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Schweiz.

2krn, 10. Aug. Die Genfer Regierung forderte den Bischof von Freibura

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Italien.

Nom, 6. Aug.

Der bayerische Gesandte Graf von Tauffkirchen wird dem

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erscheine. Dem gegenüber hätte sich Oesterreich ablehnend verhalten, unter Hin­weis auf den eigenartigen Gang der galizischen Entwickelung, während preußischer- seit- noch keine Antwort erfolgt sei. Glaublich ist die Nachricht schon darum nicht, weil solche Verhandlungen, wenn sie tm Gange sein sollten, gewiß mit eine« auch für die sogenannten Eingeweihten undurchdringlichen Geheimniß umgeben werden.

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Aus Norddeutschland, 8. Aug. In jüngster Zeit sind nun auch an die­jenigen Armeecorps, welche bis jetzt noch nicht mit dem apttrten Zünvnadelgewehr bewaffnet gewesen, solche ausgegeben worden, so daß nunmehr die ganze nord-

Paris, 12. Aug. Ueber Newyork wird aus Lima vom 27. Juli hierher gemeldet: Die Bevölkerung hat die Urheber des Aufstandes, Oberst Gutterrez und dessen drei Brüder, ermordet. Der Vicepräsivent des Staates übernahm hierauf die Regierungsgewalt und der von Gutierrez aufgelöste Congreß nahm seine

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Peter Dolgoroutyi anläßlich st überbringen.

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auf 8 halte thucn auigefordert, Easlttübcn;

kntweder von Rom Weggehen oder den Papst mit dem gesammten heiligen Colleg henausjagen. Und auf dieses groteske Geschwätz hin bauen sie Schlösser in der Lust nach Belieben und schließen, daß die alte Ordnung der Dinge bald zurück- kehren wird. Man sollte es für unmöglich halten, daß Leute, welche einen Kopf auf den Schultern haben, so plumpe Erfindungen für Ernst hinnehmen können. Und doch ist es so, und das Unglaubliche ist hier baare Wirklichkeit."

b glei,enden Umstande. y------------------- ----------w IWV |tlntH

td. etn »usaeen fungirt der FML. Graf Moritz bei dem Jnfanicrte. reg.-enie der FML. Baron Habermann al« soich-r. Bermög- aH-rhöchst^ Enischlie^ung treien nun P-iiffh und Habermann in da« Bcrhältniß derjwciten Inhaber zurück, d. h. die beiden Regimenier verlieren die bisherige Beieichnuna und nehmen die n-uen Namen an. Off.nbar handelt cs stch darum, diesen höchsten miliiarifchen «ourloiste-Bet gegenüber dem Petersburger Kaiserhofe um I-den Preis auszuuben, und da augenblicklich keine Jnhaberstellen erledig, sind so wich man de« Zwecke« wegen gerne auch von den Bestimmungen der Or.' gantsatton ab.

Anwe Haustein, 5 Wallenfels.' A- L D städtischen G r , 2) & Holzverfteigei ®ro66. Ober| des vcrwerthe Vielt werde, Versteigerung. , t 3) Bei .IoM der s Wfltnbe sRum

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repren, unter anderen Vorlagen auch die für sofortige Uebersiedelung nach Paris vorfinben. Thiers wird, falls er will, auch hierbei endlich feinen Willen durch- setzen, und diesmal zum Heile des Staates. Richtig bemerkt dieOpiniooe nationale", Thlers solle nur gute Politik machen, dann werde Frankreich auch wieder zu äußerem Einflüsse gelangen: zuerst Ordnung, sodann Reorganisation der Finanzen, des Heeres, der Verwaltung, des öffentlichen Unterrichts auf mo­dernem Grunde, dann könne man schon so etwas wie einen diplomatischen Feldzug wagen, welcher von einer nachhaltigen zeitgemäßen Idee getragen werde: indeß dies sei Sache der Zukunft, der Gegenwart sei schon genug gethan, wenn man nur ze«ge, daß Frankreich nicht todt, daß es noch am Leben und in der Genesung sei. Frankreich schöpft Athem, meint dieRepudlique Francaise", es gefällt sich im ruhigen Behagen und es athmet um so tiefer auf, als die Nationalversamm­lung nicht mehr seinen Frieden stört. Gambetta sieht aber noch mehr; je mehr RepublikaniSmus, desto mehr Muth und Vertrauen auf die Zukunft! Sein Organ fügt hinzu: Der Versuch mit der republikanischen Rcgierungssorm ist so trefflich gelungen, daß man ihn als beendigt ansehen kann. Dies ist so wahr, daß, wenn man genauer hinsieht, die Frage: Republik oder Monarchie? im Lande fast nicht "'ehr besprochen wird. Das ist ein Punkt, der gelöst zu sein scheint und es auch wirklich ist. Die Polemik wird höchstens noch in Blättern fortgeführt, in der öffentlichen Meinung aber hat die Sache der Republik gewonnen. Das ganze -olitische Problem beschränkt sich jetzt darauf, zu wissen, wie die Republik consti- tuirt und nach welchen Grundsätzen sie geleitet werden wird... Das Land fühlt, ) es endlich die definitive Form seiner wahren Regierung errungen hat und uhlt sich gleich dadurch wohler. Wir sind in den ersten Tagen der Wieder» genesung: man weiß, sie verursachen immer den Kranken, die so glücklich sind, sie zu erleben, eine große Freude. Geduld und Vorsicht! bas sind die Rathschläge, dte man weise den Kranken gibt, die so begierig nach Genuß find. Das find Rathschläge, die wir unserer Partei wie dem Lande selbst geben möchten, da unsere Partei, wie die Bemerkung sehr richtig in einem kürzlich erlassenen Manifeste ge- macht wurde, stch jeden Tag mehr mit Frankreich zu verbinden strebt.

Spanien.

Madrid, 11. Aug. Der König hat mittelst eine» heute veröffentlichtes

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Es darf auch keineswegs als Zufall betrachtet werden, baß grade zwei kcrnungansche Regimenter vom Kaiser hierzu ausersehen wurden. Das 14. Hu- sarenregimer.t ergänzt sich aus dem Biharer Comitate und das 39. Infanterie- regrment besteht aus Debreczinern. Man hatte doch so viele Regimenter zur Verfügung, und dre Wahl fiel gerade auf diese beiden. *

Gastein, 12. August. Kaiser Wilhelm, welcher stch des besten Wohlseins SS ?U0I* ,n Berlin ein. Der Zusammenkunft der drei

Kaiser in Berlin geht eine Zusammenkunft des Kaisers Wilhelm mit dem Kaiser deutsche Armee diese neue Waffe in Händen hat und auch fd?onVbQmtti^re 27rontcla^ \ Von Rußland, der Großfürst

Schießübungen abhält. Aeußerlich unterscheidet es stch von dem alten Zündnadel- 5? eep/cmbu in ©mlK kommen in Berlin am

gewehr durch größere Leichtigkeit, etwas mehr Kürze, broncirten Lauf und Bayonnct dem M tkommen des dürften ©LiÄff ,un0 verberg an. Von

die Klinge de» letzteren ist hohl mit zwei tiefen Rinnen und gänzlich ver- ^utommen des Fürsten Gortjchakoff ist nichts bekannt.

änderte Visireinrichtung. Im Uebrigen bestehen die Vortheile des veränderten u , 9' b* 4u0, » 8aut Meldung desDziennik Polski" werden die Gewehrs in der durch einen Kautschukring nebst Zubehör bewirkten Verwandlung 2 * ^flll*un J)crt überschwemmen, daß wir nächstens von Absichten zur des bisherigen mangelhaften Hinteren LaufverschluffrS in einen fast gasdichteo, werden. DerDziennik Polski" erwartet von

wodurch das Durchbreunen des Schusses und die bei anhaltendem Schießen über- 7m v VZlerzehlejski, baß er solche Missionen, welche ja auch den OrtS- hand nehmende Verschleimung der Schloßthetle durch Pulverrückstände beseitigt ist. CUru0 beeinträchtigen würben, verbieten werde.

Ferner ist durch eine erheblich erleichterte Handhabung der Waffe die Feuer­geschwindigkeit derselben dermaßen gestiegen, daß tn der Minute 56 Salven oder 710 Schuß Schnellfeuer abgegeben werden können. Daö Geschoß ist v - -----.....o................ WH umpiin

leichter geworden, und in Folge dessen ist der Wirkungsbereich des aptirten Ge- iur Wleberbesetzung zweier katholischer Pfarrfiellen auf. Nothwendigerweise muß Wehres bis auf 1200 Meter hinausgerückt. Trotz alledem spricht man davon, daß D,c0 äur Aufklärung der angeblichen Genfer Bisthumgründung führen. (Eid. dte Bewaffnung mit diesem Gewehr nur eine interimistische sei und binnen Jahr öenössische Eommiffaricn gehen nach Wallis, um bie mißlichen Zustände der Liane und Tag schon in der Armee ein ganz neues System eingesührt werben würde. v'Italie zu untersuchen.)

Die alten Zündnadelgewehre find in reparaturfreiem Zustande an dte Depots ab-

geliefert worben. (K. Z.) r>rankretcy.

München, 13. August. Der Kronprinz des deutschen Reichs, welcher gestern Paris, 9. Aug. Die Regierung soll die 600 Millionen Kapital betragende Nacht, kurz nach 10 Uhr, hier eintraf, ist heute Morgen 6% Uhr nach Hohen- Unterznchnung eines dänischen Hauses annulllrt haben wegen ungenügender Garantie schwangau abgereist. In seiner Begleitung befinden stch General v. Blumenthal Dreselben bestanden in Wechseln auf Berlin.

und Oberstlieutenant Mischke. Paris, 9. Aug. Dte Royaltsten werden, wenn sie nach Versailles zurück-

Augsburg, 8. Aug. DieSüddeutsche Reichspost" spricht heute von ihr untM* $nn-,AAe*tx eii -

zugegangenen Nachrichten,deren Glaubwürdigkeit keinen Zweifel leidet," von ernstlichen Versuchen, Herrn v. Lutz aus dem Sattel zu heben, in Folge dessen vier Mitglieder de» Staatsministeriums um ihre Entlassung gebeten hätten.Wie es heißt, soll die Partei am Hofe, welche an den Prinzen Karl und Luitpold ihre Stühe findet, cs fertig gebracht haben, die Wahl auf Freiherrn v. Gaffer, zur Zett Gesandten tu Stuttgart, zu lenken, was bet den bekannten politischen Gesinnungen dieses Herrn in Berlin den allerübelsten Eindruck machen und auch in der religiösen Frage einen Zwiespalt mit der vom deutschen Reiche eingenom­menen Richtung zur Folge haben müßte. Da man bis jetzt an maßgebender Stelle diese Persönlichkeit nicht mehr fallen lassen wolle, so sei den Ministern nur der bereits erwähnte Schritt übrig geblieben."

Straßburg, 10. August. DerOptionstermtn" rückt immer näher heran, so daß die kurze Spanne Zeit von vielen Heimathmüden benützt wird, um von bannen zu ziehen. Viele junge Leute gehen nach Amerika, während bas stark empfohlene französische Afrika gemieden wird. Die Erfahrungen, welche die ersten Einwanderer daselbst gemacht, sind nicht danach angethan, um weitere Lust zu fördern. Zwar hat sich in dieser Beziehung seit einiger Zeit dte Organisation tn Algerien gebessert, allein die ersten Hiobsposten haben jedenfalls mehr al- ab­schreckend gewirkt, so daß die projectirte elsäßische Colonie von vornherein als gescheitert zu betrachten ist. Die Zahl der für Frankreich Optirenden wird übrigen- geringere Verhältnisse annehmen al» man erwartet hatte, zumal den später AuSwanbernben Leichtigkeiten in Bezug auf Wiebererwerbung des Bürger­recht- in Aussicht gestellt sind. Die deutsche Regierung verfährt übrigens, soweit es ihr der Wortlaut der Verträge gestattet, mit Mäßigung und Einsicht, indem sie Familienverhaltnissen Rechnung trägt, und zugleich hofft, daß sich bei uns in der nächsten Zeit sehr vieles so günstig gestalten werde, um das Bleiben nicht bereuen zu lassen. Die letzte Quote der Entschädigungen wird seit einigen Tagen ausbezahlt. Dadurch kommt wieder sehr viel Geld in Umlauf, und die Bauten können weiter gefördert werben. Das Geschästsleben im Allgemeinen befindet sich in etnem Aufschwung, der einer noch weiteren Entwickelung fähig ist. Dieselbe wird durch die dahier gegründeten Finanz-Anstalten auf eine Weise gefördert, l welche allen Klassen des Handels» wie des Handwerksstandes zu Gute kommt. 1 m allmälig die Zahl der Einleger zunehmen ein brr neglerungsgewait und der von Gutierrez aufgelöste

Beweis, daß bet den unteren Schichten der Gesellschaft der Geist der Ordnung Sitzungen wieder auf. Die Ruhe ist vollständig hergestellt. wachst und fein cigentlich» Nothstand zu bemerk« ist. Die gedeihliche gort- trägt wesentlich zum Schwinden vieler Vorurthetle

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dem Der Advocat Ftltppo Lamponi hat als außerordentlicher königlicher Com-

Oesterreich. mtHar Regentschaft de- Municipiums übernommen. Von vielen Seiten laufen

Wien 11 Auauü <T')nd «n hioGn » l ch nkue Botschaften von liberalen Wahlsiegen ein. So von Valmontone, wo bie

blatt L'ein teÄe. da« L ^eecke.en da« Terrain ihren Gegnern har.nackig streitig gemach, ^aben, m

Es wird nämlich in dem verordnuna-blatte die (Sntfdiiiefcunn biiMirL °W* m* ??0n,/ Frosinone, wo stch der frühere Gonfsloniere an die

welcher der Kaffer, °hne dnb^ «.wädcke^ ter rS,ltäln «»«« »« ~ DiePersederanja" schreib.: Im va.iean

zwei Regimenter russischen Prinzen verleiht Grotzfürsi Wladimir von 'n# / 0° <Ö? V und kindischsten Täuschungen zu weiden,

wurdeotoM Ä.r,»S T ist eine neue Illusion

Alexis von Rußland zum Oberstinhaber des k. k. Linieninfanteriercaiwents Nr Ä ^^^rdnung, die curioseste von allen. Man erzählt sich nämlich in

ernannt. Ein ganz besonderes Relief gewinnen diese Erncnnunam durck bi> n biegionen, das ltalienische Ministerium habe in diesen Tagen eine Note von

: Umstände. Jede« dieser Reg^enter"hat nämlich sckoa^leinen^nknlr k h tr^- ln -B>e^eir «'sag. sei, da« Zusammenleben unserer Regierung

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