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Börsenberichte.
Di« gleichen Verhältnisse, welche seit Anfang der
Frankfurt a. M., 5. September.
rung das Bedauern über den Vorfall ausgedrückt worben.
Amerika
k. 8.
100
Weise erörtere!
U7V8
161V»
1864r
i»
92 V» 107 1067/, 1063/i
Nassau 25 fl. 46%
Braunschweiger 22
Engi. Sover. 11 47—49
Buss. Imper. 9 43—45
Dollar in Gold 2 25—26
fuAunaeridjIer tu Jbroila, welch» den dortigen grirchischrn Gonful »ertöten Woche d,m Bö-s-ng-sE den d.^l>Kch«h.l, und Un-nttchl°ff-nh-lt -usdrückt-"- »««
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Gesandten in Konstantinopel ernannt worden. Die Pforte ernennt demnächst ihrerseits einen Gesandten für Athen. — Die rumänische Regierung hat den Unter- “ ' •< ।j w a.;»*;(*«* ttorhnfff-n
Augsburg Berlin Bremen Brüssel
Hamburg Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto
Dis conto
Aetien.
i Frankf. Bank 144%
| Frankf. Vereins-Kasse 151V*
; Darmsi. Bankaot. 520V»
! Wien Bankactien 937
। Oest. Creditact. 3641/»
1 Galizien 259
30/0 Oldenburg, ä 40Thlr. 383/4 SO/, bayr. Präm.-Anl. 113 ’/6 4% badische Loose 111 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prioritatslooeie — t860r Loose 96
Ducaten . . 5 34—36
20 Frankens!. 9 19%—20 V»
k. 8. 1047/, k. 8. 1751/ß
k. 8. .93V8 k. 8. 871/4 k. 8. 105
k. 8.
k. 8.
k. 8.
k. 8.
m. 8.
1. 8.
4%
Wechsel.
Amsterdam k. 8. 97%
Geldsorten. fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 58—59
Pistolen . 9 40—42
„ doppelte 9 40 —42 Holl. fl. 10 St. 9 53—55
Bßrsennachrichlefl.
5. September 1872.
Preuss. 41/3°/o Oblig. 102% Frankf. 31/2% Obi. 873/8 Nass. 4V»% ObL 99?/e Kurhess. 4% n 94 Gr. Hess. 5% Obi. — , „ 40/o „ 985/8
» „ 3V»% , 93
Bayer. 5% „ 1001/2
n 41/3 0/0 1jährige 1003/8 „ 40/o 1jährige 9 41/2
Wurtemb. 4% % Obi. 99% > Baden 41/2% Obi. 0. E. L. — ( Odsterr. Silberrente 65%
„ Papierrente 60% Spanier, neuest. 3% 29% ; Amerik. Bonds 1881r 99 */8
| , w 1882r 96V4
' „ 1885r 961/3
! n „ 1887r 97i/e
kjwmhii, .„„vH v.v aber können noch immer nicht belangreich genannt
werden. Von den Hauptspielpapieren setzten StaatSbahnactien auf die Mindereinnahme von 106,000 fl. um circa 3 fl. höher ein, verstauten aber bald wieder und waren spater zu 360 offerirt. Creditactien wurden anfänglich gleichfalls höher bezahlt als später, wo sie circa li/r 9* ™ , ro.u..-„»Hnt.mH'i Nefondera fein und anständig ist billiger zu haben waren. Lombarden hielten sich am festesten, obwohl bet sehr geringem Geschäft.
Newyork. (oeltungspolemtk.) besonders sein und an,ranoig Bankpapieren waren Brüsseler heute am gesuchtesten und wurden 2 Procent höher bezahlt,
der Ton der nordamerikanlschen Presse tm Allgemeinen Überhaupt Nicht, wenn es ^werpener und Amsterdamer hielten sich fest. Deutsche Effectenbank wurde bei herabgesetztem flch aber wie gegenwärtig, um PräsiVcntschaftSwahl handelt, leistet fie an massiver ßetn gekauft und zog im Preise an. Man ist allgemein der Ansicht, daß dieses Papier Grobbeit das Menschenmögliche. Man läßt an den Gegnern auch nicht ein gutes nächstens den Cours von 150 erreichen werde, was bei der Beliebtheit desselben sehr wahrschein-
Vrovyttk va-4, 0, tignnfhtnnfnn Kbronicle" bat aesaat daL Greelcy, alS lich ist. Frankfurter Wechslerbank, Deutsche Handelsgesellschaft und Frankfurter Baubank find
Haar. EtN Grantblatt, WashlUgton tLhromcle , yat gesagL eiben fortwährend Gegenstand lebhafter Frage, letztere beide namentlich seitens des PrtvatpubllkumS,
tr erklärte, wahrend der Campagne von der Redaktion der „Tribüne fernvielven nd)t im greife. Oesterreichifch.deutsche, Bankverein und Vereinsbank etwa«
ru wollen, sich schäme ein Buchdrucker zu sein. Das nimmt die Zeitung übel matter iJ3on schweren Actien wurden heute Darmstädter und alte Meininger wieder bcsser be- /-Nummer vom 26 ^UtlH 1 sie erklärt den Menschen, welcher so etwas behauptet/zahlt, während österreichische Nationalbank nur wenig gefragt blieb. Leipziger Vereinsbank start k v . .. mn^rfinflUtn Csel Obren wie er sie hat, brin->fferirt. Rheinische Creditbank beliebt. Eisenbahnactien nach tute vor flau und so zu sagen ge-
für den „merkwürdigsten UNd wundervollst n M L DO , J1 qn-, schäftSloS. Nur für Donau-Drau-Actien lag heute ein größerer Kaufauftrag vor. Prioritäten
gen offenbar die Gerber tn Versuchung, welche Material suchen, um "verne 11 e J iheilweise billiger. Anlehensloose und Staatspapiere stagnirend. Oesterreichische
daillen für die Grantpartei zu prägen." — Ein Grantblatt, der „PhönixStlberrente eine Kleinigkeit besser.
schreibt: Herr Greeley trägt unter seinem zerkrempelten Hut einen alten Flach- topf, und" sein Herz ist so dick wie ein Scheffelmaß." — Die „Tribüne" rühmt von sich, daß sie politische Angelegenheiten gewissenhaft und in durchaus delikater
Actien.
5°/g östr. F. St. E. B. 3621/2
Lombard. Bahn 230
Ludwigsh. -Bexbach —
Maibahn 146
Bayer. Ostbahn 136% Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. 182% Oberhessen w —
Prioritäten.
3% öster. Stsb.-Prior. 583/4 3o/o öst. s. Lombard 51%
30/0 Livomeser 39
50/o Toscaner 61 %
50/0 Elisabeth.-Prior. 85% do. H. Emiss. 84%
Anlehensloose.
Darmstädter fl.50Loose — n „25 „ 55%
Kurh. 40 ThJr. Loose 72%
Vermischtes.
(Ein heimgekehrter Vermißter.) In Enkenbach kam, so erzählt das »Mh-Journ.", vor einigen Tagen der wohl nicht häufig dagewesene Fall vor, daß em als „Vermißt tm letzten Kriege aufgeführter Soldat roieber ^ur j)at bte 0^1^
W'ederkehr sich in eine traurige verwandelt, da bte vermeintliche Wtttwe des Vermißten, gestützt auf den ausgestellten Todesschein, sich wieder verheirathet hat und zwar — mit bem Bruder ihres ersten Mannes. Der Vermißte war in Algier m em Regiment gesteckt worden, ob mit Willen oder nicht, weiß man nicht. Er behauptet, dazu gezwungen worden zu sein. _______________________________________________________
Mainz, 4. September. Nur noch einige Tage und unsere Stadt wird wieder eine größere Versammlung in ihren Mauern tagen sehen. Die Generalversammlung der landw- Vereine des Großherzogthums Hessen findet, wie bereits gemeldet, tn den Tagen vom 17. bis 19. d- Mts. hier statt- Der landw- Verein für Rheinhessen hat bei dieser Veranlassung eine Ausstellung von V-eh, Producten des Land- und Gartenbaues, sowie von Maschinen und Geräthen aller Art, für den Gebrauch der Landwirthe unternommen. Auf dem Schloßplatze erheben sich die Hallen zur Aufnahme dieser Ausstellung und die bereits geschehenen Anmeldungen lassen ein recht günstiges Resultat für die Durchführung erwarten. Die Verwaltung der Hess. Ludwigsbahn hat auch hier wieder ihre Liberalität eintreten lassen und den mit ihrer Bahn Z"r Ausstellung kommenden, bei gleichzeitiger Lösung der betreffenden Eintrittskarte, ä x8 fr-, freie Rückfahrt gewährt. Auch Die Oberhessische und Main-Neckarbahn, sowie die Hess. Ludwigsbahn, haben ferner gestattet, daß Retourbillete auf mehrere Tage Gulugkett be- Lalten, wenn Mitglieder der landw- Vereine dies wünschend, bei dem Ausstellungscomlt« davon Anzeige machen- Wir dürfen hoffen, daß dieses Unternehmen den Ruf, welchen Mainz sich bei ähnlichen Veranlassungen erworben, neu bestärken wird und sehen einem -recht zahlreichen Besuche entgegen-
Allgemeiner Anzeiger.
Besondere Bekanntmachungen.
Bekanntmachung.
4123) Die nachverzejchneten noch rückständigen städtischen Gelder:
1) Pachtgelder von verliehenen Triebvierteln,
2) Schulgelder aus der Realschule und den Stadtschulen pro I. und II. Quartal 1872,
3) Communalsteuer I und II. Ziel,
kennen in den ersten 8 Tagen an den Zahltagen Dienstags, Donnerstags und Samstags ohne Kosten zur hrestgen Stadtkasse bezahlt werden.
Gießen, den 4. September 1872. Der Lstavtrentmetster:
la n v t io.
3699) Stückstecken werden billig abgegeben. S- Katzenstein,
________________Holzhandlung.
4138) Mittagstisch, ä 18 fr-, in und außer dem Hause, wird abgegeben in her _________Restauration Bram m-
1660) Asphaltmastic-Dachpappe, 1870 zu Cassel prämiirt, liefert billigst Lcntze'S Leucht-Gas- und Dachpappen-Fabrik in Einbeck, Prov. Hannover.
,lrung von Canaldeckelsteinen, veranschlagt^ ^!zu 42 fl. 7 fr., versteigert.
Oeffentliche Aufforderung.
Bekanntmachung.
°ss ' '«rsch-inen dieser! Di- bezüglichen Bedingungen liegen aus ÄnS Müttern dem erwähnten Geschastszimmer zur Ein-
Verpachtung.
Evictalladung.
Lyncker-
(4133)
verpachtet.
Gießen, den 3. September 1872. Großherzogliches Rentamt Gießen.
Klein Linden wieder auf neun Jahre, unter den bei der Verleihung selbst näher bekannt gemacht werdenden Bedingungen, öffentlich
Gießen, den 6. September 1872. Großherzogliche Bürgermeisterei Gießen.
Vogt.
3683) Neue Holländische u Schottische Vollhäringe, von 3—6 kr., geräucherten Rheinlachs, empfehlen
I. A. Busch Söhne.
jahr erreicht. Da aber bis jetzt noch keine Nachrichten von seinem Aufenthalte und ob er noch lebe, eingegangen sind, so werden benannter Eckhardt Ritter oder dessen allenfallsige Rechtsnachfolger auf Antrag der sich gemeldet habenden Interessenten, der Kinder der verstorbenen Ehefrau des
Gießen, den 3. September 1872. Großherzogliche Garnison-Verwaltung.
Grünberg, am 16. August 1872.
Großherzogliches Landgericht Grünberg.
Erdmann, Br. Trapp, Landrichter. Landg.-Assessor.
Fkilgeboteneö.
1876) Thürschoncr in Crystall und Porzellan bei Wilh. Balser.
be@rünberg, den 28. August 1872.
Großherzogliches Landgstzicht Grünberg. Erdmann, vrTrapp, Pcindrichter Landg.-Assessor.
4102) Samstag den 7. d. Mts., Vormittags 11 Uhr, soll in dem Geschäftszimmer der unterzeichneten Verwaltung — Grünberger Chaussee — die auf97Thlr. veranschlagte Reparatur des Daches der Zeughaus-Kaserne mittelst öffentlicher Submission vergeben werden.
4122) Eckhardt Ritter, Sohn der^
schon längst verstorbenen KonradRltters -OVx |H Iß v l 11« yÄÄ&TSÄ »fflsf,1 j,“’ E”J'Ä"'S5l X« -I» -I >.» w.«™ wt.uk .«
bleiben und der Nachlaß ohne Weiteres an ^nden und Gießen in dem Rathhause zu die Interessenten ausgehandlgt werden
763) Photographie-Rah- men und Goldleisten bei Wilh. Balser.
NB. Das Einrahmen von Bildern wird schnell und billigst besorgt._________________________________
Süßer Aepfelwein
(4146)________im Frankfurter Hof.
4114) Handdreschmaschinen von 95 i6i§ 108 fl., Fntterschncidmaschinen von >30 bis 60 fl., bei_________Emil Vistor.
4127) Wegen Mangels an Raum wird ein Flügel mit Contrebaß für 20 Thlr abgegeben. Meyer Rothenberger, Neuenweg.
8% kr. betragendes Vermögen seither cura- .. torisch verwaltet worden ist. Derselbe ist
4121) Nach erkanntem Concurse über am 20. Januar 1800 geboren und hat mit- bas Vermögen des Johannes Erb HL hin bereits im Jahre 1870 sein 70. Lebens- von Weitershain werden dessen Gläubiger t,,üf fpme
zur Anmeldung und Begründung ihrer Ansprüche und Vorzugsrechte auf Freitag den 11. October l. I., Nachmittags 2 Uhr, bei Meidung des Ausschlusses von der Masse geladen. Im Termin wird die Güte ver- vvv uvltlwvv ...... ... ,
sucht und von nicht erscheinenden ober nicht Seilermeisters Dietrich, geborene Ritter, vertretenen Gläubigern sowohl was ein Katharina, Schwester des Eckhardt Ritter, Arrangement als die Beschlüsse über Masse- __ hiermit aufgefordert, so gewiß binnen Verwaltung und Veräußerung betrifft, an- 90 Tagen, vom ersten dieser
genommen, daß sie den Beschlüssen der Bekanntmachung in offtntlichen Blattern. Mehrheit der erschienenen Gläubiger bei-!an gerechnet, sich zur Empfangnahme be|, znj aetreten seien. loben genannten Vermögens zu melden, als, ^en,
^ualeich wird der flüchtig gewordene'soustderNachlaß an dieaufgetretenenJnter-i Johannes Erb 111 von Weitershain xsseuten gegen Caution werde emgehandigt hiermit aufgefordert , bis zum.6mamitem werden. I Dienstag den 17. Septembers. I.,
Termin vor unterzeichnetem Gericht sich zu, ueberhaupt sind Ansprüche jeder Art an Nachmittags um 8 Uhr, stellen, widrigenfalls nach den Anträgen des Nachlaß des Eckhardt Ritter so ^^rden die leihfällig werdenden Grundstücke bereits für ihn und sein minderjähriges > binnen obiger Frist vor "Nterzeich- sogenannten fiskalischen Heege und der-
Kind bestellten Beistandes I 0 h an ne ö inctem @erid)t anzumelden und zu begrün-, ^nigen von sechs Loosen des sogenannten Hohl von Weitershain resp. nach den Be-^„ , als dieselben sonst unberücksichtigt. Bickischen Guts in den Gemarkungen Klein- schlüssen der Gläubiger verfahren wer---- - nnL. . - ...


