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niß entgegen.
v. Podbiclsky.
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öglicheS nicht anzukämpsen vermag."
A Luxemburg, 23. Jan. Das „Echo du Luxembourg" schreibt: „Die Preußen haben die ganze Umgebung von Longwy besetzt. Der nach Aubangen ührenve Weg ist noch offen. Man glaubt, daß die btd jetzt errichteten Batterien keinen andern Zweck haben, als die Aufmerksamkeit des Platzes von den Punkten wegzulenkcn, wo die Batterien gebaut werten, von welchen aus eine entscheidende Wirkung geschehen soll. Gestern konnte man noch durch das Thor von Bourogne gehen. Die Belagerer, hauptsächlich Landwehr, stellten dem Verkehr kein Hinder-
Officielle militärische Nachricht.
Versailles, 23. Jan. Am 21. besetzten Abheilungen der deutschen Süd-Armee nach leichtem Gefechte Dole und Toul und nahmen 230 mit Lebensmitteln, Fourage und Bekleidung beladene Eisenbahnwagen. Am 22. wurde die Eisenbahn-Moselbrücke zwischen Nancy und Toul durch eine Franctireurs-Bande gesprengt. Im Norden hat die erste Armee das Terrain bis zu den Festungen vom Feinde ge-
Privatdepeschcn des (Siebener Anzeigers.
Lille, 23. Jan. Gambetta reiste von hier nach Calais ab.
Saarbrücken. Franktireur sprengten die Mosel-Eisenbahn- brücke bei Frouard. Ein Ausfall von Longwy wurde zurückgewiesen. Ein Fcstungsüberrumpelungsversuch mißlang.
worden, wohin Rekruten und Convale-centen dirigirt werden. Schon sind einige Compagnien bereit, sich in Marsch zu setzen.
Der Capitain Beranger ist mit der Vertheidigung von Nantes beauftragt. — Große Transporte von Ochsen, deren Bestimmung Paris ist, haben Rennes passtrt und sind auf dem Weg zur Armee Chanzy'S, welcher fortfährt, täglich neue Verstärkungen an sich zu ziehen.
Brüssel, 22. Jan. Favre und Gambetta haben eine Zusammenkunft in Ostende vereinbart. Der französische Gesandte in Brüssel und sein Secretär werben mit Favre reisen.
A Brüssel, 23. Jan. Die „Jndependance" sagt: „Aus unseren Ballonnachrichten, welche bis zum 21. ds. reichen, geht hervor, daß in Paris in Folge des Mißlingens des blutigen Ausfalls vom 19. ds., welche die Ueberrumpelung Versailles' zum Zweck hatte, eine sehr gedrückte Stimmung herrscht. Die ungerechtfertigtsten Anschuldigungen gegen Trochu nehmen täglich zu, weil er gegen Um-
nun. soll den beteiligten Gefangenen so schnell wie möglich eröffnet und ihre W^llenomemung Betreffs Erfüllung jener unerläßlrchen Bedingung eingeholt wer- ren Schon früher waren der erwähnten Gefangenen-Kategorte, rote bekannt, Er- teiefctcrun^en Minden amtlicher Feststellung ist die Zeitungsnachricht, rus deutsche Kanonenboot „Meteor" von dem sran,östschen Aviso „Bouvet" " den westindischen Gewässern am 24. Deeember 1870 aufgebracht wäre,
Worms 17. Jan. Vor einiger Zeit meldete einer Ihrer HH. Correspon- reuten u A. aus Versailles, auch Worms strebe darnach, die Stadt der nächsten deutschen Kaiserkronung zu werden. Als Beleg dafür, als captatio bcnevolenliae türfte deshalb wohl die von dem hiesigen Gemeinderath ausgegangene Ernennung der beiden groben Grafen von Bismarck und von Moltke zu Ehrenbürgern von Worms anzusehen sein. Dem ist aber durchaus nicht so, wenn auch neuerdrngS selbst der Wocheakalender" des Kladderadatsch in launtg-freundltcher Weise Worms In die Serie von Städten stellt, die König Wilhelm den Siegreichen hart vor ihren Thüeen zum Kaiser gekrönt sehen wollen. Worms, das so viel von den Franiosen erduiven mußte, hat allein deshalb um die Ehre nachgesucht, zene betreu arosten Männer zu seinen Ehrenbürgern zählen zu dürfen, weil |etne Gemeinde- Vertretung und mit ,hr die Bevölkerung von hoher Bewunderung und Dank er- sM waren über die muthigen Thaten und genialen Vei|iitngen dieser Helden des Geistes und Schwettes. Die Stadt war allem stolz darauf, die erste unter den süddeutschen Städten zu sein, welche solche patriotische Huldigung aus eigenem nationalen und deutsch - pietätSvollem Sinne brachte. Die Offenlegung der stab tischen Schreiben nach Versailles vom 11. r. Mts. wird dir« bemnack.st beweisen. Uebrigens scheint uns in der Frage der Kaiserkrönung jeder historische und sonstige Rangstreit über die Wahl des Orts für dieselbe aus vielen und guten Gründen vollkommen übe flüssig zu sein. Drr neue starke Kaiser wird und soll nicht die Krone Karls de» Großen auf das Haupt setzen. Verlor doch die frühere deutsche KönigSmacht ihr Bestes, Kraft, Macht und innigen Zusammenhang mit ter Ra- Hon, al« die römische Kaiserkrone daraus wurde. Ein deutsches Nattonalretch ersteht j tzt hervoraewach cn aus der einfachkläftigcn, stramm tiscipl'nirten, von mächtigem Staatsgefübl erfüllten preußischen Monarchie, deren Schwerpunkt tn Berlin liegt. Dort, wo Friedrich der Große steht, in dessen Staat die Glaubens- und Gewiffenöfreiheit zuerst zum Gesetz wurde, dort allein kann auch c^r neue Deutsche Kaiser gekrönt werden. Für den Tropfen „demokratischin Oels" sorgen ohnedem die Berliner besser als z. B. die Frankfurter und Aachener. Der Ein- beit aedankc ist bereits in vollem und bewußtem Leben in der Nation; ihn zu festigen, schaffe man viele und gute Reichsgcsctze. Will der Kaiser und „Mehrer deS Reichs" dann da und dort in demselben seine Residenz nehmen, so wird er überall willkommen sein. Noch ist die Hauptsache, daß im deutschen Kaiser der preußische König lebendig und auf der Wache bleibt, Schmeicheltönen jeder Art unzugänglich, römischen und deutschen. (F. P-)
virt fri, n) ju trjtbn. hi hriteRvr-il
Telegraphische Depeschen.
Vermischtes.
66V4
Oberhessen
Spanier, neuest. 3% 30',
250) Da4 dem verstorbenen Gg. Som-
Versteigerungen.
mit diesem ein Arrangement abgeschlossen
mer ll. von Watzenborn gehörige Schmiede-
..... . ' , I , I Ul V l 1 *■ MUH ll Uiyvil^l VW w-
Braunschweiger 167/g
Stadt Madrid 2l7/s
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Borscnnachrichleu.
23. Januar 187 1.
Oestr. I858r t860r lK64r
249) des sollen
Amerik. Bonds 18blr
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_ _ 1885r
„ 1887r
hörige Garten, Acker und Wiesenland, mit einem Gesammt-Flächengehalte von 12 Morgen 149 Ruthen 80 Fuß, soll am
Adieu.
Frankf. Bank 129%
Frankf. Vereins-Kasse 100i/2
Dar nist. Bankact. 317
Wien Bankactien 698 Galizien 230' ?
Oeffkulliche Aufforderunq.
243) Nachdem die gerichtsbekannten Gläubiger des Wilhelm Sch mall 11. dahier
Actleii.
Oest. Creditact. 2397 H 5% östr. F. St. E. B. 3623, Lombard. Bahn 1763/< Ludwigsh.-Bexbach 159>/^ Maxbahn 1083/g Bayer. Ostbahn 124'/g Hess. Ludwigsb.-Act. 133 Alsenzbahn-Actien 85 V<
Kuh und sonstige Mobilien sollen Freitag den 27. d. Mtv., Morgens 10 Uhr.
in der Wohnung deü Verstorbenen verstei- iveiben. Der Vormund:
Georg Heinr. Pfaff.
Leipzig, 14. Januar. Wie sehr die ..Gartenlaube" die Gun«, welche ihr da- Publikum fotUvabrenb entgegenbringt, zu verdienen sucht, gebt daraus ^hervor daß sie angesichts der nch vorb.reitenden großen Ereigniise neuerdings die beiden bekannten Schriftsteller Fr. G erst acker und Fr. Hofmann auf den Kriegsschauplatz gesendet hat. Da sie bereits in Georg Horn, £. v. Corvin und L. Pictlch drei namhafte Berichterstatter bei den deutschen Heeren hat, so bllrfen wir in nächster Zeit eine Reihe der interrffanteften Schilderungen erwarten.
rt. 250 v. 1854 701/2
Prioritätsloose 154
Loose 777/9
w 114*4
Holzversteigerung.
Freitag den 27. Januar l. I-, Vormittags um 9 Uhr anfaugend, in den hiesigen Gemeindewaldnngen,
Freitag den 27. d. Mtü-, Nachmittags 2 Uhr, an Ort und Stelle einer mehrjährigen Verpachtung öffentlich ausgesetzt werden. Wetzlar, den 18. Januar 1871.
Köhler, Stiftüverwalter.
des schlauen Rußlands anwenven.
A Brest, 22. Jan. Es werden Vorbereitungen getroffen, um neun Panzerschiffe für den Küstendienst von Gibraltar bis zu dem PaS ve Calais auszurüsten. — Cs sind neue preußische Gefangene eingetroffen. Sie sind, außer den Ossi- zieren, welche man in das Depot von Clermont Ferrand schickt, nach Balle-JSlc am Meer tranSportirt worden; unter den Offizieren befindet sich ein Neffe des Grafen Moltke. — Vier neue Depots von Regimentern sind noch Brest verlegt!
97%
957Aig 947/8 947/8
A Paris, 17. Jan. (per Ballonpost.) Das Feuer des Feindes, welches diese Nacht schwächer wurde, hat heute Morgen wieder mit neuer Kraft begonnen Um 8 Uhr hat daS Fort VanvreS fein Feuer auf die Batterie la Plattrierc eröffnet, welche nur mit einigen Schüssen antwortete. Die Batterien von Chatlllou haben hierauf ihre Arbeit wieder ausgenommen, ohne indeß bis jetzt einen wirklichen Schaden anzurichien. - - Die Enceinte hat heute Morgen ihr Feuer wieder e öffnet. Der Feind versuchte gegen Boney einen'Angr-ff, wurde aber zurück- gew esen. Man hat jetzt genaue Angaben über die Tragweite der preußlsche» Project.le in dem Umkreis des Pantheon. Drei Kugeln sind auf die Quais von Orleans und Bethune gefallen; in dicser Entfernung war den Projectilen nur noch ihre Explosionskraft geblieben. Man erkennt daraus, daß die Kugeln jenseits der Rue Monge und des Boulevards St. Germain einen Theil ihrer Zerstörungskraft verlieren. , , . . . .
A Lille, 22. Jan. Aus sicherer Quelle wird gemeldet, daß Ne bei der Schlacht am 19. d. beseitigten dcuischen Truppen, theilweise unter die Mauern von Paris zurückgekehrt sind. — Der General Paulze d'Joag ist hier angekom- men. — Man schätzt die bei St. Quentin in den Kampf geführten Truppen des Feindes auf 100,000 Mann, Vie Franzosen zählen nur etwa 30 bis 35,000 Mann. Die preußische Artillerie war 180 Kanonen stark. Die Mobil.n von Lille zeigten sich während der Schlacht sehr standhaft. Ulanen haben sich des Bahnhofs von Cattin'ores bemächtigt. Ein feindliches Detachement hat bei )iu- milly, nahe MaSn eres, den Bau von BelagerungSbattericn begonnen.
A Lille, 23. Jan. Unter den Hauptursachen der letzten für Frankreich so unglücklichen Ereignisse führt Gambetta's Blatt, der französische „International", das ungleichartige Eisenbahngeleise-System Frankreichs an. Das gewitzigte ^ank- reich müsse in Zukunft zur Erhöhung seiner Sicherheit das breitspurige Geleise
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buna ihrer Forderuiigen etwaige Einwen^stehend aus 2 Mahlgängen, Schwingmühle. düngen gegen das Arrangement, dessen Ein-; 1 MUgang nebst geräumigen Wobn: und sicht in der 9tegistratur des Gerichts frei- Oeconomie Gebäiiden, sowie das dazu ge steht, bei Metdung Ausschlusses binnen 3 kävIa» slck-r unb IFlliefenlanb. mit
Wochen vorzubringen.
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Gießen, den 17. Januar 1871.
Großherzogliches Stadtgericht Gießen.
Muhl, Oppermann,
Stadtrichter. Stadtger.-Asscssor-
Geldworten.
Pr. Cassen-Sch. 1 4-|7/b-451/g Sachs. r, —
iDiv. Cassen-A. —
Pr. Friedrdor 9 58—59 Pistolen . . 9 16—48
„ doppelte 9 48—50 Holl. ft. 10 SU 9 51—56 Ducaten . . 5 37—39 20 Frankenst. 9 31—32 Engi. Sover. 11 55—59 Kuss. Iinper. 9 47—49 Dollar in Gold 2 27—28
1 Le
Besondere Bekanntmachungen
244) Die Holzversteigcrung in der Oberförsterei Lchiffenb^rg vom 19. l SJJL ist genehmigt worden. Die Abfnhrscheine können vom 28. L M- an bei Großh. Rentamt Gießen erhoben werden- Ueberlieferung deS Holzes, sowie erster Abfuhrtag Montag den 30. l- M.
Gießen, den 20. Januar 1871.
Großherzogliche Oberförsterei Schiffenberg.
Georgi.
. t;.y:iMtti zv Dttsüli diu i.^nM Imecbcltk labirtig, »kdaik i rt ter tdi»
l q M voll M ttiiwa, für rod:
' h tu Werk V. ' ßlw-
&j|rt (reit
* g.x. EkhMlEl eit stell -»! S>
Prioritäten.
3°/0 öster. Stsb.-Prior. 467/8
3° n öst. s. Lombard 73 Vs
3° 0 Livorneser 313/4
5°/q Toscajner 50*/e
5° o Elisabeth.-Prior. 761/8
do. II. Emiss. 81 Vi
Anlehenaloose«
Kurh. 40 Thlr. Loos© 64l/^
Nassau 25 ft. 40
4° 0 bayr. Pram.-Anl. 1063/<
A nsbacher 7 ft. 12
4ü/q badische Loose 1067/y
Badische ft. 35 Loose 60
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Wechsel.
Amsterdam
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k.
s. 997/8
Berlin
k.
s.
105
Bremen
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s.
88 V8
Cöln
k.
s.
1047 8
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k.
s.
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s.
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s.
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Lyon
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s.
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Wien
k.
8.
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ditto
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ditto
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Disconto
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