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von den Deutschen angegriffen, doch von den Ganbaldianern vertheiDigt; die schlacht dehnte sich von Balsuzon bis Fontaine-lez-Dijon und Tulano aus. Die Schlacht beginnt heute von Neuem.

die österreichische Armee, trotz ihrer Eigenschaften, unter allen europäischen Armeen Versailles als Jnteudantur'Derweser und Angehöriger des freiwilliqen Dolmetscher- am wenigsten zu fürchten ist.Die Oesterreicher besitzen die Routine der Nieder- Corps beschäftigt ist, warv die Ehre zu Thckl, da- erste deutsche Reichspanier auf läge", sagte mir eines Tages Prinz Friedrich Karl, der eine sehr geringe Meinung Dem Schlosse der französischen Ludwige aufzuhissen. Am Abend war beim Könige von ihnen hat. Meinerseits habe ich die österreichische und preußische Armee hin- ein Diner von 120 Gedecken.

Kriegsnachrichten.

Irl Versailles fand, wie schon gemeldet, am Tage des Ordensfestes, 18. Januar, zur Erinnerung an die am gleichen Tage 1701 in Königsberg folgte Krönung des ersten Königs von Preußen eine Feierlichkeit Statt, um

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länglich studirt und miteinander verglichen, um mit aller Bestimmtheit sagen zu Die Straßburger Zeitung schreibt au- Mühlhausen, 18. Jan.:Bourbaki können: Hüten wir uns in Frankreich, zu glauben, daß, wenn der Krieg aus- ist noch nicht hier angelangt, wohl aber ein Theil seiner Armee, bestehend in 504 bräche, wir mit österreichischen Truppen zu thun haben würden. Die preußische Mann, welche mit der Eisenbahn von Dammerkirch unter preußischer Escorte Armee würde un« mit einer Kraft, mit einer Kühnheit und Kriegswiffenschaft ent- heute Abend 4 Uhr hier eintrafen. Da- Hülfscomitv war von ihrer bevorstehen­gegentreten, die wir in Italien nicht gesunden baden. ... Würden wohl die den Ankunft schon Mittag- in Kenntniß gesetzt worden und daher sofort mit preußischen Truppen ihre regelrechte Manövrirfähigkeit vor dem Elan unserer Sol- warmen Kleidern bei der Hand. Jn oer That war auch schnelle Hülfe nöthig. baten beibehalten? Ich weiß es nicht. Unglücklicherweise haben wir in Frank- Ich sah u. A. einen mobilistrten Nationalgaroisten, der gar keine Strümpfe und reich eine Schule von Offizieren) welche den Vortheil präciser Manöver in Abrede nur noch Fragmente von Schuhen an den Füßen hatte. Unter den Gefangenen stellen und sogar das Ungestüm in dem ungeordneten Angriffe als Princip fest- machte sich ein französischer Gendarm mit dem großen historischen Hute auf dem halten. Wollte Gott, daß unsere Generale über das ernstlich nachdächten, wa§ Kopfe besonder- bemerklich. Da wegen Verspätung des Straßburger Zages die Napoleon I. über da- Manövriren geschrieben hat, unv daß sie mehr Rücksicht auf Weiterbeförderung der Gefangenen nach Deutschland bis zum späten Abende oer- ihn nähmen, dessen Soldaten gewiß ebensoviel Elan als unsere heutigen Truppen zögrrt wurde, konnten einige derselben, welche aus Mühlhausen gebürtig waren,

besaßen. Der ungeordnete Angriff ist un- gegen die Oesterreicher geglückt; die ihre Eltern und Verwandten empfangen unv denselben ihre Erlebnisse erzählen.

Sache könnte aber ander- ausfallen, wenn wir mit festen Truppen, wie es die Eine Anzahl von ihnen hatte die Hoffnung auf schließlichen Sieg noch nicht auf- englischen oder preußischen sind, zu thun hätten und die Reue käme dann zu gegeben unv meinte, e- könne noch Alles gut gehen, andere konnten der Lage spät." Endlich schließt Oberst Stoffel seinen Bericht mit folgendem Ausrufe: keine so rosige Seite abgewinnen und äußerten, daß ihrer Ansicht nach ziemlich Welch ein Controst mit der Lage der Armee in Frankreich, die nur eine Anhäu- Alle- vorüber sei. Die Preußen, welche das Städtchen Mömpelgarv (Mont- fung von Stiefkindern des Glücke- ist und in der mehr und mehr die Disciplin beliard) einen Tag hindurch in den Händen der Franzosen gelassen hatten', nah-

und der militärische Geist abhanden kommen! Berlin, 22. Juli 1868." men den darauf folgenden Tag wieder Besitz von demselben. Die schweizer De-

ES ist bekannt, daß die Agenten der Pariser Regierung der Nationalver- peschen, denen zufolge die Deutschen Dattcnried und Croix geräumt haben sollten, theivigung in der Londoner Conferenz zur Regelung der Pontus - Angelegenheit erweisen sich als gänzlich falsch. Für heute Abend ist noch ein Zug von Dammer» eine passende Gelegenheit finden zu können meinten, die französische Kriegsfragc kirch mit 800 gefangenen Garibaldianern anzckündizt. Die zur Escorte bestimm- zum Gegenstände einer europäischen Verhandlung zu machen. ES kam nur daraus ten Preußen glauben steif unv fest, daß der Alte selbst sich unter der Zahl be- an, ob es gelingen würde, dem Programm der Conferenz eine so dehnbare Fas- finde. Der Kampf muß jedenfalls großartige Verhältnisse gehabt haben; nach fung zu geben, daß die französischen Interessen des Augenblicks auf einem Um- Aussage der Soldaten hielt auch der Tod eine reiche Aernte ab. Der heutige wege zur Erörterung gebracht werden könnten. Hätte der eine oder der andere Zug von Straßburg brachte wieder acht Geschütze schweren CaliberS, die diese Unterzeichner de- letzten Pariser Friedens den Vorschlag festgehalten, die Londoner Nacht noch nach Belfort geliefert werden sollen. Mit dem Gefangenenzuge kam Conferenz zu^ einem Congreß für die Entscheidung der zwischen zwei Nationen auch ein Sarg, der nach Der Meinung Vieler nothwendig die Leiche des General- bestehenden Streitigkeiten zu erheben, so würde diese Conferenz von Deutschland o. Werder enthalten mußte. Der Schwerpunkt des Krieges scheint gegenwärtig und jenen Cabineten, die feine Einmischung beabsichtigten, nicht beschickt worden in die Gegend von Belfort gebracht zu werden. Aus dem ganzen Süden Frank-

fein. Es war daher auch bisher wohl nur in England die Ansicht verbreitet, reich- werden alle disponiblen Truppen dahin verlegt; deutsche, sehr beveutende

daß die Conferenz der geeignete Ort sei, die französische Frage auf die Tages- Verstärkungen treffen nicht nur au-Deutschland, sondern selbst aus Frankreich ein. ordnung zu setzen. Herr Jule- Favre ist von der Vermuthung zur Thatsache Ole Garnison von Belfort ist ebenfalls nicht unkhätig und macht fast täglich Aus-

fortgeschritten, er hat in seiner Depesche vom 12. Jin. ohne Weitere- in Folge fälle, die aber immer ohne Resultat für sie ablaufen. Die Besch.eßung hört fast

der ihm durch Lord Granville zu Theil gewordenen Einladung da-Recht in An- keinen Augenblick auf und ist besonders die Nacht über in verschiedenen Tbeilen spruch genommen, die Principirn zu veitheidigen,welche Frankreichs Unabhängig von Mühlhausen sehr hörbar, da die Entfernung Belforts von hier nur 35 Kilo- keck und seine Würde sicher stellen", oder aus der Phrase in Die begriffliche Form metcr (ungefähr neun deutsche Stunden) beträgt. Die Schweizer haben sich eben­übersetzt, der Minister der Nationalvertheidigung beabsichtigt, eine Einmischung falls wieder auf Die Beine gemacht und halten nun die Gränzen bei Pruntrut fremder Mächte in Die Streitfrage zwischen den beiden kriegführenden Nationen und Basel stark besetzt, obgleich ihnen da- frühere allzu voreilige Truppen-Auf- herbeizusühren. Aber Herr Favre erblickt in Der Einladung Frankreichs zur Con- gebot fast übermäßige Ausgaben und lebhafte Beschwerven von Seiten Der auf- serenz niat nur eine Erweiterung des vereinbarten Programms derselben, sondern gebotenen, in ihren Geschäften benachtheiligten Milizen zuzog."

auch bereits die Anerkennung Der Regierung Frankreichs als einer auf legalem Die Jndcpendance sagt: Die Pariser Ballonbriefe reichen bis zum 21. v. Boden stehenden, die Anerkennung des Regierungswechsels, Die Abweisung jedes und bestätigen, daß der Ausfall am 19. auf Montreiout und Garches eine ver- Prätendenten, die Zustimmung Der nichtdeutschen Conferenzmächte zu dem Pro- fehlte Operation gewesen ist und viel Blut gekostet habe. Paris war um so em- gramm der Pariser Regierung. Diese Prätentionen treten in cem Schreiben des pfindlicher über diesen neuen Mißerfolg, als es darauf gerechnet hatte, Daß man Herrn I. Favre an den Bundeskanzler vom 13. Jan. in verstärkter Weise auf biö Versailles durchdringen werde. Trauer und Erbitterung herrscht vornehmlich Das englische Cabinet vermittelte danach bereits zu Gunsten Frankreichs. Auf deßhalb, weil Trochu der fieberhaften Begier Der Bevölkerung, des Feindes ledig sein Ansuchen stehe Dem genannten Minister ein Gcleitschein zum Passtren der zu werben und mit allen Streitkräften gegen denselben auS;urücken, entgegenge- preußischen Linien zur Verfügung. Der Bundeskanzler sah sich deshalb genöthigt, treten war. Man war ganz sinnlos und ging so weit, Die zuwartcnve Taktik Herrn Favre in seiner Antwort vom 16. Jan. wegen des Geleitscheines an die des Vertheidigungs-Chefs zu verdächtigen und anzuklagen. So stand es am 20. Militärbehörden zu verweisen, weil eine Beschaffung desselben durch Vermittlung Abend-, als die vorgeschobenen Linien der Franzosen noch ihre Stellung inne Des auswärtigen Amte- nach dem Erlaß des Rundschreibens des Herrn Favre hatten. Am folgenden Tage zogen alle Streitkräfte in die Stadt b nein, statt vom 12. Jan. eine Anerkennung aller Prätentionen dieses Schriftstückes in sich oen Angr-ff zu erneuern, was die böse Stimmung nur noch verschärfte. Da- schließen würde. Herr Graf Chaudordy wird daher gut thun, einen anderen Herrn Bombardement dauert fort und nimmt neue Ausdehnung an.

für die Londoner Conferenz abzuordnen, und Herr Favre Die Pflichten nicht Der- Bordeaux, 22. Jan. Die Regierung macht bekannt: Dijon wurde gestern kennen, welche seine Anwesenheit in Paris nothwendig machen.

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Berlin, 21. Januar. Der jetzige Krieg war so plötzlich gekommen, daß k c .. n u «. . w ;f. «... . uVn.,, . . Verständigungen für gewisse Fälle mit ten Südstaaten nicht gehörig stattfinden

Uebernahme Cer deutschen Kaiserkrone König Wilhelm den im fonnt£n Dahin gehört auch eie Verpflegung der Verwunveien. Die Ärieg°°er. Haup quari.er versammelten den,ichen Fürsten und militärischen Wuroentragern roa(tung M norddeutschen Bundes erklär.- sich bereit, alle Verwundete, d.e nach osge.rll anjujeigen. D.e schnell improvtsirte Fe.er, zu der alle Regimenter der Oem H^te NorddeutschiandS kamen, ohne Rücksicht auf ihre Nationalität, ebne rouprinzl.chen Armee (nur d.e Wurttemberge^Awaren unoer.reten geblieben) durch j^ndweiche Entschädigungsansprüche zu verpflegen. Lap.rn und Wnrremberg td e Fahnen und Standarten, ° w.e durch besondere Deputar.onen erschienen f 1(n dasselbe zu, und nur Baden .heilte feinen Verbündeten mit, daß es nicht war n, sand .m großen Sp.egeisaale Ludw.g'S XIV., .m Schlosse zu Versailles tin ltit6e.s Ver prechen geben könne, da es in Folge ferner Lage an ter franzö- ml T9 "Irl 1 fl"9eT 9,(06 0,6 Divis,onspred.gers Rogge sischen Gränze für die Verwundetenpflege zuerst in Anspruch genommen werden C 9 Ti 1° anwesen cn Fürsten. . würde. Es möchte daher eine ausgleiwenve Abrechnung in Aussicht zu nehmen

Mio Du'ch'auchtigste Fursten und Bundesgenossen! In Gemeinschaft Mit Crr fein. Die übrigen Verbündeten erkannten das Verhalten Badens für gerechtfer.

m 7 Fürst.» und freien Stad,e haben Sie Sich der von u t an un0 änderten dagegen nichts an ihrer ursprünglichen Offerte. Daß Ba-

mir , ? Auffvrderung angesch,offen Ccn vorzugsweise mit Cor V-rwund-tenpflege belastet sein wcrCe, hat sich im

und Mt ""Deutschen Reiches d,e deu.iche Ka.serwurde furM.ch t,aufe bestätigt. ~ 1 "

UND Meine Nachfolger an Der Kcone Preußen zu übernehmen: 2^ ür'Uo oa n env <«. cn J ' .. 7/ ' iujuiil' zu viu ^Uöguoe« jur jein cuiurciyivtitn luiuiiimin zu lantn. um aver

li?Mein n9 D r ' b a Bundesgenossen bereits schrift. für Zrrkuns, diese Verhältnisse zu regeln, soll der Entwurf zu einem Kriegs.

auVi Enischürß lti]1un08acfc6 auägcarbeiiet werden. - Der Handelsminister ha. eine Verfügung

aef/kt ir d Uf r . 8e z," raPna R' Entschluß habe Ich die Eisenbahn-Commissariale erlassen, worin sie angewiesen werden, einen

cie mi. d» S,*8' ?! Be-stande, gelingen werde, Nachweis der gegenwärtig auf den Eisenbahnen in Gebrauch stehenden Heizoor-

D»e mit Der kaiserlichen Wurde verbundenen Pflichten zum Segen Deutschlands amnfprtiafn

zu erfüllen. Dem deutschen Volke gebe Ich Meinen Entschluß durch eine heute 8 an»uferllSin-

von Mir erlassene Proklamation kund, zu Deren Verlesung Ich Meinen Kanzler ------------------

®rof Bismarck brachte sodann Die (schon mitgetheilte) Proklamation an Telegraphische Depeschen.

Die deutsche Nation zur Verlesung. Ein vorzüglich geschulter Soldatrnchor trug 4- Berlin, 25. Jan. Die Provinzial - Correspondenz schreibt:Unsere in Begleitung einer Militär-Capelle eine Composttion D ö 21. Pfalmes vor, Den Operationen in Rordfrankreich werden demnächst im Zusammenhänge mit Den Der Preoiger zum Texte seiner Rede genommen. Der König umarmte nach be- Bewegungen des rechten Flügels unserer 2. Armee (unter Dem Großherzog von cnDeier Feier thränenden Auges Den Kronprinzen und Der Großherzog von Baden Mecklenburg) noch größere AuSDehnung und Bedeutung gewinnen." Die Cor- brachte Darauf das Hoch aufSe. königlich kaiserliche Majestät König Wilhelm, respond''nz bestätigt die bereits gemeldeten Daten über Die Wahlen und Den Zu- Den Deutschen Kaiser", aus, in Das alle Anwesenden drei Mal begeistert einstrmm- faminentritt des Reichstages. Die Londoner Conferenz ist gestern bis zum 31. D. ten. Auf dem Schlosse wehte die hshenzollerische Fcchne, welche, als Der Kaiser vertagt worden.

Den Palast verließ, von Der Dreifarbigen Reichsfahne, schwarz-weiß,-roth ersetzt + Saarbrücken, 25. Jan. Aus Versailles wird vom 21. D. gemeldet, »urDe. Einem Kölner, Herrn Bernharo Urholl, Der auf Der CommanDantur von Daß Gras Bismarck statt de- TitelsBundrSkanzler" nunmehr Den TitelReichs-

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