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ienstag den 21. Februar
Nr. WL
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Gießen- am 16. Februar 1871.
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dir Letzteren zu Dunsten Thiers zur Gewißheit. h.«
Die Orleanisten waren schon nicht« weniger al« über die Wahl^solge de« früheren Minister« Ludwig Philipp'« "freut. Sein Sieg bet der Wahl de«
Erscheint täglich, mit Ausnahme Montags.
Expedition: Canzleiberg Lit. B. Nr. 1.
Betreffend: Die Pflege im Felde verwundeter und erkrankter Krieger.
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PretS vierteljährig 1 -ft 12 fr. mit Bringerlohn. Durch die Post bezogen vierteljährig 1 fl. 27 kr.
~ 77^.« werden noch fortwährend sowohl bei der Expedition. Canzleiberg $. 1, als aucb
Bestellungen ($tlf den GleHerree Anzeiger bei allen Post-Expeditionen unb den Land-Poslbolm entgegen genommen, welche dm Mj-ig-r bet de- E„-di,i°n -dh°,m laffm „d°Uen dmfttbm fü. die M°n°,e F-d-m- und Marz 1871 zu 40 fr.
R,publik zur Verfügung stellt, wiitde nach der jetzigen Eonstellation nur an die Wahl nach der ThierS'schen Action denken können und eilt überhaupt nicht, da er
Oberhaupts der Republik ist für sie ein Schlag, aus den st- Cd och bereit« vor- bereitet waren. Sie machen st» keine Täuschung darüber, dah Herr Thier« einer orleanistischen Restauration durchaus nicht hold ist. So wenig al« Ludwig Philipp je diesem Staatemanne die Worte verziehen : »tt nv sufli pas d Lire quelqu’un, il faul d'etre quelque chose“ (eS gem.gt mcht dah man Jemand 'st, man mutz auch etwa« seen), .n gleicher Weise hat Herr Thier« den Orleans nie vergeben, dah sie mehr Zutrauen in da« staatS.nann.sche Talent c.ne- Gu.zot al« in da« feinige gesetzt hatten. Schon seit e.n.gen Jahren ha. er alleD'st- Hungen zu dem Han« Orkan« abgebrochen; er ha dem Grasen Beust d.k Jio- publik al« die einzige in Frankreich noch mögliche Regierung bezeichnet und noch »eueilich iu Bordeaux sich entschieden für die Republik ausgesprochen. Er glaubt und hofft, al« Präsiden, der Republik die Freiheit gründen zu können^ uiw |tinc
20. Februar-
au 6(n beispiellosen Wahlersolgen des Herrn Thier« ist nun au» noch Itr bedeuiungSvollere Erfolg seiner Ernennung zum Ches der Regierung«gewalt d,r französischen Republik hinzugetreten. Die drei Häupter der orleanistischen Var,ei: Dufaure, Malleville und Bi!" samm, Genossen haben nämlich am 1<> t(I Nationalversammlung die Annahme der Resolution vorgeschlagen, welche ,cne Ernennung de« greisen Staatsmann« zum Zweck hatte. Die Bureaux, die gestern Itn Antrag beriethen, haben sich mit Majorität zu Gunsten desselben ausgesprowen, ent da zwei der Antragsteller, Bite, und Malleville, zu Viceprasidentcn der Ver- fammlung ernannt sind, so war an der Annahme de« Antrag« kaum zu zweise ». ltuch die außerordentliche Majorität, mit welcher am 16. Grevy, der gematz g" ™ m,nt üer Nepuvr,, o,r 9.unv..- »« ....
Republikaner, ter sich am frühesten und standhaftesten der Vic J ' f gnatSmännische, patriotische Lausbahn zu krönen wie zu beendigen.
Ivitersetzt hat, zum Präsidenten der Versammlung ernannt ist, machte tet I» « I $ (f wP(|d)(n oie Oilean« voranstellen und der sich eve
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Tiajor und Brzirks-Commtliideiir.______________
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Anzeige- und Amtsblatt für den Areis Hießen.',
an iiic Grosther)oK>chkst Bü«germkiflerel,n des Kreises.
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Diebstähle betreffend.
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2) 2 fällige Coupons von Türkischen Staatspapieren im Werthe von 93 Frcs- 65 6t.,
3) 1 Darmstädter Bankschein über 25 fl.,
4) 1 Frankfurter Bankschein über 10 fl. und
5) au Silbergeld 22 fl. 13 fr.; — sodann
6} eine braune Brieftasche (in welcher sich die Coupons befanden),
7) ein braunes Cigarren-Etuis mit gelbem Bügel,
8) 1 neue silberne Cyliuder-Uhr,
9) 1 schwarze Dose mit eingelegten weißen Verzierungen,
10) 1 Garten-Messer,
11) 1 Paar braune wollene Strümpfe E. (t. gezeichnet,
13) !in^.7Fran^urkgebrc.ucht° Tanzkarte, die sich wahrscheinlich ^-iuem^Rocke befand, ^gestohlen worden^ist.^ Diebstahls
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mündlich oder schriftlich, anzmuelden. Großherzoglich Hessische Polizei-Verwaltung.
Gießen, den 18. Februar 1871. Nover.
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i^trentmeiüfr: anders.
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