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Preis vierteljährig 1 fl. 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr.

Gichmer AnWer.

Erscheint täglich, mtt rSuS nähme Montags.

Expedition: Canz leib erg Lit. B. Nr. 1.

Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kiefzen.

Me. 1V7 Samstag den 26. August_______ ~ USl".

BeKeAmegen auf »en GieKei.ee Anzeiger VL»M«A»L

Abonnenten, welche den Anzeiger bei der Erpedition abholm lassen, erhalten denselben für den Monat September zu 20 kr

Brodpreise vom 26. August bis 2. September 1871

nach eigener Erklärung der Bäcker:

.^u»°^m-scht°--Brod 20 kr. 2 Pfund gemischte- Brod 10 kr. 4 Pfund Roggenbrot) 17 kr. 2 Pfund Roggenbrod 8V, kr

BHMjiS1.

Amtlicher T h e i L

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Bekanntmach u n g.

o .V£ ®,C ^°lera unö Massregeln gegen deren Weiterverbreituna.

* , r, , ^^ ö^Ullgen bekannt, ist die Gefahr des Ausbruchs einer Cholera-Epidemie wieder näher aernrft k 3

Handelsm.nistenums ist deßhalb bereits die gründliche, häufig zu wiederholende Entleerung, Reinigung undDes,ü>ir,^^m7 . H-Dn'aL Preußischen gl' ***** - - **~ - *A$spm U-

**» «A «Ui ist. STÄ SÄSftJÄSjoÄ -*-»»«»«,»»

nahmen aufzufordern durch deren sorgfältige Beobachtung ein Ausbruch der Epidemie vielleicht verhütet Eden kam, 8 vorbeugenden Maß-

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®ct -°d-r nicht unverdächtigen Erkrankung, wen,, auch nur an Diarrhoe, ist ohne Verzug ärztliche Hülfe iu ^smuch -7 nebmeu ^ ^ VCn Erkältungen.

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Ausführung der regelmäßigen Desinfectiou in allen Privathäusern durch amti-ä. '7..mstraqU- Vorbehalte," t bt br,n«enbcr werde», so bleibt die

Brause versehenen Gießkanne angcwendet ^uud zwar^^olchcr Meu^^'^s 'jeder3iib1JK@Vrud7l Ccüle?^Ciftr eü,er mit

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®ie^en, den 24. August 1871. Großherzoglichcs Kreisanit Gießen.

v. Starck.

uno ^epreioen an «eyorven und Privatpersonen des Inlandes (v. h. des gesummten schleuder, werden damit der 91 amm,, /» , nTV .. * '

Gebiet« der deutschen Reichs) unter der Unterschriftkaiserliches Generatpostamt": ein Opfer darunter verbm,,, ü e «'aatssackels sich saltlgc wenn auch bei Schreiben nach dem Auslände lautet die Unt rschrift kaiserl^ d utkckes Ge vaa Ban5 h » »«blutet. Langsam und allmählich ist cs gekommen, daß n°ra,Postamt». Die Postbehorden adressiren lh« tuSfX Een S der J ,Ä«n7 m't ÄUU? ^cn »«'

Generalpostamt'. Die Oberpostvirectlonen bevienen sich bei Bersügungcn und Bettelstab aeiiracln "b«rnS an Inttlligenz unv O.werdcflciß, beinahe an den Schreiben an Behörden und Private der Unterschrift 'Der ka?-rliche Oberpost. gegm LKch7L7»i ?'HA st» unb

b tecior», bei Schreiben nach dem Ausland-Der kaiserlich deutsche Ob-rpost- fte Schichten v«, LL ' ' \.V.Ll0*n?en .unb ni,triS-

---------,........j war nahezu die f' selbst die kleinsten Ortschaften participirtcn an

25. August.

c a ^le nunmehr vollendete Neugestaltung des bayerischen Ministertums, das als obersten Grundsatz seiner Politik die treue und gewissenhafte Erfüllung der Pflichten gegen das deutsche Reich aufgestellt, knüpft dieProvinzialcorrcspondknz" die Hoffnung, daß die ernste Verwirklichung dieser Abstchten dazu beitragen wird, die geachtete Stellung Bayerns im deutschen Reiche zu wahren und die nationale Entwicklung des Gesammtoaterlandes kräftig zu fördern. Nach dem, was uns aus Bayern selbst mitgetheilt wird, zu schließen, wird sich diese Hoffnung nur in sehr geringem Maße erfüllen. Denn die besondere Vertretung Bayerns an den auswärtigen Höfen wird ebensowenig aufgehoben werden, als die Verschmelzung der bayerischen Armee mit der deutschen Reichsarmee zu den Aufgaben der bayeri­schen Politik gehört. Was aber die Bekämpfung des hauptsächlichen inneren Feindes des deutschen Reichs anlange, des katholischen Elerus, so wird die bayerische Negierung keineswegs diejenige Energie an Den Tag legen, die den Uebergrtffen desselben nachhaltig wehren könnte.

Ucber die Bezeichnung und die Firma der Postbehörden ist Nachstehendes bestimmt worden: Sämmtliche Neichspostbehörden führen fortan die Bezeichnung kaiserlich". Das Generalpostamt erläßt die von ihm ausgehenden Verfügungen und Schreiben an Behörden und Privatpersonen des Inlandes (v. h. des gesammten

^ophokleischen) auffuhren ließen, worin es an derben Anspielungen auf den ver­triebenen König nicht fehlte. Und das geschah nach Abschluß des Tilsiter ftrtr Denei. gerner veranstaltete Napoleon 1. zur Zeit, als der Prinr Wilhelm fernher Sn- r.ch Wilhelm's in.) zu Paris 1809 Nachlaß drückenden Son.Tttan «bat, am Jahrestage der Jenaer Schlacht eine - Hasenjagd zu we ck rdr fÄZ S1,1 ieDtnfat,i nützlich, sich in diesen Tagen "o ch e- fch.chtlichen Thatfachen zu erinnern. J 1 w 8

3n katholischen Kreisen macht vaS Verbot der Anstelluna der

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Z-i?7och k"n° Re°-1-in ^an'"""" """-»n.anen Tendenzen gegenüber zur

einen Aett7.,^^"/chrif,:Rettet das Banat!» bringt da»Pesihcr Journal» e nen Artikel, dem wir folgende Stelle entnehmen: Eine ter reichsten Provinzen £n8 (Sm. m r*ana('faP ttr 8»nil'4tu Berarmung nahe. Der Bauer kann den ^teuirgroschen nicht mehr erschtringcn, den Der Moloch dec Staatöausaabcn unerbittlich verlangt, und tas Zugvieh muß unter dem halben Preise vcr- mleuDert hAm«* o>......... - . ......

sten Schichten der dortigen unglück.ichen, einst so blühenden Populat>o. twb?n mcht ermangelt, der Regierung so und io ost ihr Sündenregister vorzuhalten Ader immer schüttelte die Regierung den Kops, war zugcknvpf, bi» an da» Ö-r- hinan und öffnete nur sehr schwer die Hand, welche andere Landstriche so a,rn unv ohne Dank mit Segnungen aller Art, mit Bahnen, Aemtern, Häfen KanA» und allen erdenklichen Begünstigungen überhäufte. So hat sich denn im Bana? -'n fast unausrottbare- Mißtrauen gegen die Regierung eingewune u v ungarische Regierung eine meist von Deutschen, Serben unD Rum in » n ct(O c Pw»wz spstematisch zu Grunde richten wolle. Das Bau7 war un e7a° n früheren Regierungen begünstigter Landstrich. Es hatte noch unter Bach außer

1rt »1 K «* fi -<. ... 1 L k . fe . . Al - I . _ *\) u 11 n, der Banater Lehrer stand

v rector", bei Schreiben nach dem AuslandeDer kaiserlich deutsche Oberpost- direetor", die Postanstalten adresstren ihre Berichte an diese BehördeAn die kaiserliche Oberpostdirection". Jngleichen firmiren die Oberpostämter, Postämter, Postverwaltungen rc. des gesammten ReichSpostgebicteS bei Schreiben nach dem xinlandekaiserliche- Oberpostamt, kaiserliches Postamt, kaiserliche Postverwaltung" u- s- w., bei Schreiben nach dem Auslandekaiserliches Oberpostamt" u. s. w. EL-kgen entsprechender Aenderung der Siegel und Wappen ist eine besondere Ver­fügung in Aussicht gestellt.

Es darf hervorgehoben werden, daß die Preußen, um die Empsindlichkeiten ?lr / , n.^fn iu schonen, die Feier der Jahrestage ihrer Siege auf kirchliche be- |a?ranrt haben. Wie anders die Franzosen unter Napoleon I., Die auf Befehl des letzteren am 3. August 1807, also am Geburtstage Friedrich Wilhelm'- ilL, im konnte sich mit dem des'Auslandes c>p«"h-»s- zu BerlinOedipus aus Kolonos» (eine verbesserte U-bersetzung des meisivorg-schritten- im Cao - - --C Bolk-aufklSrung