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..’J,. nächtigt, das Schreiben des Cardinals mitzutheilen. Dasselbe lautet in der lieber- jjjö! setzung:
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gesetzt.
Frankreich.
C nicht zweckmäßig erscheine bestehen, um die in B>
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und zum Polizei-Comm ssar geführt, wo er erklärte, daß er Zimmermann sei,
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In Folge dieses Vorfalles ergriff die
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Hoffnung haben, je ihr Vaterland wiederzusehen.
AyreS, und hat militärische Besatzung zum Schutze gegen die häufigen Raubzüge
der südlichen Indianer.)
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Besatzung von Paris eingerechnet, 963,000 Mann in Kriegsgefangenschaft ober auf fremdem Boden in der Schweiz und in Belgien befunden haben.
Berlin, 12. Febr. Die „Nordv. AUg. Ztg." enthält eine scharfe Abfertigung ter „Kreuzztg." wegen deren oppositioneller Stellung gegen die Regierung und insbesondere gegen den Ministerpräsidenten.
Militärbehörde von Provins sofort Vorsichtsmaßregeln. Starke Patrouillen durchstreifen die Stadt und treiben die Gruppen auseinander, die ziemlich feindselige
Euer bischöflichen Gnaden ergebener StaatSsecretär (gez.) An» ziere, von denen mehrere den Degen zogen, kamen aber nun heran und Dte Jn- - - - ---- - ~ . greiser ergriffen die Flucht, nahmen aber den Degen des verwundeten Offiziers
Das Individuum, welches den ersten Offizier verwundet und das ein
Gesinnungen gegen die Armee kund geben.
Paris, 12. Febr. Die Verhandlungen über den deutsch.französischen Post, vertrag haben zu einem den deutschen Forderungen entsprechenden günstigen Ab- schluß geführt. Die Unterzeichnung des Vertrages ist in allernächster Zeit zu er» ivorte^i. — Aus Corsica wird die gestern erfolgte Wahl Rouher's zur Nationalversammlung gemeldet.
Madrid, 8. Febr. Die amtliche Zeitung veröffentlicht eine Verordnung des Ministers des Innern, welche die königliche Genehmigung zu der Legung eines unterseeischen Kabels nach den canarischen Inseln (das nach Bedürfniß bis zur
Stettin, 9. Febr. Wie die Od.'Ztg. schreibt, haben die hiesigen Post, beamten (Briefträger, Bureaudiener rc.) gestern amtlich zu Protokoll erklärt, daß sie die ihnen bewilligte Gehaltszulage von 20 Thlr. jährlich ihrer Unzulänglich, fett wegen nicht annehmen werben.
Hannover, 8. Febr. Unter Trommelschlag zog am 5. d. M. Nachmittag- eine Avtheilung der hiesigen Feuerwehr vor die Rebaction des hiesigen „Tage. blatteS" und entsendete eine Deputation von vier Mann, um gegen die in einer Nummer dieses Blattes gebrachte Nachricht, die Feuerwehr wolle durch einen Strike eine Gehaltserhöhung erzielen, zu remonstriren. Die nächste „Tageblatts".Nummer berichtigte denn auch die irrige Voraussetzung. (F. Z-)
Oesterreich.
Graz, 8. Febr. Viele Arbeiter ziehen zwecklos in den Straßen umher; auch heute fanden Verhaftungen statt. Die Placate des Bürgermeisters wurden
England.
London, 11. Febr. Der „Observer" will wissen, daß die englische Depesche in der Alavamafrage erst am letzten Montag vom Gesandten Schenk nach Amerika telegraphirt worben und bisher keine Antwort eingetroffen sei. Der „Observer" glaubt, Amerika werde die Zweckmäßigkeit der schiedsrichterlichen Entscheidung hervorheben und auf England die Verantwortlichkeit für die Nichtanerkennung des schiedsrichterlichen Spruches wälzen.
Spanien.
Amerika.
Newyork, 11. Februar. Die Zeitungen sprechen allgemein ihr Vertrauen auf eine friedliche und freundschaftliche Lösung der Alabamafrage aus. „Newyork Times" hebt die feste Busis hervor, welche durch die Vereinbarung eines Schiedsgerichts die Lösung der Streitfrage gewonnen hatte. Verwerfe Eng- land diese Basis, so müsse dasselbe auch die Gefahr tragen. „Newyork Herald" erklärt, bei der Scheiterung des Schiedsgerichts werde Amerika immer in der Älabamafrage eine Bürgschaft für das gute Verhalten Englands besitzen.
Rio de Janeiro \ 22. Jan. Der V'sconde de Itaborahy, Mitglied des
viel wir vernehmen, 1, ganze Nachricht beruht auf dem Umstande rc.
(Eingesandt.)
689) ß. Der Nordwcsten von Amerika erhält ein neues und glänzendes ^eugnin seiner großen wirthschaftlichen Bedeutung durch den, in London nunmehr gebilligten Entschluß der canadisch - columbischen Colonialregierung eme neue pacrysche Ucberlandbahn und zwor im hohen Norden, quer durch die britisch - am^ikaniichen ^Besitzungen iiach der Küste des stillen Weltmeeres zu führen. Wer in der Geographie ! Amerikas nur einigermaßen bewandert ist, weiß, welche unwirthlichen und fast uiwe- löölferten Regionen in der Mitte dieser neuen pacifischen Zukunftsbahn liegen. Die
Mit offenbarem Hohne schreibt das Eco de Espana: „Das Gerücht verbreitet sich, daß tn den letzten Tagen von Madrid aus, unter Begleitung einer Abtheilung der Municipalgarde und eines Beamten der Casa Grande, eine Summe von mehreren Hunderttausend Piastern nach Italien abgesandt worden. Was am bedauerlichsten dabei ist, das ist der Umstand, daß diese armen Emigcirten keine
Indem ich Sie zugleich versichere, das betreffende Local zuerst verlassen, wurden von drei Individuen angefallen und , im geeigneten Augenblicke eine an- ver eine derselben mit einem Zirkel verwundet. Der verwundeie Offizier zog
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Erlauchtester und Ehrwürdigster Herr!
^n Beantwortung des Briefes, den Eure Gnaden am 28. November an . u f ..
ben heiligen Vater gerichtet haben, beeile ich wich, Ihnen kund zu geben, daß es Paris, 8. Febr. In^ Prooins (Derne und Marne), wo sich schon seit - - - - -<■ ;lU aus den in Ihrem Briese enthaltenen Erwägungen zu einiger Zeit eine feindselige Dttmmung gegen die O fiz'rre Oer dortigen franzost-
bfiköen um Die in Betreff der Ernennung der Cantonal-Psarrer entstandenen scheu Garnison kund gab, welche man die Versailler nennt und wegen Dedans Verwicklungen tu lösen, und zwar aus dem Grunde, weil das Concordat von oerhöhnt, fand om 4. Februar ein Angriff auf einige Oifiziere statt. Es geschah 1801 voit von drm Augenblick an htne Kraft mehr hat, in wrlchrm Elsaß ein °ro Adeavr um 7 Uhr, als riefe vom Essen zuruckkamen. Zum derselben, Vie Theil des Deutschen Reiches geworden ist.
daü der beiliae Stuhl nicht ermangeln wird, »u» ...... - -•••■ -------- " ' •*< _ . «, Üj,«, «...
aemessenc^Verständigung mit der preußischen Negierung in Betracht zu ziehen, seinen Degen und ver andere faßte einen der Angreifer am Kragen. cht bt-be ich das Vergnügen, die Versicherungen meiner ausgezeichneten Hochachtung zehn andere Individuen eilten aber den Angreifern zu Hulse. Die übrigen O,fi- ° ™ ctx l__fix - am,a(ia«a^ (cXt r. tAiorretXr f.ipi "l 91tie ttorp hnn bpnrn mphrpre vkn Denen iOdfll . kamen flber nun heran und die An-
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iu wiederholen, i-^--- , . . -
l^nklli Rom. 3. Januar 1872. An den Herrn Bischof von Straßburg. n .
Rorlin 11. Februar. Ueber die Stärkeangaben der deutschen H^ere im mit sich. Das Individuum, welches den ersten Offizier verwundet und das em levten Kriege'gingen bisher die Schätzungen und Berechnungen bekanntlich weit anderer Oifiz-er gefaßt hatte, suchte sich zu befreien und versetzte dem letzteren mit auseinande^ 9£)ie Specialwerke, welche neuerdings aus dem deutschen General- seinem Zirkel einen Stoß. Derselbe stürzte auf die Kniee, aber sofort empor- »ab über die einzelnen Abschnitte des Feldzuges veröffentlicht worden sind, bringen springend und seinen Save! ziebend, versetzte er semem Gegner einen jo heftigen nunmehr die authentischen Angaben hierüber, und erpellt daraus, daß die deutscher- Hieb über den Kops, daß Die Klinge zersprang. Der Mensch wurde aufgehoben ftits aufs-estellten Ges^mmtstreitkräste zu keinem Zeitpunkt des FcldzugeS eine und zum PoUzei-Comm ssar geführt, wo er erklärte, daß er Zimmermann sei, Million Streiter überschritten haben, also hinter der Etatsziffer von 1,126,000, früher als Zuave in der Armee ged.cnt habe, und emgestand, daß er die Offiziere welche fü’- dieselbe angenommen wird, noch um etwa 120,000 bis 150,000 Mann verwundet yabe, was er jedoch bedauere. In Folge dieses Vorfalles ergriff die zurückgeblieben sind. Wohl sind hingegen, den wiederholt eingestellten Ersatz in- t,rtn“Hä fnFrtr* *nrR<1
begriffen, weit über diese Ziffer im Verlauf des Feldzuges zu den Waffen einberufen worden, wofür jedoch Die erlittenen Verluste dann immer wieder Haven in i Abgang gestellt werden müssen. Auch für diese durch Tod, Verwundungen, Krank- beit Abcommanvirungen veranlaßte Verminderung finden sich in den erwähnten Werken die Angaben enthalten und bieten Die dadurch für die einzelnen besonders aefahrdrohenden Momente Des Feldzuges nur verwendungsfähigen Effectivzahlen noch ein ganz besonderes Interesse. Es stellen sich nun Die einzelnen Angaben: Eröffnet ist deutscherseits Der Krieg worden mit 450,000 Mann, welche vom 4. bis 6. August die französische Grenze überschritten haben, und denen bis zum 22. August noch 112,000 Mann nachgerückt sind, während in Deutschland damals noch 400 000 Mann zurückgeblieben waren. Die Gesammtstärke der deutschen Armee bei Eröffnung des Fewzuges stellt sich demnach auf 962,000 Mann. Die Verluste allein auf offenem Schlachtfelve haben bis zu den Schlachien von sedan und Noisseville 71,436 Mann betragen. Die Eröffnung der Cernirung von Paris ist mit 122,661 Mann Infanterie, 24,325 Mann Cavallerie, zusammen also mit 146 986 Mann und 622 Geschützen erfolgt. Das GarDecorps zählte zu Diesem Zeitpunkt nur noch 14,219 Mann, Das noch gar nicht im Gefecht gewesene 6. Eoips 21,309 Mann (von mehr als 30,000 Mann). Durch Nachrücken neuer Adthei-- lunflen und Eintreffen von Ersatz war am 21. October diese CernirungSarmee wieder auf 202,030 Mann Infanterie und 33794 Reiter, also auf 235,824 i . , Mann anaewacysen. Die erste deutsche Armee (1. und 8. Armeecorps) zäylte amerikanischen Küste verlängert werden konnte) anzeigt, nach der Einnahme von Metz nur noch 36,244 Mann Infanterie, 4433 Reiter Mit offenbarem Sobne schreibt das Eco De Esv (»on mehr als 60,000 Mann). Die zweite Armee des Prinzen Friedrich Karl (3., 9. und 10. Armeecorps, 1. und 2. Cavallerieoivision) trat in die Kämpfe um die Wiedereroberung von Orleans mit 49,607 Mann Infanterie, 10,166 Reiter und 276 Geschütze (von weit über 100,000 Mann). Zu dem gleichen Zeitpunkt bestand Die Armee des Großherzogs von Mecklenburg aus 36,312 Mann Infanterie, 9190 Reiter, 208 Geschützen. Schon Ende Oktober wurden dazu für die rückwärtigen Verbindungen 85 Bataillone und 33 Escadrons in Anspruch genommen. Die gesammten deutschen Streitkräfte in Der Schlacht bei k Mans betrugen 57,737 Mann Infanterie, 15,426 Reiter mit 318 Geschützen. Vor Belfort haben Deutscherseits 33,278 Mann Infanterie, 4020 Reiter mit 150 Geschützen mehr als 150,000 Feinden gegenüber gestanden. Die Armee des General Manteuffel bei dem Zuge desselben gegen Bourbaki besaß eine Gesammtstärke von 44,950 Mann Infanterie, 2688 Reiter mit 168 Geschützen. Dagegen war durch Nachsendcn an Ersatzmannschaften Die Gesammtstärke Der deutschen Armeen in Frankreich am 1. März 1871 bereits wieder auf 450,075 Mann Infanterie, ynu ul ^uumu , uuu* ■v'“*»"” -• ——u
57,515 Reiter uno 1662 Geschütze angewachsen, wozu außerdem noch 10,800 ZtaatSratheS und früherer Minister, ist gestorbni. — In Tandil wurden 26 AuS- Mann Infanterie und 5950 Reiter mit 80 Geschützen als Etappen und Besatzungs- tächver von Gauchos, die durch einen gewissen Solano fanatisirt waren, ermordet; truppen hlnzutreten. Es befanden sich zu diesem Zeitpunkte demnach ohne Artillerie, der Mörder wurden getödtet, 24 in Gefangenschaft gebracht. (Tandil ist eine Genie, Train und Stäbe, 633,340 Mann, und mit diesem Zubehör mindestens f(eine abgelegene Gebirgsstadt in der argentinischen Republik, Provinz^BuenoS- 700,000 bis 720,000 Mann deutscher Truppen auf französiscyem Boden, wozu “ ~.....
in Deutschland als Ersatz- und Besatzungstruppen noch 250,000 Mann hinzu- treten. Der Schluß des Feldzugs ist somit deutscherseits wiederum mit 970,000 Mann erzi'ft worden. Französischerseits sind im Verlauf des Feldzuges 1,400,000 bis 1,600,000 Mann aufgeboten worden, wovon sich schließlich, Die gefangene
Deutschland.
Darmstadt, 12. Febr. Die Umwälzung unserer gesammten Militärverhalt, niffe ist Veranlassung, daß eine theilweise ganz andere Benutzung versch'.edener hiesiger Militärgebäuve projectirt ist. — Gegen ein hiesiges Blatt ist ein unge- mein heiterer Preßprozeß wegen Beleidigung eines OrtSbicnerS aus Anlaß einer ton (hm angeblich durch die Schelle verkündigten Bekanntmachung eingeleitet; :ine Geschichte, welche den „Hustenprozeß" wahrscheinlich noch überbieten wird. — hinsichtlich des Ausbaues des abgebrannten Hoftheaters ist noch keine Bestimmung
, . getroffen, ja noch nicht einmal bestimmt, bis zu welchem Maße die Ruinen abzu- 'M tragen sind. Jndeß ist als ziemlich sicher zu betrachten, daß Die Stande um MI einen Zuschuß zum Baufond angegangen werden sollen. (F. I.)
h Mda, 10. Febi. Der „F. A." theilt mit, daß das zur Garnison für Fulda bestimmte Füsilier-Bataillon des 1. Hess. Infanterie-Regiments Nr. 81 am 15 Märr D I. aus Mainz hier eintreffen wird. —. „ ,, - .... . x
'Berlin 10 Febr Das Schreiben des Cardinals Antonelli an den Bischof überall besudelt und herabgerissen. >sammtliche Brauer erklären, das Bier jedem, bDn eirAbu'ra worin ‘eröffnet worven, daß die Curie das Concordat von 1801 der doffeibe cinerweise beziehen will, zu Fabrikpreisen zu liefern
XIw anerkenne, ist von der „Germania" .n Frage Graz, 9. Febr. Die Grazer Gekangntffe sind mil Berhafteten überfüllt;
aestellt worocn Von gut unterrichteter Seite wird derselben geschrieben: „....So die Arbeiteifuhrer veröffentlichen eine E klarung , gegen die Anschuldigung pro- 01 ' bot Antonelli gar keine bezügliche Aeußerung gethan. Die testirend, daß beim Bierrummel socialistische Agitationen tm Spiele gewesen feien.
v ... „ Die N. Allg. Z." ist nun er- Zuglech ermahnen sie die Arbeiter, ihr einziges Capital, die gesunde Körperkraft,
nicht bei ferneren Tumulten aufs Spiel zu setzen. Die Verhaftungen werden fort-


