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Schweiz

Bern, 7. August.

Heute Nachmittag passtrte die Königin - Wittwe von

daß bei der Zusammen»

schreibt :

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Münster, 5. August. DerW. M. Predigen unO Beichthören verboten

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Frankreich.

Paris, 5. Aug. Thier« wirb sich während seine» Aufenthalik» in Tronville

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um diese Landplage schon im Entstehen zu vertreiben. Die zwei oder drei An» schlagen:In dieser Kirche wird fortan keine Beichte gehört." In der St. Hänger, welche die Eindringlinge zu VervierS besaßen, machten aber alle nur Servatiikirche, wo statt des erkrankten Pfarrers P. Schwick die vielbesuchten möglichen Versprechungen, um dem Publikum zu schmeicheln. Die hochwürdigen Predigten an jedem Sonn- und Feiertage schon seit längerer Zeit gehalten hatte Väter würden Dieses und Jenes nicht thun; man verkenne ihre Absichten, die erschien ein anderer Priester auf der Kanzel; eben so in der Clemenskirche wo eben so rein seien wie Krystall; sie brächten nicht den Krieg und die Uneinigkeit ein Jesuitenpater die Festpredigt übernommen hatte. Ueber bas Verbot selbst in den Falten ihrer Soutanen, sondern den aufrichtigen Wunsch, die Einigkeit haben wir nach den von unserem Gewährsmann eingezogenen Erkundigungen unter den Bürgern aufrecht zu erhalten. Die guten Väter ließen sich häuslich Folgendes erfahren: Bereits am Mittwoch Morgen soll in einer Sitzung der

nieder. Nach und nach veränderte sich die Situation unserer Stadt. Uneinigkeit hiesigen königlichen Regierung der Beschluß gefaßt worden sein, den auf der

drang in die Familien, die Beziehungen wurden gereizt und arteten in Aeuße- Lchützenstraße wohnenden Jesuiten fortan jede seelsorgerische Thätigkeit zu er­rungen der Feindschaft aus. Das war der giftige Hauch Loyola's, der sein bieten. Erst am Samstag wurde die betreffende Verfügung dem Herrn Ober-

Officium hielt. Die Dewuth ist der Anmaßung gewichen, diese befiehlt jetzt; sie Bürgermeister Ossenberg zugestellt und noch an demselben Abende 8 Uhr überbrachte zählt ihren Reichthum nach Millionen und verfügt über ganze Bataillone von ein Polizetdiener dem grade im Beichtstühle wirkenden P. Superior Hergarten Wählern. Um welchen Preis aber ist sie so furchtbar geworden? Sie hat die das folgknde Schreiben:

Eintracht der Familien verscheucht, sie hat den Keim des Hasses zwischen denMünster, 3. August 1872. Mit Bezugnahme auf die Bestimmung im Bürgern gesäct, unsere öffentlichen Sitten verdorben und durch ihre Federhelden § 1 des Gesetzes vom 4. Juli c., betreffend den Orden der Gesellschaft Jesu die Ehre aller Derjenigen, welche ihr widerstehen, geschändet. Loyola, das ist dein (Reichsgesetzblatt pag. 233), und sub 1 der Bekanntmachung des Herrn Reichs- Werk, das sind deine Mittel! Ist's nicht Zeit, daß die alte Stadt sich ihrer k.rnzlerS vom 5. ej., betreffend die Ausführung jenes Gesetzes (ReichSgesctzblatt

Vergangenheit erinnert und gegen die jesuitische Herrschaft aufsteht? pag. 254), nach welchem der gedachte Orden vom Deutschen Reiche ausgeschlossen

Berlin, 7. Aug. DieProvinzialcorrkspondenz", die Drei-Kaiser-Zusam- und den Angehörigen diese« Ordens die Ausübung einer Ordensthätigkeit, ins- menkunft besprechend, sagt: Ein gemeinsames Ziel derselben sei die Erhaltung und besondere in Kirche und Schule, so wie die Abhaltung von Missionen nicht zu Sicherung des europäischen Friedens. Die Eintracht zwischen Deutschland, Oester- gestatten ist, veranlassen wir Ew. Hochwohlgeboren, den Superior der in hiesiger reich und Rußland sei die wichtigste Bürgschaft für die Befestigung friedlicher und Stadt bestehenden Niederlassung des Ordens der Gesellschaft Jesu darauf auf- geordneter Zustände. Es fei jetzt die Gewißheit gewonnen, daß die Absicht der merksam zu machen, daß jene Bestimmungen inzwischen in Kraft getreten sind deutschen Reichsregierung, das Band der gleichzeitigen Eintracht mit Rußland und die Angehörigen dieses Ordens sich daher von jetzt ab nicht allein die und Oesterreich zu erhalten und zu befestigen, ihrer vollen Verwirklichung entgegen- Abhaltung von Missionen und Predigten, sondern der Ausübung jeder Ordens- geht. Die aufrichtige und vertrauensvolle Haltung Deutschlands hat für die An- thätigkeit, insbesondere in Kirche und Schule, mithin auch jeder seelsorgerischen Näherung zwischen Oesterreich und Rußland den Boden geebnet. Ein zweiter Thätigkeit zu enthalten haben. Die genaue Befolgung dieser Bestimmungen ist Artikel desselben Blattes:Die Milliarden-Anleihe" überschrieben, schließt: Jc Ihrerseits zu überwachen und von etwaigen Zuwiderhandlungen gegen dieselben höher man die Bedeutung der französischen Creditoperation veranschlagt, um so un« unverzüglich Anzeige zu machen. Königliche Regierung, Abthetlung des ernster muß es zum allgemeinen Bewußtsein kommen, daß Frankreich mit der An- Innern, (gez.) von Jaski. An den Herrn Ober-Bürgermeister Geheimen leihe nicht bloS finanzielle, sondern auch politische Verpflichtungen gegen Europa Regierungsrath Ossenberg Hochwohlgeboren hier. Abschrift dieser an mich übernahm. ergangenen Verfügung Königlicher Regierung wird dem Herrn Superior des

Berlin, 7. Aug. Bei den mancherlei Deutungen, welche das Verhalten Ordens der Gesellschaft Jesu zur Nachachtung mitgetheilt. Münster, 3. August

des Königs von Bayern anläßlich der Reise des deutschen Kaisers in der Presse 1872. Der Ober-Bürgermeister Ossenberg."

erfahren hat, bei den mannigfachen Gerüchten, welche hinsichtlich der Neubesetzung Wie derW. M." hört, sollen sich alle hier weilenden Mitglieder des Ordens der noch immer erledigten Stelle eines Ministers der auswärtigen Angelegenheiten bei dem Provinziale für die Missionen Amerikas gemeldet haben.

colportirt werden, ist eine Eorrespondenz derK. Z." aus München von höchstem Schlimm, 3. August. Ueber die bereits gemeldete Auflösung des hiesigen Interesse, wenngleich es sich empfehlen dürfte, dieselbe mit äußerster Vorsicht auf- Jesuitenktosters berichtet diePos. Ztg." noch Folgendes: Den in Preußen

zunehmen. Sie lautet:Während unsere Hauptstadt sich dem Freudengenusse der heimathsberechtigten Jesuitenschülern (Scholastiker genannt) wurde die Weisung

Festfeier ungestört hingab, die Harmonie des Festes durch keinen Mißton getrübt crtheilt, bas Kloster in einigen Tagen zu verlassen. Dieselbe Weisung erhielten wurde, während bayerische Journale ihre Spalten mit begeisterten Festberichten, zwei noch im Kloster zurückgebliebene Laienbrüder aus Galizien. Gegenwärtig Reden und Toasten, welche alle von echt deutschem Geiste und rein deutscher Ge- befinden sich im Kloster noch 5 Jesuitenväter, denen eine bestimmte Frist gestellt

sinnung getragen waren, sich füllten, lag über München eine schwüle Luft, ein ist, innerhalb welcher sie sich zu erklären Haden, ob sie in Preußen bleiben oder

trüber Himmel wie in der Natur, so in der Politik. Ein bekanntes ultramon- in'S Ausland gehen wollen. DieKöln. Ztg." erfährt von ihrem Pariser tanes Blatt, der Volksbote, seit längerer Zeit außer Cours, brachte plötzlich Eorrespondenten, daß die polnischen Ultrawontanen mit den Pariser GesinnungS- einige Artikel, welche nicht in dem gewöhnlichen Style des Blattes geschrieben genossen in enger Verbindung zu Preßzwecken stehen. So hat z. B. das waren, sondern eine eingeweihte, wenn auch unvorsichtige Feder verriethen. DarinUnivers" in der Person des Vorstandes des Jesuiten - Collegiums zu Schrimm wurden emphatisch die Thaten der bayerischen Armee hervorgehoben, die Opfer. Pater Joseph Mycielski, einen Eorrespondenten, welcher dem Blatte die haar-^ die Land und Fürst gebracht, betont und zum Schlüsse Die Befürchtung ausge- sträudendsten Dinge über die Verfolgung der katholischen Kirche in Preußen und sprechen, daß Bayern in nächster Zeit im Einheitsstaate aufgehen werde.Nur namentlich in Der Provinz zu berichten weiß.

ein Systemwechsel so fährt Die Feder in Dem Blatte fort kann Bayern ,

retten; entweder ein Systemwechsel oDer es wird vielleicht auch in diesem Jahre KJettettetCi)*

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ast nur mit militärischen Dingen und namentlich mit der Reorganisation Der Armee beschäftigen. Der Kriegsministcr und fast alle hohen Beamten des Kriegs-

Den Jesuiten ist das Ministeriums werden sich der Reihe nach in Trouville einfinDen, um mit ihm zu

lautete die Kunde, die gestern Morgen mit arbeiten. Ungeachtet Der vielen Beschwerden, welche bei Thiers über das System Blitzesschnelle von Mund zu Mund durch Die Stadt ging und sich bald bestätigte. Der permanenten Lager eingelaufen sind, scheint er Dasselbe aufrecht erhalten zu

An Der Thur Der Jesmtenkirche fand sich nämlich die Bekanntmachung ange- wollen. Im Walde von St. Germain bei Paris wird gegenwärtig wieder etn

Megl Htt, Gefühl

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von Seite Preußens die bayerische Geschichte abgeschlossen. Letzteres ist die unoer Wien, 5. August. Das verwundete Hofburgsgefpenst befindet sich glaub- kennbare Absicht Preußens und der einzige Dank, den Bayern von demselben zu würdigen Gewährsmännern zufolge im Jesuitencolleg zu Kalksburg in guter erwarten hat. Ein einziges Wort an allerhöchster Stelle kann allein Bayern vor Pflege und hat dort Gelegenheit vollauf über die Waghalsigkeit seines verwerflichen dem Untergänge retten." Dieses Wort nun soll in einigen Tagen von aller- Unternehmens nachzudenken. Ueber seine Persönlichkeit verlautet, daß es ein höchster Stelle gesprochen werden so erzählen sich einige ultramontan gesinnte, Lurggeistlicher sei, nnd ich füge hinzu, daß aus Der vierfachen Wiederholung

aber eingeweihte bayerische Aristokraten. Vor ein paar Tagen meldete Die All- seines gespenstigen Auftretens, unD aus dem Eifer, mit welchem jede Spur, die

gemeine Zeitung einfach die Hierherkunft des bayerischen Gesandten in Würtlem- auf den Thäter führen könnte, verwischt wird, evident hervorgeht, daß hier ein­berg, des Herrn v. Gaffer. Derselbe hatte, so wird in Hofkreisen berichtet, eine flußreiche Kräfte im Spiele sind, Deren VerbinDungen bis in Die höchsten Kreise

längere Audienz bei Sr. Majestät Dem Könige, pflog inzwischen mit einzelnen hinausreichen. - Anna Dunzinger wird Maschincnnätherin bei Friedländer in bayerischen Partikularisten vertraute Rücksprachen. Wird Herr v. Gasser mit Wien. Gute Reklame für das Geschäft! Und Graf Lonyay wird wegen des Bildung eines neuen Ministeriums von Sr. Majestät dem Könige betraut, so guten Erfolges feiner Geldgeschäfte verdächtigt. Ein trauriges Zeugniß für die stehen wir in Bayern mit dem Ministerwechsel vor einem Systemwechsel. Nähere ungarischen Verhältnisse! Wo bleibt da die Moral!

Aufschlüsse kann uns hierüber Herr Bucher in Passau, sowie seine Donauzeitung DieKarlSr. Ztg." schreibt: Der österreichische EpiScopat hat in kluger geben. In der Blütheperiode des bayerischen PartikulariSmuS wurde von ihm Würdigung der gegebenen Verhältnisse und um nicht ein weiteres Vorgehen der Herr v. Gasser aufs eifrigste empfohlen." Regierung zu provociren, sich in Dem Entschluß geeinigt, vor Der HanD Die Er-

Berlin, 7. Aug. Es ist wieDerholt hervorgehoben worden, daß noch zahl- richtung neuer Ordensconvente der Jesuiten nicht zuzulassen.

reiche Militärpersonen aus dem letzten Kriege vermißt werden, über deren Verbleib Wiener-Neustadt, 5. Aug. WiDer die vom Wiener protestantischen Ober­der Militärbehörde trotz aller Bemühungen Ermittelungen bisher nicht möglich Kirchenrathe gewaltthätig vollzogene Absetzung Der Presbyter in Graz hat das waren. Die hierüber gepflogenen VerhanDlungen haben jedoch insofern ein Re- hiesige evangelische Presbyterium Die entschieDenste und feierlichste RechtSverwahruna fultat gehabt, als man jetzt im Stande iss wenigstens annähernd sich ein Urtheil eingelegt.

über die Entstehung dieses räthselhaften Verschwindens zu bilden. Während der Linz, 5. Aug. Die Preßklagen Pater Gabriel's gegen ein Wiener und Belagerung von Paris nämlich wurden zahlreiche Verwundete der deutschen Armee ein Prager Blatt, sowie die EhrenbeleidigungSklage gegen die Mutter Duntinaer von Pariser Gesellschaften auf dem Schlachtfelde aufgekfen und in von diesen wurden zurückgezogen.

Gesellschaften errichteten Lazarethen untergebracht und verpflegt. Diese Pariser Bozen, 3. August. Zwei französische, ohne Erlaubniß hier herumbettelnde ComtteS widmeten zwar den Verwundeten Die möglichste Sorgfalt, aber sie ver- Nonnen wurden heute arretirt und nach magistratlicher Amtshandlung mittelst gaßen, nach Dem Namen und dem Regiment derselben zu fragen; es war ihnen gebundener Marschroute entfernt.

gleichgiltig, wen sie verpflegten, und sie kümmerten sich auch nicht um den Namen, selbst wenn der betreffende Soldat in ihrer Privatpflege verstarb. Mit seiner Beerdigung war es abgethan. Auf diese Weise läßt es sich denn auch leicht ______, ______........______o ... IH. WMIIW VVH

erhören, namentlich mit Rücksicht auf die geringere Pflege, welche man unter den Preußen, vom deutschen Gesandten General - Lieutenant von Roder in Basel Belagerungsvcrhältniffen den Verwundeten angedeihen lassen konnte und welche empfangen, die hiesige Stadt auf ihrer Reise nach Interlaken. Laut Meldung eine größere Sterblichkeit zur Folge haben mußte, daß zahlreiche Soldaten der des eidgenössischen Finanzdepartements an den Bandesrath zahlte Frankreich vor- deutschen Armee jetzt verschwunden sind, von denen sich nicht nachweisen läßt, daß gestern in Basel die auf Die JnternirungSkosten Der BourbakPschcli-Armee restirenDen unD wo sie gestorben sind; mit Sicherheit läßt sich jedoch annehmen, daß alle Die zwei Milliarden Francs.

noch Vermißten zu dieser Kategorie von Todten zu rechnen find.

Berlin, 7. August. Der Cultusminister hat eine Urlaubsreise bis Ende des Monats angetreten. DieKreuzztg." erfährt, daß bei der Zusammen- kunft der drei Kaiser die meisten deutschen Fürsten am Berliner Hofe er­scheinen werden.

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