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Wenzel s Garten
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habe. Für prompte und reelle
10) Pfarrer Landmann.
Berliner Tageblatt
Perlag von Dr. Langmann.
Redacteur: Dr. Emil Kneschke.
Erscheint vom i. Januar 1872 ab.
bei der unter.
Die Expedition des „Berliner Tageblatt
Redaction, Druck und Verlag der Brühl'schen Univ.-Druckerei (Fr. Chr. Pietsch) in Gießen.
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mit ergebenst an, daß ich außer Logir-Wirthschaft eingerichtet Bedienung werde ich Sorge tragen.
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werden wir gediegenen $ merksam, da ist und wir
bäum,
Major von Randow, Staatsanwalt Dr. Klein, Geheimerath Weber, Geh- Hofgerichtsrath Wortmann, Buchhändler Ricker, Rendant Bieler, Rentner Kirsch, Landrichter Bötticher,
Hofmann, Restaurateur, Seltersweg C. 82.
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H Mittel bedingungslos verfügen zu können.
Getragen von der Berechtigung unserer Idee, werden wir dem hohen Ziele rastlos und unermüdlich nachstreben und sind der Erreichung des- 1 selben um so mehr versichert, als auch aus dem Publikum selbst uns Beihülfe und Unterstützung in reichest, Maße kommen wird. Personen von Einfluß '
Dieji struction vom 152, 153, 15
Preis
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Der Abonnements-Preis
beträgt incl. Sonntagsbeilage: „Berliner Gesellschafter" durch die Post 1 Thlr. 15 Sgr. pro Quartal.
Inserate,
pro Petit-Zeile 2 Sgr. (Arbeitsmarkt l1/« Sgr.), werden in der Expedition, Köntgstr. 50, und in allen Annoncen-Büreaux entgegengenomnlen.
Anfang präcis 5 Uhr.
Entree ä Person 12 kr.
Bei ungünstiger Witterung Bahn bis in die Stadt
Die Kleinkinderschule haben mit ihren Gaben bedacht:
1) Herr Kanzler, Geheimerath Dr. Birn-
l stehen unserem Unternehmen zur Seite. . . D
Berlin, im December 1871. Die Ikeoaerron. Ä
Das „Berliner Tageblatt" wird neben einer täglichen Uebersicht der politischen Ereignisse alle localen Begebenheiten und Fragen der | $ Besprechung und einer vorurtheilslosen, kurzen und bündigen Beurtheilung unterziehen: die Sitzungen und Beschlüsse unserer staatlichen und städtischen & I Behörden und Körperschaften, die Versammlungen unserer gemeinnützigen nud geselligen Vereine, die Leistungen unserer wissenschaftlichen und Kunst-Institute, « k Handel und Wandel, das Leben auf Markt und Straße. — Das „Berliner Tageblatt" soll den Vielbeschäftigten, schon bei kurzem Zeit- | ij au sw and e, auf allen Gebieten orientiren, ebenso aber auch Stand halten den Anforderungen und Wünschen dessen, der mehr Zeit und Muße A besitzt; es soll auch der Hausfrau rathend zur Seite stehen für ihre besonderen, häuslichen Anliegen und wirthschastlichen Sorgen.
Unter dem Titel: „Berliner Gesellschafter" wird eine wöchentliche Beilage insbesondere der Belletristik gewidmet sein und unsern -
Fallsucht (Krämpfe) heilbar!
4061) Eine „Anweisung, die Fallsucht (Epilepsie, Krämpfe) durch ein seit 9 Jahren bewährtes nicht medicin. Universal - Ge sundheitsmittel binnen kurzer Zeit radical zu heilen. Herausgegeben von Fr. A. fluante, Fabrik-Btliher, Inhaber mehrerer verdienst - Medaillen , Diplome 2C. )u Warendorf in Westphalen," welche gleichzeitig zahlreiche, theils amtlich constatirte resp. eidlich erhärtete Atteste und Danksagungsschreiben von glücklich Geheilten aus allen fünf Welt- theilen enthält, wird auf directe Franco- Bestellungen vom Herausgeber gratis- franco versandt.
5581) Einem verehrlichen reisenden Publikum zeige ich hier- meiner Restauration auch eine
welches für Lehranstalt, sj » Bei Prüfung nicht lpecielle Einla
Die Die vls zum 1. $
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Großes Concert, ausgeführt vom ganzen Musik-Corps des Rheinischen Jäger-Bataillons Nr. 8 zu Wetzlar.
H Lesern eine angenehme Unterhaltung für die Sonntagsmuße bieten.
Der großen Bedeutung des Geldmarktes werden wir in vollem Maße Rechnung tragen, indem wir ausführliche tägliche Cours- W zettel, Markt-Notizen, sowie eine Börsen-Wochen-Nundschau bringen.
Auf den Inseraten-Theil wird durch übersichtliche Gruppirung der Annoncen und elegante typographische Aus- ff^ stattnng besondere Sorgfalt verwendet werden. Eine dem Inhalte nach geordnete Zusammenstellung des „Wohnungs-", „Stellen-" und Uj „Verkehrs-Anzeigers", des „Arbeitsmarktes" u. s. w. soll ebensowohl den Bedürfnissen der Leser entsprechen, als dem Inserenten den L; gewünschten Erfolg schaffen. Auch die Insertions-Preise haben wir auf das Billigste festgesetzt, indem wir für die Zeile 2 ^Lgr. (Arbeits- fe markt nur l1/i Sgr.) berechnen.
Das „Berliner Tageblatt" erscheint täglich des Morgens, auch am Montag. Bei der Reichhaltigkeit des gebotenen Materials ist der Abonnementspreis — 1 Thlr. 10 Sgr. pro Quartal, 15 Sgr. pro Monat, — ein so mäßiger, daß wir behaupten können:
Das „Berliner Tageblatt" ist die billigste aller Zeitungen.
Berlin, üu December 1871. Die Expedition des „Berliner Tageblatt".
Der Einsender der bescheidenen Anfrage in Nr. 286 des Gießener Anzeigers bedauert unendlich, daß ihm statt eine auf Thatsache sich gründende Belehrung eine Erwiederung in gereiztem Tone zu Theil wurde.
Ist es denn ein Verbrechen, wenn eine Stimme aus unserer Mitte sich erhebt, welche einen fühlbaren, die finanziellen Verhältnisse der arbeitenden Clafse wesentlich berührenden Mißstand zu beseitigen, oder thunlichst abzuschwächen sucht? Oder glauben die Herrn Einsender der Erwiderung in Nr. 295 des Gießener Anzeigers, daß eine Gesellschaft nicht eben so gut wie jeder Einzelne über eine so wichtige Frage, wie die vorliegende, die öffentliche Meinung einzuholen und auf Grund unserer gewerblichen Freiheiten zu einer Actien-Betheiligung aufzuforden berechtigt ist.
Alle Diejenigen, welche in der bescheidenen Anfrage rc. einen persönlichen gegen sie feindlich gerichteten Act erblicken, können wir auf das Bestimmteste versichern, daß sich Niemand auf eine Polemik mit ihnen cinlassen wird. Es handelt sich ja nicht um Entziehung ihres mühevoll erworbenen Gewinnstes oder gar um Verdächtigungen ihres ehrenwerthen Standes, sondern um Beschaffung von Schwarzbrod zu einem Preise und in einer Qualität, wie solches — mit Ausnahme Gießens — an den meisten größeren Orten des Großherzogthums in befriedigender Weise käuflich abgegeben zu werden pflegt.
Vom geschäftlichen Standpunkt aus ist uns zwar gesagt worden, wie viel das Pfund vom guten Roggenmehl Nr. 0 und Nr. 1 kostet; wir hätten unterdessen auch gewünscht zu erfahren, was das Noggenmehl Nr. 3 und das sogenannte Griesmehl pr. Sack kostet, um den Aufwand der Beschaffungskosten eines vierpfündigen Schwarz- , brods bemessen zu können.
Im Uebrigen nichts für ungut.
Ein mit fünf Kindern gesegneter Familienvater, der für die Semen 180 fl. Schwarzbrod bei einem Einkommen von 295 fl. W/2 kr. all- jährlich benöthiut.
Unser PriMänun. I
In einer Zeit, da die Augen der Welt auf unser Berlin gerichtet sind, treten wir mit dem „Berliner Tageblatt" vor die Oeffentlichkeit. | Preußens Hauptstadt ist Deutschlands Hauptstadt geworden, die preußische Königsstadt deutsche Kaiserstadt. Wie — ohne sonstigen Vergleich — Paris | Frankreich war, so will und wird Berlin Deutschland und die Großstadt Weltstadt werden. H
Auf diesem Wege Berlins zur Weltstadt soll ihm unser Blatt ein vertrauter Begleiter, ein Rathgeber und Mitstrebender sein, der, bald .j anfeuernd, bald warnend und zurückhaltend, bald beistimmend, bald opponirend, den Pfad ebnen, ihn abkürzen hilft. 1
Unser Ziel ist darauf gerichtet, nicht ein Lokalblatt mehr zu den übrigen zu schaffen, sondern im eigentlichen und echten, im vollen und d erschöpfenden Sinne des Wortes das Berliner Lokalblatt. Inhalt und Form sollen den hochgesteigerten Bedürfnissen der Gegenwart | entsprechen, hinter welchen die Anforderungen einer noch nahen Vergangenheit weit zurückbleiben. C1
Wir sind uns hierbei bewußt, daß neben der Beherrschung und Bewältigung des Stoffes dessen Durchdringllng mit einem leitenden Grund- 1 gedanken Hauptsache sein wird. Unsere Tendenz ist: zu zeigen, wo überall, entsprechend dem Schiller'schen Wort: „Es wächst der Mensch mit seinen j höh'ren Zwecken," jetzt auch Berlin den Beruf und die Verpflichtung in sich trägt, zu wachsen, und nicht blos räumlich!^ Das Material soll in Ä weltstädtischem Sinne redigirt werden, es muß das Bewußtsein lins beseelen: Für die civilisirte Welt schreibt, wer für Berlin schreibt!
Wir verkennen nicht die Größe unserer Aufgabe, aber ein ehrlicher und fester Wille vermag Viel, ist er besonders in der Lage, über materielle
5543) Ein reinliches erfahrenes Küchenmädchen für Crefeld gesucht. Lohn achtzig bis hundert und fünfzig Gulden je nach Leistung. Nähere Auskunft ertheilt Frau E. M ü l l e r- Peill, Seltersberg.
5560) Ein williger Junge für leichte Hausarbeit kann sogleich eintreten bet
PH. Uhl.
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Kist- Ais Mitleser der Augsburger Allg. Zeitung wünscht Jemand eintreten zu können. Näheres bei der Exped. d. Bltts. (3)
I 5564) Ein Zapfjunge gesucht von Th. Sonn, im Promenadehaus.
I 6) Eine Taschenuhr ist gefunden worden- Von wem? sagt die Exped- d. Bltts.
Tb Jede» Bandwurm entfernt binnen 3 bis 4 Stunden.vollständig schmerz- und gefahrlos; ebenso sicher beseitigt auch Bleichsucht und Flechten und zwar brieflich Voigt, Arzt zu Crop- penstcdt (Preußen). (4161)
Das „Berliner Tageblatt" erscheint täglich des Morgens und ist durch die Expedition
Königstr. 50., sowie durch alle Zeitungs-Spediteure und durch alle Post-Anstalten ! des Reiches zu beziehen.
Nedaction: Neue Friedrichstr. 24.


