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bri Herrn v. Lavour würbe, die ihn in'- ilt der Minister. 'Nischen Staatsmann, i- leihen, um mein en." Man setzte stch amt dem Bittsteller, heute folge ich dem na Pisten LiSrnaick Seschaftrn aufjuhelsen. tet. Ich werde Sie Wa- ich fügt, »erde ntr Stratgtn^it jb sedroar 1871 gegen i Prin^n w i nicht wch ', alrer n Pind, welchen ich acht weine-Unglücks; ) Berlin zu ersparen, rotze zeigett wird, als seh», ob seine Alte rtung )hrer Wit

unleserlich) br, Herrn Bouillon, @(reaiB in »arie.

S April 1872.

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über, eine Batterie anlegen wird, um ihn zu bestreichen; lauter Beweise von der neuen gegenseitigen Annäherung beider Länder.

Man schreibt derGazzetta d'Jtalia" aus Rom, dah sich viele französische Abbes in Rom Herumtreiben, die nichts mehr und nichts weniger als französische Genie-Osfiziere sind, welche sich der Verkleidung bedienen, um die strategischen Punkte Italiens, und namentlich Roms, zu studiren. So wurde ein Genie- Hauptmann, welcher der französischen OccupationSarmee angehört hat, vor einigen Tagen gesehen und wieder erkannt, als er eben die Positionen des Monte Mario aufnahm. Diese Herren gehen im Vatikan aus und ein und werden mit offenen Armen daselbst ausgenommen.

Amerika.

Die Vereinigten Staaten von Nordamerika werden nun doch wohl wieder Grant zu ihrem Präsidenten erhalten, weil die Demokraten nicht mehr einig in Bezug der Candidatur Greeley'S sind, sondern in LouiSville O'Connor trotz seiner Weigerung jenem al« Concurrenten hingestellt haben. Diese Fraktion denkt natür­lich kaum an einen Sieg, doch erhalten einige ihrer Mitglieder jetzt die Möglich- keit, sich im letzten Augenblick noch Grant anschließen zu können. Reden und Hetzereien dauern fort. Liebenswürdigkeiten werden ausgetauscht und eine Sprache gebraucht, die wieder zu geben eine deutsche Feber stch nicht wenig sträubt. Bisher ist Greeley nur dreier Verbrechen nicht angeklagt worden, nämlich des Diebstahls, des Ehebruchs und der Trunksucht. Sonst ist das Sündenregister Greeley's alle Tage in den Blättern ausgetischt und je stärker der Ausdruck, desto besser. Aber auch Grant wird keineswegs geschont. Beide Parteien sprechen von ihren Oppo­nenten als Lügnern, Verräthern, Baumwollenspitzbuben, Narren, Feiglingen, Re- bellen, politischen Bummlern, blaSphemirenden Atheisten u. s. w. Diese Sprache muß man sich schon bis November gefallen lassen und dann hat man vier Jahre wieder Ruhe.

Buschterader und Donau-Drau. Bon deutschen Linien waren alte Ostbahn und Berbacber g« fragt. Prioritäten eher angeboten. Donau Loose und Köln-Mindener erfuhren einige Nachfrage. Oesterreichische Renten und sonstige Staatspapiere ohne Veränderung. Eontinentalbaugesellschaft ziemlich lebhaft und mit 1241 /2 bezahlt.

Börsennacbrlcblcn.

9. September 1872.

Preuss. 4%% Oblig. 102% Frankf. 3%% Obi. 87% Nass. 4i/,o/g Obi. 99% Kurhess. 4% 94% Gr. Hess. 5% Obi.

» n 4% n

» n 3%% n 93

Bayer. 5% 100%

* 4% 0/0 1jährige 100% » 4% 1jährige 94%

Würtemb. 4%% Obi. 99% Baden 4%% Obi. o. E. L. Oesterr. Silberrente 65%

Papierrente 61

Spanier, neuest. 3% 30 Amerik. Bonds 1881r 99

n 1882r 96%

1885r 97

n n 1887r 97

A eilen.

Frankf. Bank 145

Frankf. Vereins-Kasse 158%

Darmst. Bankaot. 523%

Wien Bankaotlen 945

Oest. Creditaot. 367

Galizien 260

Aetien.

50/g östr. F. St. E. B. 361% Lombard. Bahn 231 Lud wigah.-Bexbach 203% Max bahn 146

Bayer. Ostbahn 137 Rhein-Nahebahn-Aot. Hess. Ludwigeb.-Aot. 185 OberhesBen w 82%

Prioritäten.

3% Öster. Stsb.-Prior. 58% 30/o öst. s. Lombard 52 3% Llvorneser 39% 50/o Tosoaner 61% 5% Ellsabeth.-Prior. 85% do. H. Emlss. 84%

Anleheneloowe.

Darmstädter fl.50Loose 199

n »25 n 55% Kurh. 40 Thlr. Loose 72% Nassau 25 fl. Braunschweiger 21% 30/g Oldenburg, ä 40Thlr. 38% 4% bayr. Präm.-Anl. 113% 4% badische Loose 111 Badische fl. 35 Loose 70 Oestr. fl. 250 v. 1854 1858r Prioritätsloope 1860r Loose 96 1864r -

Wechsel.

Amsterdau

k. 8. 97%

Augsburg

k. 8.

100

Berlin

k. 8.

104%

Bremen

k. 8.

175%

Brüssel

k. 8.

93

Hamburg

k. 8.

87%

Leipzig

k. 8.

105

London

k. 8.

H8%

Lyon

k. 8.

Paris

k. 8.

92%

Wien

k. 8.

107%

ditto

m. 8.

107

ditto Disconto

1. 8.

4%

106%

Geldgorten. fl. kr.

Pr. Frledrdor 9 5859 Pistolen . . 9 4042 doppelte 9 4042

Holl. fl. 108t. 9 5355 Ducaten . . 5 3436 20 Frankenst. 9 19%20% Engi. Sover. 11 4749 Buss. Imper. 9 4345 Dollar in Gold 2 2526

Vermischtes.

Von der Königlichen Regierung zu Posen ist ein Erlaß an sämmtliche Mitglieder, Subalternen und Unterbeamte, einschließlich der RegierungS-. Haupt- und Provinzial-Justituten- Kaffen, ergangen, in welchem auf die Vortheile hiugewiesen wird, die den Beamten im Allge­meinen die Lebensversicherung behufs Sicherstellung ihrer Familien bietet, und zugleich davon Kenntniß gegeben wird, daß es der Negierung gelungen ist, mit der Germania, LebenS- VerficherungS-Actien-Gesellschaft zu Stettin, durch Vermittelung von deren Ge­neral-Agenten, Herrn Leopold Goldenring in Posen, ein Abkommen zu treffen,, welches den be­treffenden Beamten bei der Aufnahme der Versicherung sowohl, als bei der Prämienzahlung und bet Auszahlung der Versicherungssumme im Todesfälle wesentliche Vortheile und Erleichterungen gewährt. Es ist in dem Erlasse hervorgehoben, daß die Germania unter den soliden größeren Gesellschaften die niedrigsten festen Prämtensätze hat und durch ihre Einrichtungen sowohl, als ihre auSgebreitete Thätigkeit eine vorzügliche Sicherheit bietet und werden demgemäß die Behörden vufgefordert, die Anmeldungen der Beamten ihres Ressorts zu vermitteln und der Königlichen Regierung einzureichen. (Pos. Ztg.)

Börsenberichte.

Frankfurt a. M., 9 September. Obwohl Berlin und Wien letzten Samstag stark im Fahrwasier der Hausse sich bewegt»», eröffnete die hiesige Börse heute für Cpielpapiere doch bei matter Stimmung und das Geschäft in selben blieb, mit Ausnahme von Lombarden, ziemlich onbelebt. Lombarden wurden bis 230% bezahlt. Dagegen warf man sich wieder mit Vorliebe auf Banken, von denen heute Frankfurter Bankverein am meisten begehrt waren und bis 158 avancirten. Die Börse bezahlt damit im Voraus den guten Erfolg der am Mittwoch erfolgenden Subscription auf die Actien deS Schlesischen Bankvereins. Lebhaft gesucht und 1% Proc. höher waren Baubankactien. Darmstädter gingen wieder bis 525 und Wechslerbank, ProvinzialdiSconto, Amsterdamer, BaSler behaupteten feste Preise. Deutsche Handelsgesellschaft bei 109 in Posten umgesetzt. Brüsseler waren anfänglich durch Realisationen gedrückt, erholten sich aber rasch wieder bis 1 173 4-li8. Deutsche Gffectenbank sehr beliebt und höher, Berlin kauft daS hierher ge­worfene Material wieder zurück. Von Bahnactien gingen Elisabeth höher, ebenso Franz-Joseph,

Allgemeine

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Von Frankfurt a. M.

direct

I mit jeder Post

befördere ich, die meiner Annoncen-Expedition zur Vermittlung aufgegebenen Inserate, ohne Anrechnung von Provision oder Porto, zu den Original-Zeitungspreisen an die, für die ver­schiedenen Zwecke

bestgeeigneten Zeitnngen

des In- und Auslandes.

Meine Provision beziehe ich als officieller Agent von den betreffenden Zeitungen.

Rudolph Mosse,

Annoncen-Expedition

45 Zeil, Irankfurt a. M. Zeil 45.

Berlin, Wien, Nürnberg, München, Hamburg, Zürich, Straßburg, BrcSlau, Halle a. d. S , Leipzig, Stuttgart, Prag.

Alleinige Inseraten - Pacht :

Fliegende Blätter",Kladderadatsch",Figaro."

t Anzeiger.

Besondere Bekanntmachung.

4208) Die Stelle des städtischen Todten- träbers, mit welcher ein baares Gehalt von 0 Rthlr. und der Bezug der Grabgebühren von circa 120 Nthlr. verbunden ist, soll anderweitig besetzt werden.

Qualificirte Bewerber, welche Kenntniß von der Gärtnerei besitzen müssen und denen aus der Unterhaltung der Gräber eine jährliche Einnahme von 1200 Nthlr. er­wächst, wollen sich bis zum 1. October c. unter Vorlegung ihrer Zeugnisse hier melden.

Wetzlar, den 9. September 1872.

Der Bürgermeister: Brettschneider.

Versteigerungen.

Bekanntmachung.

4202) Die Ende 1872 leihfällig werden­den, sowie die der Stadt heimgefallenen Bürgertriebviertel, sodann ein Acker auf der Hohleiche, 292 Klftr. Wiese am Wis­marer Weg und 297 Klftr. Acker in der Schwarzlach, sollen

Freitag den 13. d. Mts., Nachmittags 2 Uhr, anderweit öffentlich verpachtet werden- Zusammenkunft am Nassauer Hof, Gießen, den 9. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. ______________Vogt._____________ Die Versteigerung eines städtischen

Grundstücks.

4204) Das nachbeschriebene Grundstück der Stadt Gießen:

Flur XXVII. Nr. 153a. %o Wiese zwischen dem großen und kleinen Stetnweg, 186 lDKlafter Fläche enthaltend,

wird, in zwei Bauplätze getheilt,

Donnerstag den 12. September 1872, Vormittags 11 Uhr, auf dem Rathhause dahier an den Meist­bietenden versteigert-

Gießen, den 8. September 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen- Vogt.

Holzoersteigerung im Gießener Stadtwalde.

Montag den 16. September 1872, von Vormittags 9 Uhr an, soll in dem Gießener Stadtwalde, Distrtc- ten Stolzenmorgen, Langetrift, Rehschlag, Lichteneiche und Ursulum nachverzeichnetes Holz öffentlich versteigert werden, als:

I. Brennholz:

186,5 R.-Meter Nadel-Prügelholz,

1,7 Eichen-Stockholz,

58,7 Nadel-

1450 Wellen Eichen-Reisholz,

16,620 Nadel-

350 Aspen-

20 Weiden-

260 Dornen-

II. Bau-, Werk- und Nutzholz: 2617 Nadel-Stangen mit 38,54 Cub.-Meter, Bemerkt wird, daß unter dem Neisholz 9370 erste Durchforstungswellen und unter dem Baur, Werk- und Nutzholz eine große Anzahl Fichtcn-Stangen sich befinden.

Die Zusammenkunft ist auf dem Trieb.

Gegen vorschriftsmäßige Bürgschaft wird Zahlungsfrist bis 1. Februar 1873 ge- ^Die Großherzoalichen Bürgermeistereien der umliegenden Orte werden ersucht, dies in ihren Gemeinden bekannt machen zu ^(SMen, am 9. September 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen. (4200) Vogt.

Lieferung von Victualien rc für das Landes-Zuchthaus

Marienfchlost.

4201) Mittwoch den 18. d. Mts., Vormittags 10 Uhr, werden dahier zur Lieferung versteigert:

1) 725 Malter Kartoffeln,

2) 8 Centner Zwiebeln,

3) 25 untererdige Kohlraben.

Freitag den 20. d. Mts., Vormittags 10 Uhr,

wird

für

1873 im Soumissionswege ver-

geben

die

Lieferung von:

1)

circa

20 Centner Reis,

2)

5 geschälter Gerste,

3)

15 Kaffee,

4)

5 Nudeln,

5)

22 gedörrten Zwetschen,

6)

20 Maaß Mohnöl,

7)

6 Faß Essig (ä 100 Liter),

8)

45 Pfund Pfeffer,

9)

u

37 Faß Petroleum,

50 Centner Bohnen,

10)

11)

50 Erbsen,

12)

30 Linsen,

13)

11 Kernseife I. Qualität,

weiße, (sind Muster einzusenden),

14)

1% Schmierseife,

15)

45 Salz,

16)

100 Liter Leinöl,

17)

50 Nüböl,

18)

100 Hellthran.

Die unter pos 1 bis 8, unter 13 und 14

und unter 16 bis 18 aufgeführten Gegen­stände werden zusammen, die unter 9, 10, 11, 12 und 15 aber einzeln vergeben.

Schriftliche Offerten sind bis zu dem obigen Termin, und zwar getrennt für die zusammen und für die einzeln zu vergeben­den Gegenstände, in den vor dem Directions- Büreau aufgehängtenSoumissionskasten"

einzulegen und die Lieferungsbedingungen Uäglick von 8 bis 12 Uhr Vormittags und von 2 bis 6 Uhr Nachmittags bei unter­zeichneter Direction einzusehen.

Marienschloß, am 6. September 1872. Großherzogliche Landeszuchthaus-Direction.

I. V. d. D-: Dr. Fritzel.

Die Vergebung der Holzhauer- und Culturarbeiten im Gießener Stadt­walde für das Erndtejahr 1873. 4203) Samstag den 14. ds. Mts.,

Vormittags 10 Uhr, sollen die vorbemerkten Arbeiten im hiesigen Rathhaussaale öffentlich versteigert werden. Gießen, den 9. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.

Vogt.

Jagdverpachtung.

Freitag den 20. September l. I., des Nachmittags um 1 Uhr, soll auf der Bürgermeisterei zu Ober- Hörgern die Ausübung der Jagd in bei Gemarkung Ober - Hörgern auf weitere 9 Jahre meistbietend verpachtet werden.

Ober-Hörg-rn, am 7. September 1872- Großherzogliche Bürgermeisterei Ober-Hörgern.

(4207) Alles.

Feilgebotenes.

4172) Neue Bückinge zum Nohessen, pr. Stück 4, 5 u. 6 kr., empfehlen

I. A. Busch Söhne.