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Spital, ^entcn-Ver- «fJhK
wwgWiederholt machen wir darauf aufmerksam, dass Inserate, welche noch am Tage der Auf- ß<jbc im „Giessener Anzeiger" erscheinen sollen, bis längstens O Uhr Vormittags abgegeben
Die Expedition.
werden müssen.
Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 fr.
Gießener Anzeiger.
Erscheint täglich, mit Ausnahme Sonntags.
Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1.
ri Weinberg, II.,
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W, des Per- Dieckmann.
ten in sollender
Anzeige- und AmtsKlatt für den Kreis Sieben.
Nr. 87. Samstag den 13. April M72.
Bestellungen auf den Gießener Anzeiger Expeditionen und den Land-Postboten entgegen' genommen. $ ' $
Wrodpreife vom 13. bis 19. April 1872,
nach eigener Erklärung der Bäcker:
2 Kilo gemischtes Brod 21 fr. 1 Kilo gemischtes Brod iO1^ fr. 2 Kilo Roggenbrot) 18 fr. 1 Kilo Roggenbrod 9 fr. ■■MMMWMMMBWMMMMMWMM—B3IMHI llllllllll ■MBMBMWMBIWMBMMBBEMHBMnMMWMMBBBMB
Amtlicher Theiß.
V. Nasfr pchet
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Gießen, den 12. April 1872.
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ruhe 276,000 Mark, zusammen 6,780,460 Mark. Die GesammtauS-
Aus Berichten über die neuliche Anwesenheit der Schrauben-Corvette
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rer Sckmidt).
II. Elaste (Lehre
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Lchulvochands: s.
Koblenz, 6. April. Die „Kobl. VolkSztg." thcilt nachstehenden bezcichnen- Erlaß des Koblenzer Landrathes mit:
Einer der Herren Bürgermeister des Kreises glaubt Anstand nehmen zu müssen, den Lehrern seines Bezirkes fernerhin die denselben für die Beiwohnung der Lehrerconferenzen bisher aus den Gemeindekaffen gewährte Entschädigung aus- zuzahlen, weil 1) nach seinen Erfahrungen die Lehrer sich zu politischen Agitationen, Colportiren von Adressen rc. gebrauchen ließen, und 2) die Lehrer fettender Geistlichkeit angehalten würden, Gelder für das Abonnement von Blättern auszugeben, welche zur oppositionellen Presse gehören. Sie wollen wir in acht Tagen berichten, ob und welche Erfahrungen Sie in diesen beiden Punkten in Ihrem Verwaltungsbezirk gemacht haben. Koblenz, 27. März 1872. Der Kon. Landrath.
Berlin, 11. April. Nach der letzten Notiz über die Ausprägung von Reichsgoldmünzen waren bis zum 25. März d. I. in den Münzstätten des deutschen Reiches in Zwanzigmarkstücken 66,583,540 Mark ausgeprägt worden. In der Zeit vom 24. bis 30. März d. I. sind ferner in solchen Stücken geprägt in Berlin 3,754,980 Mark, in Hannover 492,400 Mark, in Frankfurt a. M.
, in München 478,100 Mark, in Stuttgart 99,000 Mark und
gebeugt werden wöge. Die Bürgermeisterei zeigt an, daß der Polizei die schärf, sten Ordres erthe^lt sind, und richtet daher e nen Apell an Alle, solchen Vorkowm
Berlin.
Berlin, 11. April. Die „N. A. Z." ergänzt die Notiz der „Spen. Ztg." bezüglich des Peterspsennigs durch die interessante Angabe, daß in Oberschlesien die Bauern und Bäuerinnen in vielen Dörfern den Geistlichen gegenüber sich schriftlich verpflichten müssen, eine bestimmte Summe nicht sowohl in Pfennigen, als vielmehr in klingendem Courant zu zahlen. In einem einzigen, allerdings größeren Dorfe z. B. beläuft sich die Summe, welche die Bauern allmonatlich aus
zubringen angehalten werden, auf ca. 50 Thaler, macht jährlich 600 Thaier. Die „N. A. Z." deutet darauf hin, wie werthvoü es wäre, wenn die politische Behörde in den Stand gesetzt würde, Einblick in die betreffenden Listen zu nehmen und dadurch eine Controle des so eingezogenen Peterspsennigs angebahnt und ermöglicht würde.
durchgängig sehr günstiger Lage befinden, so daß das britische Australien als ein für deutsche Ansiedelung besonders empfehlenswertheö Ziel anzusehen ist.
Deutschland.
Mainz, 9. April. Die „Mainzer Zeitg." berichtet: Es sind in der letztens Zeit, zuletzt am Sonntag, Excesse und Widersetzlichkeiten gegen das Militär tmj Dieüst vorgekommen, wobei mit Steinen nach demselben geworfen und einzelne Soldaten schwer verwundet wurden. Eine an den Ecken heute angeschlagene Proc'amation der Bürgelmeisterei gibt davon Kenntniß, daß eine strenge gericht-
Berlin, 11. April. Entgegen den in den Zeitungen gemachten Mitthei- lungsn in Betreff der Stellung des Feldprobst Na-nSzanowski zu der Grunen'schen
niffen durch Mahnungen oder durch energisches Einschreiten Vorbeugen zu helfen, damit das gute Einvernehmen zwischen Besohntlschast und der Garnison, wie es bisher bestanden, nicht getrübt werde.
Darmstadt, 9. April. Die Passiva des Prälaten Zimmermann betragen nach dem „Mainzer Journ." 62—64,000 fl.
Fulda, 10. April. Wie man uns wittheilt, soll den Katholiken der Diöcese Fulda in Kürze da- Lesen der „Kasseltr Tagespost" seitens des Clerus osficicl verboten werden.
Fulda, 12. April. Gestern Abend hat der Schluß der bischöflichen Con- ferenzen staltgefundrn. Heute Abend erfolgt die Abreise der Bischöfe. Gegenstand der Berathung war, wie verlautet, die Haltung gegenüber der StaatSregierung
der „A. Ällg. Ztg." in derselben Angelegenheit von hier geschrieben wird, soll an maßgebender Stelle unter Umständen eine Temporaliensperre, ja selbst eine Auflösung der bisherigen Felbprobstei in's Auge gefaßt worden sein. (Post.)
Großherzogliches Kreisamt Gießen. Röder.
Bekannt m a ch u n g.
Unter Bezugnahme auf unsere Bekanntmachung vom 6. I. M. — Nr. 83 des Anzeigeblattes — bringen wir zur öffentlichen Kenntniß, daß die im Auslande angekanft werdenden 8 bis 10 Stück Zuchtstuten Donnerstag den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, im Großherzoglichen Hof- stalle zu Darmstadt unter den eröffnet werdenden Bedingungen an inländische Pferdezüchter öffentlich meistbietend versteigert werden sollen.
Wir beauftragen die Großherzoglichen Bürgermeistereien, Vorstebendes in ihren Gemeinden unverzüglich zur öffentlichen Kenntniß zu bringen.
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-- die wegen beschleunigter Bildung eines Reichsamtes für Statistik noch nachträg- A lich zum Erat für 1872 gestellte Mehrforderung mit fast einmüthiger Anerkennung 0 gewürdigt, namentlich zugleich als Vorbereitung und Beitrag zu Klärungen und Förderungen auf dem Gebiete der sogenannten socialen Fragen.
Berlin, 10. April. Die Nachrichten süddeutscher Blätter über angebliche Verhandlungen mit Frankreich wegen Zahlung der weiteren Kriegsentschädigung und Gebietsräumung sind durchaus verfrüht; Herr Declercq ist keineswegs in
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Größe und Erhabenheit des Landes, über dessen unerschöpfliche Kraft und seine! s
HW-quell-n gibt, tn.spr.chtn als täglich. Sp.is. nicht tem Geschmack. und 8t-,**“ "Mrt n“r- °.t dort l.b.nb.n D-«tsch n b.n groß, n
dürfniff. unstrts Volkes?' Unter den ang.kündtgt.n Vorlagen wird namentlichiEnthusiasmus für da« deutsche Rach hegen, sondernauch, datz, bm sich n
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Kundgebungen seit der Begründung des Norddeutschen Bundes ausgezeichnet hat, 1,679,980 ^ar.- beI allmählich für sie zum feststehenden Styl geworden ist. „Schwungvolle Botschaften, m Mcrl^rube
wie sie Herr Thiers nach dem Muster des dritten Napoleon über die wunderbare Prägung stellt sich daher bis . Marz d. j. f > > '
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iichr Untersuchung gegen die (Siebenten iw Wange, und daß vom ©»„«.nwan’ 1B «teuung oes g.tcprovsi ura>v«zae,°w-ee zu oer wreenere Wtn
die Wit,Heilung gewacht worden, daß dem Militär be> Wiederholung solcher Vor- „Germania'- , da« K-tegsm,ntstertum hab«
fälle die g.iignettn Weifungen, wegen de« Gebrauch« der Waffen gegeben; dabei 1 nc* ' ' Angelegenheit an den Armee-
Li tie Eewortung ausgesprochen, daß ter Anordnung strengerer Maßregeln vor- b^ct ' t" T4 ?ch* Etlne ^"""'affung zu antworten ge-
Lte,.,nf trerfcrr, mbnr. °T>ie Rriraermeiltttei leiüt an. daü der Sßoliiei die lchärf. $abt *>6be- ,|b a‘e/ “kii*«0 iAe^’’^"'88 e'nt 8in"
frage der Regierung an den katholtschen Feldprobst gerichtet rovivt»., dieser auch geantwortet. Die Antwort ist aber eine ausweichende und zeigt d:e Absicht des Herrn NamszanowSki, die Verantwortlichkeit für die Suspension Grvnert'S von sich abzuwälzen. Der Feldprobst erklärt nämlich, daß die Wirksamkeit des Grunert als Feldgeistlicher lediglich seine Eigenschaft als katholischer Geistlicher überhaupt zur Grundlage und Voraussetzung habe. Nachdem ihm aber von Seiten des Bischofs diese Eigenschaft entzogen worden sei, fehle ihm auch in seinen (NamszanowSü's) Augen die Berechtigung als Militärgeistlicher ferner zu sungirer. So ungefähr lautet die Erklärung des Fcldprobsten; es ist aber anzunehmen, daß diese ausweichende Antwort und die Motivirung des Vorganges von den staatlichen Behörden nicht als genügend angesehen werden wird. — Wie
im Allgemeinen und dem SchulaussichtSgesttz, sowie der Excomw.unicationSfrage im Speciellen. Die Beschlüsse sind unbekannt. Ein gemeinschaftlicher Hirtenbrief
' 1 steht dem Vernehmen nach bevor.
t J Berlin, 9. April. Zn der gesammtcn nationalgestnnten Presse, soweit sie ;iap6ie 0e$S)t rj uns heute zu Gesicht gekommen, findet der schlichte und geschäftsmäßige Ton der " - ,;aL gestrigen Thronrede nur Beifall. Es wird anerkennend hervorgehoben, wie dieser Charakter der Einfachheit, Aufrichtigkeit und Zuversicht, welcher alle derartigen


