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1428) Die Wiese der früheren Poükassier H offm ann'schen Besitzung ist per 1872 zu verpachten. Zinher & Schmidt.

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alterirt werden. Amerikaner bei schwachem Verkehr.

Wechsel

85

Oberhessen

1583/4

1864r

Stadt Florenz

8.

8.

k. 8. 875/8

k. 8. 105

961/t 931/z

Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien

ditto ditto

Dia conto

BSrsennachrichteB.

10. April 187-2.

1. 8. 1O53/S

4%

k. 8. 981/2

k. 8. 993/4

k. 8. 1047/a

Aetien.

50/q östr. F. St. E. B. 4001/2 Lombard. Bahn 2091/2 Ludwigeh.-Bexbaoh 203 Maxbahn

Bayer. Ostbahn 1493/4 Hhein-Nahebahn-Act. 49i/2 Hess. Ludwigsb.-Act. 1851/2

Geldsorten.

0. kr.

Pr. Friedrdor 9 5758 Pistolen . . 9 4042

doppelte 9 4042 Holl.fi. 10 St. 9 5355 Ducaten . . 5 3335 20 Frankenst. 9 20i/221i/e Engi. Sover. 11 4749 Buss. Imper. 9 4042 Dollar in Gold 2 251/z261/,

Börsenberichte.

Frankfurt a. M., 10. April. Ihr Berichterstatter kann Ihnen heute trotz bestem Wille» nicht mehr sagen, als daß die Mattigkeit der letzten Tage abermals zugenommen unb den Charakter einer beinahe durchgängigen Flauheit angenommen hat. Der Couiörückgang der SpeculationS- papiere war ein allgemeiner und ISrebitacfien sanken bis 357>/4, Staatsbahn bis 400, Lombar­den bis 2071/2208 und österreichische Nationalbank bis 870. Neue Beweggründe, die zur Er­klärung der wachsenden Verstimmung geltend gemacht werden könnten, sind nicht anzuführen. Jedenfalls ist der Geldmarkt in erster Linie die Ursache der matten Tendenz. Geld ist hier selbst

Literarisches.

Eine wichtige Erscheinung unserer Zeit ist zweifellos.das im Verlage von Carl Sckoltze in Leipzig erscheinende ^Jahrbuch über die Leistungen und Fort­schritte auf dem Gebiete der praktischen Baugewerbe." Mit Freuden mutz von Allen, welche mit dem Baufache in Beziehung stehen, begrüßt werden, daß der 11, Band (Jahrgang) dieses werthvollen Buches in Kürze zu erwarten steht. Der neue Jahrgang soll 3540 Bogen in gr. 8° mit nahe an 400 Illustrationen bringen. Möge es hier­mit warm empfohlen sein I

8. 118i/4

8. -

S. 935/g

8. 1051/2

8.

k.

k.

k. k. k. k. m.

G^iack machte Jmpiversnche mit der Tuberkelmaffe, den traubenförmigcn Gebtldcn welche aus der Brust unb Bauchbaut der mit Verlsucht behafteten Thiere entstehen, unv gelangte dabet zu dem Ergebnisse, daß sowohl durch Übertragung dieses Stoffes in die Haut und in das Fleuch, wie durch die Fütterung solcher Tuberkelmasse Ansteckung und der Aob bet den Dersuchsthieren bervorgerufen wird. Dem entsprechend sind auch, wie Professor Dr. F. Falke, welcher diesem Gegenstände imRheinischen Pionier" einen Artikel widmet, bemerkt, diejenigen Menschen, welche mit dem Fleische solcher Thiere mittelst wunder Hände zu thun haben, ober die solchen Tuberkel­stoff in den Verdauungskanal bringen, namentlich Fleischer, welche beim AuSschlachten solcher Tbiere nach altem Brauche daS Messer hie und da in den Mund nehmen, schon sehr gefährde. Desgleichen ist die Milch von solchen perlsüchtigen Thieren sehr gefährlich für den Genuß. Wel­che« Unheil dieselbe namentlich in der Kmderwelt anrichtet, davon bekommt man im Hinblick auf die Versuchsresultate eine Ahnung, wenn man die Mllchwirthschaften großer Städte betrachtet. Fast immer findet man hier perlsüchtige Kühe, welche sich schon durch den auffälligsten Husten verdächtig machen. In diesen Mllchwirthschaften stehen aber die Ammen der meisten Kinder in «roßen Städten' Ebenso bedenklich ist die Milchkur, daö methodische Trinken der nicht abge­sottenen Milch geworden. WaS aber von der Milch solch schwindsüchtiger Kühe nachgewiesen ist, läßt fick auch von der Milch schwindsüchtiger Mütter vorauSsetzen. . c x

P Neber Anwendung deS KalkeS zur C0m p0ftbereltung äußert sich Professor W. Knop in einem Artikel über Kalkdüngung in derGeorgika" folgendermaßen: Alle Arien Materialien, welche zur Eompostbereitung tauglich find, seien sie vegetab.liichen oder animalischen Ursprunges, verwesen schneller, wenn man sie mit einer thonigen, kalkreichen Erde gemengt der Luft aussetzt und häufig umschaufelt. AIS Zuschlag von Kalk d:ent gerade hier bet Aetzkalk unb GaSkalk am besten, weniger, aber noch immer mit Nutzen jede Art kohlensauren KalkeS und der Mergel nicht der GyPs. Der Kalk befindet sich in einem fertigen Compofthaufen, und ebenso, wenn ein Acker mit Stallmist und Kalk zugleich gedüngt ist, in Form von salpetersaurem «Ralfe, «in fetter Pflanzennährstoff. Eine solche an salvetersaurem Kalke reiche Compostmasse eignet sich zur Düngung aller Felder; am wenigsten Geltung hat sie für humuSarme Boden, von schwersten thonigen an bis zum leichtesten sandigen.

man auch verschiedentlich aaS Rheinhessen und der bayerischen Pfalz. Da« stößt indessen die Wahr­heit daß auch der Roggen im Allgemeinen gut steht, nicht um. Recht schon stehend zeigt sich un Allgemeinen der Raps. Jedoch tritt auch jetzt wieder überall derjenige Raps, welcher reihig «esäet und vor Winter beigeftrichen wurde, sehr günstig hervor gegenüber demjenigen, der breit- würfiq zur Aussaat kam. Hinsichtlich des Weinstocks überzeugt man sich von Tag zu Tag mehr daß der Frostswaden weit größer ist. als man vermuthete. Ganz besonders wird hervor- g eh oben, daß die Oesterreicher und Traminer am stärksten gelitten haben und vielfach so stark ab- aeschnitten werden müssen, daß nur noch schwache Reste bleiben.

Kleeseide-Vertilgung. In derJll. l. Ztg." wird darüber von I. Becker Fol- aendeS mitqetheilt: Im Sommer vorigen Jahres, als ich den zweiten Schnitt meines im ersten Jahre stehenden Luzernestücks mähen ließ, fand sich, daß einige Flecke von der Große einiger Quadrats.after mit Flachsseide verunreinigt waren. Um zu versuchen, wie weit das Ka t gegen diesen Schmarotzer wirksam sei, ließ ich am andern Morgen, wo der Tbmt stark gefallen und Aussicht auf einen sehr heißen Tag war, auf die nassen Stoppeln wo sich die Seide befand, rohes schwefelsaures Kali stark aufstreu.n. Am andern Tag war alle«, was vom Kall getroffen, FlachSseide, Lurernstoppeln und einige Kopfkleestücke, braun und verbrannt uud schon fürchtete ich, mit der FlachSseide auch die Luzerne getödtet zu haben. Nach ungefähr acht Tagen aber stng zu meiner Freude die Luzerne wieder zu wachsen an, vyA

d«r Flachsseide habe tcb im vorigen Jahr auf tiefen Stellen keine Spur mehr gesehen.

zu 7 Procent schwer zu haben (bei einzelnen Effecten, wie z. B. Staatsbahn, stellt sich der Re­port sogar auf 991/2 Procent), und hauptsächlich in Wien, wo sich die Klage gegen die Na­tionalbank wegen Beschränkung der Zahlmittel wieder erneuert, ist Geldknappheit die Ursache der Verkaufslust. Auch hier ist letztere überwiegend, hauptsächlich durch starke VeikaufSordreS aus Süddeutschland und Depotskündigungen seitens hiesiger Banken veranlaßt, und wenn auch Käufer vorhanden wären, so ist doch die Differenz zwischen Forderung und Zugeftändniß so groß, daß Abschlüsse erschwert werden. Unter diesen Umständen gingen auch heute wieder die ohnedies künst­lich geschraubt gewesenen Course der Bankpapiere um Proc nte zurück, und notirte z. B. Frank­furter Bankverein 138, Oesterreichisch-deutsche 123V2122'/2, nur bayerische Wechslerbank hielt , die^Kopfkleestöcke ^blieben jedoch ^weg, und von verhältnißmäßig fest bei 108. So wie den genannten erging es sämrntlichen anderen Werthen nwmw* un» ...........b < " ~/aU***- dieser Kategorie. Aber auch auf dem Eisenbahnmarkt war es nicht beff-r, selbst die sonst so be-

Die Gefährlichkeit der Perlsucht (Franzosenkrankheit) deS RtndeS wurde neuer- ^^bten Elisabethactien waren heute bei 260 nicht anzubringen, indem Käufer nur 258 bewilligen ding« durch Herrn G.-M.-R. Gerlach, Dir.ctor der königl. Thierarznetschule in Berlin, c-nstattrt. sollten, trotzdem die Elisabethbabn ihr Kapital um 14 Millionen Gulden erhöhte und ihren - - - ~ r--r - >>-» trfluf,,nFÄrmin,n ßhhlbm welche autl^^onären daS Bezugsrecht in der Art einräumt, daß auf 10 alte Actien 1 neue kommt. Wenn

dies am grünen Holz geschah, wie viel mehr mußte daS gleiche Schicksal sich am dürren geltend machen! Bahnen wie Banken büßten um Procente ein. Loose und Prioritäten gleichfalls ge­drückt, erstere ganz ohne Verkehr. Von 1860er Loosen wurde bei 9OV2 Einiges aus dem Markt genommen. Öesterreichische Renten so flau wie alles Andere. Am besten halten sich noch Pfand­briefe, die größtentheils in festen Händen sind und daher von den Launen des Börsenspiel- weniger

Prioritäten.

30/0 öster. Stsb.-Prior. 59i/2 3°/0 öst. s. Lombard 503/4 30/0 Livomeaer 40 50/o Toscaner 611/3 5% Elisabeth.-Prior. 831/4 do. II. Emiss. 82

Anlehenelooee.

Kurh. 40 Thlr. Loose Nassau 25 fL 43 Braunschweiger 203/« 30/0 Oldenburg, ä 40Thir. 393/4 40/o bayr. Präm.-AnL 413 Ansbacher 7 fl. 4% badische Loose Badische fL 35 Loose Oestr. fl. 250 v. 1854 84 1858r Prioritätslooae 1860r Loose 90i/2

Preuss. 41/2 °/o Oblig. 1031/2 Frankf. 3i/2% ObL 88% Nass. 41/j o/o Obi. 993/g Kurhess. 4% 94 Gr. Hess. 5% ObL 103% » p 40/0 971/2

» p 31/2% n 92

Bayer. 5% p IOOV4 p 41/2% 1jährige 993/4 40/o 1jährige 951/2

Würtemb. 1/2 % Obi. 99 */2 Baden 4*/2®/o Obi. 0. E. L. 100 Oesterr. Silberrente 63

B Papierrente 57 V2 Spanier, neuest. 3°/0 297/s Amerik. Bonds 1881r 100i/ß

_ w 1882r 953/4

w 1885r 971/4

" " 1887r 971/4

Art len.

Frankf. Bank 1435/g Frankf. Vereins-Kasse 138 Darmst. Bankact. 471 Wien Bankactien 870 Oeat. Creditact. 358

Galizien __________

Allgemeiner Anzeiger

Besondere Bekanntmachungen.

Oeffentliche Aufforderung.

1284) Erbansprüche an den unbedeuten­den Nachlaß der am 18 Januar 1870 da­hier ledig verstorbenen Jettchen Stern, gebürtig von Gladenbach, sind binnen 90 Tagen bei unterzeichnetem Gerichte geltend zu machen, widrigenfalls der ->achlaß dem Fiscus überwiesen wird.

Gießen, den 8. März 1872.

Großherzogliches Stadtgericht Gießen. Dr. Muhl, Oppermann, Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

E d i c t a l l a d u n g.

1635) Auf Antrag der Ehefrau des nach Amerika entwichenen HeinrichSchäferll- von Steinbach werden dessen Gläubiger auf Dienstag den 23. April l. I , Vormittags 9 Uhr,

unter der Auflage, ihre Forderungen bezüg­lich Hauptgelo, Zinsen und Kosten genau anzugeben, zum Versuche eines Arrange­ments anher vorgeladen.

Gießen, den 30. März 1871.

Großherzogliches Landgericht Gießen. Bötticher, A. Bramm, Landrichter. Landger.-Assessor.

Versteigerungen.

1763) Freitag den 12. April d. I., Nachmittags 2 Uhr,

soll auf dahiesigem Rathhaus die dem Hein­rich Weber dahier gehörige

Flur Nr. mKlftr.

!7/7'! 8 Hofraithe in der Scheppecke,

v!«"' I 8 Grabland daselbst,

luiiS »

meistbietend versteigert werden.

Die Hofraithe würde sich wegen ihrer directen Lage an dem Bahndamm und der Nähe des Bahnhofs für einen Eisenbahn- Bediensteten eignen.

Gießen, den 9. April 1872.

In Auftrag:

Semmler, Ortsgertchtsmann.

wer-

N.-Meter

Lit. A. Nr. 64, dem Lindcttplatz gegenüber.

5

2

12

26

4

7

1671) Neuen Laberdan em- pfehlen I. A. Busch Söhne.

83,7 0,50 4,60

11,20 0,40

1810) Montag den 15. Avril d. I, Nachmittags 2 Uhr, sollen in der Wohnung des Herrn Director Dr. Stein in der Hintergasse:

Canapee's, Commoden, Tische, Stühle, Schränke, Spiegel, Büchergestelle, eine Wanduhr, ein großer Sessel mit Mecha­nik zum Liegen, Gartentisch mit Bank, eine Rolle mit Seil. Blechrohre für Brauer, ein Treibbeet mit Fenster, Blu­mentöpfe, Fenster, Koffer, Obsthorden, Siebe und sonstiges Geräthe meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 11. April 1872.

In Auftrag:

S e m m l e r, Ortsgerichtsmann.

Holzversteitterung im Gießener Stadtwalde.

1746) Montag den 15. April 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, District

Ausverkauf

wegen Aufgabe -es Geschäfts.

1625) Demzufolge habe ich die Preise sämmt- licher Waarenvorrathe bedeutend herabgesetzt und ge­währe außerdem bei dem Verkauf von zwei Gulden an einen Rabatt von

Sechs Kreuzern um Gulden*

Der Verkauf findet nur gegen Baarzahlunq statt und mache besonders auf alle Neuheiten in Stroh- hnten für Damen, Herren und Kinder, sowie Blu­men, Federn, Sammt- und Taffet-Band, Kragen, Aermel, Schleier, Sblipse, Cravatten rc. k. für diese Saison, die bereits eingctroffen, aufmerksam.

Mein bis jetzt innegehabter Laden nebst daran- stoßendcr Stube ist vom 1. Juli an zu vermiethen, und kann ans Verlangen auch ein Familicnlogis dazu abgegeben werden.

Feilgebotenes.

1801) Zur gegenwärtigen Saison erlaube mir, die geehrten Damen auf mein reichhaltiges Lager in Strohhüten, Blumen, Bändern, Crepe, Tüll und dergl. aufmerksam zu machen.

Wilhelmine Fuhr, Kirchenplaß.

Buchen-Scheidholz,

, Prügelholz, Eichen-

Nadel-

Buchen-Stockholz, Eichen-

Nadel-

Buchen-Reisholz, Eichen-

Nadel-

Dornen-

Faulerboden, Abth. Stoppelfeld, nachver­zeichnetes Holz öffentlich versteigert ~

den, als;

I. Brennholz:

II. Bau-, Werk- und Nutzholz:

35 Eichen-Stämme mit 10,53 Cub.-Meter,

232 Nadel- 168,10

30 Eichen-Stangen 2,iX) ,

9 Nadel- 1,12

Die Zusammenkunft ist in Annerod. Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird

Zahlungsfrist bis 15. Aua. 1872 gestattet- Die Großherzoglichen Bürgermeistereien > der umliegenden Orte werden ersucht, dies in den dortigen Gemeinden bekannt machen zu lassen. Gießen, den 8. April 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. Vogt.