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W Oießmer Anzeiger.

Erscheint täglich, mit AuS» nähme Montags.

Expedition: Lanzletberg Lit. B. Nr. 1.

Anzeige- und Amisölatt für den Kreis Hießen. s«k Dienstag den 18. April 1871.

I «' m"" ' T. . roerben noch fortwährend sowohl bei der Expedition, Conzleiberg $. 1, als auch

MeKeiirSNAek» axtf de» GteGe»ee Mnzelger bei aaen Post-Expeditionen unb den i!anb=5Poftboten entgegen genommen.

MwOTtm, «ich- dm Ayl,-, d-i d» li>p.»Ui°n W-», »mf-ib-n für 1 ft. P-. Quartal.

' A m t l icher T h e i l.

Bekanntmachung.

, g ju 53cib decniheim ist tour5) Ents^ießimg Großh. Ministeriums des Innern vom 30. v. M. zu 9tr. M. d. I.

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" LnndwirtkschnNlicher Kenrirsverkin Gießen.

derjenigen Districre in den neuen deutschen ©renähnbcn 6lfa& ''"b *aftli*en Conqresses zu Berlin aufs Neue angeregt worden, in den laudwirthschaft-

alle und jede Unttrstutzung verzichtet Haber, ist von Se. zu Berlin zur Verfügung zu stellen, um aus den zusammen-

lichen Vereinen Geldsammlungcn gll veranstaltetcV für die wieder erworbenen deutschen Grenzlande zu beschaffen.

fließenden Mitteln Wirthschaftsbedurfnlsse jede.tri s" «itspreckend richten wir deshalb an die Mitglieder unsers Vereins und an alle Die-

Einem Ersuchen des Herrn Präsidenten des ^"vinzialverP ) ^lsaß nnd Lothringen für das deutsche Vaterland inreresstren, die Bitte, jenigen, welche sich fonft für b.e f?eral ® r ü n eb e rg in Gießen, abgeben zu wollen. Eine SubscriptiouS-

Beitrage zu dem vorbezeichneten Zwecke spenden und an oen ^cea-ner ] 6 y yu Erledigung der 1. und 2. Drrectorstelle:

liste wird nicht circuliren. Haberkorn,

Mitglied des Ausschusses des Bezirksvereins Gießen.

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vom Platze weggewiesen. , anwesenden Großh. Bürgermeister Schutt von Bad Nauheim Kenntniß zu geben.

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.......rrfSÄ-jSSsS-Sfes»« machung in Ihren Gemeinden »°ch besonders »«»£ !",ineÄÄJ der Geber baldgefälligst an den Rechner unsers Vereins, Herrn Grnn eberg zu wollen, zu unterziehen und den Ertrag dieser Beitrage nut einem z ) t gn Erledigung der 1. und 2. Directorstelle:

Gießen, übersenden zu wollen. ' H aberkorn,

Mitglied des Ausschusses des Bezirksvereins Gießen-

Politischer Theil.

mifF<n E^besteh. mithin weder für die Türkei noch fül Oesterreich j tzt eine Gefahr!

9 Wir haben also weder jetzt noch in Zukunft Rußland zu fürchten und wolle oen Russen gern die süße Illusion gönnen, daß ihr Vaterland unangreifbar sti sie würden au» dieser Illusion sehr unsanft ausgerüttelt werden, wollten sie de Versuch einer Ruhestörung in Europa wagen.

ter iS Ä'LhULich, daß Rußland im Lause der Zeit eine solche militärische Ueberlegenheit gegenüber Oesterreich erlangrn wird -"dessen wurde da- mit die orientalische Frage noch keineswegs entschteden sein, denn bi« dahin, daß diese aus die Tagesordnung gesetzt werden konn.e, hat unzweifelhast das deutsch Reich einen solchen Umfang und einen solchen Einfluß in Europa erlangt daß de Versuch, ohne Deutschland« Zustimmung irgend eine gegen die Sicherheit unl Unabhängigkeit de» Abendlandes gerichtete Aetion zu wagen, tedenfall« ohne Er

M. Rußlands Kriegsmacht und Kriegspolitik |

ist neuerding« wiederholt Gegenstand öffentlicher Dweussion gemesen, und> maui ha an da« gesäbrliche Anschmellen der russischen Macht die lcbhistesten Besorgt^iss für die Unabhängigkeit der europäischen Staaten geknüpft. Diese Besorgnisse st jedoch durchaus ungerechtfertigt. Denn wenn auch nicht zu leugnen ist, 1 6 russische Politik ehrgeizige und eroberungssüchtige Absichten hegt und mit aßen Mitteln darnach strebt, die Herrschaft über den gesammteu Orient zu erwerben, so sind doch die militärischen Kräfte de« Ezaarenreich« noch lange n** a" te Pikte angekomwen, wo sie Europa und Deutschland msbesoud're gefährlich werden

tonnten. liegen, kann Rußland nicht einmal mit Aussicht auf

Ersolgleine Haüd nach ilfltnb welchem Theile der Türkei auSstreekeu, geschweige denn Oesterreich zertrümmern, wovon in der russischen Presse nicht selten 8'^'" wird. Die eifrigsten Nationalrussen gestehen zu, daß Oesterreich alleini durch ^tne bewaffnete Neutralität Rußland aus seinem Vorschreiten nach dem Orient gebieten kann, und daß Rußland, wollte e» gegen die Turke zu F^ lde ziehen un» in die Donausürstenthümer einrücken, mindesten« Hunderttau end Manu an seine Westgrenze zlücklass.n müßte, die e« zu. Zelt von ferne. Feldarmee nicht

Ivon Seiten Rußlands; anders freilich wird sich die Sache in der Zukunft gestalten, denn das nordische Reich bereitet sich mit aller Energie ""f eine Action, aus die Wiederaufnahme seiner Orientpolitik vor. Es hat alle ßMreß'ln Sprossen, um sich in einer Zeit von sieben bi« acht Jahren eine achte Militärmacht zuzulegen, die derjenigen Oesterreichs weit überlegen ist ""v mit der r«l tiefe M°narchie, m i welcher e» da« Haupthinderniß für seine orientalische Politik erblickt, au« der Rohe

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