rbrauereien daraus sich erwiesenen
. einem im ner Actien-
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Gießener Anzeiger.
Erscheint täglich, mit Suö» nähme Montag«:
Expedition: Canzletberg 8it B. Nr. 1.
Anzeige- und Amtsblatt für den Kreis Kichn.
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' ®' betreftend die Ausprägung von ReichSgoldmünzen. Vom 4. December 1871
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Papiere mit Prämien erlassenen e?0änie'nbmr$o?f^rtftena%nomr:“^«mber^” 1 3Ul' b' 3' 3Ur Ausführung des Reichsgesetzes vom 8. Juni d. I. über die Inhaber. ™ assaas ssä-ä®-«” *•-
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(enersparÄ|j § das UnteiT i günstigsten! ifache. Heir|
Gletzen, am 12. December 1871.
betreffend: Maßregeln zum Schutze der Singvögel.
an die Großhkrzoglichen Mrgrrmeisterrirn des Kreises ?
gegen das Wegfangen der Jnseeten vettilgenden Vögel (Anzeiger Nr. 1^9) beauftragen wir^SiW '!"Vie Maßregeln
Uebertretungen gegen die gedachten Bestimmungen durch Kinder unter 12 Jahren jedesmal bei den, bereffenden Scknlvo^and Inr N ?'^^"tzen anzuweisen, LLl7"LLV Obtrstudm, - Dirclt!on ,-mm.I.ch.. Lch.>..,Md,„ fc'Ä’SÄ'ÄS
v. Röder.
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Die französische Veranschlagung und Bcsteuerung ist bekanntlich viel höher, als die in Deutschland bestehende. Es steht daher für die Provinz Elsaß-Lothringen demnächst schon die Einführung der deutschen Steuernormeu und damit zugleich eine beträchtliche Herabsetzung der verschiedenen Auflagen zu erwarten, die sich nament- ich auf dem Gebiete der Stempel, und RegistrirungSgebühren für Handel und sandel in wohlthätigster Weise fühlbar machen dürften.
Die „N. A. Z." schreibt über die französischen Träume eines nahen deutschrussischen Krieges: In Deutschland herrscht so wenig Furcht vor Rußland, wie im russischen Reiche vor uns Deutschen. Wir gelten einander als Macht mben Macht, bin Interrffe, uns mit Krieg zu überziehen, bat Rußland nicht. Oder etwa das Interesse, für Frankreich ins Feuer zu gehen? Die Deutschen aber hat nie das Irrlicht der „Gloire" verlockt, gute Nachbarn zu überfallen. Uns genügt der l>!uhm von Jahrhunderten. Und mit Rußland verbindet uns alte Waffenbrüderschaft. Die Armeen beider Völker theilen große Erinnerungen an gemeinsame »eldenthaten. Rußland und wir, im Bunde mit Oesterreich und England, haben Europa von dem Fluche der französischen Suprematie befreit. Als wir jüngst auf Irigrne Faust und ohne uns, ähnlich wie der übermüthige Angreifer, nach fremder ihülfe umzuschauen, mit Frankreich den neuen Strauß ausfochten, da standen, wie die Welt weiß, die Sympathien Rußlands uns zur Seite. Unsire Beziehungen uu dem nordischen Reiche sind so wohlgtfugt, daß kein Feind zwischen uns Zwie Fracht säen und jeder Freund unser Einvcrständniß nur stärken kann. In diesem Augenblicke wird zu Petersburg das Georgenfest gefeiert; ein Mitglied unseres Herrscherhauses und ruhmgekronter Feldherr in Begleitung bedeutender Heerführer, ie im Kriege gegen Frankreich Lorbeeren erworben, sind die willkommenen Gäste
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14. December.
3n der Optionsangelegenheit der Elfaß-Lothringen angehörigen Minderjährigen, ist, wie die „K. Z." von ihrem Pariser Correspvndenten erfährt, eine Entscheidung dahin erfolgt, daß die minorennen Kinder von Eltern, welche für sich die deutsche Nationalität wählen, gezwungen sind, der Wahl des VaterS zu folgen, und daß sie mithin gleichfalls als Deutsche gelten. Es ist daher für unstatthaft er(Mrr, tcfj Elsoffer sich für die deutsche Nationalität entscheiden und daß ihre minderjährigen Familienglieder, um etwa der Wehrpflicht zu entgehen, auswandern oder Franzosen bleiben wollen. Es erinnert dieser Fall au den Vorgang in Frankfurt a. M., wo ebenfalls nach 1866 minderjährige Kinder von Frankfurter Bür- gern, welche für ihre Person Preußen geworden waren, umsonst versuchten, das schweizer Bürgerrecht zu erwerben, um dem Militärdienste zu entgehen. Ein Be- scheid über die Frage, wie er mit den minorennen Kindern derjenigen Elsaß- Lothringer zu hallen sei, welche für die französische Nationalität optirten, scheint noch nicht ausdrücklich ergangen zu sein; doch liegt der Gedanke nahe, daß, wie im ersten, so auch im zweiten Falle die Entscheidung und Wahl der Eltern für
gen, um dre öffentliche Meinung in Frankreich davon zu überzeugen, daß wir den - Frreden in Europa wollen, und daß Friede sein wird, weil ihn Europa will. ’ Das geringste Maß von Sclbstachtung sollte hinreichen, die Franzosen daran iu ’ ^tn?Crn' k'c den Sieger, dem sie sich gebeugt haben, so vorstellen, als
- habe er Grund, eine Welt in Waffen zu fürchten.
l Man schreibe der Correspondenz Havas aus Versailles: Herr Thiers, sich ' A^^tS Prinzen von Orleans stutzend, »eist ganz entschieden ihren Eintritt in die Assemblee zurück, während anderseits die Prinzen darauf bestehen und um zeden Preis ihre Sitze einnehmen wollen. Daher eine gewisse Gereiztheit auf beiden Seiten. Man fetzt hinzu: Die Freunde der Prinzen rathen ihnen, ihre Demission zu geben und sich von Neuem ihren Wählern vorzustellen, indem sie der Ltimmen derselben im Voraus sicher sind. Es ist nicht unwahrscheinlich, daß die Prrnzen zu diesem letzten Mittel ihre Zuflucht nehmen werden.
Die „Debüts* schreiben: Einer der ehrenwerthen Geschworenen des Assiken- genchtes, welches über Tounelet zu richten hatte, sendet an uns einen lebhaften Protest in Bezug auf den Bericht, welchen die deutschen Journale über diesen be- cauernswcrthen Proz.ß veröffentlicht haben. Wir beeilen uns, ihn wiederzugcben, und hoffen, daß er dazu beitragen wird, eine Erregtheit zu beruhigen, welche diese -Lensatlonsbläiter (denn es gibt auch deren in Deutschland, wie es scheint) sich ein wenig beeilt haben, jenseits des Rheines hervorzurufen. Hier diese Protestation:
An den Director Gerant. Paris, 7. December.
Mein Herr! In meiner Eigenschaft eines Geschworenen bei den Assisen in der Angtlegenhcit Touuelet's protestire ich gegen die Behauptungen, welche Sie nach dem „Journal de Geneve" wiedcrgebcn. Ich behaupte, daß unser ehrenhafter Präsident die Worte nicht gesprochen hat, die man ihm leiht, und daß der Herr Generaladvocat sehr fest und sogar hart in seinem Requisitorium war. Die enorme Menge, von welcher der deutsche Zuschauer spricht, bestand, insofern es das Pu- bl.kum betrifft, aus höchstens 40 Personen. Die Debatten beweisen uns, das der Angeklagte sich im Zustande der Nothwehr befand und nicht der angreifende Theil war. enne Wette, einen Preußen an dem Tage zu tödten, ist widerlegt worden und wir mußten ihn freisprechen. Die Strenge, mit welcher man unsere sechs unglücklichen occupirten Departements behandelt, kann nicht von unserem Spruche Herkommen, und er kann selbst nicht als Vorwand dienen. Sie können, Herr Drrector, im Interesse der Wahrheit von diesem Schreiben Gebrauch machen. iLmpsanaev Sie k G. Flvbert.
Man begreift kaum, wie man so dreist der Wahrheit in's Gesicht schlagen kann, selbst wenn man einer von denen ist, welche den Mörder Tounelet freiae- sprochen. Was die „DebatS" anlangt, die am Ende zu den anständigen Blättern gezahlt se,n wollt», so ist deren Aultreten unerklärlich, da sie wiff.n können und auch wissen müssen, daß die Berichte der deutschen Blätter die Sache gerade so darstellen, wie das Pariser Gerichtsjournal „Le Droit", und daß fast alle deut- B.atte"7rach7n^b" ®lätter Darstellungen dieser Angelegenheit nach diesem
die Nationalität ter Kinder als maßgebend betrachtet werten möchte. Die Steuern .Luniltiuachw Elsaß-Lothringen, welche noch nach französischem Modus und auf Grund der französischen Steuerrollen erhoben werden, gehen, wie ich höre, vortrefflich rin.
iS Kaisers Alexander, zählen zu den gefeierten Rittern des militärischen hoben.
^dens, dem cort die Ehre des Tages gilt. Sollten nicht vielleicht den F.an- Wie man in Italien und speciell in Rom selbst über die Laae deS Bavste« °sen die Augen ausgehen? Ein letzter Rest von politischer Einsicht müßte genu- denkt, davon kann man sich einen Begriff aus einer Correspondenz der „Gazzelta


