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jetzt auch unterdrückt werden, und man hat bereits mit dem Fortschaffen der

lassen hatten.

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vier Heizer der GaSfabrik zur Gesängntßstrase von srchs Wochen mit schwerer Hanrarbut, weil dieselben ihren Dienst ohne vorherige gesetzliche Kündigung ver-

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Der Bagno von Toulon, der einzige, welcher noch in Frankreich besteht die von Rochefort und Brest gingen schon vor einigen Jahren ein , wird

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literarisches.

Die Presse Deutschlands hat vielfach zu interessanten Vergleichungen mit dem Zeitungswesen in England, Frankreich und Nordamerika Veranlassung gegeben. Nicht nnnder interessant dürfte eine Vergleichung der sechs größten illustrirten Zeitschriften Deutschlands untereinander sein.

Den ersten Rang nimmt dieGartenlaube" ein mit 310,000 Abonnenten bei zwanzigjährigem Beuchen, den zweiten die in elf Sprachen erscheinendeModen­welt" mit 165,000 in Deutschland gedruckten Exemplaren bei nur achtjährigem Be­stehen. Der dritte und vierte Platz gebührtUeber Land und Meer" mit 150,000 Abonnenten bei vierzehnjährigem und demBazar", der wie dieModen­welt" gleichfalls in vielen Sprachen erscheint, mit 140,050 Abonnenten bei achtzehn­jährigem Bestehen. Sodann folgen dasDaheim", welches soeben seinen achten Jahr­gang beendet, mit 80,000 Abonnenten und die feit 29 Jahren bestehende Leipziger 3 Hilft ritte Zeitung", die, wenn auch weniger Abonnenten als die vorgenannten Blätter zählend, dennocy nach Inhalt und Ausstattung einen hervorragenden Platz in der deutschen Journalistik behauptet.

Setzen wir die Dauer des Erscheinens zu der Höhe der Auflagen in Beziehung,

Vörsenberich t e.

Frankfurt a M. , 11. Decembtr. Die Börse zeigte beute wieder eine freundliche Physiognomie. nachdem sie gestern Abend schon eine ziemlich feste Haltung angenommen. Die auswärtigen Eoms, waren feil und wenn der Verkehr in SpeculationSeffecten mit der besseren Tendenz der heutigen Börse nicht auf gleichem Niveau stand, sa ist daS nur den inneren Verhältnissen zuzuschreiben, die an einer in letzer Zeit fast permanenten Luillostgkeit in Folge der unstcheren Lage des Geldmarkts und der Ueberladung der Spekulation kranken. Die neuerliche Restriktionen der pr.. Brick, welche gestern besonders Wechsel auf österr. Finanzinstitute und Firmen zurück» gewiesen hat, machtcn hier im Ganzen wenig Eindruck. Von SpeculationSeffecten eröffneten Ereditactren höher wie gestern Äb.nd, schloffen jedoch um ca. V» fl- matter mit 3623/4. Staat-« bahn, welche mit 3633 4 eröffneten, blieben ebenfalls mit einer Couröverminderung zu 364l/a- Auch Lombarden erfreuten sich keiner Avance und schlossen ziemlich unverändert zu 212l/2. Ja österr. Bahnen und Prioritäten ging wenig um. Für Bankpapiere herrschte eine wesentlich günstigere Stimmung und war der Verkehr in diesen Wcrthen gegen die Vortage von ziemliche« Belang, wodurch denselben durchgehend- nickt unerhebliche Eour-aufbefferungen zu Theil wurden. Brüsseler blieben um 1'/,, Bankverein um 3, Vereinsbank 1, Pcovinzial-Dl-conto 2, Alte

Drcernber 1873 soll der Bagno vollständig geräumt sein.

England.

London, 10. Decbr. DoS Pol zeige, icht der Themse verurtheilte gestern

auflieber Land und Meer" 10,714

auf dasDaheim" 10,0o0

auf denBazar" 7,777

Me ninger 3, Oesterr.^Deulsche 1/» % höher. Dnwerpener haben stch von ihrem bedeutenden Rückgang erholt und wurd.n heute zi? 1 15/2 umgesetzt. Deutsche Effecten- und Wechselbank fest Izu I33-/4. Dredbener Bankaciien zu 1 0 in lebhaftem Deckehr. Wiener Bankaktien wurde»

keineswegs untrennbar zufammenhängen.

Berlin, 10. Decbr. DieKreuz-Zeitung" hört aus guter Quelle, daß der Kriegeminister bei dem Kaiser seine Dienfienilaffung nachgesucht hat. Die Kreuz-Zig." schließt aus der Nichtbetheiligung des Ministers für Vie Lanwirtb- schafc, v. Selchow, an den letzten Ministerialberathungen, daß berftlbt gleich­falls ein Entlaffungsgesuch cingereicht hat. DieKreuz-Ztg." meldet, daß dcr seitherige Gesandte in Brasilien, Graf Solms, in das auswärtige Amt eintritt. Dasselbe Blatt bezeichnet die Mittheilungen der Blauer über diesseitige, im Hinblick auf die französischen Verhältnisse getroffene oder eiwogene militärische Anordnungen, eingegangener Erkundigung zufolge, als des thatsächlichen Grün- des entbehrend.

Berlin, 10. Decbr. Die vor einiger Zeit von derNordd. Allg. Ztg." gegebene Nachricht, es hätten fast alle katholischen Militärpfarrer, im offenen Widerspruch mit der kriegsministeciellen Verfügung vom 29 Mai l. I., de» b?- trlffenden Diöcesan-Bischöfen sich jurisdictionell unterstellt, ist von der ultramon­tanen Presse mit Befriedigung ausgenommen worden. Auf Grund genauer In formation kann dieKöln. Ztg." berichtigend mittheilen, daß vielmehr eine erkleckliche Anzahl katholischer Mtlitärpfarrer sich keineswegs den Diöcisan-Bischöfen zu unterstellen für nöthig gesunden hat oder findet, sondern unbekümmert um den ultramontanen Terrorismus fest und ruhig weiter arbeitet.

Wie dieKobl. Volk-zig." meldet, ist noch einem neueren Reskripte des Culiu-ministeriumS das frühere Rescript desselben vom Monate Juni c., wegen des Ausschlusses der Mitglieder geistlicher Genossenschaften vorn öffentlichen Schul dienste, auf die unter dem Protektorate dcr Kals«rin Augusta stehenden Anstalten, das katholische KnabenwaisenhauS nebst Gärtnerlehranstalt und Knabenpensionat zu Kempenhos und das katholische Mäecher,Waisenhaus zu St. Barbara nicht an­zuwenden und verbleiben die Schulblüder und resp. Schulschwestern demnach in ihrer bisherigen Wirksamkeit.

Berlin, 10. Decbr. Die Großh. Badische Regierung hat beim Bundes­rath ein Einfuhrverbot gegen französische Reb-nstöcke beantragt, um der Ein­schleppung eines dem Weinstock verderblichin Jnsectes nach Deutschland zuvor- zukommen.

Dem Rittergutsbesitzer Engelhardt zu Poln. Konopath ist die Local-Schul- Jnsplctivn über die katholischen Elementarschulen zu Grurzno und Poledno von der königl. Regierung in Marienwerder übertragen wordrn.

Frankreich.

Paris, 9. Decbr. Die rcpalist schm Mitglieder des Dreißiger. Ausschusses

Die ewigen Ministerw'chsel entipringen Stimmungen des Sultans, über dessen Gewüthsverfaffung ganz eig<nthümllche Dinge verlauten. Zuletzt wurde bekanntlich Rajchiv Pa cha als Nachfolger des dermaligen Ministers des Aeußern genannt. Ueber diese Persönlichkeit erfährt man, daß Raschid von Aali Pascha als vertrautester Mitarbeiter verwendet und dem Sultan dringend empfohlen wurde. In Paris erzogen, hat er auch als Gouverneur von Syrien und zuletzt von Albanien Proben feines Talentes abgelegt und stand zu dem Minister, dem er jetzt im Amte folgen soll, in der Beziehung intimster persönlicher Freundschaft.

Eine ziemlich bedenkliche Wendung scheint die Laurionfrage zu nehmen. Während uns gestern auf Privatweg bie bisher noch verschwiegene Nachricht zu- ging, daß die Vertreter Frankreichs und Italiens der griechischen Regierung ^fsiciill augezeigt, daß, wenn Griechenland sich dem proponirten Schiedsgerichte nicht unterwerfen wolle, beide Länder die diplomatischen Beziehungen abbrechen und die Häsen blokiren lassen würden, meldet heute schon ein Telgramm, daß in den Häsen.PiräeuS ein französisches EvolutionSzeschwader eingelaufen sei. Der griechische Minister Deligeorgis hat ferne Entlassung genommen, was aber weiter geschehen wird, wagen wir noch nicht zu combiniren. Auch der Pforte ist 00m englischen G sandten Elliot eine energisch gehaltene Note ^gegangen, in welcher der Rückzug der ägyptischen Trupp n aus Avessynien verlangt wird. Freilich soll, unfertn Privairrntthetlungen zufolge, die Pforte baldige Antwort versprochen haben, aber in welchem Sinne? Immerhin sind die angedeu- teten B Ziehungen zu Athen und Konstantinopel derart, daß dem deutschen Pfahl­bürger möglicherweise bald jenes von Göthe im Faust geschilderte Vergnügen er­blühen dürste, behaglich über fl ieg zu schwätzen,wenn hinten, »eit in der Türkei, die Völker auf einander schlagen!"

Amerika.

Newyork, 9. Decbr. Der Staatsfecrktär des Innern, Ddano, ist nach Euba gegangen, um Grant über Vie Zustände der Insel genau zu berichten, be­vor er dem Eongreß Maßregeln unterbreite.

Für die Ueoerschwemmten der Ost- und Nordsee

sind ferner eingegangen: K & cs. 3 sl 45 fr.; Karl Faber II. 1 sl. 45 fr.; Unio.-Diener Zimmermann 1 fl.; gegenseitiger Gewinn bei einem Bauernsolo 1 fl. 12 fr.; PH 5 fl.; Inspektor Güngerich 2 fl.; Pros. Lübberl 10 fl ; von derZufriedenen" Gesellschaft 6 fl. 24 fr.; Uhrenyändler I. Kley 10 fl. = 41 fl. 6 fr., mit früherer Quittung 878 fl. 24 fr.

Um weitere Gaben bittet dringend Die Exped. des Gießener Anzeigers.

Sträflinge begonnen. DieEvtrepenavte" hat einen Theil derselben eingrsch fff, sie nach dem Senegal, den Antillen und Cayenne zu bringen. Bis zum

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Im Ganzen betrachtet, hat die deutsche Journalistik, was die illustrirten Blätter betrifft, sich jedenfalls weit über die ähnlichen Unternehmungen des Auslandes erhoben. In Deutschland selbst aber nimmt die Möden welt, welche an Abonnentenzahl den zweiten Rang erwaib, an Abonnentmzuwachs jetzt unter allen Zeitichriften den erften ein. (Börsenblatt f. d. deuiich. Buchhandel.)

so ergiebt sich für jedes Jahr ein Zuwachs an Abonnenten: auf dieModenwell" 23,571

auf dieGartenlaube" 15,500

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sollen die Auflösung der Nationalversammlung zwar zug stehen wollen, doch eist

,um 1. Januar 18741 E° würde die Unj!».rh-j. also noch rin tcD,,z- nulitL B.n L»»sr> M-d-id-r °of ®runb d« «,=..!>,t.n »ünil.g.n Lösung der Ang.. Jahr andavern und die Monarchisten fanden noch hlnretchende WelegenbHen, lhrel.^h^ tfr Stvdlunlei,.- zu 19 ss gchavdelt. Olde»burger Lv.se um % höher, ©panier Umtriebe zu krönen. Inbrß ist auf alle dergleichen Gcruchte Lin Gewicht zu n aiur. Wecket rrrvig Veiäi.denivg.

zirkSgefängn'ß abgeliefert.

Wiesbaden, io. Decbr. Nach den bis jetzt getroffenen Dtspositronen wird der Kronprinz des deutschen Reichs am nächsten Freitag hier eintreffen; der- selbe wird, dem Vernehmen nach, im Schlöffe Wohnung nehmen.

Berlin, 9. Decbr. Die Kreirordnung ist denn heute wirklich ohne weitere abermalige SpecialdiScussion als Ganzes angenommen worden. Aeußerungen des Herrn v. Kröcher gaben dem Minister des Innern einen sichtlich herbeigewünschten Anlaß, den Herren, welche erklärten, nun sei das HerrenhruS, das freie Haus tobt und nur noch ein französischer Senat, nochmals und noch dcutlicher, aber zugleich im versöhnlichsten Tone, die Wahrheit zu sagen, als er es bisher schon gethan. Er zsigte ihnen, daß es sich hier nicht um einen Kampf zwischen Eon- servatismus und Liberalismus, nicht um ein Niederreißen conservativer Princi- pien handle, sondern um Anordnungen der Zweckmäßigkeit, welche ein conserva- tiveS Ministerium für nothwendig halte, ein vor zehn Jahren ernanntes confer« vatives Ministerium, das in allen seinen Arbeiten, in der Eonflictszeit, in den drei KriegSepochen das eine Ziel verfolgt habe, nicht zu Iiberalifiren, sondern einen liberalen Baum aukzurichten, frei und groß; dieser freie uud große liberale Baum sei aufgerichtet, Gott werde ihn schütz n, daß seine Früchte reifen wollen Der warmen Rede folgte ein lebhafter Verfall, wenigstens von Seiten der Mehr­heit des Hauses. Indeß betrug doch die heutige Majorität für die Kreisordnung nur Eine Stimme über die Zahl der stattgehadten neuen Berufungen, näml ch gerate 25 Stimmen. Das Herrenhaus wird morgen noch einige kleine Gische erledigen und dann wahrscheinlich bis nach den Weihnachtsferien seine Plenar fitzungen vertagen. Im Abgeordnetenhause erhielt die Novelle zur (Staffen- und Einkommensteuer ihre erste Lesung. Die Ansichten gingen noch etwas mannig­faltig auseinander und dieselbe wurde deshalb zur Vorberathung an eine beson­dere Eommisfion verliefen. Im Allgemeinen herrschte im Hause die Hoffnung auf Verständigung mit dem Finanzminister. Gelingt nur die Verständigung einer erheblichen Mehrheit im Hause, dann wird es Herr flamphausen an Entgegen- kommen voraussichtlich nicht fehlen lassen, zumal die Einzelheiten der Vorlage

Bei der gestern beendigten Wahl gaben ton [legen; vorläufig lavirt Thiers, damit der Rest der dritten Milliarde gezahlt wer* e Stimmen ab, und zwar sämmtlich für nalio- cen und das Pariser NcujahrSgefchäft in Ruhe sich entwickeln kann.

vale Wablmänncr. I Der deutsche Botschafter Gr^»f Arnim hatte am 8. d. MtS. in Versailles

Offenbach, 10. Decbr. Nachdem gestern Abend noch die bereits in Aussichtleine längere Unterredung mit dem Präsidenten der Republik. .

gestellten Maffen-Parteiversammlungen der freisinnigen Bürgerschaft einerseits und <TVr fiX,'AnA Tn,,,nn h,r m,TA,r nn*

der Social-Demokraten andererseits stattgefunden, deren erste einen sehr würdigen, letztere einen ebenso stürmischen Verlauf nahm, fand heute die Wahlmänner-

hl statt. Da man, besonders nach den Isenburger Vorgängen und der hohen regung der Gemüther auch hier Unruhen befürchtete, so war das Militär be­it« gestern Abcnd in der Kaserne consignirt und bis Mitternacht zu etwaigem .inschreiten bereit gehalten worden, ebenso heute den ganzen Tag über. Mochten un diese Maßregeln oder die Isenburger Ereignisse den hiesigen H-tzköpfen einen Dämpfer aufgesetzt haben, genug, die heutige Wahlhandlung verlief in gänzlich ungestörter Weise. Das Resultat derselben, welches einen glänzenden Sieg des vereinten sreigesinnten Bürgerthums über die Socialistcn und Ultramontanen brachte, hat unsere Stadt, auf welcher der ungewisse Ausgang in den letzten Tagen wie ein drückender Alp gelegen, wieder frei aufathmen lassen. Die Be- iheiligung bei dem Wahlacte war aus beiden Lagern eine ungewöhnlich rege und bei 2063 Abstimmenden siegte die liberale Partei mit fast der doppelten Stirn- mevzahl. Die Wahl Greim's ist jetzt nur noch als eine bloße Formalität zu betrachten, welche dem heutigen Wahlgange das Siegel aufdrückt. Die Helden der traurigen Isenburger Auftritte, 13 Social-Demokraten, wurden am Sor.n- tag Abend unter Gendarmerie-BeLeckung, paarweise gefesfflt, in das hiesige Be-

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