Nb :*»Eü S* l» bt V”6 «'
;A1““ «<* ,°T«> i.%86, »" w»« -7*S i» bleiben, »te di,h» m l° >», °d.
ta»erii, nC4 Ou täibt, g(j( !,9 die kmßiini- .tItl Krartio» (ei. ltD ^klurheill, dm nur einen M,vjß„ «mrt> hojfk man ’fn ■* Lagen taicn.ren iaflfn Imte bltibtn M ®ii tu Genehvi, bei denen >t (tin, tatz Bayern prvßonsgehalte als
Ju-iz • ^ortt(tuiDe em jktoih abgelehnt 0« Bedenken tragen,
le non St. Clement nimmt er Abschied
t: Alles Erdenkliche i bleiben; auch der sschnb der Maßregel chlagen. Luch wäre in den Pichen De» n die schon bestehen» Der Rector schlich immer jn verlassen, en. Den hartnacki» i ju baut!!/ ist von and entieyugt^t aU Schien tzUiug. i ^itgüecu gingen einen Theil der Kall. 9 und (Spinal, d. h. fc hier die Option [o er bekanntlich aujei- -s.
Wechsel
8. 977/8
k.
823/4
Oberhessen
1063/4
ih#
s.
8.
8.
8.
8.
8.
8.
8.
8.
100 104% 175i/8 93% 87%
923/8 107
k. 8. 105
k. 8. 117Vs
k. 8. —
Amsterdam Augsburg Berlin Bremen Brüssel
Hamburg
Leipzig London Lyon Paris Wien ditto ditto
Dis conto
Aetlen.
Frankf. Bank 144% Frankf. Vereins-Kasse 152 Darmst. Bankaot. 515 Wien Bankactlen 940 Oest. Oreditaot. 366 Galizien 260%
Aetlen.
5% östr. F. St. E. B. 360 Lombard. Bahn 230 Ludwigsh.-Baxbaoh — Max bahn 146% Bayer. Ostbahn 138 Rhein-Nahebahn-Act. — Hess. Ludwigsb.-Act. —
diesem Jahre unbedingt mttgezählt werden, da an den meisten Orten der erste Tag unter wüthenden Regengüssen vollständig zu Wasser wurde. Im Ganzen fielen also am 12. und 13. August 25,241 Haidehühner, 172 Hasen, 31 Becassinen, 38 Kaninchen und 1 Schnepfe von etwa 1200 Schützen- Wenn man bedenkt, welche Armee von Jagdhütern, wie viel Hunde und Gewehre und überhaupt wie viel Geld für Reisekosten und alle möglichen Dinge dazu gehört, den Feldzug gegen das Wild zu führen, so ist ein Vergleich zwischen Jagdsport und Krieg auch im Punkte des „nervus rerum“ durchaus nicht so ungerechtfertigt, als es im ersten Augenblicke scheinen möchte. Daß auch seit den ersten Tagen der Jagd die Schützen nicht müßig gewesen sind, erfährt man in der Hauptstadt hauptsächlich an den niedrigen Preisen für Wild aller Art.
gegentreten."
Börsenberichte.
Frankfurt a. M., 4. September. Die, wenn auch nicht mehr so empfindliche, so doch anhaltende Geldknappheit setzt dem Verkehr an unserer Börse fortwährend Schranken, welche sich auch innerhalb der nächsten 8 Tage schwerlich erweitern dürft«. Die Banken und BanquierS brauchen ihr Geld für die Wechselzahlungen an die NeichSregierung, und die kleine Spekulation, welcher der Ultimo noch stark in den Gliedern steckt und eine gewisse Angst vor dem nächste» Medio nicht überwinden kann, sucht sich bestmüglichst zu erleichtern. Dies war heute namentlich bei Bankeffecten bemerkbar, deren schwerere Sorten durch starke Realisation-Verkäufe nicht unbedeutend zurückginaen, Darmstädter z. B. gleich um 9 st., leichtere Gattungen hielten sich relativ fest. Deutsche Effectenbank waren trotz der niederen Berliner Notirung von 140 doch sehr beliebt und gingen zu 141 — 141% in starken Posten au- dem Markt. Amsterdamer lebhaft umgesetzt bet 115%—116, Antwerpener und Frankfurter WechSlerbank, ebenso Baubank, für welche die Nachfrage täglich wächst, sehr fest. Deutsche Vereinsbank, Oesterreichtsch-deutsche und Bankverei» durch Verkaufsofferten geschwächt. Von Deutscher Handelsgesellschaft kam heute gleichfalls eia großer Posten zum Angebot, der aber rasch bei billigerem Preis abgenommen wurde, worauf der CourS wieder anzog und bald noch mehr anziehen dürfte. Auf dem Speculationsmarkte bliebe» die Umsätze beschränkt und Preise für StaotSbahn und Creditactten waren weichend, befestigten sich aber im Laufe des Geschäftes wieder. Lombarden dagegen waren sehr beliebt und wurden bei ziemlich umfangreichem Geschäft mit 229%—230 bezahlt. In Bahnactien waren die Umsätze auf ein Minimum beschränkt und die Course waren eher weichend. DaS Gleiche gilt vo» Prioritäten. Staatspapiere, Loose und amerikanische Werthe stagnirten fast vollständig.
k. I k. I m. i
1. ।
4%
Geldsorten.
fl. kr.
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 40—42
„ doppelte 9 40 —42 Holl. fl. lÖSt 9 53—55 Ducaten . . 5 34—36 20 Frankenst. 9 19% —20% Engi. Sover. 11 47—49 Buss. Imper. 9 43 —45 Dollar in Gold 2 24%-25%
k.
k. k. k.
v Vermischtes.
Dornholzhausen, 2. Sept. Heute Nachmittag fand in der Nähe unseres Dorfes auf der von herrlichen Waldungen umgebenen Pfingstweide unter dem heitersten Himmel eine schöne Feier statt- Die gesammte Schuljugend von Lützellinden, Hörnsheim, Hochelheim, Dornholzhausen, Groß-und Klein-Rechtenbach, Volpertshausen, Vollnkirchen, Reiskirchen und Niederkleen und von den benachbarten hess.-darmst. Dörfern Pohlgons und Kirchgöns versammelte sich dort mit ihren Lehrern und fast allen Pfarrern. Auch sonst fanden noch manche Festgenossen sich ein, um mit der frohen Jugend das Ge- dächtniß des großen Tages von Sedan zu feiern. Aus Hochelheim waren fast sammt- liche Krieger, welche den Feldzug milgemacht hatten und auch aus Dornholzhausen mehrere zugegen. Alle äußerten wiederholt den lebhaften Wunsch, tm nächsten Jahre ihre Kameraden aus den benachbarten Orten, welche mit ihnen gekämpft und gesiegt batten, recht zahlreich an demselben Tage hier versammelt zu sehen, um Mit ihnen jener großen Zeit zu gedenken. Das Fest verlief ohne jede Storung m der fröhlichsten Weise. Groß war der Jubel, als eine Schule nach der andern herangezogen kam nnd die bereits versammelten Kinder den herannahenden mit lautem Hurrah und fliegenden Fahnen entgeuenkamen. Nachdem der Senior der Lehrer, Herr Bruck von Hochelheim, eine auf die Bedeutung des Festes hinweisende Ansprache gehalten hatte, wurden abwechselnd bald von der gesammten Jugend, bald von einzelnen Schulen vaterländische Lieder gesungen, in welche manche Erwachsene freudig mit einstimmten. Von Zeit zu Seit trugen unsere Krieger in recht schöner Weise dieselben Lieder vor, welche sie wahrend des Feldzuges so ost gesungen hatten. Dazwischen fanden Spiele der Kinder und Patriot. Ansprachen statt- Ein Lebehoch auf die Krieger wurde von H. Lehrer Hors- rnann aus Lützellinden, welcher von Anfang an den Feldzug mitgemacht yotte, im Namen der Kameraden dankend erwiedert. Freudenschüsse bekräftigten die lauten Jubelrufe. Der Lobgesang: „Nun danket alle Gott" beschloß die schöne Fe,er, welche der Anfang eines ächten vaterländ. Volksfestes zu werden verspricht. Emen besonders erhebenden Eindruck machte die freudige Betheiligung der benachbarten Hess. Gemeinden, als ein schönes Zeichen der Einheit des deutschen Vaterlandes.
Gegen Abend nahmen die verschiedenen Schulen von einander Abschied auf fröhliches Wiedersehen im nächsten Jahre und zogen singend heim.
Eine Stunde später stiegen auf allen benachbarten Hohen ringsum in unserm Kreise wie im Hessenland Freudenfeuer gen Himmel empor.
(Englische Hühnerjagd.) Um einen annähernden Begriff von dem wahren Höllenfeuer zu geben, mit welchem alljährlich die Haldehühnerjagd am 12. August eröffnet wird, erwähnen wir das Gesammterträgniß der ersten zwei Jagdtage nach den mit der größten Genauigkeit zusammengestellten Statistiken. Der zweite Tag muß m
Prioritäten.
3% oster. Stsb.-Prior. 58% 3% öst. s. Lombard 52 3% Llvomeser 39% 5% Toscaner 61% 5% Elisabeth.-Prior. 85% do. H. Emiss. 84%
Anlehensloose.
Darmstädter fl.50Loose 200 » »25 „ 55%
Kurh. 40 Thlr. Loose 72 Nassau 25 fl. 46% Braunschweiger 22 30/q Oldenburg, ä 40Thlr. 38% 4% bayr. Präm.-Anl. 113% 4% badische Loose 111 Badische fl. 35 Loose — Oestr. fl. 250 v. 1854 — 1858r Prloritätsloose — 1860r Loose 96% 1864r „ 161% .
Börseanachrlchten.
4 September 1872.
Preuss. 4%% Oblig. — Frankf. 3%% Obi. 87% Nass. 4%% Obi. 99% Kurhess. 4% „ 94 Gr. Hess, 5% Obi. — » „ 40/g . 98%
, „ 3%<% „ 93
Bayer. 5% „ 100%
„ 4% O/o 1jährige 100% 40/g 1jährige 94%
Würtemb. 4%% ObL 99% Baden 4%% Obl.o. E. L. — Oesterr. Silberrente 65% „ Papierrente 61 %
Spanier, neuest. 3% 29%
Amerik. Bonds 1881r 99%
„ „ 1882r 96%
_ , 1885r 96%
_ 1887r 96%
Kirchen, Schulen und mildthätigen Stiftungen ju Gute kommen lassen werde. Der Papst komme Dabet gar nicht in Betracht. „Wer unser Gesktz über milde Stiftungen und die leitenden Grundsätze unserer Gesetzgebung überhaupt kennt, der muß wissen, daß die Regierung den Papst nicht braucht, wenn sie Einrich- tungen zu wohlthätigen Zwecken treffen oder wenn sie moralische Personen schaffen will Der Staat handelt dabei in souveräner Gewalt und Niemand hat das Recht, etwa- hineinzureden. Dem Papste den Erlös der Kirchengüter in die Hände leaen hieße mit unseren eigenen Händen eine Großmacht schaffen, welche, erhaben um« m uci «yuupinum yuupijuu;nu^ u» um -cwn.» uuu
über alle Aufsicht und RechenschastSablegung, das Geld zu Zwecken verwenden Haidehühner werden zu 2 sh. das Paar, Hasen zu 1 sh. 6 d. das Stück verkauft. könnte, die wir entweder nie oder zu spät erkennen würden. Es wäre dasselbe, j als wenn England die irländischen Kirchengüter dem Erzbischof von Canterbury eingehändigt hätte, nur weil sie dieselben nicht confisciren wollte. Italien befindet sich heute in der nämlichen Lage wie England damals und sollte deshalb gerade so handeln, wie England damals gebandelt hat, damit man dereinst nicht sagen kann: die italienische Regierung hat sich RomS bemächtigt, um die Kirchen- gütcr zu verschlingen, hat aber nichts für die Bevölkerung von Rom gethan. Wir bekämpfen daher sowohl diejenigen, welche den Erlös der Kirchengüter in die Hände des Papstes legen wollen, als diejenigen, welche sie zum Besten des Staats- schatzes verkaufen wollen. Beide Vorschläge sind nicht im Interesse des Staates und unter seiner Würde, und deshalb wirb auch die Regierung beiden ent-
vir Merleil ott ir etanot nid)t tin i<ltüt)amtn) tzelo«' >-»» " :orl l«*,'
t,T tit eiieii«'
Di. S,!>«.«--
” tat °i- M
,,, Hl '
[!®
... W
‘ .S Wffl
Di. W*1 ifiavslaog-
Besondere Bekanntmachungen. Bekanntmachung.
4123) Die nachverzeichneten noch rückständigen städtischen Gelder:
1) Pachtgelder von verliehenen Triebvierteln, , ,
2) Schulgelder aus der Realschule und den Stadtschulen pro I. und II. Quartal 1878,
können in den ersten 8 Tagm^an^den Zahltagen Dienstags, Donnerstags und Samstags ohne Kosten i« N'SSJ begab« werben.
Gießen, den 4. September 1872. Enders '
Oeffentliche Aufforderung.
4121) Nach erkanntem Concurse über das Vermögen des Johannes Erb HI. von Weitershain werden dessen Gläubiger zur Anmeldung und Begründung ihrer Ansprüche und Vorzugsrechte auf
Freitag den 11. October l. I-, Nachmittags 2 Uhr, bei Meldung des Ausschlusses von der Masse geladen. Im Termin wird die Güte versucht und von nicht erscheinenden oder nicht vertretenen Gläubige^ sowohl was ein Arrangement als die Beschlüsse über Masse- Verwaltung und Veräußerung betrifft, angenommen , daß sie den Beschlüssen der Mehrheit der erschienenen Gläubiger beigetreten seien. .
Zugleich wird der fluchtig gewordene Johannes Erb HI. von Weitershain hiermit aufgefordert, bis zum 6"iaimten Termin vor unterzeichnetem Gericht sich zu stellen, widrigenfalls nach den Anträgen des bereits für ihn und sein minderjähriges Kind bestellten Beistandes Johannes Hohl von Weitershain resp. nach den Beschlüssen der Gläubiger verfahren werden wird.
Grünberg, den 28. August 1872.
Großherzogliches Landgericht Grünberg.
Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landg.-Assessor.
gewiß binnen obiger Frist vor unterzeichnetem Gericht anzumelden und zu begründen, als dieselben sonst unberücksichtigt bleiben und der Nachlaß ohne Weiteres an
E d i c t a l l a d u n g.
4122) Eckhardt Ritter, Sohn der schon längst verstorbenen KonradRitter's Eheleute von Grünberg, ist schon vor langen Jahren ledigen Standes in die Fremde gegangen und seitdem verschollen, weßhalb sein, nach der letzten Rechnung 1469 fl- 4% kr. betragendes Vermögen seither cura- torisch verwaltet worden ist. Derselbe ist am 20. Januar 1800 geboren und hat mithin bereits im Jahre 1870 sein 70. Lebensjahr erreicht. Da aber bis jetzt noch keine Nachrichten von seinem Aufenthalte und ob er noch lebe, eingegangen sind, so werden benannter Eckhardt Ritter oder dessen allenfallsige Rechtsnachfolger auf Antrag der sich gemeldet habenden Interessenten, der Kinder der verstorbenen Ehefrau des Seilermeisters Dietrich, geborene Ri er, Katharina, Schwester des Eckhardt Ritter, — hiermit aufgefordert, so gewiß binnen 90 Tagen, vom ersten Erscheinen dieser Bekanntmachung in öffentlichen Blattern an gerechnet, sich zur Empfangnahme des oben genannten Vermögens zu melden, als sonst der Nachlaß an die aufgetretenen Interessenten gegen Eautton werde emgehandigt werden.
Ueberhaupt sind Ansprüche jeder Art an den Nachlaß des Eckhardt Ritter so-
die Interessenten ausgehändigt werden wird.
Grünberg, am 16. August 1872.
| Großherzogliches Landgericht Grünberg. Erdmann, Dr. Trapp, Landrichter. Landg.-Assessor.
Versteigerungen.
Domänen - Versteigerung.
4124) Der in der Rosengasse, Gemarkung Grünberg, gelegene, dem Großherzoglichen Cameralfiscus gehörige Fruchtspeicher nebst Zwischenbau und Hofraum als: Flur I Nr. 511,35 und 511,27 bezeichnete Thetle der Parzellen, Nr. 5il,7 Hostaithe in der Rosengasse und 511,2 Grabgarten daselbst, mit einem Flächeninhalt von1 127+6i ober zusammen 133 ^Klaftern - 831 ^Metern, gegen Norden an den fiscalischen Scklotz- garten, gegen Osten an Konrad Stein und Geometer Ritter Wittwe, gegen Süden an die Rosengasse und gegen Westen an das fiscalische Schloß und dessen Hof angrenzend , werden nach vorliegender Verfügung Seiner Königlichen Hoheit des Großherzogs nach den Vorschriften des Domänen-Veräußerungsgesetzes vom 2. Juni 1821
Freitag bett 2S. October 1872, Vormittags 10 Uhr, auf dem RentamtSbüreau zu Grunberg einer öffentlichen Versteigerung ausgesetzt-
Die Versteigerungs-Bedingungen liegen vorher auf unserem Büreau, sowie in Grünberg bei dem Versteigerungscommissär, Herrn Konrad Vonciff HI., Gememde- : rathsmitglied, zur Einsicht offen. Kaufliebhaber, welche d,e Objecte einzusehen wünschen, wollen sich an Letzteren wenden.
i Gießen, den 4. September 1872. Grotzherzogliches Rentamt Gießen. Lyncker.


