Einzelbild herunterladen

deakistlscher Kandidat auftreten.

unentgeltlich gewahrt. Auf zwanzig katholische Kirchen- Kölner Dom, 260 Centner

Main-I

1772) Es W beiten einfchlietzlic! lien zur Herstelli eine kleine Dreh der Station Jrö licher ßubmlffion

Ök Offerten fi O mit der Ausscl

,Submission i fteUmifl der F Drehschrrde < Hausen"

bis zürn Sulmis arn U. April d del der unterzeich Zu Frankfurt a.: M bk $eidjnun Bedingungen eina iwns- Formulare werden können.

Frankfurt q. I König!!

auch die untersten, vertreten. .

Berlin, 7. April. Die Kündigung des englischen Handelsvertrages hat in England bekanntlich sehr verstimmt und die gegen die ThierS'sche Regierung feind- liche Sprache der Londoner Blätter findet darin ihre Erklärung. Darauf bauen die Lonapartisten chimärische Aussichten: sie speculiren auf englische Sympathien. Man will hier übrigens bezweifeln, Daß der Exkaiser wirklich so große Summen ausgenommen habe, wie ihm in den Blättern nachgesagt wird. Er hat wenig­sten- noch vor Kurzem, wie t* heißt, bet dem Herzog Karl von Braunschweig eine Anleihe beantragt. Ob der Herzog dem Wunsche, dessen Verwirklichung eine Hypothek auf die prekäre Restauration voraussetzt, wirklich entsprochen hat, steht dahin. Erzäht wird noch, Louis Napoleon habe kürzlich gesprächsweise geäußert, die Armee sei noch unsicher. Auf die Obersten verschiedener Regimenter glaube er hoffen zu können, während noch kein General ihm ernstliche Anerbietungen ge­macht habe. Die Generale, wie mau die Sache in Chiselhurst ansieht, fürchten sich zu compromittiren. Mit anderen Worten heißt das, sie trauen Der bona- partistischen Zukunft nicht. Man weiß, was die hundert Tage denjenigen ein- gebracht haben, die sich damals für Napoleon I. erklärt hatten. Es würde dies­mal, um der Wiederherstellung der bonapartistischen Wirthschaft ein baldiges Ende zu macken, eines auswärtigen Waterloo gar nicht erst bedürfen.

Berlin, 8. April. Der Reichstag wurde uw 2 Uhr Nachmittags eröffnet. Fürst Bismarck verlas im allerhöchsten Auftrage die Thronrede, deren SchlußpassuS äußerst beifällig ausgenommen wurde. Simson brachte nach der Verlesung der Thronrede ein dreimaliges Hoch aus den Kaiser aus, in welches die Versammlung begeistert einstimmte. Um 3 Uhr Nachmittags fand die erste Sitzung des Reichs- tages statt. Nach der Schriftführerwahl erfolgte die Verloosung in die Abthei- lungen, wobei sich die Anwesenheit von 166 Mitgliedern ergab. Das Haus war mithin nicht beschlußfähig. Nächste Sitzung morgen 2 Uhr Nachmittags.

Berlin, 9. April. Reichstagssitzung. 35 neue Mitglieder haben sich im Bureau angemeldet. Der Namensaufruf constatirt die Anwesenheit von 203 Ab­geordneten, ergibt also die Beschlußfähigkeit des Hauses. Auf morgen, Mittags

Vechi

Irennho'

1680) Die Lies dach A Vammth im Winter Mjn Dienstag b Vorm auf bem Univerfit ter den vor der Ü macht werdenden Wenigstnehinenoen den. Gießen, im

Großherzoglich

12 Uhr, ist die Präsidentenwahl anberaumt.

Hamburg, 7. April. Ein Telegramm derBörsenhalle" aus Mexiko vom 6. d. meldet, daß die Regierung-truppen Durango und Mazatlan besetzt haben. Ja Aucatan ist Revolution ausgebrochen.

München, 5. April. Nachdem in Folge der neuen Formation der bayeri- schen Armee auch das Institut der OsfizierS-Chargenpferde eingeführt wird, hat das k. Kriegsministerium in dieser Beziehung die näheren VollzugS-Bestimmungen erlassen. Aus einem wissenschaftlichen Vortrage, der gestern im OfsizterSvereine gehalten wurde, war u. A. die nicht uninteressante Notiz zu entnehmen, daß das topographische Bureau des bayerischen Generalstabs für den Krieg in Frankreich der bayerischen Armee 100,000 Karten IheilS mitgegeben, theils nachgesendet hatte, und außerdem noch 170,000 solcher Karten für Preußen rc. liefern konnte.

Straßburg. Für die Eröffnung der Universität werden einige Feierlich­keiten vorgesehen. Die andern deutschen Hochschulen wollen dabei auch sich be- theiligen, und so werden nicht bloß Vie FakultätSmitglieder vertreten sein, sondern auch die Studenten selbst. Der in diesem Jahre den Vorsitz führende Senioren­convent hat bereits an die verschiedenen Corpsverbtndungen der deutschen Uni­versitäten eine Aufforderung erlassen, Deputationen zur Eröffnungsfeier nach Straß­burg zu senden, und es soll dann dort ein großer Commers abgehalten werden.

Ein großer Theil der im letzten Kriege erbeuteten französischen Geschütze geht gegenwärtig einer Verwendung entgegen, von der man sich am Tage ihres Gusses in Bourges schwerlich etwas hat träumen lassen. Der Kaiser hat zahl­reichen Kirchen-Gemeinden, deren Gotteshäuser seither des Schmuckes der Glocken entbehrten, auf ihre Immediatgesuche, das zum Glockenguß erforderliche Stückgut

gegenwärtig 167 Provinztaljournale zu seiner Verfügung. Gestern wurde der Marschall Bazaine zum siebenten Male vernommen. Die betreffende Sitzung dauerte sechs Stunden, und doch soll der Marschall noch drei oder vier Mal ver­hört werden.

Paris, 6. April. DieOpinione Nationale" äußert über die Hoffnungen der Monarchisten in der Nationalversammlung: Heute ist es für dre Blinden selbst sichtbar, daß die Chancen für Heinrich V. hundert Mal geringer find als vor einem Jahre; es ist sichtbar, baß keine Fusion zu Stande kommen wird. Trotz aller gemachten Anstrengungen, um dahin zu gelangen, hat man mit Mühe die gemeinschaftliche Abfassung eines Manifestes erstrebt. Als es sich darum handelte, es zu unterzeichnen, war es noch etwas ganz Anderes. Der Verfasser des Mani- festes selbst schlug cd auS, seine Unterschrift unter dasselbe zu setzen, und dieser ganze so lärmend geführte Feldzug lief in die jämmerlichsten Niederlagen aus. Was den eigentlichen OrleaniSmuS betrifft, was haben denn Der Herzog von Aumale und der Prinz von Joinville während ihrer zweimonatlichen Anwesenheit in der Kammer gesagt? Nichts. Was haben sie gethan? Nichts. Kaum wagten sie es, die unbedeutendsten Gesetze zu votiren, und bei allen großen Ge­legenheiten haben sie sich von der Kammer fern gehalten oder sich beeilt, im Augenblicke des Votums fern zu bleiben. Das ist vielleicht ein Mittel, sich nicht zu compromittiren; aber sicherlich ist es das Mittel, Niemandem Vertrauen ein­zuflößen. Der Graf von Paris besucht die komische Oper, das Conservatorium; in der Politik aber kein Buch, keinen Brief, kein einziges Wort. Das ist

bar worden. <_ ... , t

er auf den Schlachtfeldern jener Kriege verhältnißmäßig auch mehr Blut geopfert hat als die anderen Stände, doch nicht wie früher zu dominiren sich berechtigt halten, feit fo viel der besten bürgerlichen Elemente sich demselben assimilirt und mit dem ruhmvollen Geiste der Armee durchdrungen haben." Welche andere Stellung der Adel im neuen Reiche einnehmen soll, vermögen wir aus den ferneren Bemerkungen des Blattes nicht abzunehmen. Die Vorfrage scheint uns zu sein, was die Kreuzzeitung unterAdel" versteht. Versteht sie darunter die sich ins Unendliche mehrende Zahl aller derjenigen, welche das Prädicatvon" oder irgend ein anderes führen, fo wird am letzten Ende kein vernünftiger Mensch die Augen vor der einleuchtenden Wahrheit verschließen können, daß diese Gesammtheit, in Deutschland zahllos wie der Sand am Meer, als ein besonderer Stand sich nicht ferner betrachten läßt. In diesemAdel" sind nachgerade alle Klaffen des Volkes,

Frankreich.

Paris, 4. April. Die italienische Reglerung hat sich nicht damit abspeiseu lassen, daß man die römischen Petitionen vertagt hat, und Herr Nigra, der gestern eine Audienz beim Präsidenten der Republik hatte, verlangte weitere Ausklärunge-n. Nigra war beauftragt, darauf hinzuweisen, daß Italien nicht im Geringsten durch die Erklärungen, welche Herr Thiers in Der Kammer abgegeben habe, zufrieden gestellt sein könne, da dieser nur gesagt, daß die römische Frage einfach deshalb vertagt werben müsse, weil Frankreich doch nicht im Stande sei, für den Papst auf energische Meise einzutreten. Wie aus dem Berichte der Budget Commission hervorgeht, hat Der letzte Krieg Frankreich an baarem G.lDe 7*/2 MilliarDen ge­kostet, und außerdem hat es zwei Provinzen verloren, die an Steuern zum wenig- ten einen Reinertrag von 60 Millionen abwerfen. Der BonopartismuS bat

aus Beutebeständen des Artillerie-Depots Straßburg diese Weise sind allein in den Rhetnlanden einige Gemeinden beschenkt worden. 500 Centner hat der der Dom in Frankfurt a. M. erhalten.

Oesterreich.

il. Pesti Naplo thcilt mit, Graf Apponyi habe dem Epis-

t-n ö 60 n«ÄOtn-

^chkidh. sv Ntn V S : fitz: lernet 1 77

Wien, 4. April. Einem hiesigen Blatte wurde aus Zara gemeldet, daß in der CrivoScia in den letzten Tagen Unruhen stattfanden, daß Häuser demolirt und Offizterswohnungen angegriffen wurden. Nach derPresse" handelt es sich um einen Act Der Blutrache, den ein Stamm gegen den andern geübt. Die Verwilderung, in welcher die Bocche gelassen worden, und die Knezlacer Friedens- bedingungen tragen bittere Früchte! Keine Steuern, keine Schulen, keine Volks­zählung, kurz, nichts, was an staatliche Oberaufsicht gemahnt das bringt mit sich, daß auch die Justizgesetzgebung nicht beachtet wird. DieUnruhen" waren vorüber, nachdem der Rachezug ausgeführt war; von einerUnterdrückung" kann also nicht gut die Rede sein.

Wien, 8. April. DieWiener Abendpost" meldet die am 7. April statt- gefundene Verlobung der Tochter des Kaisers, der Erzherzogin Gisela, mit dem Prinzen Leopold, dem Sohne des Prinzen Luitpold von Bavern.

Wien, 8. April. DieMontags-Revue" meldet, daß die letzte Rede des Hrn. v. Schmerling im Herrenhaus, welche in Italien die Vermuthung aufkom­men ließ, daß in den Steuerungen Schmerling's ein Uebelwollen der österreichi- fchen Regierung gegen Italien lauere, der Gegenstand einer Conversation zwischen dem italienischen Gesandten und dem Grafen Andrassy war. Andrassy habe mit l* auf die von Dem Reichskanzler Beust inaugurirte freundschaftliche Politik ^det, daß auch er dieselbe fortzusetzen, zu kräftigen und zu ent-

kaum ein Prätendent.

Die TransportdampferLa Gereiere" undDanae" haben Befehl, sich zur Fahrt bereit zu machen und den 10. April auf Der Rhede der Insel Aix tausend rolitische Verurthetlte an Bord zu nehmen und nach Neu-Caledonien zu depor- tiren. DerTempS" macht die Behörden darauf aufmerksam, daß es eine Härte sei, wenn den Gefangenen, die nach Neu-Caledonien deportirt werden sollen, nicht einmal gestattet werde, Frau und Kinder zum letzten Male zu sehen: Man denke, was eine Frau mit ihren Kindern empfinden muß, wenn sie, oft ohne Geld, mit großen Opfern ihre Reise nach Versailles gemacht hat, dann sagen hört, sie müsse zurückkehrcn, man wisse nicht, ob sie die Frau desjenigen sei, von dem sie Ab- schied nehmen wolle. Und dieser Vorfall, der uns mitgetheilt wird, steht nicht vereinzelt da.

Paris, 6. April. Ein seit einiger Zeit in Paris weilender und auf Der türkischen Botschaft sehr übel beleumundeter orientalischer Abenteurer, welcher sich Giorgio Castriota, Prinz Skanderbeg, Nachkomme Der alten Könige von EpiruS und Albanien, nennt, hatte gegen denFigaro" und DenGauloiS", Die sich über seinen Titel unD WürDe lustig machten, einen Prozeß eingeleitet unD einen SchaDenersatz von 100,000 Francs begehrt. Die Sache kam gestern vor dem Zuchtpolizeigericht zur Verhandlung. Der Gerichtshof sah sich nicht bemüßigt, een Stammbaum des Prinzen Skanderbeg zu prüfen und verurthetlte die Jour­nalisten Villemeffant, Magnard und Tarbe wegen ihrer Indiskretion gegen eine so hochstehende Persönlichkeit zu einer Geldbuße von je einem Franken.

Paris, 7. April. Das Univers enthält folgende Mittheiiung:Hier der Text der Adresse, welche am letzten Donnerstag die Versammlung Der katholischen ComiteS votirt unD per Telegraph an Den Papst gesandt hat:

Heiligster Vater! Demüthigst zu Füßen Ew. Heiligkeit niederfallend, dem unfehlbaren Stuhle Petri, Quelle aller Gerechtigkeit und aller Wahrheit, fest an- hangend, mit ihren heißesten Wünschen die Wiederherstellung Der Integrität Der weltlichen Rechte Ew. Heiligkeit, welche wir für unveräußerlich und für unvergäng­lich halten, zurückrufenD, beim Anblicke Der gänzlichen Hülfslosigkeit, in welcher sich gegenwärtig Der Stellvertreter von Jesus befindet, von Schmerz durchdrungen, bethkuern wir, Mitglieder der katholischen ComiteS von Frankreich, unsere un­wandelbare Ergebenheit für die Sache des h. Stuhles und bitten Ew. Heiligkeit, uns Ihren apostolischen Segen zu gewähren.

Rom, 5. April, 6 Uhr Abends.

An den Herrn D. Fröbault, Präsident der Versammlung der katholischen ComiteS zu Paris. Der h. Vater dankt der Versammlung für Ihr Telegramm und bewilligt mit väterlicher Zuneigung den verlangten Segen.

I. Cardinal Antonelli.

Paris, 9. April. Gestern fand nach Dem Diner im Palais Elysee ein glänzenDer Empfang von mehr als 500 Personen statt. Beinahe Das ganze diplomatische Corps wohnte Demselben bei. Man bemerkte LorD Lyons, Fürst Orloff, Ritter Nigra, Den Nuntius Chigi und Baron Bayens. AußerDem waren Deputirte Der Linken in großer Anzahl, Die meisten Notabilitäten Der Kunst, Wissenschaft unD Literatur, Repräsentanten Der Presse unD viele Damen anwesend.

Italien.

Nom, 6. April. DieNuooa Roma" meldet, Der Jesuiten-General sei mit Drei hervorragenden Mitgliedern der Gesellschaft Jesu nach dem Auslande ab­gereist. Der Zweck ihrer Mission ist unbekannt.

Spanien.

Madrid, 6. April.Correspondancia" zufolge gehören von Den neuge- wählten Dkpuiirten 243 Der Regierungspartei unD 128 Der Oppositon an. Bei 17 ist Die Parteistellung noch zweifelhaft. Die MitglieDer Der Opposion sind in übertoiegenDer Mehrzahl Karlisten, während Die Radikalen nur über wenige Stim­men verfügen werden.

-'S"

«'S'v-M »''

In bet Fiirst

1747) Künftigen 3 soll in

A^vben anfai

R'-MeterB 217 "

=* Nn d 39 EichenM,

N"ge, m

»StA 'Sitz

SySTS (l X f*'«1'*"1

Ä miorilättn

Pili unb artük111®.

Selbst in dem Offiziercorps der Armee kann der Adel, und wenn copate die Bildung einer katholischen Partei vorgeschlagen. Die Bischöfe und die ' ' l hervorragendsten Magnaten wiesen jedoch den Antrag zurück; sie stehen treu zur

Deak-Partei. In Klausenburg wird bei Den nächsten Wahlen Arthur Görgey al«