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1856 und l^9, 1848.

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Großherzoglich Hessische Grundrentenscheine k fl. 1, 5, 10, 35 und 70.

Kurhessische Kassenscheine k Thlr. 1, 5 und 20.

Magdeburger Privatbanknvten ä Thlr. 10, 20, 50 und 100 vom 30. Juni 1856. Nassauer Landeobanknvten und Landescreditkaffeuscheine.

Oesterreichische Banknoten in österreichischer Währung ä fl. 1 vom 1. Januar 1858 und ä fl. 5 vom 1. Mai 1859.

Preußische Banknoten k Thlr. 25 und 50 von 1846.

Preußische Kassenanweisungen k Thlr. 1 und 5 vom 2. Januar 1835 und Preußische DarlehenS- kassenscheine k Thlr. 1 und 5 vom 15. April 1848.

Sächsische skönigl.j KaffenbilletS von 1840, 1843, 1846, 1848 und 1855.

Börsenberichte.

Frankfurt a. M. , 6. December. Die Börse zeigte heute eine gründlich verstimmte Physiognomie. Am Hiuimel deS Geldmarktes will auf die Dauer kein heiteres Wetter eintreten. Die G-ldvertheuerung scheint wieder einen schärferen Charakter anzunehmen und dürfte sich auch hier bald in drückender Weise fühlbar machen. In Berlin ist bereits seit vorgestern eine merkliche Geldknappheit elngetreten. Abgesehen von den an die Regierung fälligen französischen Geldern, nehmen auch die großen Einzahlungen, welche von den Banken ausgeschrieben wurden, klingende Münze in Anspruch, so daß für größere bi« Ultimo geliehene Summen bereit« 8 % gezahlt werden. Eine Privatdepesche der Franks. Ztg. bestätigt außerdem das schon gestern hier ver­breitete und verstimmende Gerücht, daß die preußische Bank neuerdings energisch gegen alle Wechsel vorgehen werde, welche die Ueberschrift von Gründerflrmen tragen. Andererseits ist die Entwicklung der französischen Verhältnisse nicht geeignet, der Börse lebhaftere Geschäftslust ein- zuflösen und zeigt daher die überbürdete Specnlation, um ihre Lage zu e'leicht-rn, sichtlich zu Realisationen geneigt, die, wie heute, den Grund dcr flauen Eourse bilden. Die Hauptspeculationö- effecten setzten unter den angedeuteten Einflüssen gegen gestern Abend matter ein und büßten Staatsbahn, zu 363, ca. 2% fl., Ereditactien, zu 3613/4, Ca. 2 fl. ein. Lombarden verloren gegen gestern ca. 1 fl. In österr. Bahnen und Prioritäten war e« still. Banken durchgehends matter und ohne nennenSwerthe Umsätze. Der heutige EinfuhrungStag d r Dresdener Bankactien war nicht glücklich gewählt. Trotz der allgemeinen Mattigkeit blieben dieselben jedoch zu HO*/,111 behauptet. Brüsseler und Deutsche Effecteubank fest. Provinzial-DiSconto 3 % niedriger. Wiener Dantactien gingen um ca. 9 fl. herunter und schlossen 1040. Silberrente zu 64% behauptet. Von Wechseln Paris höher, London und Wien matter. *

Wee&ael.

Amsterdam

Oberh essen

77

S.

107

1887r 97%

n

8.

8.

175i/8 93% 86% 105

119

ß. 92%

S. 107%

BSrsennachrichtoa*

7. December 1872.

Augsburg Berlin Bremen Brüssel

Hamburg Leipzig London

Lyon Paria

Wien ditto ditto

Die conto

5% östr. F. St. E. B. 365

Lombard. Bahn 214

Ludwlgsh.-Bexltaoh 200

Maxbahn 147%

Bayer. Ostbahn 133

Rh ein-Nahebahn-Act. 49%

Hees. Ludwigsh.-Aot

k. 8. 98%

k. ß. 100

k. 8. 104%

k. 8.

k. 8.

k. 8.

k. 8.

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6. kr.

Pi-.Friedrdoz 9 57%58% Pistolen . . 9 42 44

doppelte 9 4345 Holt fl. 108t S 5355 Duoaten . . 5 34 36 20 Frankens!. 9 21 %22% Engi. Sw er. $1 51 53 Buss. Imper. 9 4345 Dollar in Gold 2 2526

k. k. k.

m.

AetSosi.

Frankf. Bank 145

Frankf. Vereins-Käfige 167%

Darmst. Bankact. 554

Wien Bankactien 1040

Oest. Oredltact. 363

Galizien 248

Preuss. 4%0/g Oblig. 101%

Frankf. 3%% Obi. 87

Nass. 4%o/0 Obi. 99%

Kurheas. 4% 93$ 8

Gr. Hess. 5% Obi. 102

* * 4% » 98%

" n 3%0/0 n 94

Bayer. 5% 100%

n W/o llährige 99%

w 4% 1jährige 93%

Wtirtemb. 4%% Obi. 9)%

Baden 4%% Obke. E. L. 93%

Oesterr. Sflberrente 64%

Papierrence 60%

Spanier, neueat. 3% 28%

Ämerik. Bonds 1881r 98%

« n 1882r 96%

« 1885r 97%

1. 8. 106% 5%

Prioritäten«

3% oster. Stsb.-Prior. 58% 3% öst. s. Lombard 98 3% Livorneser 37% 5% Toscaner 58% 5% Elisabeth.-P-^or 84% do. il. Emies. 82%

Anleihen

Darmstadter fl.SOLoose 206% n ,25 56

Kurh. 40 Thlr. Loose 71 Nassau 25 fl. 43

IBraunschweiger 23 3% Oldenburg, s 40Thlr. 37Vz 4% bayr. Präm.-Anl. 112% 4°/.j badische I-oose Badische fl. 35 Loose 69% Desto, fl. 250 v. 1854 92% 1858r Prioritatfiloofle 1860r Loose 95 1864k -

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MLLgeMei«er AAzetger.

Bekanntmachung.

Donnerstag den 12. December l. I., 10 Uhr Vormittags, soll das in der Oberförsterei Rabenau bis jetzt unbezahlt stehen gebliebene Holz ander­wärts versteigert werden, und zwar:

4 R.-Meter buchen Scheidholz,

12 buchen u. eichen Pcügelholz,

8 buchen Stockholz,

20 buchen Reisholz,

24 kiefern

20 Stück Fichtcn-Stangen.

Die Zusammenkunft ist %10 Uhr Morgens im Postlocal zu Londorf.

Kesselbach, am 7. December 1872.

Der Oberförster: 5679) H o p p ö.

Arbeitsversteiqerung.

Die zu 77 fl. veranschlagte Dachdecker­arbeit au dem II. Schulhause zu Ullen­dorf a. d. Lumda soll

Freitag den 13. b. M-, Vormittags 11 Uhr,

Besondere Bekanntmachungen.

Bekanntmachung.

Zur Bezahlung der Zinsen, welche von den bei der hiesigen Spar- und Leihkasse angelegten Kapitalien am Ende dieses Jahres fällig werden, sind nachstehende Termine festgesetzt, und zwar:

1) Dienstag den 10. December

2) Mittwoch 11.

3) Donnerstag 12.

4) Samstag 14.

5) Dienstag 17.

6) Mittwoch 18.

7) Donnerstag 19. *

8) Samstag 21.

9) Dienstag , 24. ,

10) Freitag 27. ,

11) Samstag , 28.

12) Montag 30. n

13) Dienstag 31.

Die Interessenten werden daher aufge­fordert, die Zahlung an diesen Tagen in Empfang zu nehmen uitb hierzu durch Vor­zeigung der Schuldscheine sich zu legitimtren.

Zugleich wird bemerkt, daß die auf den Donnerstag fallenden Zahltage für die Interessenten der Stadt Gießen, dagegen die übrigen Zahltage für die Auswärtigen bestimmt sind.

Die Herren Bürgermeister werden ersucht, dieses in ihren Gemeinden auf ortsübliche Weise bekannt machen zu lassen.

Gießen, den 26. November 1872.

Der Rechner der Spar- und Leihkasse. 5475) Kehr.

Edictalladunq.

5577) Nachdem sich bet der Aufnahme des Inventars über den Nachlaß des dahier verlebten Feldwebels im 11- Jägerbataillon Rudolph Korka von Lübben und der Rechnungsstellung des Curators der ruhen­den Erbschaft eine Ueberschuldung des Nach­lasses im Werthe von 15 Thlr. 5 Sgr- 2 Hlr. durch angemeldete Forderungen von 82 Thlr. 8 Sgr. 5 Hlr. ergeben hat, so werden die Gläubiger desselben hierdurch öffentlich ge­laden, in dem auf den

8. J.muar k. I-, Vormittags 10 Uhr Eont-Zeit,

anher anberaumten Termine ihre Forde­rungen unter Vorzeigung etwaiger Beweis­urkunden summarisch anzumelden, auch dem alsbald stattfindenden Güteversuche beizu­wohnen, widrigenfalls die zurückbleibenden Chirographar-Gläubiger als dem Beschlüsse der Mehrzahl der erschienenen bettretend angesehen werden.

Eventuell haben sich die Gläubiger auch über die Wahl eines definitiv zu bestellen­den Curators zu verständigen und dient zur Nachricht, daß als vorläufiger Curator der Administrator Textor dahier bestimmt

Marburg, am 26. November 1872.

Königliches Amtsgericht Abth. I- gez. Kehr.

Oeffentliche Aufforderung.

Wilhelm Reinig, Sohn des Poli­zeidieners Ludwig Reinig dahier und dessen Ehefrau Katharina, geborene Kauf, wird stuf Antrag seiner beiden Geschwister, da fein Aufenthaltsort seit vielen Jahren un­

bekannt ist, hiermit davon benachr chtigt, daß seine Mutter am 27. Juli 1863 dahier ohne Testament, sein Vater am 28. Octo­ber 1872 mit Hinterlassung eines Testaments, nach welchem das ganze noch vorhandene Vermögen seinen beiden Geschwistern zu­fallen, und er mit demjenigen, was er im Jahre 1850 bei seiner Auswanderung nach Amerika erhalten habe, sich begnügen soll, gestorben sind, und aufgefordert, binnen drei Monaten sich über die Antretung der Erbschaft seiner Mutter und die Anerkennung des Testaments seines Vaters bei unter­zeichnetem Gerichte zu erklären, widrigen­falls Ausschlagung der mütterlichen Erbschaft und Anerkennung des väterlichen Testaments angenommen, und der gesammte Nachlaß, insbesondere auch die Immobilien, seinen beiden Geschwister überwiesen werden.

Gießen, den 19. November 1872. Großherzogliches Stadtgericht Gießen.

Dr. Muhl, Oppermann, 5447) Stadtrichter. Stadtger.-Assessor.

Versteigerungen.

Donnerstag den 12. d.IM. und die folgenden Tage, Nachmittags 1% Uhr, sollen die zu dem Nachlaß desGroßh. Prostssers Dr. Schilling gehörigen Mo­bilien, nämlich: Kleidungsstücke, Möbel, Bettwerk rc., versteigert werden.

Gießen, den 7. December 1872.

In Auftrag:

5668) Semmler, Ortsgerichtsmann

Montag den 16. December d. I., Nachmittags 2 Uhr, sollen auf dahiesigem Rathhause die der Heinrich Weber's Wittwe gehörige ctr..r 47 mr 147o ) Hofraithe in der Flur 17. Nr. 147,2 g Scheppeck, (früher * 1I Gerberwerkstätte), 17. 147,6 lQ Wiese in der 147,8- Scheppeck, nochmals meistbietend versteigert werden.

Gießen, den 7. December 1872. Großherzogliches Ortsgericht Gießen. 5674) Semmler.

auf dem Nathhause daselbst öffentlich in Accord gegeben werden.

Allendorf a. d. Lda., 6. Decbr. 1872.

Großherzogliche Bürgermeisterei Allendorf an der Lumda.

I. A.:

L. Hahn,

5678) Bezirksbauaufseher.

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