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Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kießen
Mittwoch den 6. März
1872
Nr. 57
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Noch im vorigen Jahrhundert sind diese Vorstellungen vom größten Einfluß gewesen, und Haden sich wie eine Mauer zwischen Katholiken und Protestanten gestellt. Heute noch find diese Vorstellungen tief gewurzelt, und mächtig in England und Amerika, dort auch von einer zahlreichen immer noch wachsenden apokalyptischen Literatur getragen; in Deutschland aber find sie schon seit geraumer Zeit wohl aus dem Bewußtsein deS Volks geschwunden, und damit dürfte eines der stärksten Hindernisse der Annäherung und Verständigung unter den Eonfessionen doch weggeräumt sein. Damals aber, am Ende des 17. Jahrhunderts, stand es, wie gesagt, in
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UnionSverhandlungen nach Wien zog und auch Leibnitz dahin berief. Bei diesen Unterhandlungen standen nämlich auf deutscher Seite zwei Männer voran: auf protestantisch deutscher Seite stand Leibnitz und Molanus, der letztere ein gründlicher Theologe aus der Schule des Ealirtus, Leibnitz, der hervorragendste Geist, welchen Deutschland damals halte. ebenso scharfsinnig als vielseitig, von unermeßlichem Wissen, man kann sagen, ein Universalgeist in seiner Zeit wie etwa Aristoteles im Altertbum, und im Grunde der erste Mann, welcher Deutschland nach dem tiefen Falle deS 17. Jahrhunderts vor dem Auslande wieder zu Ehren brachte. Durch Vermittlung fürstlicher Frauen wurde nun nach einiger Zeit der angesehenste der französischen Bischöfe, den man fast daS th,alogische Orakel der damaligen Zeit nennen durfte, Bossuet, zu diesen Verhandlungen beigezogen. Boffuet's so berühmte Erpofition deS katholischen Glaubens, oder der zwischen Katholiken und Protestanten streitigen Lehre, war seit einigen Jahren erschienen, und bald in alle Sprachen
fand sie noch gar wenig Eingang, weder auf der einen, der protestantischen, noch weniger aufj Wo zwei Männer von der Geistesgröße eines Bossuet und eines Leibnitz sich gegenüber- der anderen, der katholischen Seite. 'standen, da konnte die Welt Großes erwarten, schien es. Damals mußte nun bet solchen Ver-
Jnzwischen aber mehrte sich gegen Ende des 17. Jahrhunderts die Zahl der Uebertritte^Handlungen von katholischer Seite alö erste Bedingung das Verlangen gestellt werden, daß die von der protestantischen zur katholischen Kirche. ES ist doch in der That auffallend, daß nrmi Protestanten den Papst nicht ferner mehr als den Antichrist ansehen und bezeichnen wollten, und sogar die geistvolle hochgebildete Tochter eines Gustav Adolf, die Königin Christine von Schweden,! das war denn auch der erste Gegenstand, über welchen schon Spinola und Molanus mit m«t Verzichtleistung auf den schwedischen Thron, katholisch wurde; sie that eS, so viel wir ,wahr-!einander verhandelten, und sie meinten beide etwas Großes erreicht zu haben, als sie über diesen nehmen, um sich vor der Gefahr in philosophische Zweifel zu versinken und allen Glauben zu jeinen Artikel sich verständigt hatten. Damals mar nämlich diese Vorstellung noch allgemein ver- verlieren, durch daS Ergreifen der festen kirchlichen Autorität, zu sichern. Vielleicht noch merk-!breitet, sie beherrschte noch die Gedanken und Gefühle des Volk s in so hohem Grade, daß ein würdiger war um dieselbe Zeit der Uebertritt eines deutschen Fürsten, deS kenntnißreichen Land-^Zeitgenosse, der deutsche Theologe Hermann v. d. Hart, an einen andSrn Collegen, FabriciuS in grafen Ernst von Hessen - Rheinfels — e.incs Mannes, der nun freilich nach 20 Jahren seiner Helmstadt, schreiben konnte: „Mit der Vorstellung von Antichristen sind alle Evangelischen so Mitgliedschaft in der katholischen Kirche große Gebrechen in der von ihm erwählten Kirche ent- bezaubert, daß, weil diese Einbildung fest bei ihnen ist, der Papst und das Papstthum sei der deckte, Gebrechen, die ihn jedoch nicht irre machten , die er aber in einem Buche voll scharfen Antichrist und das Antichristenthum, sie die Katholischen ärger fliehen als die Schlange im Garten, wohlgemeinten Tadels aufdeckte. Ich habe diese beiden merkwürdigen Uebertritte erwähnt, weil und meinen, sie sähen einen Drachen und bösen Geist, wenn sie einen katholischen Menschen anbei ihnen durchaus an fein eigensüchtiges oder unlauteres Motiv zu denken ist. Damals erfolgten treffen." Nack der allgemein verbreiteten Vorstellung sollten nämlich die bekannten Bilder der noch Uebertritte anderer Fürsten und Fürstinnen, bet denen nun freilich auch minder lautere Be- Offenbarung Johannis von der Buhlerin auf dem Thiere und von der Völker verführenden Babel,
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im hiermit die ilier, im Hause hisches Ge-
Erscheint täglich , mit Ausnahme Sonntags.
Expedition: Canzleiberg, Lit. B. Nr. 1.
die: daß man mit gesteigerter Bitterkeit und obne irgend einen reellen Gewinn an wechselseitigem Verständniß von einander schied. Dasselbe wird wohl stets da sich wieder holen, wo man, überzeugt von der eigenen Vortrefflichkeit und Unverbcsserlichkeit, nur darauf anSgeht, Eroberungen zu machen, andere einfach zu sich herüberzuziehen. In der Zeit nach dem 30jäbrigen Krieg fühlten sich in der deutschen protestantischen Kirche viele sehr unbehaglich und unbefriedigt; man empfand damals die Fürstenherrschaft über die Kirche, die völlige Abhängigkeit der Kirche von den weltlichen Herrschern und ihren theo'ogischen Rathgebern doch vielfach als einen schweren und demüthigenden Druck. Zwar jene schmählichen gewaltsamen Religionsveränderungen ganzer Länder, wie sie in der Pfalz, in Anhalt und sonst noch vorgekommen waren, hatten seit dem westfälischen Frieden aufgehört. Der Religionswechsel der Fürsten blieb von nun Privatsache, aber das Kirchenwesen selbst blieb doch ganz in den Händen der von den Hofbefehlen abhängigen Eonfistorien, und dazu kam eine theologische Verknöcherung, eine so strenge Gebundenheit der Lehre, welche nun schlechterdings, bei den Formen und Satzungen, welche^sie in der Concordien- formel erreicht hatte, festgehalten werden soll. Da trat in dem protestantischen Deutschland eine doppelte Reaction ein, eine Reaction der Weltlichen und eine der Theologen. Die der Weltlichen äußerte sich zum Theil in den häufiger werdenden Uebertritten zur alten katholischen Kirche; manche fanden damals, daß die Autorität von Päpsten und Evncilien dock noch immer besser sei, als die eines weltlichen Füisten. Bei anderen Laien erkennen wir eine auf praktische Frömmigkeit gerichtete Tendenz, und man kann sagen: die ganze religiöse Laienliteratur im protestantischen Deutschland vom 17. bis weit in's 18. Jahrhundert hinein, ist durchzogen von einer tiefen Unzufriedenheit über den Zustand, in welchen daS protestantische Kirchenwesen und die gewöhnlich vorgetragene Lehre gekommen war. Die andere, die theologische Neactiou, entwickelte fich besonders in den Schriften und in der Schule eines angesehenen Mannes unter den Theologen, des Georg Ealirtus, und sie hatte ihren Sitz und erhielt ihre Ausbildung auf zwei Hochschulen, Helmstadt und Königsberg. Ealirtus nämlich drang auf Geltung der richtig verstandenen kirchlichen Ueberlieferung, nämlich der übereinstimmenden Lehre der Kirche der ersten fünf Jahrhunderte. Er meint: dieses Zeugniß der Kirche müsse neben der heiligen Schrift, neben dem allerdings nothwendigen Beweise der Schriftmäßigkeit einer Lehre, doch auch beigezogen und in Ansehen erhalten werden. Sie sehen, damit kam nun Ealirtus und seine ganze Schule den alten Kirchen, der morgenländischen wie der lateinischen nahe, und begreiflich rief er den stärksten Widerspruch
und seinen Ansprüchen auf die schrankenlose Herrschaft übet alle Völker und Kirchen. So wenig auch, wie bemerkt ist, diese Deutungen eregetisch haltbar find, so haben sie doch lange Zeit eine unermeßliche Wirkung gethan. Schon im Reformationszeitalter meinten viele: nur auf Grund dieser Deutungen könne man sich mit gutem Gewissen von der großen alten Kirche trennen und eine neue Kirche aufrichten; denn von Babel, oder also von Rom, ist ja allerdings in der Offenbarung Johannis, 18. Eapitel, gesagt: „Gehet aus von ihr, meine Völker, damit ihr keine Gemeinschaft habt an ihren Sünden!"
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Jll-UUliyi-H UU| Vlll ptUvV •4V\\^v\v>vV Expeditionen und den Land-Postboten entgegen genommen.
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weggründe mit unterliefen. Es wirkte damals noch anderes zusammen, um unter denkenden Pro- nicht, wie wir jetzt erklären, von dem heidnischen, sondern von dem päpstlichen Rom zu verstehen testanten eine Sehnsucht, wo nicht gerade nach der katholischen Kirche, so doch nach einer Ab- sein, der Papst selbst also der w.rkliche Antrichrist sein — eine Meinung, die selbst von Theologen Neigung der ihr eig.nthümlichen Vorzüge zu erzeugen. Der berühmte niederländische Gelehrte und sogar für das Fundament der Religion erklärt wurde, obgleich sie, biblisch unhaltbar, in arge Staatsmann Hugo Grottus, als vielseitiger und scharfsinniger Gelehrter in ganz Europa hoch Widersprüche virwickelt. Diese Meinung hatte nun nickt ohne die Schuld Roms fich gebildet, angesehen, hatte in seinen überall verbreiteten Schriften in ähnlicher Weise wie der deutsche । Wenn die Päpste immer wieder zu Religionskriegen aufforderten, wenn sie die blutige Ausrottung Theologe Ealirtus, und noch viel weiter gehend als dieser, die, wie ihm schien, allzu große unbi aller Andersgläubigen empfahlen und verlangten, wenn fie bis in das 17. Jahrhundert hinein zu allzu tief gehende Abweichung deS protestantischen Kirchenwesens von der Kirche der ersten Jahr- Rom selbst daS Beispiel von Hinrichtungen bloS wegen der protestantischen Lehre gaben, so konnte hunderte und die Nothwendigkeit, entweder eine Wiedervereinigung mit der alten Kirche zu suchen, eS nicht fehlen, daß das Volk in dem Johanneifcken Weibe, von welchem eS dort heißt, daß sie oder doch vieles, was man in der ersten Haft der Reformation weggeworfen hatte, wiederherzu- trunken fei von dem Blute der Heiligen und der Jünger Jesu, das Papstthum zu erkennen wähnte, stellen, nachdrücklich geltend gemacht. Etwas später brachte eS denn in ganz Europa einen großen gleichwie es allerdings leicht war dem Volke in dem vom Paulus angekündigten Menschen der Eindruck hervor, daß in der Person des XI. JnnocentiuS einmal ein wahrhaft frommer, muster- Sünde in seinen lügenhaften Wundern, der sich über alles Göttliche überhebt und fick in den haft lebender Papst den römischen Stuhl einnahm, ein Mann, dessen reiner Tugend alles damals j Tempel Gotteö setzt, eben den Papst zu zeichnen mit seiner ang. maßten Statthalterschaft Gottes Anerkennung zollte, der auch, wie es kaum zu vermeiden war, sofort mit den Jesuiten in ernste Eonflicte gerieth, und einen wenn auch schwachen und zuletzt mißlungenen Versuch machte der verderblichen Morallehre dieses Ordens Einhalt zu thun. Eben dieser Papst Jnnocenz XL ist denn auch der einzige unter den Päpsten jener Zeit, der fich den Protestanten so weit genähert hat, daß er die Unterhandlungen eines von ihm dazu gesandten Bischofs, Spinola S, vollkommen billigte, obschon diese Unterhandlungen auf weitgehenden Zugeständnissen fußten, welche den Protestanten gemacht werden sollten. Freilich sollte diese Theilnahme deS Papstes an den Unterhandlungen geheim gehalten werden, Spinola sollte nur in eigenem Namen, und ohne fich auf die ihm ertheilte päpstliche Vollmacht zu berufen, in Deutschland verhandeln. Warum? Weil — und das ist ein charakteristischer Zug — weil damals die französische Fraction der Eardinäle in Rom fich widersetzte; denn eine religiöse Einigung Deutschlands wäre damals, wie später, der französischen Politik sehr unbequem gewesen.
So kommen wir zu denkwürdigen Versuchen und Bemühungen in Deutschland, welche im Jahre 1675 begannen und nun etwa 30 Jahre lang fortgesetzt wurden. ES war zunächst der
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* * DvütNger über btc 26rederverernianna der christlichen , c&en erwähnte Spanier, der als Beichtvater der Gemahlin deS Kaisers Leopold nach Deutschland
l^ircüen ^gekommen war, Rochus de Spinola, Bischof von Tina und nachher von Wienerisch-Neustadt, der
' * iden Anfang dieser Versuche machte. Deutschland stand damals noch in den Nachwehen des
*• i dreißigjährigen Krieges, die Urheber dieses Krieges, nämlich die Jesuiten, waren an den beiden
Der am 28. Februar Abends im MuseumSsaale zu München gehaltene fünfte Vortrags katholischen Höfen von Paris und Wien so mächtig, als sie nur jemals gewesen. Kaiser Leopold
Döllinger'S lautete im Wesentlichen wie folgt: ! sowohl als König Ludwig XIV. hatten ihre Gewissen der Leitung dieses Ordens anvertraut,
„Hochgeehrte Versammlung! Der letzte Vortrag hatte sich mit einer geschichtlichen Be-!folgten jn religiösen Dingen im ganzen ihren Rathschlägen, und wenn diese beiden Häuser, die trachtung, mit der Betrachtung der Ereignisse dcS Reformationszeitalters des 16. Jahrhunderts! Häuser Habsburg und Bourbon, fich verständigten und ihrem nun schon 150 Jahre fortgesetzten
beschäftigt. Jn dem heutigen Vortrage gedenke ich in eine spätere Zeit, doch immer noch in > Kampf entsagten, dann schienen sie beide allerdings stark genug , den Protestantismus auf dem
eine weit zurückgelegene Zeit, vorzufchrelten. Mit bewundernöwerther Geduld haben die Deutschen1 ganjen europäischen Continent vollständig zu unterdrücken, zumal, als damals der protestantischen fast ein Jahrhundert lang den großen kirchlichen Riß durch eine Menge von öffentlichen Religions-! Religion und Kirche eine starke und imponirende Schutzmacht abging ; England nämlich hatte
gesprächen oder Eonferenzen zu bei!en versucht. So zuletzt noch im Jahre 1601 zu Regensburg, i sich in jener Zeit von den Angelegenheiten des Conllnentö zurückgezogen. Allein zu einem solchen
dann wieder 1618 zu Prag. Aus diesen öffentlichen Gesprächen wurden aber nur schulgerechte j Bündniß und gemeinschaftlichen Vorgehen war doch, bei der feindlichen Stellung , welche König Disputationen, in welchen alles auf dialektische Gewandheit und Schlagfertigkeit ankam, und das'Ludwig zu dem Kaiferhaufe wie zu dem Deutschen Reich einnahm, keine Aussicht. Dem Kaiser ganze Bestreben beider Theile darauf gerichtet war, den Gegner in Verlegenheit zu setzen oder in,Leopold selbst lag daS Gelingen des Unternehmens so sehr am Herzen , daß er zuletzt sogar die einen Widerspruch zu verwickeln. Die Folge aller dieser Versuche war daher auch meistens nur
übersetzt. Dieses kleine unzähligemal gedruckte Buch beabsichtigte, das was wirklich Glaubenslehre ist, abzusondern von den blos theologischen Behauptungen oder Consequenzen, und es in einer Gestalt vorzuführen, welche die Protestanten am wenigsten abstoßen möchte. Bossuet hatte eS erreicht, daß diese Schrift in Rom vom Papst und von den Cardinälen approbirt, ja sehr gepriesen wurde als eine vollkommen richtige untadelhafte Darstellung des Wesens der katholischen Lehre, und so hat denn diese Schrift ein nahezu symbolisches Ansehen erlangt, fast die Autorität eines öffentlichen Glaubensbekenntnisses oder symbolischen Buckes, und sich dieses Ansehen auch bis in die jüngste Zeit bewahrt. Jetzt sreilick ist das auch anders geworden: diese Schrift, gleich so vielen andern Darstellungen der katholischen Lehre, mußte nun als abgethan und antiquirt betrachtet werden, da sie von den neuen erst seit dem Jahre 1854 verfertigten Glaubensartikeln nichts enthält, und Dinge als bloße Schulmeinungen bezeichnet, welche jetzt nach den jüngsten Decreten als göttliche^ Offenbarungen geglaubt werd.n sollen. Sv hat Bossuet in dieser Schrift die Frage von der päpstlichen Unfehlbarkeit als etwas waö in keiner Weife den katholischen Glauben angehe, und blos Schulstreit fei, einfach beifeite geschoben, und daö wurde damals vom Papst Jnnocenz XI. in Rom förmlich gebilligt. Jetzt freilich gilt Bossuet, der Mann, auf den sonst ganz Frankreich vielleicht mehr als auf irgend einen andern Franzosen stolz war, im eigenen Vaterlande nicht mehr, wie früher, als der classifche Theologe, als der vorzüglichste Kirchenlehrer der Neuzeit, wie man damals zu sagen Pflegte, sondern er gilt jetzt oder soll gelten als ein Mann, welcher sein gelehrtestes und umfassendstes Werk, die Arbeit vieler Jahre, der Begründung „ .... „ , und Vertbeidigung einer grundstürzenden Irrlehre gewidmet und auch manches Jahr seines Lebens
hervor. Er machte die Ansicht geltend: die drei Particularkirchen dürften sich nicht für fehlerlos!mit Entstellung von Thatsachen und Verdrehung von Terten zugebracht habe; denn daS ist das und unverbesserlich halten, sondern fie hätten vielmehr von einander zu lernen — eine Ansicht, i Urtheil, daS jetzt Frankreich überhaupt jeder Infallibilist über Bossuet und fein großes Werk, die die auch heute von fo vielen, wohl gerade von den besten Männern getheilt wird; damals aber! Vertheidigung der gallicanifchen Sätze, fällen mnß und auch wirklich fällt.
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