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Stunde schlägt!

I Morgens: Pfarrer Landmann. ( Nachmittags: Pfarrer Dr. Seel.

Am 14. Juli.

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Kopulirte.

und LZwi""Här°mann\n E »pttVöLfl Busch am Kreuz

Mit social-demokratischem Gruß"

Thaler alr Reinertrag eines Arbeiterfestes von Parteigenossen in Crimmitzschau als Verpfleguugsbeitrag für ihn und Liebknecht übergeben worden.

Oesterreich.

Lemberg. 5. Juli. Eine Compagnie des Infanterieregiments Holstein ist, derDeutschen Ztg." zufolge, mit dem Eilzuge nach Bielawce unweit Broby zur Dämpfung dortiger Bauern-Unruhen abgegangen.

Frankreich.

Local-Notiz.

Gießen. Bei der gelegentlich des diesjährigen landwirthschaftlichen Festes der Provinz Oberhessen in Nauheim am 4. d. Mts. abgehaltenen Verloosung fielen auf die Loose von Gießen folgende Gewinne: Loos-Nummer: 382 1 Paar Zugketten, 385 Mistgabel, 414 Bohnenschneidemaschine, 432 Gartenrechen, 476 Portemonnaie.

Sie Pfarrgeschäfte für die Woche vom 14. bis 20. Juli 1872 besorgt Pfarrer Landmann.BI

Auszug aus den Kirchenbüchern der Stadl Gießen.

Evangelische Gemeinde.

Kirchliche Anzeige

der evangelischen Gemeinde zu Gießen.

Gottesdienst.

Vermischtes.

Aus Graz wird derTagespresse" geschrieben:Peter Schönberger, Dominicaner- Guardian und Münzgraben-Pfarrer, scheint ein abgesagter Feind von Leibesübungen ru sein. Gelegentlich des letzten Turnfestes in Graz erging er sich in grimmen Aus­drücken gegen die Turnerei; er sagte,, es erschiene ihm ein Greuel, die schlottrigen, knochigen Gestalten an den Stangen hängen zu sehen, wie Missethäter am Galgen; noch abscheulicher sei aber, wenn Mädchen turnen, denn solche beweisen dadurch, daß sie jedes Schamgefühles ledig sind. In einer früheren Kanzelrede wendete er sich gegen die grade in Graz anwesenden Kunstreiter, beklagte sich über den zahlreichen Besuch, den solche Gaukler finden, und soll (wie uns aus guter Quelle versichert wird) die denkwürdigen Worte herabgedonnert haben:Nicht dort, sondern hier ist Euer Platz, hier (auf sich weisend) ist Euer Bajazzo."

fugung frabe. Die Summe wird dem B-rtrag gemäß am 10. August beiabltl un» die Räumung der Marne und Haute-Marne am 25. August beginnen " Gin Theil der Deputirten de» Meuse-, de« Meurthe- und Mosel- und de« BogesenDepartemeut« habe» ihren Wählern angezeigt, sie hatten eine lange Lon^renj bet Thier« gehabt und dieser habe ihnen die Berstcherung ertheilt, daß die Regierung Alle« ausbleteu werde, daß die «dllständige Räumung vor dem ursprünglich festgesetzten T.rmin, 1. März 1874, beendigt sei; die Regierung Hobe

'i! £etm L Ut t e ®eia^lun8 der letzten Milliarde bi« auf den l^Märr 1875 hinausgeschoben, weil ste sich für die Anleihe einen besseren Erfolg sichern < °0°^nal de Pan« sucht heute in einem längeren Artikel darzuthun daß

die Eon»',ut.on Riv-t mchtS tauge, weil sie die Gewalten de« Präsidenten der A?"?,' st l k-stg-st-llt habe. Man schließ, daraus, daß die Rechte wirklich noch vor deu rrer en mit dem 9Intrnnp h.» ...

7° «°n 'einer B-theiligung an d-n'ofsent.ichenGesch^n ^"»7 welche! Art - - *

etwa« Horen. Doch ist e« dem Papste gelungen, die erhitzten Streiter -u einem 1 14 $ - gestorben bett'! Juli.

Compromisse zu bringen. DieVoce", da« Jesuitenorgan, erklärt mit einer an« - ° a", ~

Unglaubliche grenzenden Unverschämtheit,daß einige vielleicht minder °erirordenen Bürgers Phrasen, deren ste sich bedient,'vielleicht Anlaß zu dem Brachte g! - n hL7 Ä 3u,L

«I« babe ste Parte, auch für die politischen Wahlen genommen. AVer ihr <8- d-n 7/ danke^ein ganz anderer gewesen, da derartige Wahlen in keiner Weise nützlich,

habenden Elsässer mögen die Provinz um so weniger verlassen, als die französischen oder empfehlenSwerth sein könnten u. s. w." Don Margotto aber, der sich in Zustände keineswegs einladend sind und neue Katastrophen viel mehr zu den starres, unheilverkündendes Schweigen einzuhüllen verstand, hat einen ähnlichen Wahrscheinlichkeiten als zu den Unmöglichkeiten gehören. Eingeschüchtcrt durch Triumph davongetragen, wie Veuillot vor einigen Tagen unter ähnlichen Um» hie Drohungen der Wühler, stellen sich die Elsässer unzufriedener als sie wirklich ständen. Ein huldvolles Handschreiben des heiligen Vaters an Cardinal Berardi sind. Diejenigen, welche optiren, lassen sich vorzugsweise durch die Furcht bestim- drückt die Anerkennung des Papstes wegen der Veröffentlichung derUnita Cat- men, daß ihre Söhne vielleicht in den nächsten Jahres gezwungen sein würden, tolica" aus,welche mit Einsicht, Standhaftigkeit und Mühe von Margotto ge- gegen Frankreich zu kämpfen, während jene Familienväter, deren Söhne noch im leitet werde, zu so großem Nutzen der heiligen Sache."

jugendlichen Alter sind, also in den nächsten Jahren noch nicht zum Militärdienst bnaland

herangezogen werden können, deutsche Bürger bleiben. DasBulletin des lois"

veröffentlicht die Liste der im Auslande und in den französischen Departements London, 10. Juli. Der Times wird aus Konstantinopel vom 9. telegraphirt: lebenden Elsaß-Lothringer, die bis jetzt für die französische Nationalität optirt Ungeachtet der Auseinandersetzungen des Herrn LeffepS betrachtet die Pforte den haben. Ihre Zahl beläuft sich auf 3800. Die nächste Liste wird die in Paris neuen Suezcanal-Tarif als der Concession zuwiverlausenv und genehmigt die ansässigen Elsässer enthalten, die optirt haben. Da diese Leute einmal in Frank- Neuerung nicht. Costaforu erlangte nicht die Erlaubniß für den Fürsten Karl, reich wohnen und ihre etablirten Geschäfte haben, so ist nichts natürlicher, als einen spectellen Orden zu creiren; die Pforte will jedoch ottomanische Orden aus daß sie Franzosen bleiben wollen. (D.Pr) Empfehlung Rumäniens verleihen. Die Pforte wünscht dringend, daß Rumänien

Fulda, 12. Juli. Die hier zusammengetretene Conferenz bezüglich der die Israeliten auf besseren Fuß stelle, um solcher Maßen auswärtige Einmischung Herabsetzung des Eisenbahn Fahrgeldes hat beschlossen, für Personenzüge als zu verhindern.

Einheitspreis 5, 3y2, 2 und !*/. Sgr. und für Schnellzüge 5i/2, 4 und 3 Sgr. Rumänien.

bei dem Handelsministerium zu ^an^agen. an sein? DieTurquie", die nicht ohne officiöse Beziehungen zu der ottomanischen

rn-M ic, 2.,sckrjs?erlaffen die mit den Worten Regierung ist, nimmt in der schwebenden Frage der rumänischen Judenverfolgungen

Wäh er im 17. ^7« Wahlkreise eine 3uf»nft erlaffen, tie mit ben Worten 8, ek Moldo-Walachrn gegen Die Jaden. Beachten-werth bleibe»

s^!.e^',-.Se!^ oie folgenden statistischen Angaben, die, wiewohl ste al« au« amtlicher Quelle

unb sind * fnfJ laichen Mitteln der Relebruna" entspringend angeführt wurden, immerhin noch objektiver Prüfung bedürftig

stände beizubringen. Die G sell chast die »solch-t M. teln der »B--Hrung^ crf^inen. Im Jahre 1859 lebte», der Turquie zufolge, in d-n beiden Donau- gre sen muß, verdient, daß st aufhort,ja «X |Hren. J^ren aebt mh fürsten,hüm-rn im Ganzen 67,000 Juden. Zeh» Jahre später, 1869, war die ua haß idb au* fih bk näckllen^ab!e Zahl derselben auf 612,000 angewachsen. Während aus je tausend Kopfe in

durch die Neuwahl da« Mittel an die Hand, daß ich auch fu nächsten Jahre Oesterreich dreiunddreißig Juden kom-

mich an die, K^ps b^i^g zu muem Kamps und Sieg! ->en, stellt steh। da« V-rhaltniß der Juden zu der Gesamm.bevoikerung in d-r

Uischem Gruß" ic. klebrigen« sind Bebel am 7. Juli 200 Walachei wie 112 und tn der Moldau wie 200 zu 1000.

Italien.

äft®"bme±na an Ordinal Antonelli" will Tochter^n'hier/gebo^n^en^'^iFriederike Elisabeth, eine uneheliche

den keinen Eid auf die Berfassang -rheischenden^Gem-i ndewahlen ^d^-gen^will f^r bahstr^Ptter"Gemanb ®ein'sotn Sb Soc°,notft=

Slarbi mit den Jesuiten gar die Bildung eine« kathostsch-n E ntrum« in her ae^ Sporen be» 30. TOai. * ti>txnanb' eln Johann August,

©S ÄeÄ Ä KJÄ » i -Ägfe ÄLW* bahier, Philip»

Will von keiner Betbeiliauna an td-n ;.... n.au' und Beerdigte.

- ~ U$., Ä b^ri.^Tr'er Harrer zu Battenfeld , alt 70 I.

gestorb^^en^8"^^i.^"^^"^^d^^sst"rz ^D^aniel^ Plank,^al?W^J.' 8^M.^2t

Denselben. Heinrich Braun aus Höingen, Kreis Alsfelb, alt 43 I, gestorben von an?wätts,0ql?n'!m. 4.^ttWine- ^e uneheliche Tochter

Paris, 10. Juli. Ueber die französische Schuld stellt dieTimes" folgende Betrachtungen an: Wenn man bedenkt, daß nach der Zahlung der letzten zwei Milliarden der Kriegskosten die französische Staatsschuld die Summe von 20 Milliarden Francs erreicht haben wird, so muß man erstaunen, mit welcher Leichtigkeit die Steuerzahler die enorme Last tragen, die ihnen auferlegt wird. Auf 36 Millionen Franzosen rechnet man ungefähr 10 Millionen Wähler; aber ohne zu übertreiben, kann man kühn behaupten, daß in Frankreich nicht mehr als 8 Millionen Männer, Frauen und Kinder existtren, die steuerpflichtige Werthe im >*L CLicti. ...£ «'bi» fr.anjÄflMwn QAiirner unB jede Büraeriu

SJenn man nun anderntheils anntmmt, daß da« Budget de« nächsten Jahre« die Summe von 2 Milliarden 500 Millionen erreichen wird, so findet man dab jener B-si»-»de mindesten« 312 Fre. 50 St. zu diesem Budget beisteuern muß 8 ' -

Da«g»e»ement" schreibt!Die franzofische Regierung hat die deutsche Regierung benachrichtigt, daß ste die Summe von 500 Millionen ,u deren Ver.

wääs.'ä - - .......»

Meisters, Georg Leib, eheliche Tochter Wl,ppme 8eib' des Bürgers unb Schneiber-

®efonberc Bekanntmachungen. LÖ2 derselbe bis auf Weiteres nicht B e k a n n t m a ch u n g. Gießen, cim 8. Juli 1872.

3236) Wegen Chaussirnng eines Theils des Glei-^ Großherzogliche Blirgermeisterei Gießen

1 Vogt.