltts.

Fußboden-Anstrich.

Fußbodcnlack, sofort trocknend, Leinolsiccatif zum Einölen, Öclfarbcn, fertig zum Anstrich, rasch und hart trocknend, sowie alle sonstigen Ingredienzien zmn An- strcichen und Wichsen der Fußböden, em­pfiehlt Emil Fischbach,

(1786)_________________Seltersweg._____

643) Thür- und (Hrab- fchildcr, sowie Klingelgriffe und Tassen werden mit beliebiger Schrift angefert^at bei _____________Wilh. Balser. | I®CMsees, sehr großblumige und in den herrlichsten Farben, bei Carl Deines,

16701 Stoug'liOms Ma­genbitter in 1/2- u. 1/4'Flascheii der I. A. Busch Söhne.

1769) Die Mcyrr'scl c Tapeten-, Rou- leaux- u. Fahnenfabrik in Bonn a. Nh. versendet schöne und billige Tapcte^r- m u ft er. Bei Bestellung von 15 Thlrn. KP 0 Rabatt.

1801) Zur gegenwärtigen Saison erlaube mir, die geehrten Damen auf mein reichhaltiges Lager in Strohhüten, Blumen, Bändern, Cröpe, Tüll und dergl. aufmerksam zu machen.

Wilhelmine Fuhr, Kirch nplatz.

1785) Die Mineralwasser-Handlung von Emil Fischbach, Seltersweg, empfehlt nachoerzeichnete Sorten in stets frischen Füllungen- Adelhcidsguelle, i Ludwigsbrunnen,

Appolinariöbrunnen, Marienbader Krcuz-

Carlsbader Scliloß- und brnnnen,

Mühlbrunnen, Salzhausener,

Emser Krssel- und Krän-! Salzfchlirfer, chesbrunnen, , Scliwalbachcr Stahl- und

Friedrichshaller Bitter- ! Weinbrunnen, waffer, Schwalheimer,

Homburger Elisabethen- Selterser (Raffan), brunnen, Wildunger,

Kissinger Rakoezy, j karlsbader Sprudelsalz.

1760) Rackstehende Artikel gebe ich zu

ganz billigen Preisen ab:

Broncirte Figuren, Fischträger, Tabaksdosen, Ampeln rc.,

Kaffee-Service mit Goldverzierung,

Punfchbowlcn, Liqueur - Service, Blumenvasen, Sturzffaschen, Tafelaufsätze, Butter-und Zucker- Schalen, Blumenkorbcheu, Theedosen, Leuchter in Krystall und Glas rc. rc.,

Broncirte Eifenguffwaaren, Nippsachen aller Art und Portefeuille-Waaren.

Karl Fuhr, Kirchenplatz.

Bermiethummi.

1628) Das seither von Mad. Ufer be­wohnte Logis, bestehend aus drei Zimmern und einer Küche, ist per 1. Juli anderweit zu vermiethen; auch kann ein Laden dazu abgegeben werden.

______________I. Müller, Einborn

1902) Ein möblirtes Z mmer nebst Ca- binet ist an einen stillen Herrn zu uermutben. ________________F. H 0 lderg, Ki'. chenpl tz

1604) Das seither von Herrn Lehrer Mayer bewohnte Logis ist anderweit zu ver­miethen und alsbald zu beziehen.

G Molkomesius, Marktstraße.

! Burger-Club.

Geueralverfa m m tun g

Dienstag den 16 April, Abends 8 Uhr: im Stern.

________________Der Vorstand.

Lehrlings Gesuch

1895) Ein braver Junge kann als Lehr­ling bei mir eintreten.

_______________Jul. Bach, Graveur.

1892) Ein braver, kräftiger Junge von aufwärts kann das Glasergeschäft erlernen Bei mein ? sagt die Exped- d. Bltts.

1621) Der von Herrn Dr. Brüel be­wohnte 3. Stock meines Hauses ist zu ver­miethen und am 1. Juli beziehbar.

_________________I- G. D- Bapst-

10' 2) Zu vermiethen auf den 1. Juni, auf Verlangen auch früher, ein Familien- logis, bestehend aus 4 bis 6 Zimmern, Kammern, Mitgebranch der Waschküche re. Canzleiberg Lit. B- Nr. 66_______________

1796) Zwei möblirte Mansarden Zim­mer mit Cabinet zu vermiethen in Lit- L- Nr. 17.______________________________________

963) Der obere Stock meines Hause? ist zu vermiethen und Anfangs Mai beziehbar. ________Heinrich Vogt, Neuenweg.

1615) Ein größeres Familienlogis ist zu vermiethen und den 1. Juli 1872 zu be­ziehen.________________I., Mann berger.

1884) Ein Familienlogis mit ollen Be­quemlichkeiten ist zu oermteUpn bei ____________Louis Lotz, Reichensand.

18^6) Ein möblirtes Zimmer zu ver- m'ethkn. Wallihor L't. A Mr. 152______

1865) Ein möblirtes Zimmer zu, ver- mietbin in dem Briefiräger B ö tz'schen ?'aufe, Gartield.____________________________________

1883) Ein kleines Zimmer zu vermiethen bei Carl Frech.

Vermischte Anzeigen.

1896) Ein braunseidenes Sonnenschirm- dien ist bei mir liegen geblieben. ____________________Fort Faber II.

1891) Ein Accordavt für Backfleinfabri- fation gesucht. Näheres bei der Exped. dieses Blattes.

1893) Ein tüchtiger Spenglergeselle wird gesucht von Wilhelm Löber.

19t)3) Schreinergesellen finden dauernde Besckästigung; auch kann ein braver Junge in die Lehre treten bei

H. Werner, Koplansgasse Nr. 227.

1875) Ein Zapfjunge wird nach Sie­gen gesucht. Am liebsten einer, der zu Pfingsten aus der Schule entlassen wird. 'Näheres zu erfahren bei Ernst Pitt hau in Güßen.

Bekanntmachung.

1 1905) Alle verfallenen Pfänder müssen !bis zum 1. Mai ausgelöst oder prolongirt I werden, widrigenfalls dieselben öffemlich verweigert werden. K. Grünebaum.

i 1906) Für einen Kaufmanns-Lehrling 'wird Kost und Logis in einer guten Fa­milie gesucht. Rlflectirende bittet man, ihren Namen bei d r Exped- d. Bltts. aufzugeben.

1904) Ein goldener Ring (gez. M. H. und A. H.) ist am vergangenen Sonntage verloren worden. Dem redlichen Finder eine gute Belohnung Seltersweg C- 62.

'! Em Philolog

ertheilt Unterricht in der lateinischen, grie­chischen und deutschen Sprache- Näheres bei der Exved. d. Bltts.___________________

Theater in Gießen.

1908) Am 17. April.

Abschieds Vorstellung

der Fräulein Sydonie Schubert: Kabale und riebe.

Friedrich, Director.

Herein für Verbreitung ron Volksbildung.

Generalversammlung

1907) Donnerstag den 18. April d. I, Abends 71/2 Uhr,

in dem Sanle deö Btetkellerö des Herrn Lony. Tagesordnung:

1) Vcrathung des Statuten-Entwurfs.

2) Wahl des Ausschusses.

Die Mitglieder des Vereins und Freunde desielben sind gebeten, recht zahlreich zu erscheinen. Der Vorstand.

In Auftrag: Georg 97oll.

1 K 11 v ci) c 11

werden in ganzen Waggonladungen, wie auch in kleineren Qnanti- taten, von dnn Unterzeichneten stets zu den höchsten Preisen angekauft.

Auch wäre man nicht abgeneigt, en em zuverlässigen Manne in Gießen oder dessen nächster Nahe den Einkauf unter fhr günstigen B.dinanngen zu übertragen.

Limburg a d. Labn._____________Fran; Bnrckhart.

Verein für Verbreitung von Volksbildung.

1909) Bei der am Donnerstag den 18. April d. I-, Abends J/28 Uhr, im Saale des Louy'scheu Bierkellers stattfindeudeu Gcueralversannuluug wird Herr Professor Ducken einen einleitenden Vortrag halten, woraus wir nicht verfehlen wollen, ausdrücklich aufmerksam zu machen.

Der Vorstand.

Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Uuio.-Druckerei (Fr. Ehr. Pietsch) tn Gießen.

PreiS viertth mit Sckgttl' Post bezog- Ift

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