, Schlitz und Büdingen mit seinem Besuche
Hoffen wir, daß diese uner-
benachbarten Orten concentrirt worden und trafen so gemeinschaftlich, unter dem
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Der General - Commandant der 11. Diviffon an den Herrn Präfecten des
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N. Trosse!.
neralcommandant der 4. Division
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Froffard fortsetzen.
Vorrede zu seinem letzten Buche geb.
druck gemacht. Das Uebel hat im Stillen um sich gegriffen Rundschreiben des Kriegsministers und keine Vorrede des >
dort commandirenden General v. Trosse! zugegangen ist:
Besancon, 19. September.
sind und daß wir nicht vergebens der (O. A.)
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Doubs.
Schon seit einiger Zeit werden Attentate gegen die Soldaten meiner Division gemacht; Flintenschüsse werden auf sie abgefeuert, ohne daß eine Herausforderung vorausgegangen wäre. Die Folgen solcher Verbrechen, die für den Urheber, wenn man ihn ergreift, tödtlich sind, werden auch für die Gemeinde, der er ange- hort, eintreffen. Die Ereignisse von Poligny müssen als Lehre und Beispiel dienen. Um die Erneuerung dieser bedauernSwerthen Vorfälle zu verhüten und den Exal- tirten die Möglichkeit zu benehmen, eines dieser feigen Attentate zu begehen, wel- ches ihre ganze Nation in Gefahr bringen kann, habe ich beschlossen, in dem Bereiche der von Ihrem Departement abhangenden deutschen Orcupation die Bestimmungen deS Artikels 9 des den Belagerungszustand betreffenden französischen Gesetzes vom 9. August 1819 in Anwendung zu dringen. In Folge dessen befehle ich, was folgt: 1) In dem Bereich der deutschen Occupation können die sich im activen Dienst befindenden GenSd'armcn, Polizeiagenten, Wald- und Feldhüter allein ihre Waffen behalten; 2) von heute bis zum 22. d. M. müssen alle den Privatleuten angehörigen Feuerwaffen auf der Unterpräfectur eines jeden Arrondissements niedergelegt und bis zum Ende der Occupation unter der Verantwortlichkeit der französischen Behörden aufbewahrt werden; 3) wenn cs für nochwendig erkannt wird, werben Haussuchungen vorgenommen und die, bei welchen man Waffen findet, mit aller Strenge des Gesetzes bestraft werden. Die Privathäuser, in welchen man Waffen findet, erhalten Einquartirung. — Um die vorstehenden Maßregeln weniger hart für die Bevölkerung zu machen, hoffe ich, Herr Präfect, daß Sie von Ihrem Einfluß und nöthigenfalls von ihrer Amtsgewalt Gebrauch wachen werden, um deren vollständige und ehrliche Ausführung seitens der Ge- meindebehörden zu erlangen. Auf diese Weise werben wir, so hoffe ich, jede Ein- Mischung der bewaffneten Macht vermeiden können. Ich bitte Sle, Vorstehendes
war. Einer «ro6en Wirkung hatte da« betreffende Rundschreiben fich mdeffei nicht iu rühmen, da dieser Tage noch zwei Offiziere in großer Tenne in Quadrille von Mabille einen bacchantischen Eancan auffuhrten. J’«'"" t'fl Dorbereitungen für Die vielbesprochene Revanche sind, so kann Deutschland tu
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Wiesbaden, 25. September. Unter dem beispiellosen Jude! einer unabsehbaren Volksmenge sand heute Mittag 1 Uhr der Einzug der hiesigen Artillerie.
,Stand btt 1 ’J ihn« yanre, d< '"und Befürchi tuttn, war
Den Verwaliungs-Ausschuß derselben die dringende Aufforderung, unverweilt seine Thätigkeit zu beginnen und Schritte zu thun, um die Teilnahme der durch den Krieg geeinten Nation für die Opfer desselben in Anspruch zu nehmen.
Neues Palais, 1. Sept. 1870. gez. Friedrich Wilhelm, Kronprinz.
Beim Antritt seiner Thätigkeit richtet nun der VerwaltungS - Ausschuß an alle diejenigen Vereine, welche der Invalidensache ihre Theilnahme widmen wollen oder schon gewidmet haben, die herzliche Bitte, „unverweilt sich auf Grund unsr- rer Statuten zu constituiren und bei uns die Aufnahme in die Gesammthnt unserer Stiftung, in so weit es nicht bereits geschehen ist, zu beantragen. Alle deutschen Patrioten aber fordern wir auf, mit Rath und That in ernster Arbeit und durch Spenden zu dem Werke zu helfen, welches gemeinsam zu fördern wlr Alle durch den im Geiste unseres erhabenen Schirmherrn von Dessen hochsinnigem Vertreter erlassenen Ruf durch deutsche Ehre und deutsche Gesinnung gemahnt sind .
Berlin, 25. September. Der „National-Ztg." zufolge wurde die Note ves Grafen Arnim, betreffend die Mißhandlungen Deutscher m Lyon, von Hrn. y. Remusat sofort nach seiner Rückkehr beantwortet. Der französische Minister erkennt vollständig die Gerechtigkeit der erhobenen Beschwerden an und verspricht im Namen der Regierung, es werde Alles geschehen, um dem Scandal in Lyon ein Ende zu machen und den Deutschen Schutz zu verschaffen. — Die „Kreuzztg. bezeichnet die Andeutungen mehrerer Blätter über erneute Erwägungen betreff- der KrönunqSfeierlichkeit als völlig grundlos.
Stuttgart, 22. Sept-wber. Der Allz. Ztg. wirb geschrieben: ,,Au« ruver- läkflger Quelle erfahren wir, daß Da« dem Figaro entnommene angebliche schreiben de« früheren kaiserlich französischen Gesandten in Stuttgart, Grafen ». St. Ball er, an den Herzog v. Gramont von Anfang bis zu Ende falsch, und daß dasjenige, was dem Grasen v. St. Dallier dort in den Mund gelegt ist, oder etwas Aehn- liches, von ihm nie gesagt ocer geschrieben wurde."
Braunsbera, 20. September. Professor Dittrich, welcher dem 91. E. A. zufolge noch um Ostern in dem Rhein. Merk, s-barfe Artikel gegen seine zum In- in Den Gemeinden Ihre« Departement« zu veröffentlichen, die sich in dem Bercicheifallibilismu« bekehrten Kollegen ^«ließ, während er gleichzeitig w t dem i o der deutschen Occupation befinden. Genehmigen Sie >c. Der interimistische Gelber seine eigene Unterwerfung verhandelte h am ■’
; J ■ - - i 8 N. Trossel. Quintaner de« hiesigen Gymnasiums Absolution verweigert, weil derselbe Die mii
Item bischöflichen Verbote belastete Anstalt besuche.
----------------- I Bcrv, 21. September. Zu meinem Schreiben über die Altkatholiken-Ver-
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-• • „ss.n stritbbera. Rach mehrmonatlichem Aufenthalte in unseren Mauern ist S. Kenne in ein« ft. H. der Großherzog am Samstag Ab-nd nach Darmstadt iurulgekehrü An Wenn da« dk zwei verschiedenen Tagen der verflossenen Woche hatte derselbe von hier au« die ..... M beiden Bahnstrecken Gießen-Lauterbach und Gießen - Büdingen mittelst Ext^zugeS eitungen für die vieioejprv^ur ” c f unb bie Städte Lauterbach, Schlitz und Büdingen mit seinem Besuche
Temnernmen? Geist und Körper Empfindung und Dentkrast, Uctheil und Will« frealichen Zustände nicht von langer Lauer sind u
8» ÄÄTÄÄ SÄ Ätg SSii ÄÄ S diese Vereinigung von 750 Leuten, welche durch D.e Stimmen v n 10 ® iltyn en bt c „ fi { " e" 80 Regiments, vom Geläute aller Glocken begrüßt,
Wählern bezeichnet worden sind, hat Den Sewei« geliefert, wie sehr da« National- Voran J Stadt errichteten Triumphbogen ein. Hier hatten sich
gefühl, welche« immer al- die erste Pflicht eine« Volke- angesehen worden Gesang, und Turnvereine mit ihren
Frankreich abgenommen hat. Eene neue Probe dieser sittlichen Zerrüttung ist ed zum o,fi _. ,v ® b stbrcn - ^unasrauen aufg-stcllt. Nach der Begrüßung«-
kaß die schwarzen Kammern für die au« dem Ausland kommenden Briefe un Fc. neri die Schu^^^und^EH^. Jun^^ “cn
Zeitungen wieder eingerichtet worden sind Am meisten «kl?aÄtiglsindd,e au^ rede D Mi,heimischen Kellern in goldenem Pokale mit der Devise: „Den
England, au« der Schweiz und au« Belgien kommenden Eorrespondenjen Die berühm h {eutigjletR W^in!" zum Bewillkommnungstrunk ge-
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gibt deren wirklich -, in welcher Schule werden sie hier erzogen? Wie tunnen "en aufrufde dato Rheim«, den 6.
sie dereinst rechtschaffene Familienvater, tüchtige Burger werten? ffii:d)e .ora e , fl 8 f ecn öderer Seite Die Mahnung ergangen, daß Die können sie ihre Kinder lehren? Welche« Beispiel ihren Frauen, ihren Töchtern «epte ' sbd|j . ,ur Begründung einer Stiftung sich vereinigen
geben? Welche verruchte Generation werden sie bilden, wenn sie einmal 92’ ' " g.jmkebre^nden Invaliden und den Hinterbliebenen der Gefallenen
bürgerliche Gesellschaft zurückgekehrt sind? Ihre verdoroene Einbildungskraft wird möge, um den heimkehrend n>j Entbebrunaen zu mildern. Wie sehr
für die Freuden de« häu«lichen^He , ü P Df I stü.fn.rt, der^Dauir" teS^Krttges ^v?/ Allen unfern unter den
Opfer AuSfck) J (..(■.» Hi» SfDtfitflT» iiTRnffenübenden ^ol^attn ^und^deren Angehörigen in ber Heimath gewidmet war,
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